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	<title>Selbstmanagement Archive - growthvibe.de</title>
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	<description>Wachstum durch Selbstmanagement für Consultants</description>
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		<title>Lebenskrisen bewältigen: Die Not als Chance</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kevin Bruns]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jan 2024 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 15</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Das&#160;Wort&#160;Krise setzt sich im Chinesischen aus 2 Schriftzeichen zusammen – das eine bedeutet&#160;Gefahr&#160;und das andere&#160;Gelegenheit. John F. Kennedy Prolog: Der ungewollte Schubser Schließe kurz deine Augen und erinnere dich. Denk zurück an die Momente, die dich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt haben. Lebenskrisen, diese entscheidenden Wendepunkte. Sie formen unser Leben und haben das Potenzial [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Das&nbsp;Wort&nbsp;Krise setzt sich im Chinesischen aus 2 Schriftzeichen zusammen – das eine bedeutet&nbsp;Gefahr&nbsp;und das andere&nbsp;Gelegenheit.</p>
<cite>John F. Kennedy</cite></blockquote>



<h2>Prolog: Der ungewollte Schubser</h2>
<p>Schließe kurz deine Augen und erinnere dich. Denk zurück an die Momente, die dich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt haben. Lebenskrisen, diese entscheidenden Wendepunkte. Sie formen unser Leben und haben das Potenzial unserem Leben eine neue Richtung zu geben. Ob im Wirrwarr des beruflichen Alltags oder dem Trubel des Privatlebens. Trennungen, Trauer, Konflikte oder schlicht das Gefühl der Unzufriedenheit mit dem, was ist.</p>
<p>Was haben sie alle gemeinsam? Genau! Jede Krise trägt die Chance der Veränderung in sich. Sie kündigen sich im Vorfeld leise an und plötzlich ist er da, der Siedepunkt. Das große Chaos. Der absolute Tiefpunkt. Und das Schöne an diesen Tiefpunkten? Es kann nicht mehr schlechter werden, denn sonst wäre es ja nicht der Tiefpunkt. So beginnt der Tanz zwischen Stagnation, Wut und Wandel, und in diesem Rhythmus liegt oft der Schlüssel zur Selbstfindung.</p>
<h3>Geschichte vom Senfkorn</h3>
<p><span style="color: #0000ff;">In einem fernen Land lebte eine Frau, deren einziger Sohn tödlich verunglückt war. Sie wusste in ihrer Trauer keinen Rat mehr, wie sie es schaffen kann, nach vorne zu blicken.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">In ihrem Kummer ging sie zu einem heiligen Mann und fragte ihn: &#8222;Welche Gebete und Beschwörungen kennst du, um meinen Sohn wieder zum Leben zu erwecken?&#8220; Er antwortete ihr: &#8222;Bring mir ein Senfkorn aus einem Haus, das niemals Leid kennengelernt hat. Damit werden wir den Kummer aus deinem Leben vertreiben.&#8220;</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Die Frau begab sich auf die Suche nach dem Zauber-Senfkorn. Auf ihrem Weg kam sie bald an ein prächtiges Haus, klopfte an die Tür und brachte ihre Bitte vor: &#8222;Ich suche ein Haus, das niemals Leid erfahren hat. Ist dies der richtige Ort? Es wäre wichtig für mich.&#8220; Die Bewohner des Hauses antworteten ihr: &#8222;Da bist du an den falschen Ort gekommen&#8220;, und sie zählten all das Unglück auf, das sich jüngst bei ihnen ereignet hatte. Die Frau tröstete die Menschen und zog weiter.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Sie</span><span style="color: #0000ff;"> klopfte an viele Türen. Sie brach immer wieder auf und suchte aufs Neue ein Haus ohne Leid. Aber wo immer sie sich hinwandte, in Hütten und Palästen, überall begegnete ihr das Leid der Vergangenheit. </span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Die Frau dachte bei sich: &#8222;Wer kann diesen armen unglücklichen Menschen wohl besser helfen als ich, die ich selber so tief im Unglück bin?&#8220; Sie blieb und tröstete sie.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Schließlich beschäftigte sie sich nur noch mit dem Leid anderer Leute. Dabei vergaß sie die Such nach dem Zauber-Senfkorn und dem weisen Mann. Ihr war nicht bewusst, dass sie auf diese Weise tatsächlich den Schmerz und die Trauer aus ihrem Leben verbannt hatte.</span></p>
<h3>Was du hier erfahren wirst</h3>
<p>Die Geschichte zeigt, dass eine Krise niemals das Ende markiert. Selbst in aussichtslosen Momenten. Wenn sich abzeichnet, dass das Leben nie mehr dasselbe sein wird und die Aussicht auf eine Veränderung dünn erscheint. In diesem Chaos liegt die Chance. Doch wo etwas endet, kann wieder Neues entstehen.</p>
<p>Versteh mich nicht falsch – ich weiß, dass der Weg aus dem Tiefpunkt heraus wie eine schier unüberwindbare Hürde zu sein. Ist auch logisch. Wenn das Leben dich zu Boden geworfen hat, gibt es wenig Motivation wieder aufzustehen.</p>
<p>Doch genau hier möchte ich mit diesem Beitrag ansetzen. Natürlich habe auch ich einige Krisen und Rückschläge hinter mich gebracht. In den vergangenen Jahren habe ich mich intensiv mit diesem Thema beschäftigt, selbst getestet und im Gespräch mit vielen Menschen und Büchern nach Antworten gesucht.</p>
<ul>
<li>Woher holen wir die Energie, um sie zu überwinden?</li>
<li>Was braucht es zur Veränderung?</li>
<li>Woher wissen wir, wohin die Reise gehen soll?</li>
<li>Wie geht man das Thema an?</li>
<li>Welche Methoden machen Sinn?</li>
</ul>
<p>In diesem Beitrag wirst du erfahren, warum der Ausweg aus einer Krise aussichtslos wirken kann. Du wirst lernen, wie du mit Hilfe unterschiedlicher Methoden deine persönliche Suche nach dem Senfkorn gestalten kannst. Denn jede Krise ist immer eine Chance für persönliches Wachstum.</p>



<h2>Was sind Lebenskrisen?</h2>
<p>Wir haben es vorhin schon kurz angerissen. Doch lass uns tiefer eintauchen.</p>
<p>Lebenskrisen sind jene entscheidenden Phasen im Leben, in denen eine Person von intensiven emotionalen, psychologischen oder sozialen Herausforderungen herausgefordert wird. Sie werfen jemanden völlig aus der Bahn, da sie das Selbstbild, die Identität, die Lebensziele oder die zwischenmenschlichen Beziehungen betreffen. Damit einher gehen starke Gefühle der Unsicherheit und Zukunftsangst.</p>
<p>Eine Krise ist immer eine subjektive Bewertung. Eine Reaktion auf eine Situation, die von negativen Gefühlen wie Angst, seelischem Schmerz oder Trauer begleitet wird. Wir werden sehen, dass einige Krisen völlig normal sind und bestimmte Lebensphasen prädestiniert für Herausforderungen und Umbrüche sind, die wir als Krise wahrnehmen.</p>
<p>Doch eins nach dem anderen. Erkunden wir zunächst verschiedene Formen von Krisen. Natürlich können manche Situationen auch mehrere Krisen gleichzeitig auslösen. Eine Beziehungskrise beispielsweise kann eine existenzielle oder Identitätskrise führen.&nbsp;</p>
<h3>Persönliche Krisen</h3>
<p>Unter persönliche Krisen fasse ich alles zusammen, was ausschließlich mit dir selbst zu tun hat. Natürlich haben alle Krisen mit dir selbst zu tun, doch hier ist keine zweite Person involviert.</p>
<p><strong>Identitätskrise</strong></p>
<p>In diesen Situationen sind wir auf der Suche nach uns selbst.</p>
<p>Wer sind wir? Was sind unsere Werte? Wo wollen wir hin?</p>
<p>Im jungen Erwachsenenalter oder in der Midlife Crisis tauchen diese Fragen häufig auf und können so manche Person zu großen Veränderungen führen.</p>
<p><strong>Existenzielle Krise</strong></p>
<p>Diese Krise geht noch tiefer als die Identitätskrise. Wir setzen uns mit existenziellen Lebensfragen auseinander.</p>
<p>Was ist der Sinn unseres Lebens? Was ist der persönliche Beitrag zur Welt? Wie stehen wir zur eigenen Sterblichkeit?</p>
<p><strong>Gesundheitskrise</strong></p>
<p>Unfälle, ernsthafte Krankheiten und Diagnosen oder gesundheitliche Einschränkungen, können eine Gesundheitskrise auslösen.</p>
<p>Wie geht es weiter? War das alles? Wie wird mein Leben verlaufen? Will ich überhaupt noch leben?</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="font-size: 12pt;">Hier kannst du mehr über das Thema der </span></span><span style="font-size: 12pt;"><a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/mentale-gesundheit/" target="_blank" rel="noopener">mentalen Gesundheit</a> </span><span style="color: #0000ff;"><span style="font-size: 12pt;">erfahren!</span></span></p>
<p><strong>Alterskrise</strong></p>
<p>Je älter wir werden, desto intensiver wird unser Blick zurück auf die Vergangenheit. Wir ziehen Bilanz und bewerten das gelebte Leben. Sie kann auch Anstoß sein, noch ein paar Fehler der Vergangenheit wieder gut zu machen. Also Konflikte aufzulösen oder anderen Menschen Lebenszeit zu schenken. Manchmal kann der Auslöser der Renteneintritt sein oder auch erst später, wenn der Körper vieles nicht mehr zulässt.</p>
<p>Bin ich zufrieden? Was bereue ich? Was kann ich noch bewirken? An was soll man sich erinnern? Was möchte ich hinterlassen?&nbsp;</p>
<p><strong>Finanzielle Krise</strong></p>
<p>Hier fassen wir alle Herausforderungen zusammen, die mit Geld zu tun haben. Verschuldung, Geldsorgen oder der Verlust von Geld können diese Form der Krise hervorrufen.</p>
<h3>Berufliche Krisen</h3>
<p>Bei den beruflichen Krisen handelt es sich um alle Krisen, die mit der beruflichen Tätigkeit zu tun haben. Meist gehen damit persönliche Krisen einher, wie eine finanzielle Krise, Gesundheitskrise oder Identitätskrise.</p>
<p><strong>Belastungskrise</strong></p>
<p>Hierunter fallen nicht nur Burnout oder Depressionen, die den Ursprung in der beruflichen Ausübung haben. Auch starke Stresssymptome gehören dazu. Eine Belastungskrise führt in den meisten Fällen zu einer Gesundheitskrise.</p>
<p><span style="color: #0000ff; font-size: 12pt;">Für mehr Infos zu stressbedingten Belastungen, empfehle ich dir meine </span><span style="font-size: 12pt;"><a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/stress-1/">dreiteilige Serie über Stress</a></span><span style="color: #0000ff; font-size: 12pt;">. Hier erfährst du alles über die Auslöser, Folgen und den Umgang mit Stress.</span></p>
<p><strong>Arbeitslosigkeit</strong></p>
<p>Wer seinen Job ungewollt verliert, kann schnell in eine Depression rutschen, wenn die ersten Bemühungen nicht auf fruchtbaren Boden fallen. Manchmal gehen mit dem Jobverlust auch finanzielle Krisen oder eine Identitätskrise einher.</p>
<p><strong>Sinnkrise und Unzufriedenheit</strong></p>
<p>Wem der Job einfach keinen Spaß mehr macht, wird Unzufriedenheit und Antriebslosigkeit verspüren. Ein &#8222;weiter so&#8220; scheint immer unrealistischer zu werden. Wer allerdings keine Idee hat wohin die Reise gehen soll, fällt schnell in die Sinnkrise.</p>
<p>Vor allem in der aktuellen Zeit scheint man schnell &#8222;falsch&#8220; zu sein, wenn man nicht jeden Morgen glücklich und energiegeladen seiner Arbeit nachgeht. Da kann schnell Frust und Krisenstimmung aufkommen. Der zu gering ausgeprägte Drang nach Selbstverwirklichung ist schlussendlich die häufigste Ursache.</p>
<p><strong>Insolvenz</strong></p>
<p>Eine Insolvenz hat meist noch schlimmere emotionale Konsequenzen, als die Arbeitslosigkeit. Wenn das eigene Unternehmen insolvent geht, zerplatzt ein großer Traum. Wer dazu noch Mitarbeiter beschäftigt, kann die Verantwortung ihnen gegenüber ebenfalls nicht mehr gerecht werden.</p>
<p>In Deutschland hat dies leider häufig auch gesellschaftliche Folgen. Man wird als gescheitert angesehen. Zu Unrecht, aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>Ein tiefes Loch, aus welchem der Weg hinaus oft schwer wird.</p>
<h3>Beziehungskrisen</h3>
<p>Mit Beziehungen sind nicht nur Liebesbeziehungen gemeint, zu denen ich die Partnerschaft und Ehe zähle. Wir haben auch Beziehungen zu unserer Familie oder Freunden.</p>
<p><strong>Scheidung / Trennung</strong></p>
<p>Wenn eine Ehe oder Partnerschaft zu Ende geht, bedingt dies meistens große Veränderungen im Leben. Die gescheiterte Partnerschaft zu verarbeiten, sie im eigenen Umfeld zu kommunizieren, die Gründe zu akzeptieren.</p>
<p>Wurde in einer gemeinsamen Wohnung oder Haus gelebt, führt dies unweigerlich zum Umzug von einer oder beiden Personen. Noch herausfordernder wird es, wenn bereits gemeinsame Kinder auf die Welt gekommen sind.</p>
<p>Wie geht es mit all diesen Themen weiter?</p>
<p>Eine Trennung löst häufig auch viel Energie aus. Wenn ich mich schon verändere, dann kann ich auch gleich meine Träume verfolgen und alles verändern. Neues Land. Selbstständigkeit. Du kennst diese Geschichten.</p>
<p><strong>Soziale Krise</strong></p>
<p>Konflikte mit anderen Menschen können schnell groß und schmerzhaft werden. Wenn Freundschaften auf der Kippe stehen oder der Kontakt mit Familienmitgliedern nicht mehr möglich scheint, kann dies viele Selbstzweifel, Wut und Trauer hervorrufen.</p>
<p><strong>Verlustkrise</strong></p>
<p>Eine der schlimmsten Situationen ist es, wenn ein geliebter Mensch verstirbt. Eine Verlustkrise kann schnell zu einer Depression führen. Sehr schlimm trifft es Menschen, die nach vielen Jahren den Ehepartner oder gar ein Kind verloren haben.</p>
<p>Wie soll das Leben ohne diese Person weitergehen? Ich wollte noch so viel sagen!</p>



<h2>Selbstwirksamkeit als Lösungsweg</h2>
<p>Ich habe mir viele Gedanken gemacht, warum manche Menschen in dieser Leidensphase stecken bleiben und dauerhaft sämtliche Lust am Leben verlieren. Andere Menschen hingegen richten die Krone und schreiten voller Tatendrang und Energie voran.</p>
<h3>Der Weg aus dem Tal der Tränen</h3>
<p>Hier kommt meine persönliche Meinung.</p>
<p>Zunächst einmal hängt alles davon ab, ob genügend <span style="text-decoration: underline;"><strong>Energie</strong> </span>vorhanden ist, um Handlungen anzustoßen. Bei depressiven Menschen ist dies meist nicht der Fall. Hier möchte ich unmissverständlich die Zusammenarbeit mit einem Therapeuten empfehlen, um überhaupt wieder einen Blick nach vorn werfen zu können.</p>
<p>Wer in der Vergangenheit schon Krisen bewältigt hat, verfügt über ein hohes Maß an <span style="text-decoration: underline;"><strong>Resilienz</strong> </span>(Widerstandsfähigkeit). Wer auf diese innere Stärke zurückgreifen kann, wird auch wieder aufstehen können. Im selben Kontext hilft es, wenn bewährte <span style="text-decoration: underline;"><strong>Coping-Strategien</strong></span> erlernt wurden. Hierbei handelt es sich um das <strong>Wissen</strong> und die <strong>Fähigkeiten</strong>, die im Umgang mit Krisen helfen.</p>
<p><em>Genau dieses Wissen möchte ich dir hier vermitteln.</em></p>
<p>Vielen Menschen kann es helfen, <span style="text-decoration: underline;"><strong>soziale Unterstützung</strong></span> zu haben. Die Möglichkeit, sich auszusprechen oder Ratschläge und Tipps zu erhalten, kann einen bedeutenden Unterschied machen. <strong>Therapeuten</strong> sind die größten Experten auf diesem Gebiet. Doch auch <strong>Coaches</strong> können in vielen Situationen den nötigen Anstoß geben und Klarheit schaffen. Manchmal reicht es auch schon aus, im <strong>persönlichen Umfeld</strong> Menschen zu haben, die einem beistehen. Sie können die ersten Schritte unterstützen, als Ansprechpartner dienen und Lösungsvorschläge besprechen.</p>
<p>Was auch immer für wen funktioniert – wer seine <span style="text-decoration: underline;"><strong>Selbstwirksamkeit</strong> </span>stärken kann, findet einen Weg aus der Krise. Es geht darum, wieder auf das Fahrrad aufzuspringen und nicht liegen zu bleiben. In Bewegung kommen. Kleine Schritte gehen. Positive Erfahrungen machen.</p>
<h3>Selbstreflexion ermöglicht Klarheit</h3>
<p>Und hier betreten wir das Feld der Selbstreflexion. In Momenten, in denen die Wege zahlreich und die Möglichkeiten vielfältig erscheinen, fällt die Entscheidung oft schwer.&nbsp;Wer in einer Krise steckt, hat wenig Kraft, um klare Entscheidungen zu treffen oder Dinge einfach auszuprobieren.</p>
<p>Genau aus diesem Grund wird die Selbstreflexion zu einem kraftvollen Hebel, der uns ermöglicht, gestärkt und zielgerichtet mit der Krise umzugehen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass es uns in der Regel leichter fällt, zunächst Fragen zu beantworten oder uns mit bestimmten Methoden der Vergangenheit zuzuwenden.</p>
<p>Viele Menschen verharren in Krisensituationen, da sie den Ursprung der Krise nicht klar erkennen können. Sie fühlen sich als Opfer. Die Opferhaltung ist jedoch in der Regel eine sehr passive Haltung. Solange die Frage nach dem Warum keine klare Antwort liefert, scheint auch ein Wofür in weiter Ferne zu liegen.</p>
<p>Denn in einer Krise geht es zunächst darum, den Alltag in den Griff zu bekommen. Da sind ein Vision-Board oder die Definition von SMART-Zielen wenig hilfreich. Für jemanden der nicht weiß, warum er morgen noch aufstehen soll, wird sich nicht mit Gedanken über 5-Jahresziele beschäftigen wollen und können.</p>
<h3>Selbstfindung fördert deine Selbstwirksamkeit</h3>
<p>Inmitten solcher Krisen taucht oft das Gefühl auf, machtlos zu sein, weil es andere verursacht haben. Manchmal ist das auch so. Leider können wir uns jedoch nicht von anderen aus der Krise führen lassen – nur wir selbst können diesen Weg beschreiten.</p>
<p>Der gesamte Prozess zielt darauf ab, zunächst zu akzeptieren, was ist. Egal, wie laut wir schreien, die Vergangenheit wird nicht wiederkehren. Eine Krise ist wie der Bruch von etwas Vertrautem – ein &#8222;weiter so&#8220; ist nicht länger möglich.</p>
<p>Viele Krisen kündigen sich lange im Voraus an, sei es eine Gesundheits-, Beziehungs- oder Sinnkrise.</p>
<p>Gesundheitsprobleme sind oft das Ergebnis von langfristig falschem Verhalten, das schließlich in chronischen oder schwerwiegenden Krankheiten mündet.&nbsp;</p>
<p>Beziehungskrisen sind meist die Summe aus vielen Streitigkeiten, mangelnder Wertschätzung und vor allem das Versäumnis, grundlegende Bedürfnisse wie Anerkennung, Zuneigung und Vertrauen zu erfüllen.</p>
<p>Auch Sinnkrisen tauchen nicht plötzlich auf. Es entsteht ein immer lauter werdendes Gefühl von Unzufriedenheit. Wenn wir m Widerspruch zu unseren Überzeugungen handeln, entsteht eine sogenannte kognitive Dissonanz. Diese wird irgendwann unerträglich und lässt uns antriebslos, zurückgezogen, aufbrausend, zynisch oder hilflos werden.</p>
<p>Wir harren zu lange aus und hoffen, dass sich das Problem von selbst löst. Manchmal geschieht dies auch. Doch weitaus häufiger kommen andere Kleinigkeiten hinzu, sodass sich alles summiert und wir irgendwann mit einem großen Vulkanausbruch konfrontiert werden &#8211; die Krise.</p>
<p>Und dann? Suchen wir erst einmal die Schuld bei den anderen. Solang wir nicht Schuld sind, können wir auch nichts ändern. Also leiden wir unendlich lange. Denn die Zeit wird niemals zurückgedreht werden können.</p>
<p>Daher liegt der Schlüssel die Selbstwirksamkeit. Erst mit der Akzeptanz dessen was passiert ist, können wir uns dem zuwenden, was wir selbst tun können. Durch aktives Handeln steigern wir unsere Selbstwirksamkeit, was wiederum unser Selbstvertrauen stärkt. Auf diese Weise treten wir gestärkt aus der Krise hervor.</p>
<h3>Die 3 Phasen zur Bewältigung von Krisen</h3>
<p>Stephen Covey sagt, dass niemals ein Rezept ausgestellt werden sollte, ohne dass eine ausführliche Diagnose durchgeführt worden ist. Mit den 3 Phasen möchte ich dir eine Hilfestellung für den Weg von der Diagnose bis hin zum Rezept an die Hand geben.</p>
<p>Sieh diese Hilfestellung als Angebot. Nimm dir, was zu dir passt oder suche selbst nach passenden Alternativen. Doch auf welchem Weg auch immer, ich kann dir nur empfehlen diese 3 Phasen der Reihe nach zu durchlaufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jens Corssen schreibt in seinem Buch &#8222;Der Selbstentwickler&#8220; folgendes Zitat:</p>
<p>&#8222;<em>Dauerhafter Erfolg basiert – besonders in Zeiten raschen Wandels – auf einer notwendigen Veränderung zunächst des eigenen Denkens und, als Folge davon, des selbstverantwortlichen Handelns.</em>&#8222;</p>
<p>Das gilt auch für den Umgang mit Krisen. Es ist egal, was du im Außen bewirken möchtest. Zunächst ist es wichtig, den Blick nach innen zu richten, zu reflektieren und Veränderungen in der eigenen Denkweise anzustoßen. Erst dann können Veränderungen im Außen nachhaltig und stimmig mit dir selbst umgesetzt werden.</p>



<h2>Phase 1: Selbstreflexion</h2>
<p>Mit der ersten Phase geht es zunächst darum, dir selbst Klarheit zu verschaffen.&nbsp; Bei manchen Arten von Krisen ist vielleicht klar was passiert ist. Bei einer Trennung, Unfall oder Kündigung ist der Auslöser deutlicher zu erkennen, als bei einer Sinn- oder Identitätskrise.</p>
<p>Doch nur, weil du den Auslöser kennst, heißt es noch lange nicht, dass dir bewusst ist, warum du dich in einer Krise befindest.&nbsp;Es gibt viele, die von sich behaupten selbstreflektiert zu sein. Vielleicht ist es so, vielleicht auch nicht.</p>
<p>Wer sich allerdings in einer Krise befindet, ist gut beraten sich selbst Klarheit über die Ursache und die eigenen Gedanken zu verschaffen. Denn unsere Gedanken sagen uns nicht immer das, was der Wahrheit entspricht. Sie verfolgen auch eine gewisse Schutzfunktion.</p>
<p>So kannst du den Prozess der Selbstreflexion durchlaufen und dir Klarheit verschaffen:</p>
<h3>Zur Ruhe kommen</h3>
<p>Es tut weh, den Blick auf die Krise zu richten. Eine der drei Reaktionen auf Stress und Angst ist die Flucht. Wir flüchten vor uns selbst und der Auseinandersetzung mit unseren Gedanken, indem wir uns ablenken. Das geschieht meist mit exzessiven Tätigkeiten.</p>
<ul>
<li>Alkohol</li>
<li>Arbeit</li>
<li>Geschäftigkeit</li>
<li>Sex</li>
<li>Partys</li>
<li>Sport</li>
</ul>
<p>Solange der Schmerz nicht durchlebt wird, greifen wir immer wieder auf diesen Fluchtmechanismus zurück. Keine gute Idee.</p>
<p>Meine Empfehlung ist ganz klar der Rückzug aus dem Alltag. Nimm dir ein paar Tage ganz für dich allein. Komm runter. Erhole dich. Tu was dir guttut, um zur Ruhe zu kommen.</p>
<p>Sauna, Spaziergang, Kurztrip ans Meer oder in die Natur. Hauptsache du machst etwas, bei dem du so wenig wie möglich von äußeren Einflüssen abgelenkt wirst und keinen Verpflichtungen nachgehen musst. Je nach Thema und Persönlichkeit kann das ein paar Tage oder auch mehrere Wochen dauern.</p>
<p>Oh ja. Für viele wird das hart werden. Tränen, Wut, Trauer. Alles darf hochkommen und durchlebt werden.</p>
<h3>Gedanken sortieren</h3>
<p>Sobald sich diese starken Emotionen etwas gelegt haben, kann der Weg beginnen.&nbsp;</p>
<p>Bevor du mit irgendwelchen Aktivitäten beginnst oder in Aktionismus verfällst, kann ich dich nur zu mehr Klarheit anhalten. Viel zu häufig wird dasselbe nochmal neu gemacht. Eine Beziehungen mit jemanden der ähnlich dem vorigen Partner ähnelt, einen Job der genauso ist, wie vorher &#8211; nur in einem anderen Unternehmen.</p>
<p>Das führt dazu, dass du die Krise zwar abhakst, doch wirst du dieselbe Krise später wieder erleben. Krisen sind meist ein Zeichen, dass wir einen großen Schritt in Richtung Veränderung gehen sollen. Einstein wusste schon, dass wir dieselben Ergebnisse erhalten, wenn wir dasselbe erneut machen. Und das möchtest du nicht, oder?</p>
<p>Daher möchte ich dir mit den folgenden Fragen eine Möglichkeit an die Hand geben, für dich selbst Klarheit zu erlangen. Das sind größtenteils Coaching-Fragen. Daher kann dieser Prozess selbstverständlich noch zielführender mit einem Therapeuten oder Coach durchgeführt werden. Es sind teilweise Fragen, die auf den ersten Blick etwas merkwürdig scheinen. Lass dich darauf ein und schau was passiert.</p>
<h4>Fragen zur Selbstreflexion</h4>
<p>Denke über die Fragen nach. Vielleicht lässt du sie erst einmal während eines Spazierganges wirken. Wichtig ist, dir die Antworten aufzuschreiben. Denn viel zu häufig denken wir unsere Gedanken nicht zu Ende. Das klappt schriftlich viel besser. Vor allem denken wir langsamer und fokussierter.</p>
<ul>
<li>Was genau macht dich gerade unglücklich?</li>
<li>Wie kam es deiner Meinung nach zu dieser Krise?</li>
<li>Was war dein Anteil daran?</li>
<li>Wie fühlst du dich, wenn du an die Situation denkst?</li>
<li>Was ist es genau, was die negativen Gefühle hervorruft?</li>
<li>Was genau lässt dich in dieser Situation negativ denken?</li>
<li>Welche Konsequenzen hat diese Situation auf dein Leben?
<ul>
<li>Welche Konsequenzen in 1 Stunde?</li>
<li>Welche Konsequenzen in 1 Tag?</li>
<li>Welche Konsequenzen in 1 Monat?</li>
<li>Welche Konsequenzen in 1 Jahr?</li>
<li>Welche Konsequenzen in 10 Jahren?</li>
</ul>
</li>
<li>Was würdest du jemand anderem in dieser Situation raten?</li>
<li>Was glaubst du, kannst du daraus lernen?</li>
<li>Denke an eines deiner Vorbilder, was würde dieses Vorbild zu dir sagen?</li>
<li>Wie war dein Leben, bevor die Ursache eingetreten ist? Was ist jetzt anders?</li>
<li>Wann glaubst du, ist der Zeitpunkt erreicht, nicht mehr traurig zu sein?</li>
<li>Als das Problem noch nicht bestand, was hast du anders gemacht?</li>
<li>Was möchtest du, wie das hier ausgehen soll?</li>
<li>Angenommen heute Nacht käme eine Fee und würde das Problem für dich lösen, was wäre morgen anders?</li>
<li>Wie müsstest du dich in Zukunft verhalten, damit die anderen denken, das Problem sei wieder zurückgekommen?</li>
</ul>
<h4>Rückschlüsse ziehen</h4>
<p>Du wirst gemerkt haben, dass dich einige der Fragen auf die vergangene Situation und die daraus entstandenen Gefühle haben blicken lassen. Das ist notwendig, um das ganze genauer zu betrachten und verarbeiten zu können. Die Grundlage von allem.</p>
<p>Andere Fragen sollten dich beschreiben lassen, was dir heute durch den Kopf geht und dich aus verschiedenen Blickwinkeln darauf schauen lassen. Es wurden auch ein paar Reframing-Fragen genutzt, die dich weg von der Emotion zu einer neutralen sachlichen Betrachtung veranlassen sollten.</p>
<p>Der letzten Teil besteht aus Fragen, die dich so langsam in die Zukunft blicken lassen. Um dir selbst eine Chance zu eröffnen, dass die Krise nicht das Ende des Lebens ist. Es geht weiter. Immer.</p>
<p>Durch die Beantwortung einiger der Fragen solltest du nun etwas mehr Klarheit haben.&nbsp;</p>
<p>Was hat sich für dich verändert?</p>



<h2>Phase 2: Der Blick in die Vergangenheit</h2>
<p>Als nächstes geht es darum, aus deiner Vergangenheit zu lernen, um diese Krise zu meistern. Daher blicken wir nun auf vergangene Krisen und deine Stärken.&nbsp;</p>
<p><strong>1. Hast du schon ähnliche Situationen durchgemacht?</strong></p>
<p>Schauen wir zuerst auf ähnliche Situationen. Vielleicht war das Ausmaß nicht so groß, aber vielleicht gab es Phasen, in denen du mit ähnlichen Themen umgehen musstest.&nbsp;</p>
<p>Wenn ja, dann geh einmal zurück: Was hat dir geholfen, da wieder herauszukommen?</p>
<p><strong>2. Welche anderen Krisen hast du schon durchgestanden?</strong></p>
<p>Auch aus anderen Krisen in deinem Leben kannst du hilfreiche Ressourcen mitnehmen. Wie bist du dort vorgegangen? Was hat dir damals geholfen?</p>
<p><strong>3. Was sind deine Stärken?</strong></p>
<p>Worin bist du besonders gut? Deine Stärken sind Ressourcen, auf die du jederzeit zurückgreifen kannst. Hier gibt es sicherlich etwas, auf das du aufbauen kannst.</p>



<h2>Phase 3: Der Blick nach vorne</h2>
<p>Jetzt hast du Klarheit über das Ausmaß der Situation, deine Emotionen und weißt, was dir in anderen Situationen geholfen hat. Vielleicht haben dir auch die Gedanken darüber geholfen, die Situation etwas neutraler und sachlicher zu sehen. Wahrscheinlich tat es dir auch einfach nur gut, dich aktiv damit zu befassen.</p>
<p>Nun geht es also darum, dich aus dem Tal herauszukämpfen. Schritt für Schritt. Ganz behutsam.</p>
<h3>Was brauchst du?</h3>
<p>In Krisen ist es zunächst ratsam dafür zu sorgen, dass dich die Vergangenheit nicht erneut überrumpelt und nach unten zieht. Also liegt der erste Schritt darin, Abstand zu gewinnen und sicherzustellen, dass das jetzt das Schlimmste war, was dir diesbezüglich passieren kann. Den Tiefpunkt hinter dich lassen.</p>
<p>Je nach Situation können an dieser Stelle verschiedene Dinge helfen.</p>
<p>Bei Beziehungskrisen hilft es, dir erst einmal Abstand zu verschaffen. Je weniger Kontaktpunkte du mit der Vergangenheit hast, desto besser für dich. Nicht denselben Wohnraum teilen. Nicht ständig im Social Media nachsehen was die Person gerade macht. Vermeide auch möglichst Tätigkeiten, die dich stark an die Person erinnern.</p>
<p>Bei beruflichen und einigen persönlichen Krisen helfen klare Grenzen. Alles Negative, was dich an diesen Punkt gebracht hat, versuchst du strukturiert zu eliminieren. Situationen oder Aufgaben reduzieren und dich vielleicht auch ganz aus dem alltag herausziehen.</p>
<p>In dieser ersten Phase ist es wichtig, dass du auf dich selbst achtest. Eine Krise ist ein enorm anstrengender Prozess für deinen Körper. Versuche dir viel Ruhe zu gönnen und gut zu schlafen. Versuche auch viel Zeit mit Tätigkeiten zu verbringen, die dir gut tun.</p>
<p>All das gibt dir Sicherheit, dass es nicht mehr schlimmer werden kann. Das Heft des Handelns liegt nun bei dir.</p>
<h3>Was machst du?</h3>
<p>Mit der Sicherheit im Rücken, kannst du dich jetzt auf das was vor dir liegt fokussieren.</p>
<p>Wie sollen deine nächsten 4 Wochen verlaufen, damit du nicht zurück in den negativen Sog gezogen wirst? Es geht nach wie vor darum, dich selbst zu heilen. Setze dich nicht selbst unter Druck, indem du wieder zu früh voll einsteigst. Also schlechte Dinge weglassen und ein paar positive Dinge implementieren.</p>
<p>Vor allem aber ist jetzt der Punkt, wo du anderen gegenüber kommunizierst, was du künftig nicht mehr möchtest.&nbsp;Viele Menschen sind im Herzen hilfsbereit und wollen anderen etwas Gutes tun. Wenn du ihnen ehrlich und reflektiert erklärst, was passiert ist und was es in dir ausgelöst, können sie auch Verständnis dafür aufbringen, was du künftig nicht mehr tun möchtest.</p>
<p>Baue dir so langsam wieder einen geregelten Alltag auf. Treff dich mit Freunden zum Essen, mach Sport oder gehe wieder deinem Job nach.&nbsp;</p>
<p>Es geht in dieser Zeit darum, deinen Scherbenhaufen zusammenzukehren. Die Vergangenheit klären und aufarbeiten. Regeln, was zu regeln ist. Ein Schritt nach dem anderen. Wühlt dich etwas auf, zieh dich wieder für einen Tag zurück und erhole dich.</p>
<h3>Wohin möchtest du?</h3>
<p>Wenn du das Gefühl hast, dass du wieder deinem normalen Alltag nachgehen kannst, über den Berg hinweg bist, kommt der spannende Teil dieses Prozesses.</p>
<p>Du wirst im Laufe dieses Prozesses hoffentlich zu der Erkenntnis gelangt sein, dass sich ein paar Dinge nachhaltig ändern sollten. Jetzt geht es darum, dir diese Stellschrauben bewusst zu machen.</p>
<p>Was kannst du künftig besser machen?</p>
<p>Wohin soll die Reise gehen?</p>
<p>Was brauchst du dafür?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Egal, ob es ein Jobwechsel, ein anderer Typ Partner, andere Hobbys oder ein Wechsel deiner Umgebung ist. Es gibt immer mehrere Ziele und Schritte, um dahin zu gelangen.</p>
<ol>
<li>Schreibe erst einmal alles auf, was dir dazu einfällt.</li>
<li>Jetzt sortierst du die umsetzbaren Ziele aus, die heute noch nicht umsetzbaren Dinge kommen zur Seite</li>
<li>Priorisiere die umsetzbaren Schritte. Was möchtest du als Erstes umsetzen?</li>
<li>Welche Schritte sind notwendig, um das erste Ziel zu erreichen?</li>
<li>Umsetzung!</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>Glückwunsch! Du hast dein Leben wieder in die Hand genommen.</p>
<p>Wie fühlt es sich an?</p>
<p>Du kannst sehr stolz auf dich sein. Genieße dieses Selbstvertrauen und mache etwas Schönes daraus!</p>



<h2>Fazit</h2>
<p>Krisen sind im ersten Moment immer überwältigend und reißen uns den Boden unter den Füßen weg.</p>
<p>Ich habe hier immer das Bild einer Schneekugel vor Augen. Es wird kräftig in unserem Leben gerüttelt. Daher ist es zunächst wichtig, diese ganzen Emotionen und Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen. Sobald wir wieder eine klare Sicht haben, können wir uns aktiv bemühen, die Situation zunächst kurzfristig und dann langfristig zu verbessern.</p>
<p>In vielen Gesprächen und auch aus eigener Erfahrung habe ich oft Beispiele gehört, in denen eine Krise immer der Anstoß von etwas Neuem war. Wenn wir sowieso schon etwas Neues aufbauen müssen, warum dasselbe nochmal und nicht etwas Größeres und Stärkeres.</p>
<p>Vielen hilft der Gedanke, dass das alte Leben mit dem Wissen und den Erfahrungen eines alten Ich&#8217;s entstanden ist. Heute bist du weiter. Also warum wieder die alten Muster verfolgen? Nutze die Chance!</p>
<p> </p>
<p>Was hat dir konkret geholfen?</p>
<p>Wenn du Unterstützung an einer Stelle in diesem Prozess benötigst, schreibe mir gerne für ein Coaching eine <a href="mailto:kevinbruns@growthvibe.de">Nachricht</a>.</p>
<p> </p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne: Bleib niemals wie du heute bist!</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="240" height="66" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/02/Unterschrift-neu-e1645277377866.png?resize=240%2C66&#038;ssl=1" alt="Unterschrift" class="wp-image-346"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Wie du deine Persönlichkeit entdeckst und daran arbeiten kannst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kevin Bruns]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Dec 2023 08:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreflexion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 20</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Man&#160;kann&#160;einen&#160;Menschen nichts&#160;lehren, man&#160;kann&#160;ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken. Galileo Galilei Hast du es schon bemerkt? Wir Menschen sind wunderbar unterschiedlich. Da ist der Eine, der sein Leben mit einer Fülle von Ideen und Möglichkeiten gestaltet, während der Andere eher reserviert und in sich gekehrt ist. Und dann haben wir noch den Geselligen, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 20</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Man&nbsp;kann&nbsp;einen&nbsp;Menschen nichts&nbsp;lehren, man&nbsp;kann&nbsp;ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.</p>
<cite><em>Galileo Galilei</em></cite></blockquote>



<p>Hast du es schon bemerkt? Wir Menschen sind wunderbar unterschiedlich.</p>
<p>Da ist der Eine, der sein Leben mit einer Fülle von Ideen und Möglichkeiten gestaltet, während der Andere eher reserviert und in sich gekehrt ist. Und dann haben wir noch den Geselligen, der als lebhaft und laut beschrieben wird.</p>
<p>Doch weil wir diese Vielfalt nicht einfach so akzeptieren können, beschäftigen sich seit vielen Jahrhunderten Menschen damit, diese Unterschiede im Verhalten und Charakter zu beschreiben. Es ist ein schmaler Grat zwischen Beschreibung und dem ungewollten Schubladendenken.</p>
<p>Mit diesem Beitrag möchte ich nicht nur die gängigsten Persönlichkeitsmodelle vorstellen. Nein, mir ist es besonders wichtig, dir zu zeigen, wie du sie für dich persönlich nutzen kannst. Welche Einblicke bieten sie? Was sollten wir nicht überbewerten?</p>
<p>Ich werde dir auch meine Ergebnisse dieser Tests offenlegen und meine jeweilige Einschätzung dazu geben.</p>
<p>Bereit, die faszinierende Welt der Persönlichkeitsmodelle zu erkunden?</p>



<h2>Wozu mit der eigenen Persönlichkeit beschäftigen?</h2>
<p>Lange Zeit spielten Persönlichkeitsmodelle und Persönlichkeitsentwicklung in meinem Leben keine große Rolle. Ich erledigte meine Arbeit, durchlebte positive wie auch konfliktreiche Gespräche. Warum es zu Konflikten kam? Natürlich weil die anderen schuld waren, was denn sonst?</p>
<p>Doch dann wuchs mein Interesse an der Vielfalt der menschlichen Persönlichkeiten so stark, dass ich mich näher damit auseinandersetzen wollte. Das erste Versuchskaninchen war schnell gefunden: Ich selbst.</p>
<p>Seitdem habe ich eine Reise begonnen, die mir tiefgreifende Erkenntnisse über meine eigene Persönlichkeit und den Umgang mit anderen Menschen beschert hat.</p>
<p>Warum also solltest du dich mit dem Thema Persönlichkeit beschäftigen?</p>
<p>Ganz einfach. Es ist besser, sich selbst zu verstehen, als es nicht zu tun.</p>
<p>Oft verspürte ich den Wunsch, meine Gedanken oder Charakterzüge präzise zu beschreiben, fand jedoch selten die passenden Worte. Dieser Prozess der Selbsterkenntnis kann genau das für dich bewirken.</p>
<p>Du wirst in der Lage sein, dich selbst und deine Bedürfnisse besser zu beschreiben, deine Reaktionen, Wirkung und Verhaltensweisen im Kontext klarer einzuordnen. Denn Handlungen, die im Widerspruch zu unseren Überzeugungen stehen, rufen oft inneren Widerstand hervor – der sogenannten kognitiven Dissonanz. Ohne ein Verständnis für deine eigenen Überzeugungen und Verhaltensweisen wirst du Schwierigkeiten haben, diese Widerstände zu erkennen und zu bewältigen.</p>
<p>Bevor wir jedoch tiefer eintauchen, werfen wir einen Blick darauf, was es eigentlich mit dem Begriff &#8222;Persönlichkeit&#8220; auf sich hat.</p>



<h3>Was ist die Persönlichkeit?</h3>
<p>In wenigen Worten ausgedrückt, ist die Persönlichkeit der umfassende Ausdruck dessen, was uns als Individuum ausmacht. Gemäß der Persönlichkeitspsychologie umfasst sie sämtliche charakterlichen Eigenarten eines Menschen, durch die er die Welt wahrnimmt und sich darin verhält.</p>
<p>Es existieren viele verschiedene Formulierungen, die letztendlich dasselbe beschreiben:</p>
<ul>
<li>Summe aller angeborenen und anerzogenen Eigenarten eines Menschen</li>
<li>beständige Neigungen im Erleben und Verhalten bestimmter Situationen</li>
<li>Innere Prozesse, wie Gefühle, Ängste, Bedürfnisse, Verhalten</li>
<li>Gesamtheit aller dauerhaften Besonderheiten im Erleben und Verhalten eines Menschen</li>
<li>beobachtbare, verfestigte Gewohnheiten und Verhaltensmuster</li>
</ul>
<p>Halten wir fest: Unsere Persönlichkeit bestimmt, wie wir denken, fühlen und handeln. Es handelt sich um tief verwurzelte, gefestigte Gewohnheiten, die Rückschlüsse auf zukünftiges Verhalten ermöglichen.</p>
<h3>Was bedeutet der Begriff Charakter?</h3>
<p>Umgangssprachlich wird der Begriff &#8222;Charakter&#8220; synonym zur Persönlichkeit verwendet. Einige Quellen beschreiben den Charakter als die Gesamtheit unserer Gewohnheiten und somit als Ergebnis der sozialen Interaktionen mit unserem Umfeld.</p>
<p>Daher kann der Charakter eher als der anerzogene Teil der Persönlichkeit betrachtet werden.</p>
<h3>Kann die Persönlichkeit entwickelt werden?</h3>
<p>Obwohl die Wissenschaft noch nicht endgültig geklärt hat, welchen Einfluss Erziehung und Lernen auf den Charakter haben, steht fest: Die Persönlichkeit ist niemals statisch.</p>
<p>Insbesondere die anerzogenen Charakteranteile sind flexibel und können sich durch Umwelteinflüsse und Erfahrungen verändern.</p>
<h4>Wie entsteht die Persönlichkeit?</h4>
<p>Jeder von uns trägt ein spezifisches Set an Wesensmerkmalen in sich. Im Gegensatz zu rein körperlichen Merkmalen, bestimmen unsere Gene nur einen kleinen Teil der Ausprägung bestimmter Eigenschaften. Aktuelle Forschungsergebnisse legen nahe, dass die Prägung dieser Merkmale besonders in den ersten drei Lebensjahren erfolgt. Bis zur Einschulung sind bereits 60 % festgelegt. Im Laufe des Lebens stabilisiert sich der Charakter weiter und Veränderungen werden zunehmend anspruchsvoller.</p>
<p>Wesensmerkmale dienen als Rahmen, innerhalb dessen wir uns entwickeln und unseren Charakter formen können. Denk- und Reaktionsmuster werden wiederholt und mit der Zeit zur Gewohnheit. Denk- und Reaktionsmuster wiederholen sich und werden mit der Zeit zu Gewohnheiten. Gleichzeitig ermöglichen es Erfahrungen und Lebensphasen, uns weiterzuentwickeln und Veränderungen in unseren Mustern vorzunehmen.</p>
<p>Einerseits formen prägende Erfahrungen unseren Charakter. Studien zeigen, dass beispielsweise finanzielle Sorgen Menschen extrovertierter machen oder dass die Übernahme von Verantwortung im Laufe des Lebens zu mehr Gewissenhaftigkeit und Ausgeglichenheit führen kann.</p>
<p>Es geschieht also automatisch, ohne dass wir aktiv etwas dafür tun. Auf der anderen Seite haben wir allerdings auch die Macht, unseren Charakter aktiv zu gestalten.</p>
<h4>Wie kann die Persönlichkeit entwickelt werden?</h4>
<p>Allein der Wunsch reicht natürlich nicht aus, ebenso wenig wie der Glaube, dass eine einzelne Handlung, mehrfach wiederholt, automatisch die gewünschte Veränderung herbeiführt.</p>
<p>Oft sind es einschneidende oder alltägliche Erfahrungen über Jahre hinweg, die eine Veränderung einzelner Persönlichkeitsmerkmale bewirken. Du kannst jedoch indirekt darauf hinwirken.</p>
<p><strong>Einschneidende Erfahrungen machen</strong></p>
<p>Nur wenige behaupten nach einer Weltreise, dieselbe Person zu sein wie zuvor. Der Kontakt mit anderen Kulturen und Menschen erweitert den eigenen Horizont, ebenso wie der Umgang mit unbekannten Situationen. Deine Persönlichkeitsmerkmale ändern sich also.</p>
<p><strong>Veränderung von Alltagserfahrungen</strong></p>
<p>Bleiben wir bei dem Beispiel. Stellen wir uns vor, diese Weltreise liegt außerhalb der eigenen Komfortzone. Das längere Leben an einem Ort im Ausland, sofern es nicht von denselben gewohnten Verhaltensmustern geprägt ist, kann ebenfalls über einen längeren Zeitraum hinweg eine Veränderung von Persönlichkeitsmerkmalen bewirken. Dabei sind jedoch konkrete Vorhaben und Herausforderungen notwendig.</p>
<p><strong>Fake it, till you make it</strong></p>
<p>Eine gezielte, wenn auch anspruchsvollere Strategie besteht darin, ein gewünschtes Verhalten zu imitieren. Wie würde sich eine Person verhalten, die die erwünschten Merkmale lebt? Hier sind gezielte Herausforderungen über einen längeren Zeitraum notwendig, bis das Verhalten schrittweise natürlicher wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neue Verhaltensweisen entstehen nur sehr langsam. Mit gezielten Herausforderungen und Erfahrungen kann die eigene Persönlichkeit weiterentwickelt werden. Dies erfordert jedoch Überwindung, Willenskraft, Zeit und Energie.</p>



<h2>Welche Arten von Persönlichkeitsmodellen gibt es?</h2>
<p>Persönlichkeitsmodelle sind der Versuch, Menschen anhand von Gemeinsamkeiten oder Unterschiede in Gruppen einzuteilen. Auf diese Weise soll die Vielfalt der menschlichen Persönlichkeit vereinfacht werden.</p>
<p>Ein Beispiel aus einem anderen Kontext: Wenn jemand kein Fleisch isst, bezeichnet er sich als Vegetarier. Verzichtet jemand gänzlich auf tierische Produkte, nennt er sich Veganer. Wir neigen dazu, in Typen zu denken. Sie erleichtern den Alltag, weil sie überschaubar sind und den Fokus auf die Menschen richten, anstatt nur ein einzelnes Merkmal zu betrachten.</p>
<p>Was bei Ernährungsformen oder Berufen gut funktioniert, gestaltet sich bei der Gruppierung von Persönlichkeitsmerkmalen schwieriger. Es gibt weder klaren Kriterien, noch lassen sich alle Merkmale sinnvoll gruppieren.</p>
<p>Ein erfolgreiches Modell hätte viele Vorteile. Es könnte genaue Vorhersagen über Verhalten, Bedürfnisse, Vorlieben und Entwicklungsmöglichkeiten treffen. Passgenaue Lernmodelle, ideale Karriereprofile, Verhaltens-Tipps, Kommunikations-Tools und vieles mehr wären denkbar – die Anwendungsbereiche sind vielfältig.</p>
<p>Es gibt verschiedene Ansätze, wichtige Charakterzüge zu ermitteln und zu gruppieren. Doch leider gelingt es diesen Modellen oft weder, die gesamte Bandbreite der Charakterzüge darzustellen, noch eine realistische Gruppierung vorzunehmen.</p>
<p>Die Lösungsansätze und Gestaltungsformen lassen sich in drei Modell-Typen einordnen.</p>
<h3>Typenmodelle</h3>
<p>Typenmodelle ordnen jeden Menschen einem bestimmten Persönlichkeitstypen zu, wobei teilweise auch Mischformen möglich sein können. Der Hauptvorteil dieser Modelle liegt in ihrer einfachen Anwendbarkeit. Sie lassen sich schnell erlernen und direkt im Umgang mit anderen Menschen anwenden.</p>
<p>Aus diesem Grund eigenen sie sich besonders gut, um andere Personen schnell einzuschätzen und sind daher besonders beliebt im Vertrieb oder bei Bewerbungsgesprächen, wo schnelle Einschätzungen gefragt sind. Sie erfüllen ihren Zweck im flüchtigen Austausch.</p>
<p>Allerdings neigen diese Modelle dazu, Menschen in vorgefertigte Schubladen zu stecken. Aufgrund der Einfachheit sind sie für tiefere Analysen ungeeignet.</p>
<p>Klassische Beispiele für Typenmodelle sind das DISG-Modell oder MBTI.</p>
<h3>Skalenmodelle</h3>
<p>Skalenmodelle hingegen erfassen Dimensionen. Sie stellen den Versuch dar, die Nachteile der Typenmodelle zu überwinden, indem sie relevante Charaktermerkmale nutzen und die Ausprägungsstärke jedes Merkmals darstellen. Diese Skalen ermöglichen eine differenziertere Darstellung der Bandbreite unterschiedlicher Persönlichkeiten.</p>
<p>Im Gegensatz zu Typenmodellen erfolgt hier keine strikte Gruppierung, weshalb Rückschlüsse meist individuell betrachtet werden müssen. Auch sind sie im Alltag schwerer einzusetzen, besonders wenn es darum geht, Fremde zu analysieren.</p>
<p>Bekannte Beispiele für Skalenmodelle sind die Reiss-Profile und vor allem das Big5-Modell.</p>
<h3>Entwicklungsmodelle</h3>
<p>Entwicklungsmodelle berücksichtigen die Tatsache, dass Persönlichkeiten sich im Laufe des Lebens verändern. Das würde demnach bedeuten, dass ein erneuter Test nach 10 Jahren ein anderes Ergebnis liefern kann.</p>
<p>Im Gegensatz zu Modellen, die stark auf das Wesen eines Menschen abzielen, versuchen Entwicklungsmodelle diese Veränderungen zu erfassen. Es hat erst einmal nichts damit zu tun, dass abgeleitet werden kann, wie jemand sich entwickeln kann. Dies ist bei allen anderen Modellen ebenfalls möglich.</p>
<p>Vielmehr geht es darum, die Probleme und Herausforderungen eines Menschen in Beziehung mit dessen Denkweise.</p>
<p>Ein Beispiel für ein Entwicklungsmodell ist das Graves-Modell, auch bekannt als Spiral Dynamics.</p>



<h2>Wie kannst du mit den Modellen arbeiten?</h2>
<p>Bevor wir uns die einzelnen Modelle genauer ansehen, möchte ich dir sechs nützliche Tipps für ihren richtigen Einsatz mit auf den Weg geben.</p>
<p><strong>1. Alle Charakterzüge sind wertvoll</strong></p>
<p>Gesellschaftliche Vorstellungen neigen dazu, bestimmte Charakterzüge als wertvoller zu erachten als andere. Doch sei versichert, dass jeder Charakterzug in einem bestimmten Kontext seine Vorzüge hat. Es geht nicht darum, sich zu verbiegen oder schlecht zu fühlen, sondern zu lernen, wie du sie bestmöglich in dein Leben integrieren kannst.</p>
<p><strong>2. Tests sind ungenau&nbsp;</strong></p>
<p>Persönlichkeitsmodelle basieren auf einer begrenzten Anzahl von Charakterzügen und kategorisieren diese teilweise. Bedenke stets, dass dabei andere Charakterzüge außer Acht gelassen werden. Die Modelle spiegeln niemals deine gesamte Persönlichkeit wider, sondern nur Teile davon. Deine vollständige Individualität wird verallgemeinert.</p>
<p><strong>3. Die Persönlichkeit verändert sich</strong></p>
<p>Wie bereits besprochen, unterliegt die Persönlichkeit im Laufe der Zeit durch Erfahrungen automatischen Veränderungen. Glaube daher nicht, dass du fest in einem bestimmten Typ verankert bist, sondern eher dazu tendierst &#8211; basierend auf dem heutigen (!) Testergebnis.</p>
<p><strong>4. Unterschiedliche Tests, unterschiedliche Ergebnisse</strong></p>
<p>Es wird vorkommen, dass Tests zu denselben Modellen verschiedener Anbieter teilweise unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen. Daraus kannst du schließen, dass die Tests nicht absolut präzise sind und deine Charakterzüge vielfältiger sind, als es das Modell suggeriert. Und das ist gut so!</p>
<p><strong>5. Hinterfrage die Ergebnisse</strong></p>
<p>Persönlichkeitstests geben dir Hinweise auf deine Persönlichkeit. Setze dich kritisch mit den Ergebnissen auseinander und überprüfe, wo du nicht übereinstimmst. Deine Selbstreflexion ist entscheidend.</p>
<p><strong>6. Lerne dich intensiver kennen</strong></p>
<p>Jetzt, da du einen Eindruck über deine Persönlichkeit erlangt hast und viel darüber gelernt hast, welche Charakterzüge als wichtig erachtet werden, vertiefe dich in diese Facetten deiner Persönlichkeit. Wie kannst du sie in verschiedenen Situationen einsetzen? Wo passt dein Umfeld nicht zu ihnen?</p>



<h2>Welche Modelle und Tests kannst du durchführen?</h2>
<p>Jetzt lass uns tiefer einsteigen. Ich erzähle dir zu jedem Modell ein paar Keyfacts, beschreibe es genauer und sage dir, wo du kostenlose Tests finden kannst. Am Ende erzähle ich dir auch immer meine Testergebnisse und persönliche Einschätzung.</p>
<h3>DISG</h3>
<p>Das DISG-Modell zählt zweifelsohne zu den bekanntesten Persönlichkeitsmodellen. Es gibt unzählige Bücher und Kurse dazu. Also muss es auf Grund des Bekanntheitsgrades auch valide und realitätsnah sein, oder? Nein, weit gefehlt. Das DISG-Modell ist schlichtweg simpel. Es lässt sich in wenigen Minuten erlernen und unkompliziert im Austausch mit anderen Menschen anwenden.</p>
<p>Für viele Menschen stellt dieser Persönlichkeitstest den ersten Schritt in die Erforschung der eigenen Persönlichkeit dar. Viele gewinnen durch diesen Test die Erkenntnis, dass Menschen unterschiedlich &#8222;ticken&#8220;.</p>
<p>Besonders beliebt ist das Modell im Verkauf und anderen Situationen, in denen es zu einer flüchtigen Beziehung zwischen zwei Personen kommt, sei es im Kundensupport, in der Beratung oder in Bewerbungsgesprächen. Hier geht es darum, rasch die richtigen &#8222;Knöpfe&#8220; beim Gegenüber zu drücken.</p>
<h4>Beschreibung</h4>
<p>Das Modell beinhaltet lediglich 4 Typen: <span style="color: #000000;"><strong>D</strong>ominant, <strong>I</strong>nitiativ, <strong>S</strong>tetig, <strong>G</strong>ewissenhaft</span></p>
<p>Es haben sich mittlerweile zugehörige Farben etabliert. Sagt also jemand, du seist ein roter Typ, dann bezieht er sich auf den dominanten Typ dieses Modells.</p>
<p><span style="color: #000000;">Dominant (<span style="color: #ff0000;">rot</span>)</span>:&nbsp;egozentrisch, selbstbewusst, entscheidungsfreudig, direkt, kühn, herrisch, anspruchsvoll, energisch, Ergebnisse, Herausforderungen, Aktion</p>
<p>Initiativ (<span style="color: #ffcc00;">gelb</span>):&nbsp;enthusiastisch, gesellig, beredsam, Ideen teilen, charmant, offen, impulsiv, emotional, Begeisterung, Zusammenarbeit</p>
<p>Stetig (<span style="color: #339966;">grün</span>):&nbsp;passiv, voraussagbar, kooperativ, loyal, geduldig, hilfsbereit, teamfähig, achtsam im Umgang und gelassen, Stabilität, Unterstützung</p>
<p>Gewissenhaft (<span style="color: #0000ff;">blau</span>):&nbsp;perfektionistisch, diplomatisch, vorausschauend, systematisch, prüfend, systematisch, konventionell, höflich, vorgegebene Prozesse, Zahlen/Daten/Fakten, Genauigkeit, Wissbegierde</p>
<p>In manchen Darstellungen werden noch Mischformen aus zwei Typen zugelassen. Dabei würde jedem Mensch 50% der möglichen Charakterzüge zugesprochen werden.</p>
<p>Das Ergebnis also sehr ungenau und kann nicht dazu dienen, die eigene Persönlichkeit zu erforschen.</p>
<h4><span style="color: revert; font-size: 18px; font-weight: revert;">mein Ergebnis</span></h4>
<p><strong>Test 1: <a href="https://personality-test.greator.com/short/introduction?_gl=1*bvz7x2*_ga*MTY5ODI5NzA1OS4xNjc2MTIxOTIy*_ga_2M2EKPMWC6*MTY5ODU5ODk3Ny4xMC4wLjE2OTg1OTg5NzcuNjAuMC4w" target="_blank" rel="noopener">Greator</a></strong></p>
<p>Dominant: 92 / 100 Punkte</p>
<p>Initiativ: 79 / 100 Punkte</p>
<p>Stetig: 27 / 100 Punkte</p>
<p>Gewissenhaft: 20&nbsp; / 100 Punkte</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Test 2: <a href="https://www.123test.com/de/DISG-Pers%C3%B6nlichkeitstest/" target="_blank" rel="noopener">123Test</a></strong></p>
<p>Dominant: 51 %</p>
<p>Initiativ: 32 %</p>
<p>Stetig: 7 %</p>
<p>Gewissenhaft: 10 %</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beiden Tests zufolge bin ich ein sehr dominanter und initiativer Typ. Ich hätte mich selbst als eher initiativ und stetig beschrieben. So kann man sich täuschen 😉</p>
<h3>MBTI (Myers Briggs Type Indicator)</h3>
<p>Etwas ausführlicher als DISG ist das Modell MBTI. Neben dem Begriff MBTI, der auf die Entwicklerinnen Isabel Myers und Katherine Cook Briggs zurückgeht, ist das Modell auch unter 16 Personalities bekannt.</p>
<p>Das Modell geht auf die Archetypenlehre von Carl Gustav Jung zurück, dem Urvater der Persönlichkeitsforschung.</p>
<p>Die beiden haben den Test, sowie die zugehörigen Skalen und Beurteilung entworfen.</p>
<p>Es ist ein sehr beliebtes Modell innerhalb von Firmen, da es noch immer einfach überschaubar ist, dennoch aussagekräftiger als das DISG-Modell.</p>
<h4>Beschreibung</h4>
<p>Das Modell beruht auf vier Charakterzüge, die mit jeweils zwei Ausprägungen definiert werden.</p>
<p>Aus den englischen Begriffen werden Buchstaben abgeleitet, die jeweils einen Charakterzug beschreiben. Aus den 8 Charakterzügen können 16 unterschiedliche Typen generiert werden, die schließlich durch die 4 jeweiligen Buchstaben eindeutig benannt und beschrieben werden.</p>
<p>Wie regenerierst du dich? Introvertiert (<strong>I</strong>) vs. Extrovertiert (<strong>E</strong>)</p>
<p>Wie nimmst du Informationen auf? Sensorik (<strong>S</strong>ensing) vs. Intuition (I<strong>N</strong>tuition)</p>
<p>Wie triffst du Entscheidungen? Nachdenken (<strong>T</strong>hinking) vs. nach Gefühl (<strong>F</strong>eeling)</p>
<p>Wie betrachtest du deine Umwelt? Beobachten (<strong>J</strong>udging) vs. Beurteilen (<strong>P</strong>erceiving)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So entstehen beispielsweise folgende Typen:</p>
<p><strong>ISTJ</strong>: Introvertiert, Sensing, Thinking, Judging</p>
<p><strong>ESFP</strong>: Extrovertiert, Sensing, Feeling, Perceiving</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für jeden Typen gibt es nicht nur eine Beschreibung, sondern auch Handlungsanweisungen.</p>
<p>Auf der <a href="https://greator.com/16-persoenlichkeitstypen/" target="_blank" rel="noopener">Greator-Seite</a> oder auf <a href="https://www.16personalities.com/de/personlichkeitstypen" target="_blank" rel="noopener">16Personalities</a> kannst du mehr über die Persönlichkeitstypen erfahren und den Test machen.</p>
<p><a href="https://www.agentur-jungesherz.de/ajh-content/uploads/2019/05/MyersBriggsTypes-1024x576.png" target="_blank" rel="noopener">Hier</a> findest du auch noch eine schöne Übersicht des Modells.</p>
<h4>mein Ergebnis</h4>
<p><strong>Test 1: <a href="https://www.16personalities.com/de/kostenloser-personlichkeitstest" target="_blank" rel="noopener">16Personalities</a></strong></p>
<p><strong>INFP</strong>: Mediator: poetisch, freundlich und selbstlos. Immer bestrebt Hilfe für einen guten Zweck anzubieten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Test 2: <a href="https://www.idrlabs.com/de/test.php" target="_blank" rel="noopener">IDRLabs</a></strong></p>
<p><strong>ENFP</strong>: Aktivist: enthusiastisch, kreativ und gesellig. Freier Geist, der immer einen Grund zum Lächeln findet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn ich mir die 4 Charakterzüge ansehe, würde ich mich eher als <strong>INTP</strong> beschreiben. Dieser Typ wird als innovativer Erfinder mit unstillbaren Durst nach Wissen beschrieben. Das passt für mich noch etwas besser als die anderen beiden Testergebnisse. Obwohl ich mich mit denen auch wiedererkenne.</p>
<h3>Enneagramm</h3>
<p>Das Enneagramm geht bis auf das Jahr 1916 zu Georges I. Gurdjieff zurück. Er hat erstmalig das Wort und die Urform dieses Modells verwendet. Es wurde damals bereits als prozessorientiertes Werkzeug zur Selbstentwicklung beschrieben und nicht nur als Symbolisierung verschiedener Persönlichkeitstypen. In den 60er Jahren hat Oscar Ichazo dieses Neun-eckige Symbol verwendet, welches sich bis heute hält.</p>
<p>Es ist stark geprägt von Spiritualität, Esoterik und Religiosität. Dennoch spielen insgesamt Erfahrungen vieler Generationen eine Rolle, sodass auch Aspekte der Veranlagung und Erziehung berücksichtigt werden. Daher bietet das Modell viele Hinweise, wie die einzelnen Typen an sich arbeiten können.</p>
<p>Auch hier ist vor allem die Fremdeinschätzung schwer durchführbar, ohne dass eine Art Test durchgeführt wird.</p>
<h4>Beschreibung</h4>
<p>Das Enneagramm unterschiedet 9 verschiedene Persönlichkeitstypen. Es geht von drei Energiezentren aus, welche sich im Kopf, Herz und Bauch befinden.&nbsp;Jeder Enneagramm-Typ bevorzugt eines der drei Energiequellen.</p>
<p><strong>Kopfmenschen</strong> blicken eher rational auf die Umwelt. Entscheidungen werden nach logischen Gesichtspunkten getroffen. Sicherheit und Kompetenz und Sicherheit sind dabei sehr wichtig.</p>
<p><strong>Herzmenschen</strong> lassen sich von ihren Emotionen leiten und streben nach Anerkennung. Sie sind besonders einfühlsam, empathisch.</p>
<p><strong>Bauchmenschen</strong> sind hingegen eher impulsiv und legen wert auf Autonomie.</p>
<p>Es gibt folgende 9 Typen:</p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 163px;">
<tbody>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 11.2191%; height: 18px; text-align: center;"><strong>Typ 1</strong></td>
<td style="width: 23.6127%; height: 18px; text-align: center;">Ordnungshüter</td>
<td style="width: 65.1681%; height: 18px;">zuverlässig, diszipliniert, ernst, perfektionistisch, pedantisch, Regeln</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 11.2191%; text-align: center; height: 18px;"><strong>Typ 2</strong></td>
<td style="width: 23.6127%; text-align: center; height: 18px;">Helfer</td>
<td style="width: 65.1681%; height: 18px;">bemutternd, will gebraucht werden, Stolz, strahlt Wärme aus</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 11.2191%; text-align: center; height: 18px;"><strong>Typ 3</strong></td>
<td style="width: 23.6127%; height: 18px; text-align: center;">Macher</td>
<td style="width: 65.1681%; height: 18px;">erfolgsorientiert, eitel, flexibel, schreckt auch vor Lügen nicht zurück</td>
</tr>
<tr style="height: 19px;">
<td style="width: 11.2191%; height: 19px; text-align: center;"><strong>Typ 4</strong></td>
<td style="width: 23.6127%; height: 19px; text-align: center;">Romantiker</td>
<td style="width: 65.1681%; height: 19px;">Einzelgänger, individualistisch, mitfühlend, sensibel, kreativ</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 11.2191%; height: 18px; text-align: center;"><strong>Typ 5</strong></td>
<td style="width: 23.6127%; height: 18px; text-align: center;">Denker</td>
<td style="width: 65.1681%; height: 18px;">analytisch, sachlich, faktenorientiert, ruhig, menschenscheu</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 11.2191%; height: 18px; text-align: center;"><strong>Typ 6</strong></td>
<td style="width: 23.6127%; height: 18px; text-align: center;">Skeptiker</td>
<td style="width: 65.1681%; height: 18px;">ängstlich, vorsichtig, treu, Entscheidungen treffen fällt schwer</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 11.2191%; height: 18px; text-align: center;"><strong>Typ 7</strong></td>
<td style="width: 23.6127%; height: 18px; text-align: center;">Optimist</td>
<td style="width: 65.1681%; height: 18px;">Spaßvogel, offen für Neues, ungeduldig, führt Dinge nicht zu Ende</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 11.2191%; height: 18px; text-align: center;"><strong>Typ 8</strong></td>
<td style="width: 23.6127%; height: 18px; text-align: center;">Anführer</td>
<td style="width: 65.1681%; height: 18px;">machtbewusst, kämpferisch, selbstbewusst, nutzt Schwächen anderer aus</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 11.2191%; height: 18px; text-align: center;"><strong>Typ 9</strong></td>
<td style="width: 23.6127%; height: 18px; text-align: center;">Vermittler</td>
<td style="width: 65.1681%; height: 18px;">empathisch, geduldig, beständig, träge, konfliktscheu</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Jeder Mensch kann nur einem dieser Typen zugeordnet werden. Allerdings kann jeder Typ von einem Flügel begleitet werden. Mischtypen sind hingegen nicht vorgesehen.</p>
<h4>mein Ergebnis</h4>
<p><strong>Test 1: <a href="https://terrayou.com/enneagramm-test/question" target="_blank" rel="noopener">Terrayou</a></strong></p>
<p><strong>Ergebnis</strong>: Enneagramm-Typ 8</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Test 2: <a href="https://www.123test.com/de/DISG-Pers%C3%B6nlichkeitstest/" target="_blank" rel="noopener">123Test</a></strong></p>
<p><strong>Ergebnis</strong>: Nicht eindeutig: Entweder Enneagramm-Typ 7 oder Enneagramm-Typ 3</p>
<p>Unter Berücksichtigung der Flügel bin ich entweder Typ 7 mit Flügel 8 oder umgekehrt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Test 3: <a href="https://de.aidaform.com/templates/classical-enneagram-test.html" target="_blank" rel="noopener">AidaForm</a></strong></p>
<p><strong>Ergebnis</strong>: Enneagramm-Typ 7</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit den Ergebnissen kann ich insgesamt wenig anfangen. Scheinbar bin ich eine Mischung aus Typ 7 und 8.</p>
<p>Doch auch wenn ich mich hätte selbst einordnen müssen, würde es mir schwer fallen. Irgendwie hätte ich mich als eine Mischung aus den Typen 5, 7, 8 und 9 beschrieben.</p>
<p>Und genau hier liegt auch das Problem für mich. Irgendwie scheinen die Typen aus meiner Sicht Eigenschaften zu haben, die aus meiner Beobachtung heraus oft auch mit einzelnen Eigenschaften der anderen Typen einhergehen.</p>
<p>So wird der Typ 7 als Optimist beschrieben. Selbstbewusstsein ist allerdings eine Eigenschaft des Typen 8.&nbsp;Ebenso soll Typ 1 Wärme ausstrahlen, Typ 9 wird allerdings als empathisch und konfliktscheu beschrieben.</p>
<h3>Reiss-Profile</h3>
<p>Die Reiss-Profile gehen auf Prof. Steven Reiss zurück. In einem groß angelegten Projekt wurde eine Liste mit vielen Motivatoren, Werten und zielen erstellt. Anschließend wurden viele hunderte Versuchsteilnehmer befragt, wie wichtig die einzelnen Begriffe in ihrem Leben sind. Am Ende wurden 16 Faktoren extrahiert, wobei jeder Mensch weitere Lebensmotive besitzen kann.</p>
<p>Im Sinne des Modells trägt jeder Mensch alle Motive in sich. Sie definieren insgesamt die Persönlichkeit, indem je Motiv die Stärke der Ausprägung von -3 bis +3 beschreibt. Mit 16 Motiven und jeweils 7 Stärkegraden existiert eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten.</p>
<p>Dadurch wird auf der einen Seite eine sehr feine Beschreibung der Persönlichkeit ermöglicht. Auf der anderen Seite macht es das unmöglich, dieses Modell zur flüchtigen Einschätzung anderer anzuwenden.</p>
<h4>Beschreibung</h4>
<p>Die 16 Lebensmotive lauten:</p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 99.8775%; height: 72px;">
<tbody>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 25%; height: 18px;">Macht</td>
<td style="width: 25%; height: 18px;">Unabhängigkeit</td>
<td style="width: 25%; height: 18px;">Neugier</td>
<td style="width: 24.8785%; height: 18px;">Anerkennung</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 25%; height: 18px;">Ordnung</td>
<td style="width: 25%; height: 18px;">Sparen</td>
<td style="width: 25%; height: 18px;">Ehre</td>
<td style="width: 24.8785%; height: 18px;">Idealismus</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 25%; height: 18px;">Beziehungen</td>
<td style="width: 25%; height: 18px;">Familie</td>
<td style="width: 25%; height: 18px;">Status</td>
<td style="width: 24.8785%; height: 18px;">Rache / Kampf</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 25%; height: 18px;">Eros</td>
<td style="width: 25%; height: 18px;">Essen</td>
<td style="width: 25%; height: 18px;">Körperl. Aktivität</td>
<td style="width: 24.8785%; height: 18px;">Emotionale Ruhe</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Begriffe und deren Ausprägung nutzen dir erst einmal wenig. Mit diesem Profil wird idealerweise weitergearbeitet. Das heißt die Beschreibungen der einzelnen Motive verstehen und überlegen, wie sie mehr Präsenz in deinem Alltag gewinnen können.</p>
<p>Aus diesem Grund habe ich vermutlich auch keine kostenlosen Tests hierzu gefunden. Es bedarf einer Zertifizierung, diese Profile erstellen und analysieren zu dürfen. Daher sind die von mir gefundenen Tests in der Regel kostenpflichtig.</p>
<p>Falls dich dein Profil interessiert, kann ich dir eine tiefgreifende Analyse nur empfehlen. Du wirst mit vielen neuen Erkenntnisse und Entwicklungsmöglichkeiten bereichert.</p>
<h4>mein Ergebnis</h4>
<p>Ich habe eine PDF-Datei gefunden, auf der ein <a href="https://www.penguin.de/content/attachment/webarticle/7_lothar_seiwert_reissprofile_40628.pdf" target="_blank" rel="noopener">Selbsttest</a> von Lothar Seiwert angeboten wird.</p>
<p>Hier mein Testergebnis, sortiert nach positiv / neutral / negativ</p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 89.6719%; height: 180px;">
<tbody>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 16.6667%; height: 18px; background-color: #1df548;">Unabhängigkeit</td>
<td style="width: 5.24507%; height: 18px; text-align: center; background-color: #1df548;">+2</td>
<td style="width: 28.0883%; height: 18px; background-color: #f5de49;">Macht</td>
<td style="width: 5.48809%; height: 18px; text-align: center; background-color: #f5de49;">0</td>
<td style="width: 27.8453%; height: 18px; background-color: #f75959;">Familie</td>
<td style="width: 6.33863%; height: 18px; text-align: center; background-color: #f75959;">-2</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 16.6667%; height: 18px; background-color: #1df548;">Neugier</td>
<td style="width: 5.24507%; height: 18px; text-align: center; background-color: #1df548;">+2</td>
<td style="width: 28.0883%; height: 18px; background-color: #f5de49;">Idealismus</td>
<td style="width: 5.48809%; height: 18px; text-align: center; background-color: #f5de49;">0</td>
<td style="width: 27.8453%; height: 18px; background-color: #f75959;">Eros</td>
<td style="width: 6.33863%; height: 18px; text-align: center; background-color: #f75959;">-2</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 16.6667%; height: 18px; background-color: #1df548;">Ehre</td>
<td style="width: 5.24507%; height: 18px; text-align: center; background-color: #1df548;">+2</td>
<td style="width: 28.0883%; height: 18px; background-color: #f5de49;">Status</td>
<td style="width: 5.48809%; height: 18px; text-align: center; background-color: #f5de49;">0</td>
<td style="width: 27.8453%; height: 18px; background-color: #f75959;">Emotionale Ruhe</td>
<td style="width: 6.33863%; height: 18px; text-align: center; background-color: #f75959;">-2</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 16.6667%; height: 18px; background-color: #1df548;">Körperliche Aktivität</td>
<td style="width: 5.24507%; height: 18px; text-align: center; background-color: #1df548;">+2</td>
<td style="width: 28.0883%; height: 18px; background-color: #f5de49;">Essen</td>
<td style="width: 5.48809%; height: 18px; text-align: center; background-color: #f5de49;">0</td>
<td style="width: 27.8453%; height: 18px; background-color: #f75959;">Anerkennung</td>
<td style="width: 6.33863%; height: 18px; text-align: center; background-color: #f75959;">-3</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 16.6667%; height: 18px;">&nbsp;</td>
<td style="width: 5.24507%; height: 18px;">&nbsp;</td>
<td style="width: 28.0883%; height: 18px; background-color: #f5de49;">Ordnung</td>
<td style="width: 5.48809%; height: 18px; text-align: center; background-color: #f5de49;">-1</td>
<td style="width: 27.8453%; height: 18px; background-color: #f75959;">Rache / Kampf</td>
<td style="width: 6.33863%; height: 18px; text-align: center; background-color: #f75959;">-3</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 16.6667%; height: 18px;">&nbsp;</td>
<td style="width: 5.24507%; height: 18px;">&nbsp;</td>
<td style="width: 28.0883%; height: 18px; background-color: #f5de49;">Sparen</td>
<td style="width: 5.48809%; height: 18px; text-align: center; background-color: #f5de49;">-1</td>
<td style="width: 27.8453%; height: 18px;">&nbsp;</td>
<td style="width: 6.33863%; height: 18px; text-align: center;">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 16.6667%; height: 18px;">&nbsp;</td>
<td style="width: 5.24507%; height: 18px;">&nbsp;</td>
<td style="width: 28.0883%; height: 18px; background-color: #f5de49;">Beziehungen</td>
<td style="width: 5.48809%; height: 18px; text-align: center; background-color: #f5de49;">-1</td>
<td style="width: 27.8453%; height: 18px;">&nbsp;</td>
<td style="width: 6.33863%; height: 18px; text-align: center;">&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Da der Test aus sehr wenigen Fragen bestand, war relativ klar, wie das Ergebnis aussehen wird.&nbsp;Selbstverständlich finde ich mich auch wieder und bin fein damit. Natürlich hätte ich den ein oder anderen Punkt vom Gefühl her höher eingestuft, allerdings nicht im Kontext der zugehörigen Fragen.</p>
<h3>Big Five</h3>
<p>Unter den Persönlichkeitsmodellen ist das Big Five-Modell dasjenige, das am intensivsten erforscht wurde und wissenschaftlichen Ansprüchen am ehesten gerecht wird. Obwohl nicht genau geklärt ist, wer dieses Modell ursprünglich entwickelt hat, legten die US-Psychologen Gordon Allport und Henry Odbert in den 1930er Jahren den Grundstein.</p>
<p>Ihr Ansatz war ein Blick in die Sprache. Die These lautete, dass die wichtigsten Wesensmerkmale sich in den Worten niederschlagen müssen, mit denen Menschen sich selbst und andere beschreiben. Etwa 4500 Adjektive wurden gesammelt und schrittweise verdichtet. Das Ergebnis waren schließlich fünf Dimensionen, von denen jede mit sechs Facetten beschrieben wird.</p>
<p>Eine Version des Big-Five-Tests ist der Neo-FFI Test. Hierbei beinhaltet jede Facette eine Skala von 0-20, was zu einer Gesamtausprägung von 0-120 pro Dimension führt. Diese feine Beschreibung ergibt ein sehr individuelles Persönlichkeitsprofil.</p>
<p>Versuche, die Profile in Gruppen zu unterteilen, indem häufig vorkommende Ausprägungen und Kombinationen verknüpft wurden, erwiesen sich als schwierig und wurden aufgrund des Informationsverlusts verworfen.</p>
<p>Das führt uns zum Nachteil dieses Modells. Es bietet eine Bewertung des Status Quo. Jede Dimension wird isoliert betrachtet. Das Modell erklärt nicht, wie sich die Dimensionen gegenseitig beeinflussen können oder wie du dich mit deinem Gesamtbild entwickeln kannst. Es bildet den Ist-Zustand ab, ohne tiefergehende Einblicke in die Dynamik der Persönlichkeit zu geben.</p>
<h4>Beschreibung</h4>
<p>Kommen wir nun zu den Dimensionen und Facetten des Modells.</p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 126px;">
<tbody>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 20%; height: 18px;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Neurotizismus</strong></span></td>
<td style="width: 19.271%; height: 18px;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Extraversion</strong></span></td>
<td style="width: 20.8504%; height: 18px;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Offenheit für Erfahrungen</strong></span></td>
<td style="width: 19.8786%; height: 18px;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Verträglichkeit</strong></span></td>
<td style="width: 20%; height: 18px;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Gewissenhaftigkeit</strong></span></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 20%; height: 18px;">Ängstlichkeit</td>
<td style="width: 19.271%; height: 18px;">Freundlichkeit</td>
<td style="width: 20.8504%; height: 18px;">Fantasie</td>
<td style="width: 19.8786%; height: 18px;">Vertrauen</td>
<td style="width: 20%; height: 18px;">Kompetenz</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 20%; height: 18px;">Reizbarkeit</td>
<td style="width: 19.271%; height: 18px;">Geselligkeit</td>
<td style="width: 20.8504%; height: 18px;">Ästhetik</td>
<td style="width: 19.8786%; height: 18px;">Ehrlichkeit</td>
<td style="width: 20%; height: 18px;">Ordnungsliebe</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 20%; height: 18px;">Pessimismus</td>
<td style="width: 19.271%; height: 18px;">Durchsetzungsfähigkeit</td>
<td style="width: 20.8504%; height: 18px;">Emotionalität</td>
<td style="width: 19.8786%; height: 18px;">Altruismus</td>
<td style="width: 20%; height: 18px;">Pflichtbewusstsein</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 20%; height: 18px;">Befangenheit</td>
<td style="width: 19.271%; height: 18px;">Aktivität</td>
<td style="width: 20.8504%; height: 18px;">Neugier</td>
<td style="width: 19.8786%; height: 18px;">Entgegenkommen</td>
<td style="width: 20%; height: 18px;">Leistungsstreben</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 20%; height: 18px;">Impulsivität</td>
<td style="width: 19.271%; height: 18px;">Abenteuerlust</td>
<td style="width: 20.8504%; height: 18px;">Intellektualismus</td>
<td style="width: 19.8786%; height: 18px;">Bescheidenheit</td>
<td style="width: 20%; height: 18px;">Selbstdisziplin</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 20%; height: 18px;">Verletzlichkeit</td>
<td style="width: 19.271%; height: 18px;">Heiterkeit</td>
<td style="width: 20.8504%; height: 18px;">Liberalismus</td>
<td style="width: 19.8786%; height: 18px;">Mitgefühl</td>
<td style="width: 20%; height: 18px;">Sorgfalt</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h4>mein Ergebnis</h4>
<p>Der zugehörige Test beinhaltet 60 Fragen, bei denen jeweils eine Skala von 5 Abstufungen zur Ausprägung der Dimensionen und Facetten führen.</p>
<p><strong>Neurotizismus</strong>: 37 / 120</p>
<p><strong>Extraversion</strong>: 93 / 120</p>
<p><strong>Offenheit für Erfahrungen</strong>: 86 / 120</p>
<p><strong>Verträglichkeit</strong>: 95 / 120</p>
<p><strong>Gewissenhaftigkeit</strong>: 98 / 120</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Ergebnis kommt meiner Selbsteinschätzung sehr nahe. Ich schätze mich selbst auch so ein, dass ich im Bereich Neurotizismus weniger starke Ausprägungen und bei den anderen jeweils ausgeglichen hohe Ausprägungen habe. Nichts ist besonders stark ausgeprägt.</p>
<p>Doch stellt sich mir nun ebenfalls die Frage, was ich beispielsweise mit Emotionalität = 14 genau anfangen kann. Ist das gut oder schlecht? Positiv? Hinderlich? Wie kann ich daran arbeiten? Sollte ich das überhaupt?</p>
<p><em>In meinen Augen wirft das reine Testergebnis mehr Fragen als Antworten auf.</em></p>
<h3>Graves Value / Spiral Dynamics</h3>
<p>Nun wenden wir uns einem Modell zu, das ich während meiner Coaching-Ausbildung kennenlernen durfte. Dieses wurde von Clare Graves als Weiterentwicklung und Antwort auf die Maslowsche Bedürfnispyramide entwickelt. Graves war nach jahrelanger Forschung der Ansicht, dass die Selbstverwirklichung nicht das ultimative Ende der menschlichen Bedürfnisse markiert. Denn viele Menschen haben unterschiedliche Vorstellungen von der Bedeutung der Selbstverwirklichung.</p>
<p>Graves kam zu dem Schluss, dass die menschliche Entwicklung niemals abgeschlossen ist. Abhängig von der eigenen Entwicklung verändern sich die Lebensgewohnheiten, Werte und Bedürfnisse der Menschen. Das Graves-Modell zeigt verschiedene aufeinander aufbauende Wertesysteme, die als Reaktion auf unterschiedliche Herausforderungen entstehen.</p>
<p>Verändern sich die Herausforderungen, so ändert sich auch das Wertesystem. Es entsteht aus verschiedenen Lebensumständen und den jeweiligen Lösungsstrategien.</p>
<p>Das Graves Modell beschreibt demnach, <strong>WIE Menschen denken</strong> (Werte, Glaubenssätze). Das ist der große Unterschied zu den bisher vorgestellten Modellen, welche darstellen <strong>WIE sie sind und WAS sie denken</strong>. Jede Ebene ist als Reaktion auf die vorangegangene Ebene zu verstehen.</p>
<p>Jede Ebene ist erst einmal gut so wie sie ist. Denn sie bringt alles mit, was auf der jeweiligen Entwicklungsstufe benötigt wird. Ein Baby auf der untersten Ebene ist nicht weniger wertvoll als jemand anderes – es ist einfach noch nicht so weit entwickelt. Ebenso gibt es z. B. für jede Ebene die passenden Jobs, Herausforderungen und Aufgaben.</p>
<p>Dieses Modell lässt sich nicht nur auf Einzelpersonen anwenden, sondern auch auf Gruppen, Teams, Unternehmen, Staaten und Gesellschaften. Es kann auf biologisches, psychologisches und soziologisches Verhalten angewandt werden.</p>
<p>Mit diesem Modell kann man seine Beziehung zu anderen Menschen und Gruppierungen betrachten (Partnerschaft, Job, Verein, Gesellschaft), indem man seine eigene Ebene mit der Ebene des Gegenübers vergleicht. Kann jemand auf der Ebene &#8222;Grün&#8220; (Wie-bezogen) in einem Unternehmen, das auf der Ebene &#8222;Rot&#8220; agiert (Gesetz des Stärkeren), glücklich werden? Vermutlich nicht.</p>
<p>Ein Schüler von Clare Graves war Don Beck. Er entwickelte aus diesen Inhalten das Modell Spiral Dynamics. Es beinhaltet im Kern die bildliche Anordnung der Ebenen in Form einer Spirale und die Darstellung in Farben.</p>
<h4>Beschreibung</h4>
<p>Das Modell besteht im Kern aus den acht Ebenen. Für das grobe Verständnis reicht das Wissen um die einzelnen Ebenen aus. Ich werde daher nicht weiter auf die Vorteile der Darstellung in Form einer Spirale eingehen oder wie die einzelnen ebenen im Zusammenhang miteinander stehen.</p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 252px;">
<tbody>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 11.6343%; height: 18px;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Ebene</span></strong></td>
<td style="width: 22.5698%; height: 18px;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Eigenschaften</span></strong></td>
<td style="width: 21.8409%; height: 18px;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Herausforderungen</span></strong></td>
<td style="width: 21.127%; height: 18px;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Reaktionen</span></strong></td>
</tr>
<tr style="height: 36px;">
<td style="width: 11.6343%; height: 36px; background-color: #f2d4aa;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>beige</strong></span></td>
<td style="width: 22.5698%; height: 36px;">reaktiv, Überlebenskampf, Grundbedürfnisse</td>
<td style="width: 21.8409%; height: 36px;">Aufrechterhaltung der Grundbedürfnisse; Nahrungsmangel, keine Sicherheit</td>
<td style="width: 21.127%; height: 36px;">Überleben zählt, kein Gedanke an Morgen</td>
</tr>
<tr style="height: 54px;">
<td style="width: 11.6343%; height: 54px; background-color: #bd5dfc;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>purpur</strong></span></td>
<td style="width: 22.5698%; height: 54px;">sicherheitsorientiert, Geister, Stammesdenken, Häuptling geht über das Ich</td>
<td style="width: 21.8409%; height: 54px;">Erreichen relativer Sicherheit der Gruppe; die Umwelt ist bedrohlich</td>
<td style="width: 21.127%; height: 54px;">Gemeinsam sind wir stark und sicher; Rituale als Abgrenzung zu anderen Gruppen</td>
</tr>
<tr style="height: 54px;">
<td style="width: 11.6343%; height: 54px; background-color: #fa6464;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>rot</strong></span></td>
<td style="width: 22.5698%; height: 54px;">selbstorientiert, hedonistisch, Selbstausdruck</td>
<td style="width: 21.8409%; height: 54px;">Leben mit Selbstbewusstsein</td>
<td style="width: 21.127%; height: 54px;">Stärke auf Kosten anderer; alle Mittel sind recht</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 11.6343%; height: 18px; background-color: #6f9efc;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>blau</strong></span></td>
<td style="width: 22.5698%; height: 18px;">absolutistisch, regelkonform, fromm, heute opfern für späteren Lohn</td>
<td style="width: 21.8409%; height: 18px;">Erreichung eines dauerhaften Seelenfriedens</td>
<td style="width: 21.127%; height: 18px;">Regeln, Gesetze, Verträge für mehr Gleichheit; Führung durch höhere Autorität (Gott)</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 11.6343%; height: 18px; background-color: #ff9100;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>orange</strong></span></td>
<td style="width: 22.5698%; height: 18px;">Erfolg, Wissenschaft, materialistisch, Wohlstand</td>
<td style="width: 21.8409%; height: 18px;">Eroberung der Möglichkeiten</td>
<td style="width: 21.127%; height: 18px;">Fortschritt eröffnet neue Möglichkeiten des Erfolgs; Jeder kann das eigene Glück erreichen</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 11.6343%; height: 18px; background-color: #4efc71;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>grün</strong></span></td>
<td style="width: 22.5698%; height: 18px;">gruppenorientiert, humanistisch, für andere aufopfern</td>
<td style="width: 21.8409%; height: 18px;">
<p>Zwischenmenschliche Werte leben</p>
</td>
<td style="width: 21.127%; height: 18px;">Zusammenschluss zu gleichberechtigten Gemeinschaften; Suche nach Lebenssinn</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 11.6343%; height: 18px; background-color: #f7f486;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>gelb</strong></span></td>
<td style="width: 22.5698%; height: 18px;">systemisch, integral, Selbstausdruck</td>
<td style="width: 21.8409%; height: 18px;">Lebensqualität in verrückter Welt sicherstellen</td>
<td style="width: 21.127%; height: 18px;">Wohlstand ermöglicht neue Gedanken; Probleme werden aus vielen Perspektiven betrachtet</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 11.6343%; height: 18px; background-color: #6dfcfa;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>türkis</strong></span></td>
<td style="width: 22.5698%; height: 18px;">global denkend, erfahrungsorientiert, spirituell</td>
<td style="width: 21.8409%; height: 18px;">Akzeptanz von weiteren existenziellen Formen des Seins</td>
<td style="width: 21.127%; height: 18px;">Menschheit durch höheres Bewusstsein retten; Globale Lösungen; wir sind alle Eins</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Wenn du dir die Sichtweisen ansiehst, merkts du vielleicht, dass in der gelben und türkisen eine globalere Sichtweise aufkommt. Im Graves-Modell nimmt dieser Wechsel eine wichtige Rolle ein. Daher möchte ich noch kurz darauf eingehen.</p>
<p>Die Ebene 1 bis 6 werden als &#8222;First Tier&#8220; beschrieben, also erste Ordnung. Die Wertemodelle sind dadurch geprägt, dass die eigene Ansicht die einzig wahre ist. Wer einen anderen Blick auf die Menschen hat, hat Unrecht.</p>
<p>Ab der gelben Ebene wird erst einmal alles so wahrgenommen wie es ist. Das Ziel des integralen Denkens ist, mit diesem Umstand bestmöglich umzugehen. Es wird akzeptiert, dass Menschen anders denken und handeln. Daher wird jedes Problem aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, um die beste Lösung zu finden.</p>
<p>Mit der türkisen Ebene stellen die Menschen ihren eigenen Erfolg zurück. Es gibt Wichtigeres zu tun, nämlich die Menschen vor einem selbst provozierten Untergang zu retten. Die besten Lösungen können nur von Menschen hervorgebracht werden, die mit allem verbunden sind und Kräfte des Universums zur Unterstützung heranziehen können.</p>
<h4>mein Ergebnis</h4>
<p>Test: <a href="https://www.landsiedel-seminare.de/php/graves-value-system.html" target="_blank" rel="noopener">Landsiedel</a></p>
<p>Der Test zeigt von +50 bis -50 Punkten, wie stark die Denkweise der jeweiligen Ebene ausgeprägt ist. Die Ebene beige wird nicht berücksichtigt, da sie in zivilisierten Gesellschaften nicht mehr vorkommt.</p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 29.2808%; height: 145px;">
<tbody>
<tr style="height: 54px;">
<td style="width: 24.6269%; height: 23px; background-color: #bd5dfc;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>purpur</strong></span></td>
<td style="width: 23.383%; height: 23px;">&#8211; 23 Punkte</td>
</tr>
<tr style="height: 54px;">
<td style="width: 24.6269%; height: 10px; background-color: #fa6464;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>rot</strong></span></td>
<td style="width: 23.383%; height: 10px;">&#8211; 34 Punkte</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 24.6269%; height: 18px; background-color: #6f9efc;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>blau</strong></span></td>
<td style="width: 23.383%; height: 18px;">&#8211; 16 Punkte</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 24.6269%; height: 18px; background-color: #ff9100;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>orange</strong></span></td>
<td style="width: 23.383%; height: 18px;">14 Punkte</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 24.6269%; height: 18px; background-color: #4efc71;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>grün</strong></span></td>
<td style="width: 23.383%; height: 18px;">17 Punkte</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 24.6269%; height: 18px; background-color: #f7f486;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>gelb</strong></span></td>
<td style="width: 23.383%; height: 18px;">30 Punkte</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 24.6269%; height: 18px; background-color: #6dfcfa;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>türkis</strong></span></td>
<td style="width: 23.383%; height: 18px;">7 Punkte</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Das Ergebnis ist für ich gut nachvollziehbar. Das integrale Denken ist auf jeden Fall sehr präsent in meinem Leben. Doch gibt es ebenso hin und wieder Situationen, in denen ich eher orange oder grün denke.</p>
<p>Spannend finde ich, dass ich scheinbar mit der roten Denkweise noch weniger konform gehe, als mit violett.</p>
<p><em>Das Modell hat mich persönlich total überzeugt.&nbsp;Mir gefällt, dass wir nicht in verschlossene Schubladen gesteckt werden. Schon allein der Ansatz, die Denkmuster anstatt charakterliche Eigenschaften zu betrachten, gefällt mir sehr. Das ist auch im Einklang mit dem Teil, in welchem wir erkannt haben, dass gewisse Erfahrungen unsere Persönlichkeit verändern können. Eben weil wir dadurch anders handeln und denken.</em></p>
<p><em>Im Rückspiegel erkenne ich diverse Situationen oder Lebensphasen, in denen ich die einzelnen Ebenen durchschritten habe. Ein Wechsel der Ebenen ging immer mit großen Lebensentscheidungen einher, die ich auf Grund der Unzufriedenheit getroffen habe.</em></p>
<h3>Human Design</h3>
<p>Nun widmen wir uns einem esoterischen Modell, das die Überzeugung vertritt, dass die Persönlichkeit im Moment der Geburt definiert ist. Es beruht auf Elementen aus der Astrologie, Chakrenlehre oder Kabbala. In der Wissenschaft findet Human Trotz seiner Popularität in bestimmten Kreisen findet Human Design in der wissenschaftlichen Gemeinschaft keine Anerkennung.</p>
<p>Es wurde von Alan Robert Krakower begründet, der das Modell auf Grund einer Eingebung im Jahre 1987 konzipiert hat. Es dient als Modell der Selbst- und Fremdwahrnehmung.</p>
<p>Die Basis von Human Design liegt in den Angaben zum Geburtsort, Geburtszeitpunkt (Datum + Uhrzeit) und dem Namen. Auf Grundlage dieser Informationen wird ein komplexes Profil erstellt, das ich im nächsten Teil näher beschreiben werde.</p>
<p>Es gibt Online-Rechner, mit denen man sein persönliches Human Design generieren lassen kann. Dennoch hat das Profil allein relativ wenig Aussagekraft für jemanden, der die vielen Zahlen und Elemente nicht interpretieren kann. Daher existieren Bücher und kostenpflichtige Readings, um eine tiefere Deutung zu ermöglichen.</p>
<p>Es ist wichtig zu beachten, dass Human Design trotz seiner Popularität nicht auf wissenschaftlichen Prinzipien beruht und daher mit einer skeptischen Haltung betrachtet werden sollte.</p>
<h4>Beschreibung</h4>
<p><strong>Zunächst wird jeder einem der fünf Grundtypen zugeordnet.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Generator</strong>: Sie haben viel Kraft und Durchhaltevermögen. Sie können keine Handlungen initiieren oder auf andere zu reagieren. 36 % der Bevölkerung gehören diesem Typen an.</p>
<p><strong>Manifestor</strong>: Sie sind für die Umsetzung gemacht und können andere mitreißen. Sie setzen die Dinge in Gang und lassen sich nicht von anderen einschränken. 9 % der Bevölkerung lassen sich diesem typen zuordnen.</p>
<p><strong>Manifestierender Generator</strong>: Dieser Typ wurde erst 2015 ergänzt. Sie können ebenfalls gut anpacken. Reagieren allerdings auf das Leben bevor sie handeln. 32 % der Menschen gehören diesem Typen an.</p>
<p><strong>Reflektor</strong>: Sie nehmen die Außenwelt ungefiltert wahr und können besonders gut beobachten. Nur 1% gehören diesem Typen an.</p>
<p><strong>Projektor</strong>: Sie können andere besonders gut koordinieren und behalten den Überblick. Sie eignen sich daher besonders für Management- oder Führungsaufgaben. 21% der Bevölkerung gehören zu den Projektoren.</p>
<p>Hinzu kommt eine <strong>linke rote Zahlenreihe</strong>, welche die unbewusste Design-Reihe abbildet. Also das was nach außen hin ausgestrahlt wird. Eine <strong>rechte schwarze Zahlenreihe</strong> beschreibt die bewusste Persönlichkeits-Reihe.</p>
<p>Das Profil besteht insgesamt aus <strong>9 Drei- oder Vierecke</strong>, die je nach Design farbig (ausgeprägt) oder weiß sein können. Innerhalb dieser Drei- und Vierecke befinden sich sogenannte <strong>Tore</strong>, welche mit den Zahlen <strong>1 bis 64</strong> nummeriert sind. Diese stehen für bestimmte <strong>Eigenschaften</strong> und können demnach ebenfalls aktiviert oder deaktiviert sein.</p>
<p>Zwischen jeweils 2 Toren befinden sich Kanäle. Diese insgesamt 36 Kanäle beschreiben ebenfalls Eigenschaften, die immer dann aktiviert sind, wenn beide Tore aktiv sind.</p>
<p>Darüber hinaus gibt es noch eines von 12 Profilen, die die Wesensart und grundsätzliche Charakterzüge definieren.</p>
<h4>mein Ergebnis</h4>
<p>Rechner: <a href="https://www.human-design-system.com/human-design-chart-erstellen/" target="_blank" rel="noopener">Human-Design-System.com</a></p>
<p>Ich möchte hier nicht mein ganzes Human Design hochladen. Daher teile ich nur ein paar Eckdaten mit dir.</p>
<p><strong>Manifestierender Generator</strong></p>
<p>Entscheidungsstrategie: Reagieren</p>
<p>Umgebung: Küche / Produktion</p>
<p>Profil: 1/3 experimentierender Forscher</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als ich mir vorab die Grundtypen durchgelesen habe, hätte ich mich auch am ehesten mit dem manifestierenden Generator beschrieben. Ob ich in erster Linie reaktiv entscheide? Das kann ich nicht bestätigen. Da ich sehr entscheidungsfreudig bin, entscheide ich meistens sehr proaktiv. Das Profil des experimentierenden Forscher kommt wiederum sehr gut hin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Auf der einen Seite stehe ich diesem Modell sehr kritisch gegenüber. Es widerspricht meiner wissenschaftlichen Neigung und der Überzeugung, dass wir uns im Laufe des Lebens verändern.</em></p>
<p><em>Auf der anderen Seite war ich erstaunt, dass es doch einige gute Treffer gab, denen ich zustimme.</em></p>
<p><em>Ich habe auch mal den Geburtstort auf Köln oder Kampala (Uganda) geändert. Das Ergebnis war größtenteils gleich. Ich möchte allerdings behaupten, dass ich ein komplett anderer Mensch wäre, wenn ich in Uganda aufgewachsen wäre. Ich will nicht glauben, dass ausschließlich die Geburt bestimmt, wie wir sind.</em></p>
<p>&nbsp;</p>



<h2>Fazit</h2>
<p>Du hast jetzt eine Vielzahl der gängigsten Persönlichkeitstests kennengelernt. Hast du einige selbst durchgeführt? Geht es dir wie mir, dass du dich jetzt auch eher überfordert und überflutet mit Informationen fühlst?</p>
<p>Lass uns das Ganze einmal einordnen.</p>
<h3>Allgemeine Erkenntnisse über mich</h3>
<p>Ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht, alle Ergebnisse und mir zugesprochenen Eigenschaften zusammenzutragen. Darauf kommt es auch gar nicht an. Es gibt einige Eigenschaften, bei denen ich sofort JA gesagt habe. Auf diese konzentriere ich mich zunächst. Mit den anderen kann ich mich einmal kritisch auseinandersetzen. Ist da vielleicht doch etwas dran?</p>
<p>Für mich ist mein Ziel solcher Tests, mehr über mich herauszufinden. Nicht mich einem Typen zuordnen zu können. Die verschiedenen Modelle bieten verschiedene Perspektiven und Ansätze deine Stärken und schwächen kennen zulernen.</p>
<p>Ich würde auch gar nicht sagen, dass ich hierdurch weiß, wo ich an mir arbeiten kann. Denn das ist das Wichtigste überhaupt:</p>
<p><strong>Du musst nicht an dir arbeiten. Jeder Charakterzug ist erst einmal gut und kann im richtigen Kontext sehr hilfreich sein!</strong></p>
<p>Vielmehr geht es darum, dich selbst zu akzeptieren. Im Alltag mehr du selbst zu sein und den Umgang mit deiner Persönlichkeit zu erlernen.</p>
<p>Denn es geht bei der Persönlichkeitsentwicklung nicht darum, dir eine andere Persönlichkeit zu basteln. Sondern mit dem was du bist, ein passendes Umfeld zu finden, wo du all deine Fähigkeiten bestmöglich einbringen kannst. Es geht auch darum, den Umgang mit den Menschen in deinem Umfeld besser zu gestalten. </p>
<p>Hier ein Beispiel:</p>
<p>Angenommen, du bist eher introvertiert und benötigst Zeit für dich, um Energie zu tanken. Ist es dann eine gute Idee in einer WG zu wohnen oder in einem Großraumbüro zu arbeiten? Hier beginnt Persönlichkeitsentwicklung. Entdecke deine Bedürfnisse. Stehe für sie ein. Kommuniziere sie.</p>
<p>Akzeptiere dich wie du bist und andere wie sie sind.</p>
<h3>Meine Meinung zu den Persönlichkeitstests</h3>
<p>In allen Tests habe ich mich nicht wirklich wiedergefunden. Ja, es gibt Übereinstimmungen. Doch die hätte es auch mit anderen Typen gegeben.</p>
<p>Ich merke immer wieder, dass ich mich viel schlechter in diese Schubladen stecken lasse, als es mir die Testergebnisse sagen wollen. Die Persönlichkeit ist nun einmal doch facettenreicher, als es diese Modelle hergeben.</p>
<p>Das Kuriose ist, dass viele Menschen derselben Kategorie vermutlich dennoch strake charakterliche Unterschiede aufweisen würden. Millionen Menschen einer Kategorie sind de facto immer noch unterschiedlich. Vermutlich würde ein Großteil dieser Menschen aus der Kategorien A sogar mehr Gemeinsamkeiten mit Menschen der Kategorie B oder C aufweisen.</p>
<p>Kategorien verleiten auch immer zu einer Denkweise in die und wir. Und dem kann ich absolut gar nichts abgewinnen.  Nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, dass es nicht schadet sich damit einmal zu befassen.</p>
<p> </p>
<p><strong>Und welcher Test gefällt mir am Besten?</strong></p>
<p>Ich bin Fan von Spiral Dynamics geworden. Es ist ein Entwicklungsmodell, dass den Blick auf die Welt und die damit einhergehenden Werte, Denkweisen und Handlungsmuster beschreibt. Keine charakterlichen Eigenschaften, kein &#8222;Du bist so!&#8220;</p>
<p>Danach kommen für mich die Reiss Lebensmotive und Big 5. Obwohl hier das Testergebnis nicht aussagekräftig ist. Man muss tiefer in die einzelnen Ergebnisse einsteigen, um hier einen Mehrwert für sich gewinnen zu können.</p>
<p>Je starrer und vor allem spiritueller das Modell wird, desto weniger kann ich damit anfangen.</p>
<p> </p>
<p><strong>Was halte ich von Persönlichkeitsentwicklung?</strong></p>
<p>Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es anstrengend werden kann, ja sogar süchtig machen kann, sich der Persönlichkeitsentwicklung hinzugeben.</p>
<p>Es hat ein wenig gedauert, bis ich verstanden habe, dass es nicht der richtige Weg ist, sich selbst irgendwelchen neuen Eigenschaften aneignen zu wollen. Denn wenn wir uns das Wort Persönlichkeitsentwicklung einmal genau anschauen, steckt hier nicht nur der Begriff Persönlichkeit drin, sondern auch ENT-wicklung.</p>
<p>Wir haben gesehen, dass die Persönlichkeit etwas ist, was sich im Laufe des Lebens durch wiederholte Handlungen verfestigt hat. ENT-wicklung bedeutet nicht, neue Eigenschaften oben drauf zu packen.  Vielmehr sollte es das Ziel sein, sich von negativen Glaubenssätzen oder schädlichen eigenschaften frei zu machen.</p>
<p>Doch vor allem sich selbst lieben zu lernen. So wie wir sind, sind wir gut.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Fehlt dir ein Modell? Dann lass es mich gerne wissen.</p>
<p>Wie ist deine Meinung oder Erfahrung mit den Persönlichkeitstests?</p>
<p> </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne: Bleib niemals wie du heute bist!</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="240" height="66" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/02/Unterschrift-neu-e1645277377866.png?resize=240%2C66&#038;ssl=1" alt="Unterschrift" class="wp-image-346"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://growthvibe.de/2023/selbstmanagement/personlichkeit-entdecken/">Wie du deine Persönlichkeit entdeckst und daran arbeiten kannst</a> erschien zuerst auf <a href="https://growthvibe.de">growthvibe.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Das digitale Büro &#8211; so erschaffst du dein papierloses Büro!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kevin Bruns]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2023 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 14</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Das Aussortieren des Unwesentlichen ist der Kern aller Lebensweisheit. Laotse Vor drei Jahren traf ich die entscheidende Wahl, dem stetig wachsenden Berg aus Papier in meinem Büro den Kampf anzusagen. Die umfangreichen Stapel von Dokumenten, Briefen, Notizen, Visitenkarten und allem, was sich sonst noch in physischer Form ansammelte, sollten nun endgültig aus meinem Arbeitsumfeld verschwinden. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 14</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Das Aussortieren des Unwesentlichen ist der Kern aller Lebensweisheit.</p>
<cite>Laotse</cite></blockquote>



<p>Vor drei Jahren traf ich die entscheidende Wahl, dem stetig wachsenden Berg aus Papier in meinem Büro den Kampf anzusagen. Die umfangreichen Stapel von Dokumenten, Briefen, Notizen, Visitenkarten und allem, was sich sonst noch in physischer Form ansammelte, sollten nun endgültig aus meinem Arbeitsumfeld verschwinden. Mein Ziel war nicht nur das Aufräumen, sondern auch die Vermeidung eines erneuten Papierchaos.</p>
<p>Die Lösung für dieses Vorhaben hieß &#8222;Digitalisierung&#8220; &#8211; das Streben nach einem papierlosen Büro!</p>
<p>Ich lade dich ein, mich auf dieser Reise zu begleiten, bei der ich meine Herangehensweise und meine Erfahrungen teilen werde. Welche Entscheidungen mussten getroffen werden, und wie sieht mein Büro heute nach drei Jahren aus?</p>



<h2>Worin liegt der Vorteil eines papierlosen Büros?</h2>
<p>Doch fangen wir vorne an. Ich möchte dir zunächst meine Überlegungen und meine ganz eigene Definition von papierlos näherbringen.</p>
<h3>Warum soll es ein papierloses Büro werden?</h3>
<p>Es gab unzählige Momente, in denen ich viel zu viel Zeit damit verbracht habe, verzweifelt nach den richtigen Dokumenten oder Unterlagen zu suchen. Besonders ärgerlich wurde es, wenn ich meine Steuererklärung vorbereiten musste oder einen Internet-, Strom- oder Handyvertrag kündigen wollte. Auch die Menge an Notizen aus meinem Berufsalltag türmte sich zu einem unübersichtlichen Berg. Zuweilen war ich mir nicht sicher, ob ich die benötigte Information per Post, per E-Mail oder als PDF-Anhang erhalten hatte.</p>
<p>Kommt es dir in ähnlichen Situationen bekannt vor?</p>
<p>Das jährliche Durchforsten und Entsorgen der Papierberge entspricht nicht meiner Natur. Lösungen, die einen wiederholten, zeitraubenden Aufwand erfordern und bei denen man bereits im Voraus weiß, dass die Probleme in Kürze erneut auftreten werden, sind für mich keine gangbare Alternative.</p>
<p>Es musste eine andere Lösung her. Nachhaltiger.</p>
<p>In meiner Suche nach einer solchen Lösung stieß ich im Internet auf verschiedene Blogs, Podcasts und Selbstständige, die sich intensiv mit dem Konzept des papierlosen Büros auseinandergesetzt hatten – äußerst faszinierend!</p>
<p>Die Idee, sämtliche Dokumente zu scannen und zu digitalisieren, um sie dank der OCR-Suche (darauf komme ich später zurück) und geschickter Ordnerstrukturen sowie Dateinamen im Handumdrehen auffindbar zu machen, begeisterte mich sofort. Wow!</p>
<p>So vertiefte ich mich eingehend in dieses Thema. Welche Ausstattung würde ich benötigen? Wie sollte ich vorgehen? Und wie konnte ich sicherstellen, dass alles stets auf dem neuesten Stand blieb?</p>
<h3>Was bedeutet ein papierloses Büro für mich?</h3>
<p>Die Bezeichnung &#8222;papierloses Büro&#8220; ist sicherlich ein Stichwort, das etwas irreführend sein kann. Es impliziert keineswegs, dass kein einziges Blatt Papier mehr im Büro existiert.</p>
<p>Vielmehr geht es darum, diesen Zustand so weit wie möglich zu erreichen und die Ansammlung unnötigen Papiers im Büro zu minimieren.</p>
<h4>Welche Dokumente gehören dazu?</h4>
<p>Es existieren zahlreiche Dokumente, die es wert sind, aufbewahrt zu werden, jedoch nicht zwangsläufig in physischer Originalform.</p>
<p>Hier ist eine sorgfältige Informationsbeschaffung vonnöten, um herauszufinden, welche Dokumente in ihrer ursprünglichen Papierform aufbewahrt werden müssen und welche digital ausreichen. Ich persönlich war beispielsweise bei bestimmten Versicherungspolicen (wie Riester, betriebliche Altersvorsorge und Lebensversicherungen) unsicher, ob sie zwingend in physischer Form aufbewahrt werden müssen. Aus diesem Grund habe ich sie eingescannt und dennoch das Original sicher verwahrt.</p>
<p>Die Liste der Dokumente, die sich idealerweise digitalisieren lassen, umfasst:</p>
<ul>
<li>Offizielle Schreiben von Behörden (z. B. Finanzamt, Polizei)</li>
<li>Rechnungen (Dienstleistungen, Konsumgüter)</li>
<li>Vertragsunterlagen (Miete, Strom, Internet, Kontoeröffnung)</li>
<li>Monats- und Jahresabrechnungen (z. B. Gehalt, Handy, Internet)</li>
<li>Standmitteilungen (z. B. Versicherungen, Banken)</li>
<li>Bescheinigungen (Teilnahmebestätigung, Zertifikate, Urkunden)</li>
</ul>
<h4>Wie schließe ich unnötige Informationen aus?</h4>
<p>Wir neigen dazu, eine Fülle an Informationen in Form von Papieransammlungen zu sammeln, die im Grunde genommen völlig überflüssig sind.</p>
<p>Dazu gehören:</p>
<ul>
<li>Werbepost von Banken, Versicherungen, Einzelhändlern usw.</li>
<li>Ankündigungen, deren Datum bereits in der Vergangenheit liegt</li>
</ul>
<p>Ja, das schließt auch verschiedene Einladungen und Geburtstagskarten ein. Für manche Menschen sind sie wichtige Erinnerungen und sollten daher aufbewahrt werden. Wenn du dich jedoch nicht erneut damit beschäftigen möchtest oder ihnen keinen emotionalen Wert beimisst, könntest du darüber nachdenken, sie zu verwerfen.</p>
<h4>Wie gehe ich mit Notizen und Mitschriften um?</h4>
<p>Hierunter fallen sämtliche Gedanken und kleinen Notizen, die wir im Alltag auf Zettelchen kritzeln. Der Großteil davon besteht aus flüchtigen Gedanken oder kleinen Erinnerungshilfen, die meist nach kurzer Zeit obsolet sind.</p>
<p>Für wichtige Notizen und Mitschriften ist es ratsam, diese so zu erfassen, dass du sie nicht erneut suchen oder manuell abschreiben musst.</p>



<h2>Wie setze ich das papierlose Büro um?</h2>
<p>Anstatt einfach meine eigenen Erfahrungen als ultimative Tipps zu präsentieren, möchte ich einen anderen Ansatz wählen. Das Ziel ist nicht, meine Lösung zu kopieren, sondern die für dich beste Lösung zu finden. Was bei mir funktioniert oder nicht, kann bei dir ganz anders aussehen.</p>
<p>Die Umsetzung eines papierlosen Büros erfordert ein paar grundlegenden Entscheidungen, um anschließend alles strategisch sinnvoll aufzusetzen.</p>
<h3>Welche Vorbereitungen und Entscheidungen sind zu treffen?</h3>
<p>Lass uns mit einigen grundlegenden Entscheidungen beginnen, um dann einen sinnvollen Plan zu entwickeln. Hier sind einige Fragen, die dir bei der Gestaltung deines eigenen papierlosen Büros helfen können.</p>
<h4>Was bedeutet für dich ein &#8222;papierloses Büro&#8220;?</h4>
<p>Beschreibe deine persönliche Vision eines papierlosen Büros. Hier gestaltest du deine &#8222;Hin-zu-Motivation&#8220;.</p>
<ul>
<li>Wie siehst du dich künftig dort arbeiten?</li>
<li>Wie wird es ohne die ganzen Papierstapel dort aussehen?</li>
<li>Wie viel angenehmer wird es für dich werden, die Steuererklärung zu erstellen?</li>
<li>Was wirst du künftig anders machen können?</li>
<li>Welche positiven Veränderungen bringt es mit sich?</li>
</ul>
<h4>Was stört dich an der aktuellen Situation?</h4>
<p>Veränderungen erfordern oft ein gewisses Maß an Unzufriedenheit in Form der intrinsischen Motivation, also das &#8222;Weg-von&#8220;. Schau dich in deinem Büro um und denke an vergangene Zeiten zurück.</p>
<ul>
<li>Was hat dich in der Vergangenheit gestört?</li>
<li>Wie viel Zeit hast du mit der Suche nach Dokumenten verschwendet?</li>
</ul>
<p>Erstelle eine Liste der negativen Aspekte – je umfassender, desto besser.</p>
<h4>Was kannst du verbessern?</h4>
<p>Betrachte die Liste der störenden Faktoren.</p>
<ul>
<li>Welche dieser Probleme könnten durch Digitalisierung oder eine bessere Organisationsstruktur gelöst werden?</li>
<li>Wo kannst du Zeit einsparen?</li>
</ul>
<p>Überlege, was dir zusätzlich einfällt, um deine Situation zu verbessern.</p>
<h4>Was möchtest du nicht verändern?</h4>
<p>Es gibt sicherlich Dinge, die du in deinem Büro so belassen möchtest, wie sie sind – und das ist völlig in Ordnung. Notiere diese Punkte und erkläre, warum sie unverändert bleiben sollten.</p>
<ul>
<li>Welche Aspekte möchtest du bewahren?</li>
<li>Welche sind zurzeit nicht veränderbar?</li>
</ul>
<h4>Wo möchtest du deine Dateien speichern?</h4>
<p>Nun kommen wir zu einer der beiden technischen Entscheidungen: Wo möchtest du deine digitalen Daten aufbewahren?</p>
<p> Deine erste Entscheidung betrifft die Wahl zwischen lokalem Speichern auf deiner Festplatte und der Nutzung einer Cloud-Lösung. Den Aspekt des Speicherplatzes lassen wir außen vor. Sowohl in der Cloud, als auch über externe Festplatte gibt es genügend Speicherplatz für kleines Geld. Unabhängig von Speicherplatzüberlegungen gibt es Vor- und Nachteile für beide Optionen.</p>
<p>Die <strong>lokale Festplatte</strong> bietet den Vorteil, dass deine Daten bei dir zu Hause gespeichert sind. Allerdings musst du dich um Themen wie Datensicherung und Zugriffsmöglichkeiten kümmern.</p>
<p>Wenn du von unterwegs auf deine Daten zugreifen möchtest, empfiehlt sich eher die <strong>Cloud</strong>. Beachte jedoch, dass deine Daten auf einem externen Server gespeichert werden, möglicherweise sogar außerhalb Europas.</p>
<p>Eine Alternative könnte ein sogenanntes <strong>NAS-Laufwerk</strong> sein, das allerdings eine teurere Option darstellt. Hier gibt es mittlerweile genügend Cloud-Server der Marken Synology, QNAP oder Western Digital, deren Einrichtung mittlerweile sehr einfach ist. Du kannst ein solches Gerät in deinen eigenen vier Wänden aufstellen, auf dem du Daten speicherst und über das Internet darauf zugreifen kannst. Dabei behältst du die Kontrolle darüber, wer Zugriff hat.</p>
<h4>Womit möchtest du deine Dokumente digitalisieren?</h4>
<p>Die zweite technische Überlegung betrifft die Wahl des Scanners. Der gesamte Erfolg deines Projekts hängt von der Leistung des Scanners ab.</p>
<p>Wenn du die Möglichkeit und Bereitschaft hast, etwas mehr zu investieren, empfehle ich einen richtigen Dokumentenscanner.</p>
<p>Die Vorteile sind vielfältig. Die Geschwindigkeit beim beidseitigen Scannen von Dokumenten ist natürlich entscheidend. Es ist auch möglich, mehrere Blätter als eine zusammenhängende Datei zu speichern, um später nicht viele separate Dateien verwalten zu müssen. Denn wenn das Scannen zu lange dauert, wird es oft aufgeschoben oder gar nicht gemacht.</p>
<p>Die mitgelieferte Software bietet zudem viele weitere Vorteile. Besonders wichtig für die spätere Suche ist die OCR-Erkennung, die es ermöglicht, den Text in gescannten PDF-Dateien über die normale Suchfunktion durchsuchbar zu machen – anders als bei reinen Bild-Scans.</p>
<p>Eine weitere Hilfe ist die Möglichkeit zur automatischen Vergabe von Dateinamen. Du kannst beispielsweise festlegen, dass das Datum des Dokuments oder das Tagesdatum im Dateinamen vorangestellt wird, gefolgt vom Titel oder Absender.</p>



<h3>Welche Schritte sind für ein papierloses Büro erforderlich?</h3>
<p>Jetzt, da du eine klare Vorstellung von deinem papierlosen Büro hast, können wir uns daran machen, diese Vision in die Realität umzusetzen. Also los!</p>
<p>Hier sind die entscheidenden Schritte, begleitet von einigen hilfreichen Tipps und Empfehlungen.</p>
<h4>Geräte besorgen</h4>
<p>Alles steht und fällt natürlich mit der richtigen technischen Ausrüstung. Wenn du dich für eine externe Festplatte oder ein NAS-Laufwerk entschieden hast, solltest du diese direkt als erstes bestellen. Das Gleiche gilt für deinen Scanner. </p>
<p>Es gibt kaum eine bessere Motivation, als die Vorfreude auf die Anlieferung dieser wichtigen Hilfsmittel.</p>
<p><strong>Kleiner Tipp:</strong> Denk auch an einen Büroklammer-Entferner, du wirst ihn später zu schätzen wissen.</p>
<h4>Dokumente ausmisten</h4>
<p>Jetzt kommt der vielleicht anstrengendste Teil: das Ausmisten. Mein Vorschlag ist, zunächst alle deine losen Blätter zu sammeln, da sie wahrscheinlich die größte Unordnung verursachen und sich am einfachsten bewältigen lassen.</p>
<p>Mach dir in dieser Phase noch keine Gedanken über Kategorien oder Organisation – das kommt später.</p>
<p>Du benötigst lediglich drei Stapel:</p>
<ul>
<li>Eine große Kiste für den Papiermüll</li>
<li>Einen Stapel für Dokumente, die gescannt und anschließend entsorgt werden können</li>
<li>ein Stapel für Dokumente, die gescannt und aufbewahrt werden müssen</li>
</ul>
<p>Nun gehst du die gesamte lose Dokumentensammlung durch. Nochmal zur Erinnerung: es geht ausschließlich um zwei Fragen:</p>
<ol>
<li>Wirst du dieses Dokument jemals wieder benötigen?</li>
<li>Wenn ja, muss es im Original aufbewahrt werden?</li>
</ol>
<p>Sobald du diese Aufgabe abgeschlossen hast, widme dich deinen Dokumentenordnern. Löse die vorhandene Ordnerstruktur auf und entscheide die oben stehenden Fragen für jedes Dokument einzeln.</p>
<p>Wenn du die Kiste mit den Dokumenten, die entsorgt werden können, vor dir siehst, mache gerne ein Foto davon – es wird dich später daran erinnern, wie viel Platz du gewonnen hast.</p>
<h4>Geräte einrichten</h4>
<p>Jetzt sind deine Dokumente bereit zur Digitalisierung. Den neu gewonnenen Platz kannst du direkt nutzen, um deine neuen Helfer aufzustellen.</p>
<p>Da die Einrichtung sehr individuell ist, kann ich hierfür nichts weiter ergänzen. Stelle sicher, dass alles reibungslos funktioniert, bevor du mit dem Scannen beginnst.</p>
<h4>Ordnerstruktur erstellen</h4>
<p>Die Frage nach der richtigen Ordnerstruktur ist eine der häufigsten Herausforderungen bei der Einführung eines papierlosen Büros. Im Internet findest du zahlreiche Tipps und Tricks zur Gestaltung einer optimalen Ordnerstruktur.</p>
<p>Ein bekanntes Konzept ist beispielsweise die Regel 7*7*7 Ordner, bei der verteilt auf 3 Ebenen je Ordner demnach maximal 7 Unterordner verwendet werden sollten. Also auf der obersten Ebene maximal 7 Ordner, darunter jeweils weitere 7 Ordner, in denen wiederrum jeweils 7 Ordner enthalten sind. Das ergibt maximal 343 Ordner auf der dritten Ebene.</p>
<p>Ehrlich gesagt würde ich hier pragmatisch vorgehen. Du hast durch das Ausmisten bereits ein Gespür dafür entwickelt, welche Arten von Dokumenten du verwalten möchtest. Wir neigen dazu, überkomplexe Ordnerstrukturen anzulegen, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Du würdest sehr viel Zeit mit dem Sortieren und der Suche von Dateien verschwenden.</p>
<p>Das kannst du dir sparen. Mit cleveren Dateinamen und einer guten Suchfunktion kannst du auf eine komplexe Ordnerstruktur verzichten.</p>
<p>Für mich persönlich habe ich festgelegt, nur zwei Ordner-Ebenen zu nutzen. Die zweite Ebene kommt nur dann zum Einsatz, wenn ich mehr als 100 Dateien verwalten muss. Dies spart Zeit beim Sortieren und Suchen von Dateien und erhöht die Effizienz.</p>
<p>Bei mir sieht es ungefähr wie folgt aus:</p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 171px;">
<tbody>
<tr style="height: 10px;">
<td style="width: 24.1191%; height: 10px;">00 Eingang</td>
<td style="width: 75.8809%; height: 10px;">Eingangsordner für neu gescannte Dokumente &#8211; keine Unterordner</td>
</tr>
<tr style="height: 17px;">
<td style="width: 24.1191%; height: 17px;">01 Privat</td>
<td style="width: 75.8809%; height: 17px;">Hier liegt alles was mich persönlich betrifft. Es gibt z. B. einen Unterordner für Urlaube</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 24.1191%; height: 18px;">02 Finanzen</td>
<td style="width: 75.8809%; height: 18px;">Alles rundum meine Konten und Depots. Auch meine Excel zur Berechnung meiner privaten Altersvorsorge liegt hier. Da ich für alle Aktienkäufe die PDF-Dateien benötige, gibt es Unterordner für jedes Depot.</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 24.1191%; height: 18px;">03 Versicherung</td>
<td style="width: 75.8809%; height: 18px;">Sammlung sämtlicher Versicherungsdokumente und Standmitteilungen &#8211; keine Unterordner</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 24.1191%; height: 18px;">04 Wohnung</td>
<td style="width: 75.8809%; height: 18px;">Hier liegt alles was meine Wohnung betrifft, wie Mietverträge, Nebenkostenabrechnung, Strom, Internet, TV etc.</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 24.1191%; height: 18px;">05 KFZ</td>
<td style="width: 75.8809%; height: 18px;">Hier liegt alles was mit meinem PKW zu tun hat &#8211; keine Unterordner</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 24.1191%; height: 18px;">06 Arbeit + Fortbildung</td>
<td style="width: 75.8809%; height: 18px;">Alles was mit meinen Jobs, Seminaren und anderen Fortbildungen zu tun hat. Für meine Studiengänge und Lohnabrechnungen gibt es jeweils Unterordner.</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 24.1191%; height: 18px;">07 Gesundheit + Sport</td>
<td style="width: 75.8809%; height: 18px;">Alles was mit meinen sportlichen Aktivitäten oder Gesundheit wird hier abgelegt.</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 24.1191%; height: 18px;">10 Sonstiges</td>
<td style="width: 75.8809%; height: 18px;">Hier landet alles, was sonst keine Platz findet.</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 24.1191%; height: 18px;">99 eBooks</td>
<td style="width: 75.8809%; height: 18px;">Sammlung aller eBooks + PDF-Artikel</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der Aufbau kann bei dir natürlich ganz anders aussehen. Ich denke du erkennst, worauf es mir ankommt. Ich möchte mir keine Gedanken darüber machen, was wohl in welchem Ordner liegen könnte. Alles Weitere regelt die Suchfunktion.</p>
<h4>Dateinamen sinnvoll gestalten</h4>
<p>Der Dateiname ist dein Wegweiser in der digitalen Dateiübersicht. Es ist entscheidend, dass er dir sofort Aufschluss darüber gibt, was sich in der Datei verbirgt.</p>
<p>Hier ist mein bewährter Dateinamensvorschlag:</p>
<p>[Datum des Dokumentes JJJJMMTT] _ [Absender] _ [Thema]</p>
<p>Beispiele:</p>
<ul>
<li>20210701_Allianz_Police Zahnzusatz</li>
<li>20220815_Finanzamt_Steuerbescheid 2021</li>
</ul>
<p>Diese Dateinamensstruktur ermöglicht es, mithilfe der Suchfunktion sowohl nach dem Absender als auch nach dem Thema zu suchen. Die Jahreszahl hilft bei der automatischen Sortierung der Dateien. So musst du nicht mehr durch Ordner blättern, sondern kannst die Suchfunktion effektiv nutzen.</p>
<p>Vor dem Scannen solltest du prüfen, wie dich der Scanner bei der Vergabe von Dateinamen unterstützen kann.</p>
<h4>Dokumente scannen</h4>
<p>Jetzt geht es endlich los. Ich empfehle, deinen Stapel im Vorfeld in zwei Kategorien zu unterteilen: Einzelseiten und mehrseitige Dokumente. Dein Scanner sollte bereits voreingestellte Profile für diese Kategorien bieten.</p>
<p>Das Scannen von Einzelseiten kann sehr zügig durchgeführt werden. Bei mehrseitigen Dokumenten ist etwas mehr Aufwand erforderlich, da sie einzeln gescannt werden müssen. Vergiss nicht, Büroklammern und Tackernadeln zu entfernen. Manchmal müssen auch die einzelnen Blätter etwas auseinander gehalten werden.</p>
<p>Alle gescannten Dokumente sollten nun in deinem Eingangsordner liegen. Passe jetzt die Dateinamen an, entferne gegebenenfalls leere Seiten aus den Dokumenten und sortiere sie in die von dir erstellten Ordner ein.</p>
<p>Wie fühlt sich das an? Ich kann mich gut an das erleichternde Gefühl erinnern, als meine Datei-Ordner nach und nach gefüllt wurden.</p>
<p>Jetzt kannst du auch die bereits eingescannten Dokumente, die du nicht aufbewahren möchtest, in die Entsorgungskiste legen.</p>
<p>Und? Wie groß ist dein Entsorgungsstapel? Er wird vermutlich ziemlich beeindruckend sein. Mach ruhig noch ein Foto als Beweis. Mein Stapel reichte bis zu Hälfte meines Oberschenkels.</p>
<p>Nun ist alles an seinem Platz. Herzlichen Glückwunsch, du hast großartige Arbeit geleistet!</p>



<h2>Weitere Tipps auf dem Weg zum papierlosen Büro</h2>
<p>Hier sind einige zusätzliche Tipps und Ratschläge, um dich auf deiner Reise zum papierlosen Büro weiter zu unterstützen.</p>
<h3>Ablagefächer zulegen</h3>
<p>Um deine zukünftige Arbeit zu erleichtern, erwäge die Anschaffung von Ablagefächern für jeden deiner Ordner auf der ersten Ebene. Die Notwendigkeit hängt davon ab, wie oft du beabsichtigst, Dokumente zu scannen. Wenn du deine Dokumente einmal im Monat einscannst, sind sie wahrscheinlich weniger relevant. Wenn du es nur einmal im Quartal oder noch seltener machst, können Ablagefächer sinnvoll sein.</p>
<h3>Mail-Postfach organisieren</h3>
<p>Um sicherzustellen, dass du alle relevanten Dokumente an einem Ort findest, empfehle ich, auch dein E-Mail-Archiv auszumisten. Du möchtest schließlich künftig nur noch in deinem Dateiarchiv nach Dokumenten suchen, nicht zusätzlich in E-Mails.</p>
<p>Richte dein Augenmerk insbesondere auf E-Mails mit wichtigen PDF-Anhängen. Diese Dateien können leicht in der Eingangsordnerstruktur abgelegt werden, und die E-Mails selbst können gelöscht werden. Moderne E-Mail-Clients bieten oft die Möglichkeit, dein Postfach gezielt nach Mails mit Anhängen zu durchsuchen.</p>
<h3>Digitales Notizbuch nutzen</h3>
<p>Wenn du wie ich viel Notizen machst, To-Do-Listen erstellst, Gedanken festhältst, Ideen ausarbeitest und Protokolle schreibst, solltest du über die Verwendung eines digitalen Notizbuchs nachdenken. So hat sich früher bei mir nach einer Weile schnell ein großer unstrukturierter Papierhaufen angesammelt. </p>
<p>Apps wie OneNote oder Evernote ermöglichen strukturierte Notizen und erleichtern die spätere Suche nach Informationen erheblich.</p>
<p>Ich schreibe nach wie vor manche Dinge lieber auf Papier mit. Daher nutze ich meinen Termin zur Wochen-Review auch, um meine relevanten Notizen in OneNote zu übertragen. Weitere Informationen dazu findest du in meinem Fazit am Ende dieses Blogbeitrags.</p>
<h3>Papierdokumente reduzieren</h3>
<p>Es ist sinnvoll, nicht nur die vorhandenen Papiervorräte zu digitalisieren, sondern auch dafür zu sorgen, dass weniger Papier in deine Räumlichkeiten gelangt. So habe ich sukzessive versucht, meinen Briefkasten zu entlasten.</p>
<p>Hier ein paar Möglichkeiten:</p>
<p>Versicherungen und Telekommunikationsanbieter bieten heute oftmals auch digitale Postfächer an. Diese habe ich alle aktiviert. Dass manche einen Brief per Post zur Bestätigung oder Authentifizierung versenden, möchte ich hier nicht weiter ausführen. </p>
<p>Edeka bietet beispielsweise an, die Kassenbons per App und Mail zu erhalten. Mit Hilfe von Prospekt-Apps konnte ich auch ohne schlechtes Gewissen den Aufkleber &#8222;keine Werbung&#8220; an meinen Briefkasten kleben. Und ja, ich habe auch manche Kundenbindungsprogramme gekündigt, deren Werbebriefe ich ungelesen in den Papiermüll schmeiße.</p>
<p>Insgesamt ist es wichtig, deinen Briefkasten zu überprüfen und zu entscheiden, welche Post digital oder gar nicht mehr benötigt wird. Dies trägt dazu bei, die Papierflut von vornherein zu reduzieren.</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#8faadc">Du fragst dich, wie du dein Zeitmanagement verbessern kannst? Was sich hinter der Wochen-Review verbirgt oder wie du dein OneNote richtig aufbauen kannst? </p>



<p class="has-black-color has-text-color has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#8faadc"><strong>Die theoretischen Grundlagen kannst du dir bei den <a href="#hier findest du alle 7 Artikel">unten verlinkten Artikeln</a> ansehen!</strong></p>



<h2>Meine Erfahrungen und Fazit zum papierlosen Büro</h2>
<p>Nun möchtest du wahrscheinlich wissen, ob die Umsetzung eines papierlosen Büros in der Praxis genauso gut funktioniert wie in der Theorie. Lass mich meine Erfahrungen mit dir teilen, denn nicht alles lief so reibungslos, wie ich es mir vorgestellt hatte.</p>
<p>Ich werde dir auch mitteilen, ob ich diese Veränderung noch einmal vornehmen würde.</p>
<h3>Was setze ich um und was nicht?</h3>
<p>Ich möchte meine Erfahrungen zu einigen wichtigen Themen teilen, um dir eine bessere Vorstellung davon zu geben, wie ich die im Verlauf dieses Beitrags empfohlenen Schritte umgesetzt habe.</p>
<p>Meine Meinung habe ich aus dem obigen Teil extra herausgelassen. Denn meine Erfahrungen und Bedürfnisse sind vermutlich ganz andere als du sie hast.</p>
<h4>Ablage und Scanroutine</h4>
<p>Am Anfang habe ich aus Platzgründen nur ein Ablagefach für alle Dokumente verwendet, die ich einscannen wollte. Das funktionierte gut, solange ich einmal im Monat alles eingescannt habe.</p>
<p>Allerdings habe ich später seltener Dokumente gescannt, da es zu wenige waren, um den Computer jedes Mal einzuschalten. Als Ergebnis sammelten sich in dieser Zeit viele Dokumente unterschiedlicher Herkunft an.</p>
<p>Um dieses Problem zu lösen, habe ich wieder mehrere Ablagefächer für die jeweiligen Dokumente hinzugefügt, die darauf warteten, eingescannt zu werden. Dies half mir auch dabei, Dokumente wiederzufinden, die noch nicht eingescannt waren. Für mich war dies ein guter Kompromiss zwischen maximalem Erfolg und minimalem Aufwand.</p>
<h4>Ordnerstruktur und Dateinamen</h4>
<p>Mit den von mir gewählten Dateinamen bin ich sehr zufrieden. Ich muss normalerweise nicht lange suchen und finde schnell, was ich brauche. Mein Hauptziel habe ich also erreicht.</p>
<p>In Bezug auf die Ordnerstruktur habe ich im Laufe der Zeit einige Anpassungen vorgenommen. Manchmal fühlte ich mich gestört, weil zusammengehörige Dokumente in den großen Ordnern verstreut waren. Daher habe ich beschlossen, für diese wieder Einzelordner anzulegen.</p>
<p>Später habe ich jedoch festgestellt, dass die Anzahl der Unterordner stärker gewachsen ist, als ich es beabsichtigt hatte. Denn irgendwann waren diese Vorgänge abgehakt und die Unterordner wurden wieder unwichtig und haben meine Struktur unnötig aufgebläht.</p>
<p>Ich musste mich also disziplinieren, meine Dokumente mit der Suchfunktion aufzurufen, anstatt durch die Ordner zu navigieren. Denn in der Suche werden diese bereits vernünftig herausgefiltert und angezeigt.</p>
<h4>Die Geräteauswahl</h4>
<p>Die größte Enttäuschung war die Wahl des Geräts für meine eigene Cloud. Zu Beginn habe ich ein günstigeres Gerät gekauft, um zu sehen, ob die Idee des papierlosen Büros überhaupt etwas für mich ist. Was natürlich sehr kurzsichtig war. Denn nach dem ganzen Aufwand würde niemand mehr den Schritt zurück wagen.</p>
<p>Das von mir gekaufte Gerät ließ sich super einrichten. Der Haken war die Lautstärke. Ich habe ständig Geräusche gehört, was vor allem nachts nicht angenehm war. Die Konsequenz war, dass ich das Gerät nur dann eingeschaltet habe, wenn ich es benötigt habe. Da dies nicht oft der Fall war, war das Gerät die meiste Zeit ausgeschaltet.</p>
<p>Rückblickend hätte ich stattdessen eine externe Festplatte nutzen können. Die Dateien, die ich regelmäßig benötige (Bild vom Perso + Führerschein, Liste mit Versicherungsnummern, Trainingspläne, meine Rentenkalkulation) habe ich sukzessive zusätzlich auf dem Rechner oder in OneDrive gespeichert.</p>
<h4>Notizen und Blattsammlungen</h4>
<p>Ich habe festgestellt, dass ich einige Arten von Notizen immer noch lieber auf Papier schreibe. Wenn ich Ideen ausarbeite oder kurze Notizen mache, verwende ich OneNote oder meine ToDo-App.</p>
<p>Dennoch habe ich immer einen Notizblock und einen Kugelschreiber während meiner Arbeit neben mir liegen, da dies während Meetings einfacher ist. Diese Notizen übertrage ich dann spätestens zur Wochenend-Review ins OneNote oder meine ToDo-App.</p>
<p>Für Mitschriften zu meinen Büchern die ich lese, habe ich noch nicht den idealen Weg gefunden. Auf der einen Seite schreibe ich einzelne Sätze, Gedanken oder Zitate direkt ins OneNote. Meine Buchzusammenfassungen schreibe ich allerdings weiterhin auf Papier mit. Das dauert mir einfach zu lange, wenn ich auf der Couch mit dem Handy oder meinem Surface mitschreiben würde.</p>
<p>Der Vorteil dabei ist, dass ich die Buchinhalte noch einmal rekapitulieren kann, wenn ich sie übertrage. Da kann ich gut mit der doppelten Arbeit leben.</p>
<h3>Würde ich es wieder machen? </h3>
<p>Ja, ich würde definitiv wieder ein papierloses Büro einrichten, sonst hätte ich auch diesen Beitrag nicht geschrieben.</p>
<p>Es war unglaublich erleichternd, all diese Ordner aufzulösen und Ordnung in meine Ablage zu bringen. Die schnelle und einfache Suche nach Dokumenten ist ein zusätzlicher Vorteil. Schon allein dafür hat es sich gelohnt.</p>
<p>Der Aufwand war es auf jeden Fall wert. Ich habe etwa 4 Stunden gebraucht, um meine Dokumente auszusortieren, und ein ganzes Wochenende, um alles einzuscannen. Dies dauerte aufgrund der vielen Heftklammern relativ lange.</p>
<p>Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich mir den Aufwand und die Kosten für das NAS-Laufwerk hätte sparen können. Ich würde entweder direkt in ein hochwertiges Gerät investieren oder mit einer externen Festplatte und OneDrive beginnen.</p>
<p>Zur Einordnung: Meine Dokumenten-Ordner umfassen derzeit rund 15 GB Datenvolumen. Dazu würde OneDrive (im Rahmen eines 365-Abos) problemlos ausreichen, auch mit kleinen Festplatten kommt man super hin. Für Sicherungszwecke würde sogar ein hochwertiger USB-Stick ausreichen.</p>
<p>Auf meinem Gerät habe ich auch meine Musik und Fotos archiviert. Diese sind natürlich mittlerweile sehr groß angewachsen.</p>
<p> </p>
<p>Was sind deine Gedanken dazu? Hast du noch Fragen oder eigene Erfahrungen?</p>
<p>Schreib mich gerne über die Kommentare oder mit einer persönlichen Mail an!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne: Bleib niemals wie du heute bist!</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="240" height="66" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/02/Unterschrift-neu-e1645277377866.png?resize=240%2C66&#038;ssl=1" alt="Unterschrift" class="wp-image-346"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2>Lies die komplette Artikelserie</h2>
<p><span style="font-size: 18pt; color: #a80808;">+ + + + + Achtung + + + + +</span></p>
<p><span style="font-size: 18pt; color: #3464b2;">Dies ist ein Teil aus der großen Reihe des Zeitmanagements.</span></p>
<p><span style="color: #3464b2;">In diesen Beiträgen steht alles, was du wissen musst, um dein Zeitmanagement in den Griff zu bekommen &#8230; und ein bisschen mehr.</span></p>
<p>Mit den <strong>ersten beiden Artikeln erhältst du einen Überblick und Vergleich der beiden großen Philosophien</strong>. Wer Struktur und eine tägliche Aufgabenplanung benötigt, wird sich mit ALPEN wohler fühlen. Im zweiten Beitrag wird mit Getting Things Done eine Methode vorgestellt, die strukturiert  jede Aufgabe betrachtet, doch für die Erledigung individuellen Spielraum lässt.</p>
<p>Wer sich mit dem Zeitmanagement einigermaßen vertraut gemacht hat, wird an den Punkt kommen, an dem trotzdem nicht alle Aufgaben erledigt werden können oder deren Sinn hinterfragt wird. Für diese Fragestellung kannst du die Beiträge 3 und 4 lesen. Ich zeige dir einen Weg, wie du deine Aufgaben im Einklang mit deinen Zielen und deiner Freizeit strukturieren kannst. <strong>Im dritten Beitrag machen wir deine persönliche Bestandsaufnahme. Sie bildet die Grundlage für den vierten Beitrag, um dir mit Hilfe des Time Blockings deine perfekte Woche aufzubauen.</strong></p>
<p><strong>Der fünfte Artikel aus der Reihe beschreibt 7 weitere Methoden, mit denen du sowohl die Organisation als auch die Erledigung von Aufgaben weiter verbessern kannst. Anschließend erläutere ich die richtige Einrichtung der Tools und wie ich sie einsetze.</strong></p>
<h3>Hier findest du alle 7 Artikel</h3>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/08/Zeitkonzept.jpg?resize=200%2C138&#038;ssl=1" alt="Titelbild" class="wp-image-809" style="width:200px;height:138px" width="200" height="138" srcset="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/08/Zeitkonzept.jpg?w=693&amp;ssl=1 693w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/08/Zeitkonzept.jpg?resize=300%2C208&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/08/Zeitkonzept.jpg?resize=87%2C60&amp;ssl=1 87w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zeitmanagement Planung</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:75%">
<p class="wp-block-paragraph">1. <a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/methoden-alpen-vs-gtd-1/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Planerisches Zeitmanagement mit ALPEN (ALPEN vs. GTD 1/2)</a></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum gibt es Zeitmanagement-Methoden?</li>



<li>ALPEN &#8211; von Lothar Seiwert</li>
</ul>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%">
<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="651" height="480" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/08/Uhren.jpg?resize=651%2C480&#038;ssl=1" alt="Titelbild" class="wp-image-811" srcset="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/08/Uhren.jpg?w=651&amp;ssl=1 651w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/08/Uhren.jpg?resize=300%2C221&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/08/Uhren.jpg?resize=81%2C60&amp;ssl=1 81w" sizes="(max-width: 651px) 100vw, 651px" /><figcaption class="wp-element-caption">Uhren und Zahnräder</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:75%">
<p class="wp-block-paragraph">2. <a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/methoden-alpen-vs-gtd-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">GTD &#8211; die Methode für alle die es flexibel möchten (ALPEN vs. GTD 2/2)</a></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Getting Things Done &#8211; von David Allen</li>



<li>Vergleich der beiden Methoden (ALPEN / GTD)</li>
</ul>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/08/Sensenmann-Uhr.jpg?resize=165%2C167&#038;ssl=1" alt="Titelbild" class="wp-image-883" style="width:165px;height:167px" width="165" height="167" srcset="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/08/Sensenmann-Uhr.jpg?w=480&amp;ssl=1 480w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/08/Sensenmann-Uhr.jpg?resize=297%2C300&amp;ssl=1 297w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/08/Sensenmann-Uhr.jpg?resize=60%2C60&amp;ssl=1 60w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/08/Sensenmann-Uhr.jpg?resize=59%2C60&amp;ssl=1 59w" sizes="(max-width: 165px) 100vw, 165px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Zeit läuft ab</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:75%">
<p class="wp-block-paragraph">3. <a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/vom-zeit-zum-selbstmanagement-1/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Finde heraus was du wirklich brauchst (vom Zeit- zum Selbstmanagement 1/2)</a></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum ist Selbstmanagement wichtig?</li>



<li>Die Vorarbeit: Time Tracking / Chronobiologie / First Things First</li>
</ul>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%">
<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/08/27042296_calender.jpg?resize=1024%2C683&#038;ssl=1" alt="Titelbild" class="wp-image-884" srcset="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/08/27042296_calender-scaled.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/08/27042296_calender-scaled.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/08/27042296_calender-scaled.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/08/27042296_calender-scaled.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/08/27042296_calender-scaled.jpg?resize=2048%2C1365&amp;ssl=1 2048w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/08/27042296_calender-scaled.jpg?resize=90%2C60&amp;ssl=1 90w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/08/27042296_calender-scaled.jpg?w=2160&amp;ssl=1 2160w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Zeitplanung</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:75%">
<p class="wp-block-paragraph">4. <a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/vom-zeit-zum-selbstmanagement-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lebe deine perfekte Woche (vom Zeit- zum Selbstmanagement 2/2)</a></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die perfekte Woche gestalten</li>



<li>Time Blocking</li>



<li>Tricks um den Plan durchzuhalten</li>
</ul>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%">
<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="651" height="480" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/09/Zeitmanagement-Konzept.jpg?resize=651%2C480&#038;ssl=1" alt="Titelbild" class="wp-image-1120" srcset="https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/09/Zeitmanagement-Konzept.jpg 651w, https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/09/Zeitmanagement-Konzept-480x354.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 651px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Konzept Zeitmanagement</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:75%">
<p class="wp-block-paragraph">5. <a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/7-methoden-zeitmanagement/">Mit diesen 7 Methoden perfektionierst du dein Zeitmanagement</a></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Produktivität: Deep Work, Eat the Frog, Pomodoro-Technik</li>



<li>Aufgabenmanagement: Eisenhower-Matrix / ABC-Methode, Pareto-Prinzip, Salami-Taktik</li>



<li>Inbox Zero</li>
</ul>
</div>
</div>



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<ul class="wp-block-list">
<li>4 Hauptbestandteile: Mailprogramm, Kalender, ToDo-Liste, Notizen + Archiv</li>



<li>Microsoft: Outlook / OneNote / ToDo</li>
</ul>
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<ul class="wp-block-list">
<li>Organisation + Routinen</li>



<li>Verwendung der Tools</li>
</ul>
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		<title>Psychologische Sicherheit: Der Erfolgsfaktor guter Teams</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kevin Bruns]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2023 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 14</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>“Wenn wir uns erlauben zu scheitern, erlauben wir uns gleichzeitig, uns selbst zu übertreffen.” Eloise Ristad Hast du dich jemals gefragt, warum bestimmte Teams herausragende Ergebnisse erzielen, während andere sich in einem Meer von Problemen verlieren? Die Antwort könnte in der Art und Weise liegen, wie diese Teams miteinander interagieren. In Teams, die sich in [&#8230;]</p>
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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>“Wenn wir uns erlauben zu scheitern, erlauben wir uns gleichzeitig, uns selbst zu übertreffen.”</em></p>
<cite><strong>Eloise Ristad</strong></cite></blockquote>



<p>Hast du dich jemals gefragt, warum bestimmte Teams herausragende Ergebnisse erzielen, während andere sich in einem Meer von Problemen verlieren?</p>
<p>Die Antwort könnte in der Art und Weise liegen, wie diese Teams miteinander interagieren. In Teams, die sich in einer offenen, vertrauensvollen Atmosphäre bewegen, werden Probleme nicht vermieden oder unter den Teppich gekehrt – sie werden konstruktiv angegangen. Hier arbeitet jeder Hand in Hand, um Lösungen zu finden, und es ist oft so, als würde 1 + 1 tatsächlich 3 ergeben.</p>
<p>Die entscheidende Grundlage für diese offene, produktive Atmosphäre ist das Konzept der psychologischen Sicherheit. Doch was verbirgt sich genau hinter diesem Begriff, und wie kannst du psychologische Sicherheit in deinem Team aufbauen und stärken?</p>
<p>Genau das erfährst du in diesem Beitrag, der die Grundlagen dieses wichtigen Konzepts beleuchtet und praktische Wege aufzeigt, wie du es erfolgreich in deinem Team anwenden kannst. Lasst uns gemeinsam in die Welt der psychologischen Sicherheit eintauchen und entdecken, wie sie den Weg zum Teamerfolg ebnet.</p>



<h2>Was ist psychologische Sicherheit?</h2>
<p>Im Kern beschreibt psychologische Sicherheit die unverzichtbare Überzeugung jedes Teammitglieds von einem geschützten Arbeitsumfeld, das frei von zwischenmenschlichen Konflikten und Missständen ist. Hier können Risiken wie das Eingestehen von Fehlern oder das Äußern von Meinungen ohne die Furcht vor negativen Konsequenzen eingegangen werden. In einem solchen Umfeld braucht niemand Bedenken zu haben, durch sein Handeln der Lächerlichkeit preisgegeben, ausgeschlossen oder bestraft zu werden.</p>
<p>Mitarbeitende benötigen eine sichere Atmosphäre, um sich frei zu äußern. Nur wenn sie sich sicher fühlen, dass hinter ihrem Rücken keine abfälligen Bemerkungen gemacht werden, niemand über sie spottet und keine negativen Kommentare über sie verbreitet werden, werden sie in der Lage sein, ohne Ängste alles anzusprechen, was sie beschäftigt. Hier dürfen sie ihr wahres Ich zeigen – mit all ihren Stärken und Schwächen.</p>
<p>Es ist wichtig zu betonen, dass psychologische Sicherheit in erster Linie in eng miteinander arbeitenden Teams oder Gruppen eine entscheidende Rolle spielt. Dies können Projektteams sein, die gemeinsam an herausfordernden Aufgaben arbeiten, oder fachlich verwandte Teams, die gemeinsame Ziele verfolgen.</p>
<p>Psychologische Sicherheit trägt dazu bei, ein positiv gesinntes Arbeitsklima zu schaffen, in dem jeder Mitarbeiter als gleichwertig angesehen wird und niemand gezwungen ist, eine Maske aufzusetzen. Wir betrachten psychologische Sicherheit als eine äußerst wertvolle Haltung, die sich durch Offenheit, Respekt und Mut auszeichnet.</p>



<h2>Woher stammt das Konzept der psychologischen Sicherheit?</h2>
<p>Nun möchte ich mit dir in die Vergangenheit blicken und darstellen, wie dieser Begriff überhaupt entstanden ist und wie damit umgegangen wird.</p>
<h3>Amy Edmondson: Die Geburt der psychologischen Sicherheit</h3>
<p>Um die Wurzeln der psychologischen Sicherheit zu verstehen, begeben wir uns auf eine Zeitreise in die frühen 90er Jahre. Hier, an der renommierten Harvard-Universität, trug eine außergewöhnliche Denkerin und Forscherin, Amy Edmondson, maßgeblich dazu bei, das Konzept der psychologischen Sicherheit zu entwickeln.</p>
<p>Amy Edmondson widmete sich in ihrer Doktorarbeit der fesselnden Frage, warum einige Teams in sensiblen Bereichen wie Krankenhäusern scheinbar weniger Fehler machten als andere. Doch die Ergebnisse ihrer Untersuchungen erschienen zunächst paradox: Die sogenannten &#8222;guten Teams&#8220; wiesen eine höhere Anzahl von Fehlern auf. Dies verwirrte Edmondson und trieb sie an, tiefer zu graben.</p>
<p>In weiteren Studien entdeckte sie die Wahrheit hinter diesem Rätsel. Diese Teams machten nicht mehr Fehler, sie waren einfach mutiger im Ansprechen von Fehlern. Warum? Weil sie sich in einem Umfeld der psychologischen Sicherheit befanden. Hier fühlten sich die Teammitglieder geschützt und frei, offen und transparent miteinander zu kommunizieren. Dies ermöglichte es dem gesamten Team, aus Fehlern zu lernen und sich insgesamt zu verbessern.</p>
<h3>Projekt Aristoteles: Faktoren für effektive Teams</h3>
<p>In der Welt der modernen Wirtschaft sollte die Frage nach den Erfolgsfaktoren von Teams nicht unbeantwortet bleiben. Der Name dieses Google-Projektes geht auf das Zitat von Aristoteles zurück &#8222;Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile&#8220;.</p>
<p>Zwischen 2012 und 2014 tauchte Google tief in die eigene Unternehmenskultur ein und analysierte, was die &#8222;High-Performing&#8220; von den &#8222;Low-Performing&#8220; Teams unterscheidet. Was lässt Teams erfolgreich werden? Die Erkenntnisse waren beeindruckend und erhellend.</p>
<p>Es kristallisierten sich fünf entscheidende Faktoren heraus: Psychologische Sicherheit, Verlässlichkeit, klare Struktur, Sinnhaftigkeit und die Auswirkung der eigenen Arbeit auf die Unternehmensziele.</p>
<p>Die psychologische Sicherheit thronte dabei mit Abstand an erster Stelle. Es war der Schlüssel, der den Teams ermöglichte, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Dieses Ergebnis untermauert die Bedeutung der psychologischen Sicherheit in jedem Team, das nach Spitzenleistungen strebt.</p>
<h3>Weitere Erkenntnisse aus der Wissenschaft</h3>
<p>Du weißt, dass ich zu jedem Thema immer gerne einen Blick auf die wissenschaftliche Seite werfe. Doch es würde zu weit gehen, diese hier zu vertiefen. Daher nur ein kleiner Überblick, falls du noch mehr erfahren möchtest.</p>
<p>Amy Edmondson hat das Konzept der psychologischen Sicherheit in verschiedenen Arbeiten und Büchern ausführlich beschrieben, darunter ihr Buch &#8222;The Fearless Organization: Creating Psychological Safety in the Workplace for Learning, Innovation, and Growth.&#8220; Hier geht sie tiefer auf die Grundlagen der psychologischen Sicherheit ein und zeigt, wie sie in Organisationen gefördert werden kann.</p>
<p>Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Studien, die die Beziehung zwischen psychologischer Sicherheit und der Leistung von Teams untersuchen. Diese Studien zeigen, dass Teams mit einem höheren Maß an psychologischer Sicherheit in der Regel besser bei der Lösung komplexer Probleme, der Innovation und der Anpassung an Veränderungen abschneiden.</p>
<p>Um den Praxisbezug herzustellen, empfehle ich dir die vielen Fallstudien und Praxisbeispiele von Unternehmen und Organisationen, die psychologische Sicherheit erfolgreich implementiert haben. Diese Fallstudien bieten wertvolle Einblicke in die Umsetzung des Konzepts in der Praxis.</p>
<p>Du siehst, dass das Thema psychologische Sicherheit ein aktiver Bereich der Forschung in den Bereichen Psychologie, Organisationsentwicklung und Führung bleibt. Neue Erkenntnisse und Studien werden regelmäßig veröffentlicht, um das Verständnis für dieses Konzept weiter zu vertiefen.</p>



<h2>Warum ist psychologische Sicherheit wichtig?</h2>
<p>Lasst uns tiefer in die Materie eintauchen. Wir haben bereits festgestellt, dass psychologische Sicherheit DER Schlüssel zum Erfolg von Teams ist.</p>
<p>Aber warum ist das so? Warum spielt dieses Konzept eine so zentrale Rolle in der Welt der Teamarbeit?</p>
<h3>Die Nachteile eines belasteten Arbeitsklimas</h3>
<p>Hier geht es nicht um Qualifikationen, den Chef oder die Gehälter im Team. Für den Erfolg von Teams ist vor allem ein Faktor entscheidend: Wie sicher fühlen sich die Teammitglieder?</p>
<p>Es liegt in der menschlichen Natur, Angst vor Fehlern zu haben. Wenn Menschen in einem negativen Arbeitsklima arbeiten oder befürchten abgelehnt zu werden, zögern sie, sich voll zu engagieren. Dann wählen sie oft den einfachen sichereren Weg, anstatt die besten Lösungen zu suchen. Ihr Hauptziel ist es, nicht aufzufallen. Daher neigen sie dazu, den Konsens zu suchen, anstatt offen zu widersprechen.</p>
<p>Die Geschichten, die in einem Unternehmen kursieren, sind ebenso von großer Bedeutung für die psychologische Sicherheit. Wenn diese Geschichten von Bestrafungen, Angst und einer negativen Stimmung geprägt sind, fördert dies die Unsicherheit.</p>
<h3>10 Vorteile der psychologischen Sicherheit für Teams</h3>
<p>Doch in einem Umfeld, in dem sich die Teammitglieder sicher fühlen und Vertrauen herrscht, entwickeln sie den Mut, ihre eigenen Ideen einzubringen, auf Fehler hinzuweisen und ihre Meinungen zu vertreten.</p>
<p>Im Folgenden präsentiere ich euch 10 Vorteile, die zeigen, warum sich eine starke psychologische Sicherheit positiv auf die Ergebnisse eines Teams auswirkt:</p>
<h4>verbesserte Kommunikation</h4>
<p>In einer positiven Arbeitskultur, in der sich alle sicher fühlen, gibt es eine ehrliche und transparente Kommunikation. Dies bildet das Fundament für eine effektive Zusammenarbeit.</p>
<h4>gestärktes Vertrauen</h4>
<p>Das Wissen, dass die Teammitglieder die eigenen Anstrengungen oder Arbeitsergebnisse nicht gefährden werden, baut Vertrauen auf. Vertrauen in andere führt auch zu gesteigertem Selbstvertrauen.</p>
<h4>verbesserte Fehlerquote</h4>
<p>Das offene Ansprechen von Fehlern und die gemeinsame Lösungssuche sind förderlich für den Lernprozess aller Beteiligten und reduzieren Fehler in zukünftigen Projekten.</p>
<h4>erhöhtes Wohlbefinden</h4>
<p>Das eigene Wohlbefinden im Team hängt stark davon ab, wie sehr man sich einbringen kann, gehört wird und Wertschätzung erfährt. Ein vertrauensvoller Umgang miteinander steigert das Wohlbefinden jedes Einzelnen.</p>
<h4>gesteigerte Effizienz</h4>
<p>Das offene Ansprechen und gemeinsame Lösen von Problemen hat positive Auswirkungen auf künftige Aufgaben. Wenn alle aus den Fehlern eines jeden lernen und aktiv an Lösungen mitarbeiten, werden positive Verhaltensweisen und Lernprozesse schneller verinnerlicht.</p>
<h4>weniger Konflikte</h4>
<p>Die Bereitschaft, offener mit eigenen Schwächen und Problemen umzugehen, führt dazu, dass schwierige Themen schneller angesprochen und gelöst werden. Dies trägt zum Aufbau von gegenseitigem Vertrauen und Verständnis bei.</p>
<h4>erhöhte Leistungsfähigkeit</h4>
<p>Ein sicheres und positives Arbeitsumfeld motiviert die Teammitglieder, leistungsfähiger an ihren Aufgaben zu arbeiten.</p>
<h4>bessere Lösungsfindung</h4>
<p>Teammitglieder bringen Ideen ohne Vorbehalt ein, , ohne vorher abzuwägen was jemand anderes denken könnte. Dies führt zu mehr Lösungsmöglichkeiten. Sie werden vertrauter mit dem Prozess der Lösungsfindung und können diesen eigenständig durchlaufen, ohne ständig auf die Gruppe angewiesen zu sein.</p>
<h4>gestärktes Selbstvertrauen</h4>
<p>Positive Erfahrungen tragen dazu bei, dass jeder Einzelne positiver auf eigene Herausforderungen blickt. Die Möglichkeit, auf Teammitglieder zurückzugreifen und gemeinsam Lösungen zu finden, wird als Chance zum Lernen wahrgenommen.</p>
<h4>gesteigertes Innovationspotential</h4>
<p>Psychologisch sichere Teams sind risikofreudiger. Sie kommunizieren mit mehr Mut ihre Gedanken, experimentieren mit kreativeren Lösungen und bringen häufiger neue Ideen ein.</p>
<p> </p>
<p>Diese Vorteile verdeutlichen die Bedeutung der psychologischen Sicherheit für den Erfolg und die Produktivität von Teams. Sie schafft ein Umfeld, in dem Menschen mutig, kreativ und engagiert arbeiten können.</p>



<h2>Wie entsteht psychologische Sicherheit?</h2>
<p>Psychologische Sicherheit zu schaffen ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die Zeit und Engagement erfordert. Vertrauen, Offenheit und Mut sind keine Eigenschaften, die über Nacht entstehen. Sie müssen sorgfältig kultiviert werden und können nicht erzwungen werden.</p>
<p>Stell dir vor, du bist in einer dieser Feedback-Runden, in denen jeder aufgefordert wird, seine ehrliche Meinung zu äußern. Doch in der Praxis werden die Rückmeldungen oft von Zustimmung und Lob geprägt. Ehrliche Kritik oder abweichende Meinungen werden nur selten ausgesprochen. Hier zeigt sich psychologische Sicherheit in Aktion.</p>
<p>In einem Umfeld der psychologischen Sicherheit fürchten sich die Teammitglieder nicht davor, ihre ehrliche Meinung zu äußern. Konflikte und Sanktionen sind keine Bedrohung.</p>
<h3>Was sind die Voraussetzungen für psychologische Sicherheit?</h3>
<p>Damit psychologische Sicherheit gedeihen kann, müssen hinderliche Faktoren wie eine Angstkultur in Bezug auf Fehler und Feedback sowie egozentrisches Denken abgebaut werden. In Teams, in denen bereits authentische Wertschätzung und Offenheit etabliert sind, ist dies ein guter Startpunkt.</p>
<p>Das ultimative Ziel ist, dass das gesamte Team sich vertraut, unterstützt und offen miteinander umgeht. Dies erfordert gegenseitigen Respekt, Unterstützung, Vertrauen und offene Kommunikation. Regelmäßige Interaktionen und positive Erfahrungen sind entscheidend, um dieses Ziel zu erreichen.</p>
<h3>Wie kann psychologische Sicherheit bewusst gefördert werden?</h3>
<p>Abgesehen von den Tipps, die ich später in diesem Beitrag bereitstelle, möchte ich dir einige grundlegende Ansätze vorstellen, um psychologische Sicherheit gezielt zu fördern.</p>
<p>Beginnen wir mit einem genaueren Blick auf das Vertrauen innerhalb des Teams, denn ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Teammitgliedern ist eine Grundvoraussetzung. Es gibt vier Dimensionen des Vertrauens, die aktiv gefördert werden können:</p>
<ol>
<li><strong>Selbstvertrauen:</strong> Jedes Teammitglied benötigt ein gewisses Maß an Selbstvertrauen, um Ideen und Meinungen frei zu äußern.</li>
<li><strong>Vertrauen in andere: </strong>Es ist wichtig, ein Grundvertrauen in die anderen Teammitglieder zu haben, um Wissen zu teilen oder konstruktive Kritik zu üben. <span style="font-size: revert;">Dieses Grundvertrauen ist ein Vertrauensvorschuss, der im Idealfall zurückgezahlt, zumindest aber bestätigt werden sollte.</span></li>
<li><span style="font-size: revert;"><strong>Vertrauen anderer in die eigene Person:</strong> Die dritte Dimension umfasst das Erfahren des Vertrauens anderer in die eigene Person. Dies ist der umgekehrte Fall der zweiten Dimension. Hier ist es entscheidend, den oft vorausgesetzten Vertrauensvorschuss zu bestätigen. Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Authentizität, Hilfsbereitschaft und Offenheit spielen hier eine Rolle.</span></li>
<li><strong>Externe Vertrauen fördern:</strong> In der vierten Dimension kann Vertrauen gefördert werden, indem eine Drittperson, wie zum Beispiel eine Führungskraft, Vertrauen zwischen zwei Teammitgliedern stärkt.</li>
</ol>
<p>Wenn du dich bewusst mit dem Aufbau von psychologischer Sicherheit beschäftigen möchtest, solltest du zunächst eine Bestandsaufnahme durchführen, welche im nächsten Abschnitt erläutert wird.</p>



<h2>Wie kann psychologische Sicherheit ermittelt werden?</h2>
<p>Wie erkennen wir, ob Teams eine gesunde und vertrauensvolle Atmosphäre pflegen?</p>
<p>Die Antwort liegt in der Bestandsaufnahme.</p>
<h3>Die Bestandsaufnahme</h3>
<p>Der erste Schritt besteht darin, die Vielfalt der Teammitglieder zu erfassen. Ziel ist es, das Team und seine Mitglieder hinsichtlich Kommunikation, Erfahrung, Werte, Arbeitsstil und Stärken zu verstehen.</p>
<p>Zusätzlich kann die Teamarbeit beobachtet und analysiert werden.</p>
<p>Hier sind einige Fragen, die bei der Bestandsaufnahme hilfreich sind:</p>
<ul>
<li>Bringen alle Teammitglieder aktiv ihre Ideen ein?</li>
<li>Sind alle Perspektiven willkommen und werden sie gehört?</li>
<li>Werden individuelle Bedürfnisse ernst genommen und berücksichtigt?</li>
<li>Gibt es Anerkennung und Toleranz für die Vielfalt im Team?</li>
<li>Wird mit Fehlern konstruktiv umgegangen oder werden sie negativ bewertet?</li>
<li>Unterstützen die Teammitglieder einander?</li>
<li>Ist es möglich, schwierige Themen und Probleme offen anzusprechen und zu diskutieren?</li>
</ul>
<h3>Die Klassifizierung</h3>
<p>Nun kommen wir zu einer Methode, um psychologische Sicherheit quantifizierbar zu machen.</p>
<p>Hierfür stehen sechs Bereiche zur Verfügung, die entweder durch mehrwöchige Beobachtungen oder durch anonyme Teamumfragen ermittelt werden können. Die Verwendung einer Skala von 1 bis 5 kann hilfreich sein, um die Ergebnisse zu bewerten.</p>
<p>Die Bereiche umfassen:</p>
<h4>Wertstiftender Umgang miteinander</h4>
<p>In diesem Bereich werden Teammitglieder ermutigt, wertschätzend auf Beiträge anderer zu reagieren. Missverständnisse werden offen angesprochen und gemeinsam geklärt.</p>
<h4>Konstruktives Feedback &amp; Kritik</h4>
<p>Die Teammitglieder geben sich gegenseitig Feedback. Sie äußern auch konstruktive Kritik, sofern es angebracht ist. Fehler und Probleme werden offen angesprochen, Lösungen gemeinsam erarbeitet, und die Situation wird als Lerngelegenheit betrachtet.</p>
<h4>Thematisierung privater Themen</h4>
<p>In diesem Bereich wird darauf geachtet, Veränderungen im Verhalten oder in der Stimmung einzelner Teammitglieder zu bemerken und empathisch darauf einzugehen. Vertrauen ermöglicht auch den Austausch persönlicher Themen.</p>
<h4>Umgang mit Wertverletzungen</h4>
<p>Teammitglieder weisen sich gegenseitig auf Verstöße gegen gemeinsame Werte und Prinzipien hin und besprechen, wie damit umgegangen werden kann.</p>
<h4>Experimente wagen</h4>
<p>Das Team ist bereit, gemeinsam Risiken einzugehen und aus den Erfahrungen zu lernen, auch wenn dabei Fehler auftreten können.</p>
<h4>Kontinuierliche Verbesserung außerhalb von Retrospektiven</h4>
<p>Das Team verfolgt lösungsorientierte Verhaltensweisen und entwickelt außerhalb der regulären Team-Meetings kontinuierlich Verbesserungsvorschläge und Ideen zur Optimierung der Zusammenarbeit.</p>
<p> </p>
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<p>Diese Klassifikation ermöglicht es, den Grad der psychologischen Sicherheit im Team zu quantifizieren und gezielte Maßnahmen zur Verbesserung zu ergreifen.</p>
</div>
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</div>
</div>
</div>



<h2><span style="color: #000000;">Wie kann psychologische Sicherheit aufgebaut werden?</span></h2>
<p>Wenn du ein Team leitest und dich fragst, wie du die psychologische Sicherheit in deinem Team verbessern kannst, findest du hier konkrete Tipps und Strategien.</p>
<p>OK, fangen wir an. Du hast das Konzept verstanden und gelernt, dass die psychologische Sicherheit DER Erfolgsfaktor für funktionierende Teams ist. Du hast auch ein Gefühl dafür, wie in deinem eigenen Team aussieht.</p>
<p>Dann hast du nun die Möglichkeit das Ganze von Grund auf neu zu strukturieren oder konkret an einzelnen Aspekten zu arbeiten. Für beides bekommst du hier eine Hilfestellung.</p>
<h3>Mit diesen 4 Schritten kannst du vorgehen</h3>
<p>Dieser Ansatz dient dem systematischen Aufbau. Hier sprechen wir über einen sehr langen Prozess, der viele weitere Aufgaben mit sich bringt. Sieh es als eine Vorgehensweise, um strukturiert das Team von Beginn an mit am Prozess teilhaben zu lassen.</p>
<h4>Schritt 1: Festlegung von Werten / Teamregeln / Prinzipien / Leitbild</h4>
<p>Damit dein Team eine Orientierungshilfe erhält, ist es wichtig zunächst die Spielregeln zu definieren.</p>
<p>Beginne mit der Festlegung von klaren Leitbildern und Teamregeln. Gemeinsam als Team könnt ihr euer Leitbild definieren, das euren gemeinsamen Zweck, eure Ziele und eure Werte beschreibt. Warum steht ihr morgens auf? Was motiviert euch? Was macht euch als Team einzigartig?</p>
<p>Diese Fragen helfen dabei, euer &#8222;Why&#8220; zu finden und die Sinnhaftigkeit eurer Arbeit zu erkennen.</p>
<p>Erarbeitet als Nächstes eure Teamwerte und Regeln. Welche Werte möchtet ihr in eurer Zusammenarbeit verkörpern? Welche Verhaltensweisen sind erwünscht, welche sollten vermieden werden?</p>
<h4>Schritt 2: Vorleben der Werte und Teamregeln</h4>
<p>Es kann anfangs herausfordernd sein, die festgelegten Werte konsequent zu leben. Es wird wahrscheinlich zu Verstößen gegen diese Werte kommen. Das ist normal und kein Zeichen von Boshaftigkeit. Werteverletzungen sollten jedoch bemerkt und angesprochen werden, sei es in Gruppendiskussionen oder in Einzelgesprächen.</p>
<p>Gemeinsam als Team könnt ihr lernen, wie ihr mit Werteverletzungen umgeht. Offenheit, Ehrlichkeit und die Fähigkeit, konstruktive Lösungen zu finden, sind hierbei von großer Bedeutung.</p>
<p>Es ist entscheidend, dass du als Führungskraft mit gutem Beispiel vorangehst. Wenn einer eurer Werte beispielsweise &#8222;Offenheit&#8220; ist, dann sei auch offen und ehrlich in deiner Kommunikation, selbst wenn es unangenehm ist, weil du gerade unzufrieden bist, vor großen Herausforderungen stehst oder es dir aus privaten Gründen nicht gut geht. Habt ihr euch auf Pünktlichkeit geeinigt? Dann sei unbedingt pünktlich. Und falls es einmal nicht funktioniert, kommuniziere es rechtzeitig.</p>
<h4>Schritt 3: Teile eigene Erzählungen, Erfahrungen und Geschichten</h4>
<p>Um das Vertrauen deines Teams zu gewinnen, ist es hilfreich, persönliche Geschichten und Erfahrungen aus deiner eigenen Vergangenheit zu teilen. Diese Geschichten können positiv, peinlich oder lustig sein, solange sie authentisch sind. Zeig dich nahbar und menschlich. Dadurch ermöglicht du deinem Team, eine emotionale Verbindung zu dir aufzubauen. Teile nur reale Geschichten und übertreibe nicht. Ansonsten verspielst du den Vertrauensvorschuss und deine Glaubwürdigkeit.</p>
<p>Als nächsten Zwischenschritt bietet es sich an, den Teammitgliedern Fragen zu stellen. Frage nach deren Meinung zu den besprochenen Ideen oder Lösungswegen. Frag nach ihrer Meinung zu Ideen und Lösungen, oder hole dir ihre Expertise ein, indem du vermeintlich einfache Fragen stellst. Zeige, dass es in Ordnung ist, alles zu fragen, was in ihren Köpfen herumschwirrt.</p>
<h4>Schritt 4: Aufmerksamkeit für Situationen, in denen Eingreifen erforderlich ist</h4>
<p>Wie bereits geschrieben, sollten beispielsweise Wertverletzungen unmittelbar angesprochen werden. Jedoch obliegt es deiner persönlichen Einschätzung, wann du eingreifst. Es ist wichtig, auf Situationen zu achten, in denen du als Führungskraft eingreifen musst, um Konflikte zu verhindern oder zu lösen.</p>
<p>Hier sind ein paar Beispiele, zu denen du dir einmal Gedanken über dein mögliches Verhalten machen kannst. Wie würdest du in folgenden Situation reagieren?</p>
<ol>
<li>Ein Teammitglied erhält auf Grund eines Beitrages von den anderen Kommentare, die wenig wertschätzend oder sarkastisch formuliert sind. &#8222;Da hast du wieder einmal nicht nachgedacht!&#8220;</li>
<li>Eine Person fällt einer anderen Person ins Wort und nimmt ihr somit die Möglichkeit, die eigenen Gedanken zu Ende auszuführen.</li>
<li>Ein Teil des Teams hat die eigene Arbeit unzureichend ausgeführt. Einem Teammitglied ist dieser Umstand aufgefallen und möchte es ansprechen. Die Person weiß jedoch, dass aus der offenen Ansprache vermutlich ein Konflikt entstehen wird.</li>
<li>Ein Teammitglied hebt den Finger und weist auf unangenehme Risiken hin. Diese Person wird von den anderen belächelt und die Hinweise als Schwarzmalerei abgetan.</li>
<li>Jedes Team hat diese Ideengeber. Du bemerkst, dass diese Person erneut die eigene Idee alleine umsetzen muss, weil niemand anderes Verantwortung dafür übernehmen möchte. Es besteht die Gefahr, dass die Person künftig keine Ideen mehr kommuniziert, um Mehrarbeit zu verhindern.</li>
<li>In Diskussionen gibt es oftmals unausgeglichene Redeanteile. Manche denken so lange nach, bis andere bereits alles gesagt haben. Andere fange an zu reden und denken währenddessen nach. Du bemerkst, dass ein Teammitglied zum wiederholten Male keinen Redeanteil während der Diskussion hatte.</li>
</ol>
<h3>So kannst du gezielt an einzelnen Aspekten arbeiten</h3>
<p>Die psychologische Sicherheit in einem Team zu verbessern erfordert oft eine schrittweise Herangehensweise. Die folgenden Punkte helfen dir dabei, an einzelnen Punkten zu arbeiten. Einen Aspekt allein zu verbessern, wird dir vermutlich nicht den gewünschten Erfolg bieten. Doch wenn deine Bestandsaufnahme bei einigen der Punkte Defizite hervorgebracht hat, kannst du auch hier ansetzen.</p>
<h4>Meinungsabgleich anstoßen</h4>
<p>Um den offenen Meinungsaustausch im Team zu fördern, ist es hilfreich, explizit nach Feedback und Meinungen zu fragen. Je öfter jemand die eigene Meinung teilen kann, ohne dass etwas Negatives zurückkommt, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass es künftig ganz automatisch und proaktiv geschieht.</p>
<p>Dies kann in Form von offenen Fragen erfolgen, wie &#8222;Hat jemand eine andere Sichtweise?&#8220; oder &#8222;Gibt es Punkte, die wir übersehen haben?&#8220;.</p>
<p>Ebenso kann eine Einzelperson direkt angesprochen werden, wie &#8222;Ich sehe dir an, dass du es etwas anders siehst. Möchtest du deine Gedanken mit uns teilen?&#8220;.</p>
<h4>Wertschätzender und respektvoller Umgang</h4>
<p>Die Sprache und Verhaltensweisen im Team spiegeln das Arbeitsklima deutlich wieder. Gerade unter Stress, in hitzigen Diskussionen oder bei Konflikten zeigt sich das ungeschönte Bild. Es ist wichtig, einen respektvollen und wertschätzenden Umgangston im Team zu fördern. Kommunikations-Methoden wie die gewaltfreie Kommunikation helfen dabei, Themen offen auszudiskutieren und dennoch sachlich und wertschätzend zu bleiben.</p>
<p>Als Führungskraft ist es entscheidend, auf Augenhöhe mit dem Team zu kommunizieren, eigene Erfahrungen zu teilen und konstruktiv mit Kritik und Vorschlägen umzugehen.</p>
<p>Das Team sollte in gemeinsamen Meetings lernen, dass es erwünscht ist, jegliche Form von Fragen zu stellen, Ideen einzubringen oder auch Kritik und Probleme anzusprechen. Vor allem sollten sinnvolle Gegenvorschläge der anderen angenommen werden.</p>
<p>Eine effektive Feedback-Kultur ist ein weiteres Schlüsselelement. Teammitglieder sollten lernen, sich gegenseitig konstruktives Feedback zu geben. Dazu gehört es nicht nur Feedback geben zu können, sondern dies auch empfangen und aktiv einfordern zu können.</p>
<p>Regelmäßige Lobesworte und Dankbarkeit sind klare Indikatoren für Wertschätzung und sollten ebenso in den Arbeitsalltag integriert werden.</p>
<h4>Fehlerkultur etablieren</h4>
<p>Eine positive Fehlerkultur betrachtet Fehler als Lernchancen und fördert das konstruktive Lernen aus ihnen. Es ist wichtig, die Schuldfrage zu vermeiden und stattdessen den Fokus auf den Lernprozess zu legen.</p>
<p>Führungskräfte können diesen Prozess unterstützen, indem sie eigene Fehler zugeben und zeigen, dass Fehler Teil des Fortschritts sind. Sie dürfen sich auch mal verletzlich und menschlich zeigen und müssen nicht immer für alles eine Antwort parat haben. </p>
<p>Diese Haltung verhilft jedem Teammitglied, die Angst vor Fehlern zu minimieren und stattdessen Selbstbewusstsein aufzubauen. Ein gesteigertes Selbstbewusstsein führt wiederum zu einer erhöhten Bereitschaft die Komfortzone zu verlassen.</p>
<p>Ein Trend sind sogenannte Fuck-Up-Nights. Führungskräfte und Mitarbeitende sprechen offen über gemachte Fehler und berichten was sie daraus gelernt haben. Wichtig ist dabei, dass nicht die Fehler selbst gefeiert werden, sondern die Learnings daraus.</p>
<h4>Freiräume verschaffen</h4>
<p>Erhalten die Mitarbeitenden einen sicheren Rahmen für eigenverantwortliches Handeln, kann dies die Kreativität und Sinnhaftigkeit fördern. Dazu sollten Führungskräfte eher einen unterstützenden Führungsstil leben.</p>
<p>Durch bestimmte agile Arbeitsweisen können gewonnene Freiräume dazu führen, dass typische Risiken oder Herausforderungen früher erkannt und bearbeitet werden. Jedes Teammitglied erlernt dadurch eine höhere Anpassungsfähigkeit im Umgang mit solchen Themen und minimiert dadurch höhere Abstimmungs- oder Planungsaufwände.</p>
<p>Die Mitarbeitenden steigern ihr Selbstbewusstsein und können Aufgaben effektiver erledigen.</p>
<h4>Beförderungen initiieren</h4>
<p>Es geht hier nicht darum, möglichst alle Personen so schnell wie möglich zu befördern. Nein. Es geht darum, Personen trotz gescheiterter Projekte zu befördern.</p>
<p>Beförderungen sollten nicht nur aufgrund von Erfolg, sondern auch nach gescheiterten Projekten in Betracht gezogen werden. Dies zeigt, dass selbst aus Misserfolgen wertvolle Lektionen gelernt werden können. Teammitglieder, die trotz Rückschlägen ihr Bestes gegeben haben, verdienen Anerkennung und Entwicklungsmöglichkeiten.</p>
<h4>Teamreflexion etablieren</h4>
<p>Die Reflexion innerhalb des Teams ist ein Eckpfeiler für eine vertrauensvolle Atmosphäre. Sie sollten stets als &#8222;Safe Space&#8220; behandelt werden. Die Teammitglieder lernen dadurch, die eigenen Dynamiken und Herausforderungen besprechbar zu machen. Es geht dabei weniger um fachliche Themen, sondern um die Zusammenarbeit, die gelebten Prozesse und damit einhergehende Befindlichkeiten jedes Einzelnen.</p>
<p>Gut moderierte Teamreflexionen verhelfen dem Team, diesen wertvollen Schritt auf die Meta-Ebene zu machen, der ansonsten im Alltagsgeschehen untergeht.</p>
<p>Dabei helfen Fragen, wie &#8222;Haben wir das gleiche Bild von der Qualität unserer Leistung?&#8220; oder &#8222;Haben wir dieselben Erwartungen?&#8220;. Wenn alle ihre Sichtweise ehrlich und transparent darlegen können, wird das Verständnis für die Sichtweisen und Herausforderungen jedes Einzelnen gefördert und das Teamgefühl gestärkt.</p>
<h4>Empathie aufbauen</h4>
<p>Das Thema Empathie allein ist bereits ein großes Feld. Empathie ist der Schlüssel zum Verständnis und zur Förderung von Vertrauen im Team. Teammitglieder sollten sich menschlich zeigen und eigene Schwächen, schlechte Tage, Ängste oder Probleme offen zugeben dürfen.</p>
<p>Es ist zu verhindern, dass Teammitglieder in Schubladen gesteckt werden. Das heißt, alle sollten frei von Vorurteilen und mit Neugierde anderen gegenüber agieren. Dazu gehört auch die Akzeptanz, dass verschiedene Sichtweisen völlig in Ordnung sind.</p>
<p>Besonders in hitzigen Diskussionen, Konflikten oder auch bei &#8222;mutigen&#8220; Aussagen ist es wichtig, die Perspektive des Gegenübers zu verstehen und Empathie zu zeigen.</p>



<h2>Fazit</h2>
<p>In diesem Beitrag haben wir die Bedeutung und Entstehung der psychologischen Sicherheit in Teams beleuchtet. Wir haben erörtert, warum psychologische Sicherheit ein entscheidender Erfolgsfaktor für effektive Teamarbeit ist und wie sie entstehen kann. Sie ist das Fundament, auf dem Vertrauen, offene Kommunikation und die Bereitschaft, Risiken einzugehen, aufbauen.</p>
<p>Wir haben besprochen, wie psychologische Sicherheit erkannt und bewertet werden kann. Eine Bestandsaufnahme der Teamdynamik, regelmäßige Teamreflexionen und die Implementierung einer offenen Fehlerkultur sind entscheidende Schritte, um psychologische Sicherheit zu fördern.</p>
<p>Darüber hinaus habe ich dir detaillierte Empfehlungen zur gezielten Verbesserung der psychologischen Sicherheit in Teams an die Hand gegeben. Diese Tipps reichen von der Förderung eines wertschätzenden und respektvollen Umgangs über die Etablierung einer Feedback-Kultur bis hin zur Schaffung von Freiräumen für eigenverantwortliches Handeln.</p>
<p>Insgesamt zeigt dieser Beitrag, dass die psychologische Sicherheit in Teams ein komplexes Thema ist, das jedoch entscheidend für den Erfolg und die Leistungsfähigkeit von Teams ist. Mit gezielten Maßnahmen und einem bewussten Umgang damit können Führungskräfte und Teammitglieder eine vertrauensvolle und produktive Arbeitsumgebung schaffen, in der Innovation und Zusammenarbeit blühen können.</p>
<p>Das Wissen hat mir selbst dabei geholfen zu verstehen, warum die Zusammenarbeit in manchen Projekten mal besser oder schlechter verlaufen ist. Ich habe auch besser verstanden, warum ich in manchen Teams mal offen und mal sehr zurückhaltend agiert habe.</p>
<p>Wie sieht es bei dir aus? Was war neu für dich? Was möchtest du in der Zukunft einmal ausprobieren?</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne: Bleib niemals wie du heute bist!</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="240" height="66" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/02/Unterschrift-neu-e1645277377866.png?resize=240%2C66&#038;ssl=1" alt="Unterschrift" class="wp-image-346"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>


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		<title>Storytelling: Lerne gute Geschichten zu erzählen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kevin Bruns]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Mar 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 11</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Kindern erzählt man Geschichten, damit sie einschlafen – Erwachsenen, damit sie aufwachen. Jorge Bucay Prolog: Was erzählst du anderen Menschen? Erinnere dich bitte einmal an deine Kindheit zurück. Ein sonniger Wochentag. Du warst nach der Schule den restlichen Tag mit deinen Freunden draußen spielen. Das schöne Gefühl der Wärme und der angenehmen leichte&#160; Wind auf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 11</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Kindern erzählt man Geschichten, damit sie einschlafen – Erwachsenen, damit sie aufwachen.</p>
<cite>Jorge Bucay</cite></blockquote>



<h2>Prolog: Was erzählst du anderen Menschen?</h2>
<p>Erinnere dich bitte einmal an deine Kindheit zurück.</p>
<p><span style="color: #0000ff;">Ein sonniger Wochentag. Du warst nach der Schule den restlichen Tag mit deinen Freunden draußen spielen. Das schöne Gefühl der Wärme und der angenehmen leichte&nbsp; Wind auf deiner Haut. Die vielen Gerüche nach frisch gemähtem Rasen und den vielen Blumen zaubern dir ein Grinsen ins Gesicht.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Es ist 19 Uhr. Es duftet herrlich nach deinem Lieblingsessen. Deine Mama stand dafür lange in der Küche. Du hörst, wie sie noch schnell die Sauce anrührt.&nbsp;</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Deine ganze Familie versammelt sich am Esstisch. Alle hatten einen schönen Tag und freuen sich nun auf das Essen. Du bist hungrig uns kannst es kaum erwarten mit dem Essen anzufangen. Alle helfen Mama den Tisch zu decken. Ihr stellt Gewürze und Teller auf den Tisch. Du legst das Besteck dazu. Jeder bekommt ein Glas Wasser. Ihr setzt euch. Alle Grinsen sich an und fangen an, sich die Teller zu befüllen.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Ganz beiläufig fragt deine Mama dich, wie es heute in der Schule war.</span></p>
<p><span style="color: #008080;">Was erzählst du. . .?</span></p>
<h3>Geschichten sind allgegenwärtig</h3>
<p>Ich schätze mal, du wirst nicht erzählen, was du in der Schule gelernt hast. Welche Rechenarten oder Vokabeln ihr im Unterricht behandelt habt. Nein.</p>
<p>Vielmehr würdest du von deinen Erlebnissen erzählen. Was dem Lehrer oder jemanden aus deiner Klasse Lustiges passiert ist. Was du in der Pause beobachtet oder erlebt hast. Vielleicht, wie du im Unterricht eine schwere Frage richtig beantworten konntest.</p>
<p>Mit Geschichten schaffen wir es, andere Menschen an unserem Leben teilhaben zu lassen. Genau genommen, ist dein Leben in der Rückschau eine Abfolge und Verknüpfung von Geschichten. Geschichten, an die du dich zurückerinnerst und anderen weitererzählst.</p>
<p>Wir alle haben ganz unbewusst die Grundregeln des Storytellings verinnerlicht. Es ist die älteste Form, sich gegenseitig Erlebnisse und Informationen zu übermitteln. Schon in der Kindheit haben wir gelernt, dass uns für ein paar Minuten die volle Aufmerksam gehört, wenn wir eine Geschichte erzählen. In diesen Situationen werden wir ein wichtiger Teil einer Gemeinschaft.</p>
<p>Doch was ist es genau, was sie so fesselnd macht? Warum erzählen wir gerne in Form einer Geschichte oder hören noch lieber anderen dabei zu? All das lösen wir in diesem Beitrag auf.</p>
<p>Du wirst erfahren, was an Geschichten so besonders ist, wo und wie sie eingesetzt werden können und vor allem wie du selbst welche aufbereiten und erzählen kannst.</p>



<p class="has-white-color has-vivid-cyan-blue-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Am Ende des Beitrages findest du meinen Beitrag zur Heldenreise. </strong>Dort erfährst du, wie du deine eigene Heldenreise schreiben und zur Zielerreichung einbinden kannst.</p>



<h2>Warum wir Geschichten gezielt einsetzen sollten</h2>
<p>Geschichten sind nicht nur dazu da, anderen Menschen in geselliger Runde einen Ausschnitt aus unserem Leben zu vermitteln. Sie können auch bewusst eingesetzt werden.</p>
<p>Um die Aufmerksamkeit der Zuhörer einzufangen.</p>
<p>Um den Zuhörern eine Weisheit oder Erfahrung zu übermitteln.</p>
<p>Vielleicht auch einfach nur zur Unterhaltung.</p>
<p>Schauen wir uns also erst einmal die verschiedenen Arten von Geschichten an, bevor wir einen Blick auf die Wirksamkeit  werfen.</p>
<h3>Arten von Geschichten</h3>
<p>Es gibt viele verschiedene Arten von Geschichten mit unterschiedlichen Einsatzzwecken. Ich habe dir mal einige davon mitgebracht.</p>
<p><strong>Biografische Erzählung</strong></p>
<p>Hierzu gehören natürlich die Geschichten aus deinem eigenen Leben, deine Erlebnisse und Erfahrungen. Ebenso gehören auch die Erlebnisse einer anderen Person dazu, unabhängig davon, ob die Person sie selbst erzählt.</p>
<p><strong>Fabeln</strong></p>
<p>Eine kurze Geschichte mit belehrender Absicht, in der Tiere, Pflanzen oder fiktive Wesen menschliche Eigenschaften besitzen. Die Moral der Schlusspointe einer Fabel ist meist leicht zu erfassen.</p>
<p><strong>Parabeln</strong></p>
<p>Eine lehrhafte Erzählung, in welcher moralische oder ethische Grundfragen mit Hilfe menschlicher Protagonisten auf eine andere Situation übertragen werden. Parabeln regen zum Nachdenken an, da die Lehre teilweise versteckt ist und nur durch eine Herleitung auf die Realität erkennbar wird.</p>
<p><strong>Märchen</strong></p>
<p>Frei erfundene Texte, die sich durch fantasievolle Elemente auszeichnen. Viele Märchen beinhalten gesellschaftliche oder soziale Gegebenheiten.</p>
<p><strong>religiöse Geschichten</strong></p>
<p>Geschichten aus religiösen Schriften, deren Wahrheitsgehalt nur schwer festzustellen ist. Sie gehören zu den ältesten Geschichten und sind durch den religiösen Bezug meist stark vorbehaftet.</p>
<p><strong>Novellen / Abenteuer</strong></p>
<p>Eine Novelle kann als kurzer Roman beschrieben werden. Wird in Novellen ein einziges Ereignis erzählt, kann das Abenteuer mehrere kleinere Ereignisse zu einem großen zusammenfassen. Sie eint die Darstellung der Geschehnisse in einer Art Berichtsform.</p>
<p><strong>Zitate / Aphorismen</strong></p>
<p>Aphorismen sind kleine Sinnsprüche oder Gedanken, die eine besondere Einsicht rhetorisch darstellen. Zitate sind Sätze, welche eine reale Person einmal gesagt oder geschrieben hat.</p>
<h3>Die Wirksamkeit von Geschichten</h3>
<p>Zahlen, Daten, Fakten berühren niemanden. Die Hirnforschung hat herausgefunden, dass Informationen besonders gut aufgenommen werden, wenn dabei mehrere Sinne einbezogen werden, anstatt nur Hören und Sehen. Geschichten reißen den Leser mit, indem sie Erfahrungen und Emotionen miteinander verbinden.</p>
<p>Die Zuhörer können sich die Bilder dadurch besonders gut selbst vorstellen und vor allem auch in Erinnerung behalten. Sie filtern die für sie wichtigen Informationen heraus und kreieren damit ihr eigenes Bild. Diese Bilder werden idealerweise kleine Denkanstöße hervorrufen. </p>
<p>In der Werbung rufen nicht die harten Fakten und Versprechen den Kaufwunsch hervor, sondern die mitgelieferten Emotionen bewirken eine Verbundenheit und Identifikation mit dem Produkt oder der Marke.</p>
<h3>Beispiel der Auswirkung einer Geschichte</h3>
<p>Eine Parabel soll Denkanstöße hervorrufen, indem sie eine Situation mit einer versteckten Moral beschreibt. Häufig ist es nicht die Situation selbst, die uns Schwierigkeiten bereitet, sondern die Bedeutung, die wir ihr beimessen.</p>
<p>Ich lade dich ein, dich einmal auf das nachfolgende Beispiel einzulassen.</p>
<p>Angenommen, es ist in letzter Zeit ein von dir sehr geliebter Mensch von uns gegangen. Immer wieder denkst du an gemeinsame Erlebnisse mit dieser Person und wirst durch viele Gegenstände immer wieder daran erinnert. Das Leid und die Trauer lassen dich nicht so Recht nach vorne blicken und du schaffst es nicht, dich auf dein eigenes Leben zu konzentrieren. Auch wenn du am Tod dieses Menschen nichts mehr verändern kannst, beschäftigt er dich bereits seit vielen Monaten.</p>
<p>Wenn ich dir nun sagen würde &#8222;Ach, Kopf hoch. Es muss doch weitergehen. Du kannst nicht ewig in diesem Zustand bleiben.&#8220;</p>
<p>Völlig zurecht würden diese Sätze eher Widerstand auslösen, als dass ein positiver Effekt erkennbar wäre.</p>
<p>Doch wie sieht es mit folgender Geschichte als Alternative aus?</p>
<h4>Die Geschichte vom Senfsamen</h4>
<p><span style="color: #0000ff;">In einem fernen Land lebte eine Frau, deren einziger Sohn tödlich verunglückt war. Sie wusste in ihrer Trauer keinen Rat mehr, wie sie es schaffen kann, nach vorne zu blicken.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">In ihrem Kummer ging sie zu einem heiligen Mann und fragte ihn: &#8222;Welche Gebete und Beschwörungen kennst du, um meinen Sohn wieder zum Leben zu erwecken?&#8220; Er antwortete ihr: &#8222;Bring mir einen Senfsamen aus einem Haus, das niemals Leid kennen gelernt hat. Damit werden wir den Kummer aus deinem Leben vertreiben.&#8220;</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Die Frau begab sich auf die Suche nach dem Zauber-Senfsamen. Auf ihrem Weg kam sie bald an ein prächtiges Haus, klopfte an die Tür und brachte ihre Bitte vor: &#8222;Ich suche ein Haus, das niemals Leid erfahren hat. Ist dies der richtige Ort? Es wäre wichtig für mich.&#8220; Die Bewohner des Hauses antworteten ihr: &#8222;Da bist du an den falschen Ort gekommen&#8220;, und sie zählten all das Unglück auf, das sich jüngst bei ihnen ereignet hatte.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Sie klopfte an viele Türen. Sie brach immer wieder auf und suchte aufs Neue ein Haus ohne Leid. Aber wo immer sie sich hinwandte, in Hütten und Palästen, überall begegnete ihr das Leid.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Die Frau dachte bei sich: &#8222;Wer kann diesen armen unglücklichen Menschen wohl besser helfen als ich, die ich selber so tief im Unglück bin?&#8220; Sie blieb und tröstete sie.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Schließlich beschäftigte sie sich nur noch mit dem Leid anderer Leute. Dabei vergaß sie die Suche nach dem Senfsamen und dem weisen Mann. Ihr war nicht bewusst, dass sie auf diese Weise tatsächlich den Schmerz und die Trauer aus ihrem Leben verbannt hatte.</span></p>
<h4>Die Wirkung dieser Geschichte</h4>
<p>Stimmst du mir zu, dass diese Geschichte schon eher einen positiven Effekt haben könnte?</p>
<p>Mit dieser Geschichte verändern wir nicht die sachliche Wahrnehmung. Der Tod des geliebten Menschen ist nach wie vor ein schlimmes Ereignis. Wir verändern hiermit allerdings die Bedeutung für dich. Und da in dieser Geschichte die Lehre versteckt ist, liegt die Interpretation ganz bei dir. Ob du nun sagst &#8222;Ich bin nicht der einzige Mensch, der einen geliebten Menschen verloren hat.&#8220; oder auch, dass du aus der Situation kraftvoll hervorgehen kannst. Es bleibt ganz bei dir was du daraus machst.</p>
<p>Eine solche Veränderung der Bedeutung nennen wir Reframing. Du veränderst die Bedeutung einer Situation, indem du merkst, dass die bestehende Bedeutung nicht mehr funktioniert. Eine Geschichte verschafft uns die nötige Distanz, um unser bisheriges Denken nicht gänzlich und direkt in Frage zu stellen. Mit Hilfe der Emotionen und freien Interpretation entfaltet die Geschichte die ganze Kraft.</p>



<p class="has-white-color has-vivid-cyan-blue-background-color has-text-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Weitere tolle Bücher mit Geschichten findest du unterhalb dieses Beitrages</strong>!</p>



<h2>Wann sind Geschichten gute Geschichten?</h2>
<p>Jetzt haben wir viel über die Magie von Geschichten gesprochen. Du fragst dich jetzt sicherlich, was genau eine gute Geschichte ausmacht. Das ist gar nicht so einfach zu sagen, da es neben den klassischen Charakteristika auch um die Art des Erzählens und Interpretation des Zuhörers geht. Wird die tollste Geschichte schlecht erzählt, löst sie nichts aus. Ebenso kann sie für den Einen das ganze Weltbild verändern und bei anderen nur ein müdes Schulterzucken hervorrufen.</p>
<h3>Wie ist eine gute Geschichte aufgebaut?</h3>
<p>Schauen wir uns also zunächst den klassischen Aufbau einer Geschichte an. Was du intuitiv bereits seit der Kindheit anwendest, wollen wir uns dennoch einmal genauer vor Augen führen.</p>
<p>Die meisten Geschichten besitzen einen klassischen <strong>Spannungsbogen</strong>, mit einem Anfang, der Problembeschreibung und dem Ende. Der Spannungsbogen sorgt dabei für Aufmerksamkeit und ermöglicht die Identifikation des Zuhörers.</p>
<p>Der <strong>Anfang</strong> ermöglicht den Zuhörer, sich in die Situation des Protagonisten hineinversetzen zu können. Erst, wenn die W-Fragen (Wer? Wo? Wann? Was?) beantwortet sind, besitzt der Zuhörer alle relevanten Informationen, um die Ausgangssituation zu verstehen. Mit Hilfe von emotionaler Sprache sollte die Hauptfigur möglichst sympathisch dargestellt werden und die Ausgangssituation eine relevante Bedeutung für den Zuhörer besitzen.</p>
<p>Für die <strong>Problembeschreibung</strong> werden alle Ereignisse meist in zeitlicher Reihenfolge erzählt, die für das Ende von Bedeutung sind. Sie sollten in kausalem Zusammenhang zueinander stehen. Relevante Ereignisse bestehen meist aus Hindernissen oder Konflikten und lassen eine Entwicklung erkennen. Diese Ereignisse sollten besonders mit einer bildhaften Sprache und eindrücklichen Emotionen vorgestellt werden, um die Spannung richtig aufzuladen.</p>
<p>Das <strong>Ende</strong> besteht meist aus einem Erfolgserlebnis oder der Auflösung des Sachverhalts. Der Höhepunkt hält für den Zuhörer meistens ein anwendbares Fazit oder eine Moral bereit.&nbsp;</p>
<h3>Wie kann die Geschichte fesselnd erzählt werden?</h3>
<p>Eine Geschichte fesselnd zu erzählen, ist eine kleine Kunst. Dennoch gibt es ein paar einfache Dinge, die du leicht umsetzen kannst.</p>
<p>Zunähst einmal ist es wichtig, de Geschichte vernünftig einzuleiten, bevor sie überhaupt losgeht. Indem du eine Geschichte ankündigst, sicherst du dir ein Zeitfenster und die Bereitschaft der Zuhörer. Zur Einstimmung kannst du noch erzählen, wie du auf die Geschichte gestoßen bist. Das könnte wie folgt aussehen:</p>
<p><span style="color: #0000ff;">&#8222;Sehr geehrte Damen und Herren, sie erwarten jetzt sicherlich die besten Tipps, die sie ganz leicht umsetzen können. Ich bin jedoch der Überzeugung, dass wir uns zunächst dem &#8222;Wofür&#8220; widmen sollten, bevor wir uns mit dem &#8222;Wie&#8220; beschäftigen. Dazu habe ich Ihnen eine passende Geschichte mitgebracht, auf die ich vor Kurzem während einer Vorbereitung eines Seminars gestoßen bin. Diese möchte ich gerne mit Ihnen teilen.&#8220;</span></p>
<p>Ohne mit der Geschichte begonnen zu haben, ist die Aufmerksamkeit sichergestellt. Die Zuhörer wissen, was nun aus welchem Grund passiert und wie es weitergeht.</p>
<p>Wie bereits erwähnt, sollte eine gute Geschichte alle Sinne der Zuhörer ansprechen. Dazu gehören möglichst viele Details und Adjektive. Je bildhafter die Geschichte erzählt wird, umso besser können sich die Zuhörer hineinversetzen.</p>
<p><em>Um den groben Aufbau und die wichtigen Elemente zu strukturieren, habe ich dir ein sogenanntes Canvas vorbereitet. Hier kannst du die gesamte Geschichte strukturieren und die wichtigen Elemente wiederverwendbar aufbereiten.</em></p>
<p>&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="651" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2023/03/Storytelling-Canvas.png?resize=1024%2C651&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2053" srcset="https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2023/03/Storytelling-Canvas-1024x651.png 1024w, https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2023/03/Storytelling-Canvas-980x623.png 980w, https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2023/03/Storytelling-Canvas-480x305.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Strukturierung einer Geschichte</figcaption></figure>



<p>In den Ausführungen des Erzählers sollten demnach auch Gerüche und Gefühle gezielt eingebaut werden. So werden Emotionen ausgelöst und die Geschichte entfaltet sich im Kopf der Zuhörer. Dazu kann erzählt werden, wie sich der Protagonist in der jeweiligen Situation fühlt, was in ihm vorgeht oder auch, welche Emotionen gerade beim Publikum vorherrschen.</p>
<p>Wir wissen alle, dass noch niemand einen mitreißenden Vortrag mit den Händen in der Hosentasche gehalten hat. Denke dir gezielt ein paar Gesten aus, wie du das Gesagte untermauern kannst. Eine kleine Geste je Szene reicht hier völlig aus.</p>
<p>Ebenso hilft es, das Publikum mit einzubeziehen. Indem du eine rhetorische Frage stellst, Sätze offen lässt, einen Befehl einbaust oder Inhalte vom Publikum wiederholen lässt, steigerst du die Aufmerksamkeit noch weiter. Vor allem die Wiederholungen helfen, das Gesagte in Erinnerung zu behalten.&nbsp;</p>
<h3>Was ist der richtige Einsatz einer Geschichte?</h3>
<p>Menschen hören gerne zu. Dies allein ist kein Indiz auf die Wirksamkeit einer Geschichte, es sei denn die Geschichte soll nur der Unterhaltung dienen oder die eigene Erzählfreude befriedigen. Um allerdings etwas im Zuhörer auszulösen, bedarf es mehr.</p>
<p>Dann sollte die Geschichte bewusst eingesetzt werden. Sie sollte also zu einer aktuell vorherrschenden Situation oder zum Thema passen. Die reale Situation und die Metapher sollten gleichartig erscheinen, sodass der Zuhörer zwar etwas Abstand zu der eigenen Situation gewinnt, dennoch einen Bezug herstellen kann.</p>
<p>Um die Spannung nicht zu verlieren, ist es wichtig die Geschichte nicht unnötig mit Ereignissen zu schmücken, die nicht direkt zum gewünschten Ende führen. Ebenso ist eine präzise Erzählweise wichtig. Wer sich mit Details vertut, sich mehrmals verspricht oder Ereignisse in der Reihenfolge durcheinander wirft, wird den Zuhörer nicht erreichen.</p>
<p>Zum Schluss sollte dem Zuhörer etwas Raum verschafft werden, in welchem er seine Ableitungen gestalten und den persönlichen Bezug herstellen kann. Wenn er eine ähnliche passende Geschichte erzählen möchte, dann sollte er das machen dürfen, um seine Gedanken leichter in Worte fassen zu können.</p>



<h2>Was sind Anwendungsfälle für Geschichten?</h2>
<p>Geschichten können Inhalte vermitteln oder auch Widerstände schmelzen. Sie können als Anker dienen, indem der Zuhörer sich die Geschichte in diversen Situationen immer wieder hervorruft, um sich Mut zu machen.</p>
<p>Sie können helfen, um die eigene Erwartungshaltung anderen gegenüber zu verdeutlichen, die Sichtweise und Perspektive des Gegenübers zu verdeutlichen, Komplexität einer Situation abzubauen oder eine bekannte Lösung fester zu verankern. Sollte der Gesprächspartner in seiner analytischen Denkweise gefangen sein, kann eine Geschichte auch die Kreativität aktivieren.</p>
<h3>Was ist der Vorteil von Geschichten aus der Literatur?</h3>
<p>Geschichten aus der Literatur handeln bei Fabeln oder Märchen meist mit erfundenen Protagonisten. Auch Parabeln sind meist offensichtlich von realen Erfahrungen zu unterscheiden. Das schafft dem Zuhörer eine gewisse Distanz, was bei stark emotionalen Themen ein großer Vorteil ist.</p>
<p>Darüber hinaus kann der Einsatz einer literarischen Geschichte besser geplant und für einen bestimmten Zweck vorbereitet werden. Bei persönlichen Geschichten wird der Bezug unter Umständen nicht sofort ersichtlich. Literarische Geschichten wurden teilweise über viele Generationen weitergetragen und haben deshalb eine größere Strahlkraft. Häufig wurden sie explizit dafür geschrieben, Lebensweisheiten oder kulturelle Werte zu übermitteln.</p>
<h3>Was ist bei persönlichen Geschichten zu beachten?</h3>
<p>Persönliche Geschichten können eine Beziehung zum Gegenüber aufbauen. Indem man selbst etwas aus dem eigenen Leben preisgibt, erleichtert es dem Gesprächspartner sich selbst zu öffnen. Einigen Menschen kann eine persönliche Geschichte die Annahme der Moral vereinfachen, indem durch die eigene Erfahrung der Realitätsbezug besser hergestellt werden kann.</p>
<p>Jedoch ist bei persönlichen Geschichten darauf zu achten, dass sie bereits länger zurückliegt und keine Emotionen während des Erzählens bei sich selbst auslöst. Da die Geschichte selbst erlebt wurde, besteht zudem die Gefahr sehr ausufernd mit vielen unnötigen Details zu erzählen.</p>
<p>Selbst erlebte Geschichten sollten demnach nicht aus der Erinnerung heraus erzählt werden, sondern niedergeschrieben und für den jeweiligen Zweck vorbereitet werden. Sie sollte eine klare zielorientierte Botschaft beinhalten, die eine Handlung auslöst oder einen Perspektivwechsel anstößt. Sie sollten nicht dem Zweck dienen, das Dilemma des Zuhörenden durch Verallgemeinerungen weiter zu verstärken (&#8222;Das kenne ich, wir Männer . . .&#8220;).</p>
<p>Was ganz wichtig dabei ist. Bitte niemals Geschichten anderer oder gar Parabeln als eigene Erlebnisse verkaufen. Das ist überhaupt nicht notwendig und kann schnell nach hinten losgehen, wenn du dabei ertappt wirst.</p>



<h2>Ein paar Quick Tipps zum Schluss</h2>
<p>Wie gewohnt, möchte ich dir zum Schluss noch ein paar Quick Tipps mitgeben. Diese Tipps richten sich in erster Linie an Geschichten, mit denen du eine Wirkung erzielen möchtest, die über die Unterhaltung hinaus geht.</p>
<ol>
<li>Lege die Botschaft vorher fest, indem du dir im Vorfeld überlegst, was du deinem Gegenüber mit der Geschichte auf den Weg geben möchtest. Bestimme die Moral und Erzählweise niemals spontan aus der Erinnerung heraus.</li>
<li>Bringe dich selbst mit ein, indem du eigene Sorgen oder Ängste preisgibst. So erleichterst du es den Zuhörern, sich mit dir zu identifizieren.</li>
<li>Erzähle nur Geschichten, die deine eigenen Werte und Persönlichkeit widerspiegeln. Bleibe glaubwürdig und authentisch, anstatt dich zu verstellen.</li>
<li>Deine Geschichte soll mitreißen. Es ist nicht verboten, auch mal zu schreien oder zu lachen. Überlege dir auch, welche Emotionen und Bedürfnisse der Zuhörer du ansprechen möchtest.</li>
<li>Hole die Zuhörer ab, indem du zeigst, dass du sie verstehst. Wenn du ihnen auf Augenhöhe begegnest und deren Wissensstand vorwegnimmst, vermittelst du Nähe und Empathie. Wenn du zu Beginn offene Fragen stellst, um Zuhörer einzubeziehen, beantworte sie zum Schluss auch.</li>
<li>Schaue dir Videos von guten Geschichten an. Lerne, wie sie fesselnd erzählt werden können.</li>
<li>Baue dir eine Sammlung von Geschichten auf. Indem du sie strukturiert aufbereitest (nutze das Story-Canvas!), müssen diese nur noch abgerufen, anstatt neu konstruiert werden.</li>
</ol>



<h2>Fazit</h2>
<p>Das war mein Beitrag aus der Welt Geschichtenerzählens.</p>
<p>Du hast gelernt, dass Geschichten schon immer das Mittel der Wahl war, um Erlebnisse und Erfahrungen anderen zu erzählen. Es gibt verschiedene Formen und Einsatzmöglichkeiten von Geschichten. Du hast den Aufbau kennengelernt und wie du mit Hilfe eines Canvas DEINE Geschichtensammlung aufbauen kannst.</p>
<p>Das Schöne an Geschichten ist, dass du sie schon immer intuitiv erzählt hast. Erst, wenn du sie gezielt anwenden und eine Wirkung erzielen möchtest, tun wir uns schwer mit dem Erzählen. Sie vorher aufzubereiten und zu üben, hilft ungemein. Auch Parabeln oder kleine Märchen können durchaus mal im Freundes- und Bekanntenkreis zu Übungszwecken erzählt werden.</p>
<p>Ich möchte euch einladen, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Wo kommt ihr im Alltag mit Geschichten in Kontakt? Wie werden sie erzählt? Welche Art von Geschichten sprechen euch besonders an?</p>
<p>Was sind deine Lieblingsgeschichten? </p>
<p>Wärst du interessiert, wenn ich auf meinem Blog eine Sammlung von Geschichten erstelle?</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne: Bleib niemals wie du heute bist!</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="240" height="66" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/02/Unterschrift-neu-e1645277377866.png?resize=240%2C66&#038;ssl=1" alt="Unterschrift" class="wp-image-346"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p><span style="font-size: 14pt; color: #a10e0e;">Hier mein Beitrag, in welchem du die Heldenreise nachlesen kannst:</span></p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%">
<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/darum-scheitern-ziele/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="720" height="480" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/03/goal-3535310-Klein.jpg?resize=720%2C480&#038;ssl=1" alt="Titelbild" class="wp-image-439" srcset="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/03/goal-3535310-Klein.jpg?w=720&amp;ssl=1 720w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/03/goal-3535310-Klein.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/03/goal-3535310-Klein.jpg?resize=90%2C60&amp;ssl=1 90w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ziele erreichen</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:75%">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/darum-scheitern-ziele/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Darum scheitern Ziele: Die etwas andere Ansicht über Zielvorhaben</a></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zielformen</li>



<li>Zielerreichung</li>



<li><strong>Formuliere deine Heldenreise </strong></li>



<li>10 Umsetzungstipps</li>
</ul>
</div>
</div>



<p><span style="font-size: 14pt; color: #800000;">Hier noch die versprochenen Bücher mit ganz tollen Geschichten! ! !</span></p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jorge Bucay</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://growthvibe.de/2022/buecher/bucay-komm-ich-erzaehl-dir-eine-geschichte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Komm, ich erzähl dir eine Geschichte</a></p>



<a href="https://www.amazon.de/Komm-erz%C3%A4hl-Geschichte-Fischer-Taschenbibliothek/dp/3596510384?crid=1STKM4041S2CN&#038;keywords=jorge+bucay+komm%2C+ich+erz%C3%A4hl+dir+eine+geschichte&#038;qid=1680029320&#038;sprefix=jorge+bucay+kom%2Caps%2C76&#038;sr=8-1&#038;linkCode=li2&#038;tag=growthvibe0e-21&#038;linkId=0eb878ec7247cee23180f19ebfd5896f&#038;language=de_DE&#038;ref_=as_li_ss_il" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" border="0" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&#038;ASIN=3596510384&#038;Format=_SL160_&#038;ID=AsinImage&#038;MarketPlace=DE&#038;ServiceVersion=20070822&#038;WS=1&#038;tag=growthvibe0e-21&#038;language=de_DE" ></a><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=growthvibe0e-21&#038;language=de_DE&#038;l=li2&#038;o=3&#038;a=3596510384" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bernhard Trenkle</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu fällt mir eine Geschichte ein</p>



<a href="https://www.amazon.de/Dazu-f%C3%A4llt-eine-Geschichte-Direkt-indirekte/dp/3896707744?crid=2IFX2F4PA2W9O&#038;keywords=bernhard+trenkle+dazu+f%C3%A4llt+mir+eine+geschichte+ein&#038;qid=1680029341&#038;sprefix=bernhard+tre%2Caps%2C83&#038;sr=8-1&#038;linkCode=li2&#038;tag=growthvibe0e-21&#038;linkId=22fd9b0914f39e1260e7f983229138a5&#038;language=de_DE&#038;ref_=as_li_ss_il" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" border="0" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&#038;ASIN=3896707744&#038;Format=_SL160_&#038;ID=AsinImage&#038;MarketPlace=DE&#038;ServiceVersion=20070822&#038;WS=1&#038;tag=growthvibe0e-21&#038;language=de_DE" ></a><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=growthvibe0e-21&#038;language=de_DE&#038;l=li2&#038;o=3&#038;a=3896707744" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Joseph Campbell</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Heros in Tausend Gestalten</p>



<a href="https://www.amazon.de/Heros-tausend-Gestalten-Joseph-Campbell/dp/3458643435?keywords=der+heros+in+tausend+gestalten+von+joseph+campbell&#038;qid=1680202322&#038;sprefix=der+heros+%2Caps%2C93&#038;sr=8-1&#038;linkCode=li2&#038;tag=growthvibe0e-21&#038;linkId=555411de7405685b5a0e2e3d62755647&#038;language=de_DE&#038;ref_=as_li_ss_il" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" border="0" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&#038;ASIN=3458643435&#038;Format=_SL160_&#038;ID=AsinImage&#038;MarketPlace=DE&#038;ServiceVersion=20070822&#038;WS=1&#038;tag=growthvibe0e-21&#038;language=de_DE" ></a><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=growthvibe0e-21&#038;language=de_DE&#038;l=li2&#038;o=3&#038;a=3458643435" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ajahn Brahm</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Elefant, der das Glück vergaß</p>



<a href="https://www.amazon.de/Elefant-das-Gl%C3%BCck-verga%C3%9F-Buddhistische/dp/3778782517?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&#038;crid=9WB9UKP5MNM5&#038;keywords=Der+Elefant%2C+der+sein+Gl%C3%BCck+verga%C3%9F&#038;qid=1680029377&#038;sprefix=der+elefant+der+sein+gl%C3%BCck+verga%C3%9F%2Caps%2C64&#038;sr=8-4&#038;linkCode=li2&#038;tag=growthvibe0e-21&#038;linkId=fbd07bfa267760a6f4b31c9f158c3e10&#038;language=de_DE&#038;ref_=as_li_ss_il" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" border="0" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&#038;ASIN=3778782517&#038;Format=_SL160_&#038;ID=AsinImage&#038;MarketPlace=DE&#038;ServiceVersion=20070822&#038;WS=1&#038;tag=growthvibe0e-21&#038;language=de_DE" ></a><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=growthvibe0e-21&#038;language=de_DE&#038;l=li2&#038;o=3&#038;a=3778782517" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stefanie Widmann / Andreas Wenzlau</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Moderne Parabeln</p>



<a href="https://www.amazon.de/Moderne-Parabeln-Fundgrube-Trainer-Manager-ebook/dp/B00QXORU6E?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&#038;crid=2CURK9XYLDR2J&#038;keywords=moderne+parabeln&#038;qid=1680029183&#038;sprefix=moderne+parabeln%2Caps%2C83&#038;sr=8-1&#038;linkCode=li2&#038;tag=growthvibe0e-21&#038;linkId=f777dac4ff9bdb0b965d645b85031a68&#038;language=de_DE&#038;ref_=as_li_ss_il" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" border="0" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&#038;ASIN=B00QXORU6E&#038;Format=_SL160_&#038;ID=AsinImage&#038;MarketPlace=DE&#038;ServiceVersion=20070822&#038;WS=1&#038;tag=growthvibe0e-21&#038;language=de_DE" ></a><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=growthvibe0e-21&#038;language=de_DE&#038;l=li2&#038;o=3&#038;a=B00QXORU6E" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jorge Bucay</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Geschichten zum Nachdenken</p>



<a href="https://www.amazon.de/Geschichten-zum-Nachdenken-Jorge-Bucay/dp/3596176913?keywords=jorge+bucay+geschichten+zum+nachdenken&#038;qid=1680029208&#038;sprefix=jorge+bucay+geschiche%2Caps%2C81&#038;sr=8-1&#038;linkCode=li2&#038;tag=growthvibe0e-21&#038;linkId=c40f0de97a5a2d7bff567b2fb0aab08a&#038;language=de_DE&#038;ref_=as_li_ss_il" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" border="0" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&#038;ASIN=3596176913&#038;Format=_SL160_&#038;ID=AsinImage&#038;MarketPlace=DE&#038;ServiceVersion=20070822&#038;WS=1&#038;tag=growthvibe0e-21&#038;language=de_DE" ></a><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=growthvibe0e-21&#038;language=de_DE&#038;l=li2&#038;o=3&#038;a=3596176913" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
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		<title>Erfolgreiche Meetings durch gute Moderation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kevin Bruns]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2023 13:27:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 14</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg. Henry Ford Prolog: Keine Moderation ist keine Lösung Zu Beginn meiner Beraterzeit haben sich die von mir einberufenen Meetings immer komisch für mich angefühlt. Entweder wollten die Teilnehmer gar nicht erst in eine Diskussion einsteigen oder sich nicht beteiligen. Wenn mal Diskussionen stattgefunden haben, hat [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 14</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg.</p>
<cite>Henry Ford</cite></blockquote>



<h2>Prolog: Keine Moderation ist keine Lösung</h2>
<p>Zu Beginn meiner Beraterzeit haben sich die von mir einberufenen Meetings immer komisch für mich angefühlt. Entweder wollten die Teilnehmer gar nicht erst in eine Diskussion einsteigen oder sich nicht beteiligen. Wenn mal Diskussionen stattgefunden haben, hat sich der Gesprächsverlauf meist im Kreis gedreht oder der Großteil der Zeit drehte sich um nebensächliche Themen.</p>
<p>Ich war frustriert. Demotiviert. &#8222;Meetings sind sowieso schlecht!&#8220;</p>
<p>Alles änderte sich, als ich mich mit der Moderation von Meetings beschäftigt habe. Mit der Zeit habe ich ein Gefühl für die kleinen und wichtigen Stellschrauben erlangt. Habe ich früher lediglich eine Überschrift im Termin eingetragen und innerhalb des Meetings fleißig mitdiskutiert, läuft es mittlerweile ganz anders. Ich habe gelernt Ziele festzulegen, die Teilnehmer abzuholen, den roten Faden beizubehalten und Einzelpersonen aktiv mit einzubeziehen und mich selbst zurückzunehmen. Ich stelle daher mittlerweile eher Fragen, als dass ich mitdiskutiere.</p>
<p>Das Ergebnis ist natürlich weitaus besser. Meetings frustrieren mich nicht mehr. Sie laufen effizient und zielführend ab. Gute Moderation ist der Schlüssel zu erfolgreichen Meetings. Wer lernt, Meetings zu moderieren, kann die Kommunikation im Team enorm verbessern und gelangt zu besseren Entscheidungen.</p>
<h3>Eine gute Moderation macht Meetings erfolgreich</h3>
<p>Der Prolog zeigt also, dass es sich lohnt, sich mit der Moderation vertraut zu machen. Hier erfährst du alles was du dazu wissen musst. Am Anfang erhältst du ein paar allgemeine Informationen über die Moderation und die Tätigkeiten eines Moderators. Anschließend schauen wir, was es bei der Vorbereitung alles zu beachten gilt.</p>
<p>Die Moderation eines Meetings kann in 6 Phasen eingeteilt werden. Dieser Moderationszyklus bildet den Kern des ganzen Themas, weshalb wie ihn einmal durchgehen. Ziel eines Meetings sind häufig eine Problemlösung oder Entscheidungsfindung. Aus diesem Grunde schauen wir uns diese beiden Felder genauer an. Und wo Kommunikation ist, entstehen manchmal auch Konflikte. Da Konflikte manchmal auch positive Dinge auslösen können, befassen wir uns mit dem richtigen Verhalten ebenso, wie mit weiteren Moderationsmethoden und Moderationsfallen.</p>



<h2>Was versteckt sich hinter der Moderation von Meetings?</h2>
<h3>Was bedeutet Moderation?</h3>
<p>Moderation unterstützt die Menschen bei ihren Bemühungen, zu einem Thema ein für alle zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten. Es gibt zwar einen gemeinsamen Anlass, selten aber gleiche Interessen, Erwartungen oder Ziele. Ohne eine klare Struktur führen diese verschiedenen Standpunkte meist zu nicht endenden ergebnislosen Meetings.</p>
<p>Die Moderation schafft Ordnung innerhalb einer Diskussion und behält stets das Ziel im Auge. Sie hilft, an verschiedenen Stellen das Durcheinander zu sortieren und Beteiligte miteinander zielfokussiert voranzubringen.</p>
<p>Gute Moderation kann Betroffene zu Beteiligte machen. Sie aktiviert das Know-How der Gruppe, indem sie alle Teilnehmer mit einbezieht.</p>
<h3>Was beinhaltet die Rolle des Moderators?</h3>
<p>Der Moderator ist idealerweise eine neutrale dritte Person, die keine Partei ergreift oder einen bestimmten Standpunkt vertritt. Denn wer einen Standpunkt vertritt, kann nicht neutral sein. Moderation benötigt eine Frage-Haltung anstatt der Sage-Haltung.&nbsp;Sie versucht zur Einhaltung der Agenda das Maß an Diskussion und Information zu halten, ohne selbst Beiträge zu kommentieren und bewerten.</p>
<p>Durch offene Fragen bezieht ein Moderator Teilnehmer aktiv mit ein und stößt Diskussionen an. Dabei achtet er stets auf die Ausgewogenheit der Redeanteile Einzelner und wendet gezielt Time-Boxing an, um immer wieder zum roten Faden zurückzuführen.</p>
<p>Es ist ebenso Teil der Moderation, die Ziele und Themen des Meetings zu kommunizieren, wie die Zusammenfassung und Gegenüberstellung unterschiedlicher Positionen und Zwischenergebnisse. Erst dadurch können Gemeinsamkeiten herausgefunden und darauf aufbauend ein Konsens gefunden werden.</p>



<h2>Die umfassende Vorbereitung einer Moderation</h2>
<p>Die Moderation eines Meetings bedarf viel Vorbereitungsarbeit. Schauen wir sie uns einmal aus der inhaltlichen, organisatorischen und methodischen Perspektive an.</p>
<h3>Inhaltliche Vorbereitung</h3>
<p>Sollte der Moderator auch der Organisator des Meetings sein, hat dieser vorab das Ziel und Thema festzulegen. Dabei ist zu klären, was der Anlass des Termins ist und was erreicht werden soll. Sind bereits Arbeitsergebnisse vorhanden? Gibt es eine Vorgeschichte?</p>
<p>Idealerweise besteht bereits ein Gefühl dafür, welche(r) Teilnehmer was erreichen möchte und was nicht. Ebenso können vorab die verschiedenen Erwartungshaltungen, Einstellungen, Kenntnisstände und Informationsstände eingeholt werden.</p>
<p>Um den zeitlichen Rahmen festzulegen, können der Ablauf und potentielle Diskussionsverläufe vorweggenommen und Interventionen festgelegt werden. Dabei sollten nie mehr als 2 Diskussions-Themen besprochen werden.</p>
<h3>Organisatorische Vorbereitung</h3>
<p>Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, sind vom Organisator frühzeitig einige Vorarbeiten zu erledigen. Die Einladung sollte alle relevanten Informationen, wie Dauer, Zeitpunkt, Ort, Thema und Ziele beinhalten. Es ist die Notwendigkeit des Meetings ebenso zu prüfen, wie die der einzelnen Teilnehmer. Wer ist zwingend erforderlich? Sind Teilnehmer optional? Wer muss nur informiert werden?</p>
<p>Falls schon Ergebnisse oder Materialien vorhanden sind, sind diese ebenfalls vorab zu verteilen.</p>
<p>Aus persönlicher Sicht sollte der Moderator selbstverständlich körperlich und geistig fit sein, um voll präsent zu sein. Volle Präsenz bedeutet auch, dass er sich zu 100 % auf das Meeting konzentriert und weder nebenbei Mails liest, mit dem Handy spielt oder chattet.</p>
<h3>Methodische Vorbereitung</h3>
<p>Der Moderator legt bestenfalls vorab einen Moderationsplan fest, wofür er das Ziel jedes Agendapunktes kennen muss. Damit kann er sich einzelne Hilfsmittel und Methoden überlegen. Dazu gehört es auch, sich geeignete Visualisierungen zu überlegen.</p>
<p>Jeder Agendapunkt sollte eine der 3 Vereinbarungen zum Ziel haben:</p>
<ul>
<li>Wie kann das Ziel erreicht werden?</li>
<li>Welche konkreten Maßnahmen werden getroffen?</li>
<li>Wer macht was bis wann?</li>
</ul>
<p>Natürlich ist es die Aufgabe des Moderators, die Spielregeln vorab festzulegen und spätestens zu Beginn des Meetings zu kommunizieren. Die Spielregeln umfassen beispielsweise die maximale Sprechdauer einzelner Beiträge, zuhören und ausreden lassen, Ablenkungen zu vermeiden und Nachfragen bei Unklarheiten zu fördern.</p>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph" style="font-size:16px">Weitere Tipps zur <strong>Durchführung von Meetings</strong> kannst du hier finden: <strong><a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/meetings-sind-toll/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meetings sind toll &#8211; bei guter Durchführung</a></strong></p>



<h2>Der Moderationszyklus eines Meetings</h2>
<p>Der Moderationszyklus beschreibt die 6 Phasen, die in der Regel innerhalb eines Meetings durchlaufen werden. In allen Phasen ist seitens des Moderators darauf zu achten, dass sich die Gespräche stets innerhalb der Sachebene abspielen. Sobald Teilnehmer über die Beziehungsebene kommunizieren und Emotionen auftreten, kann dies ein Hinweis auf anstehende Konflikte sein. Natürlich nur, wenn dies Emotionen wie Wut oder Ärger sind. Positive Gefühle dürfen zugelassen und sogar gefördert werden.</p>
<p>Der Moderationszyklus bietet sich für Workshops, Projektmeetings und Verbesserungs-Themen an. Die einzelnen Meetingformen kannst du im oben stehenden Beitrag über Meetings nachlesen.</p>
<h3>Phase 1: Einstieg</h3>
<p>Hier sollte der Fokus des Moderators darauf liegen, die Teilnehmer ankommen zu lassen, ein positives Klima zu schaffen und alle auf die anstehenden Punkte einzustimmen.</p>
<p>Nach der Begrüßung und, falls notwendig, einem kleinen Kennenlern-Spiel oder einer Vorstellungsrunde, kann der Einstieg in die Agenda vollzogen werden. Es sind die Schwerpunkte des Meetings anzusprechen. Was muss heute erreicht werden? Dazu werden die einzelnen Tagespunkte abgestimmt. Zu jedem Punkt werden ein paar Sätze gesagt, worum es sich dreht und was das Ziel dieses Punktes ist.</p>
<p>Der Einstieg ist für die Ergebnisse besonders wichtig. Nur weil Menschen sich an einem Ort versammeln, bilden sie noch längst keine Gruppe. Erst die gemeinsame Zielausrichtung, der Arbeitsauftrag, gemeinsame Normen und Regeln formen daraus eine Gruppe. Der gemeinsame Auftrag und der begleitete Austausch untereinander ermöglichen ein Ergebnis, in welchem das Ergebnis größer als die Einzelleistung ist.</p>
<h3>Phase 2: Themen sammeln</h3>
<p>In dieser Phase geht es darum, die Grundlage zu legen. Hier werden Standpunkte und wichtige Inhalte ausgetauscht. Das Ziel ist es, alle auf denselben Stand zu bringen und Wichtiges von Unwichtigem zu trennen.</p>
<p>Der Moderator ist an dieser Stelle derjenige, der Fragen stellt und die Teilnehmer animiert tiefer zu graben und weiter zu denken. Er fasst zusammen, fordert alle Teilnehmer zur Gestaltung auf und gibt jedem den Raum seine Gedanken zu teilen.</p>
<h3>Phase 3: Thema auswählen</h3>
<p>Hier werden Optionen weiter aussortiert oder Schritte priorisiert. Der Moderator hilft der Gruppe mit Auswahlfragen weiter Klarheit zu schaffen.</p>
<p>Welche Punkte sollen nachfolgend weiter besprochen und analysiert werden? Gibt es gute Punkte, die zwar jetzt nicht höchste Priorität für das Tagesziel genießen, in einem anderen Kontext jedoch unbedingt betrachtet werden sollen? Dann ist dies der Zeitpunkt, solche Punkte auf einen Themenspeicher auszulagern und ggf. Folgetermine abzustimmen.</p>
<h3>Phase 4: Thema bearbeiten</h3>
<p>Nun ist der Zeitpunkte gekommen, an welchem der richtige Weg festgelegt wird. Die Punkte, die es bis hierher geschafft haben, werden für die anstehende Entscheidung tiefer analysiert. In dieser Phase findet der komplette Entscheidungsprozess statt, welchen wir uns später noch einmal genauer ansehen werden.</p>
<p>Der Moderator führt die Gruppe in dieser Phase zur Entscheidung. Optionen abwägen, Vor- und Nachteile besprechen, bewerten und eine Lösung finden.</p>
<h3>Phase 5: Maßnahmen planen</h3>
<p>Der schwierige Teil ist geschafft. Jetzt können alle nach vorne schauen. Anhand der Lösung können nun die nächsten Schritte zeitlich und inhaltlich konkretisiert werden. Es werden Aufgaben verteilt und festgelegt, wer was bis wann erledigt.</p>
<p>Als Moderator ist an dieser Stelle die Herausforderung, alle Teilnehmer in einer lösungsorientierten, auf die Zukunft ausgerichteten Denkweise zu behalten. Die Entscheidung ist getroffen. Jetzt gilt es, alle auf diesem Weg mitzunehmen.</p>
<h3>Phase 6: Abschluss</h3>
<p>Der Abschluss wird mit einer Zusammenfassung eingeläutet. Der Moderator führt die Teilnehmer noch einmal durch die einzelnen Phasen und Ergebnisse.</p>
<p>Im Anschluss daran bietet sich eine Feedbackrunde an. Wurden aus der Sicht jeden Teilnehmers die Ziele erreicht und Erwartungen erfüllt? Wie haben die Teilnehmer die Arbeitseffizienz empfunden? sind sie zufrieden mit dem Ergebnis?</p>
<p>Ebenfalls ist es an dieser Stelle sinnvoll, wenn jeder Teilnehmer noch einmal kurz in eigenen Worten wiederholt, was er zu tun hat.</p>
<p>Der Moderator bedankt sich abschließend für die Zusammenarbeit und weist ggf. auf den nächsten Termin hin.</p>



<h2>Der Kern von Meetings sind Problemlösungen und Entscheidungen</h2>
<p>Der Kern von Meetings sind die Gruppenphasen, durch welche der Moderator die Gruppe führen muss. Zu Beginn geht es darum, eine gute Arbeitsatmosphäre zu schaffen, den Rahmen zu erläutern und Vorwissen abzugleichen. In der Arbeitsphase geht es um die zielgerichtete Arbeit, Berücksichtigung von Redeanteilen und der Formulierung von Maßnahmen. Im Abschluss hat der Moderator die Aufgabe, ein positives Gefühl bei den Teilnehmer hervorzurufen und Klarheit über die Ergebnisse und nächsten Schritte zu schaffen. Hier sollte jeder Teilnehmer noch einmal das Wort bekommen.</p>
<p>Damit du vor allem den Mittelteil besser gestalten kannst, schauen wir uns die Problemlösung und Entscheidungsfindung noch einmal genauer an. Innerhalb dieses Prozesses kann es immer wieder zu Konflikten kommen. Daher befassen wir uns abschließend auch mit diesem Thema.</p>
<h3>Problemlösungen sind der Grund von Meetings</h3>
<p>Problemlösungen innerhalb einer Gruppe haben den Vorteil, dass viele Perspektiven und differenzierte Analysen Teil des Prozesses sind. Ebendiesen gilt es, ausreichend Gehör und Aufmerksamkeit zu verschaffen.</p>
<p>In der Regel haben derartige Meetings immer einen ähnlichen Ablauf. Zunächst wird der Status Quo beschrieben, bevor anschließend die Suche nach Gründen für dieses Problem in der Vergangenheit gesucht wird. Sobald es allerdings in die Erarbeitung der Lösung geht, ist es Aufgabe des Moderators, die Gruppe auf den Blick nach vorn einzustimmen. Jeder ist Teil der Lösung, das Individuum, die Gruppe und die Organisation.</p>
<p>Der Moderator muss stets darauf achten, die Sache in den Mittelpunkt zu stellen. Dabei helfen Visualisierungen wie die 5W-Methode. Je komplexer das Problem ist, umso wichtiger der Austausch in der Gruppe. Daher sind negative Beeinflussungen und Ausschweifungen auf der Beziehungsebene zu reduzieren. Der Moderator sorgt dafür, die verschiedenen Perspektiven zu einem Gesamtbild zu formen. Er sollte ein Gespür für die Hierarchien, Beziehungen, Verteilung von Informationen und Machteinflüsse entwickeln, um alle Informationen zusammenzutragen und allen zugänglich zu machen.</p>
<p>Häufig sind alle Teilnehmer bestrebt, ein einheitliches Urteil zu erzielen. Manchen reicht es nicht aus, die richtige Antwort zu kennen, sondern auch alle anderen zu überzeugen. Das ist oftmals nicht notwendig, denn Kompromisse und Konsens führen zu durchschnittlichen Lösungen. Akzeptanz ist ausreichend, es bedarf keiner Überzeugung.</p>
<h3>Die Moderation von Entscheidungen</h3>
<p>Du weißt sicherlich selbst, wie schwer es sein kann eine Entscheidung zu treffen. Innerhalb einer Gruppe gestaltet sich dieser Prozess weitaus schwieriger. Wenn wir von Entscheidungen innerhalb einer Gruppe sprechen, ist es meist ein Prozess und keine simple Wahl zwischen a oder b. Daher rede ich lieber vom Entscheiden als Tätigkeit.</p>
<p>Es ist ein Prozess mit einem Risiko, da er einen offenen Ausgang hat. Und das mögen wir Menschen gar nicht. Wir bearbeiten ein Thema, durchdenken es, wägen ab und kreieren immer neue Handlungssätze. Die Rolle des Moderators ist an dieser Stelle enorm wichtig. Mit Hilfe von guten Fragen, Visualisierungen und Zusammenfassungen kann er für ein gewisses Maß an Klarheit und Struktur sorgen.</p>
<p>Aufgabe des Moderators ist es auch, die Beteiligungsspielräume der Teilnehmer zu klären. Dürfen sie leidenschaftlich diskutieren und ganz neue Lösungen entwickeln? Jeder soll wissen, von wem was an welcher Stelle des Prozesses gefordert ist. Sollen sie nur Infos beisteuern oder aktiv mitentscheiden? Wer trägt die Verantwortlichkeit für die Entscheidung?</p>
<p>Ein gut geführter Entscheidungsprozess gewährleistet nicht die Richtigkeit der Lösung, sichert allerdings das bestmögliche Zustandekommen. Eine gute Moderation berücksichtigt demnach auch, relevante Kriterien und mögliche Einflussfaktoren für eine Entscheidung festzulegen. Der Moderator sollte ein Gespür für den richtigen Zeitpunkt mitbringen, an dem es auf die Zielgerade gehen kann. Er sollte auch Fähigkeit besitzen, den richtigen Wahlmodus auszuwählen.</p>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph" style="font-size:16px">Weitere Tipps zur <strong>Entscheidungsfindung</strong> kannst du hier finden: <strong>Darum fallen uns Entscheidungen so schwer</strong> <strong>(<a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/entscheidungen-1/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teil 1</a> + <a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/entscheidungen-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teil 2</a>)</strong></p>



<h3>Der Umgang mit Konflikten</h3>
<p>Konflikte können sich lange anbahnen oder spontan auftreten. Deren Entwicklung ist sehr dynamisch und schwer kalkulierbar. Da Störungen immer Vorrang haben, sind Konflikte zu thematisieren und zu klären. Manchmal reicht es aus, um Mäßigung zu bitten. In jedem Fall sollte diese Beobachtung dargestellt und aufgezeigt werden, was das in der Gruppe auslöst.</p>
<p>Richtig genutzt, können Konflikte ein vertiefendes Problembewusstsein schaffen.</p>
<p>Der Moderator muss hier besonderes Einfühlungsvermögen und sprachliche Präzision zeigen, aktiv zuhören und Fingerspitzengefühl beweisen. Die Redezeiten spielen eine besondere Rolle dabei, da sie weiteres Konfliktpotenzial besitzen. Es gilt darauf zu achten, wer wie lange redet, wer zuerst spricht und wer wen wie oft unterbricht.</p>
<h4>Ursachen und Anzeichen von Konflikten</h4>
<p>Die Ursachen können vielfältig sein. Sie können aus Missverständnissen hervorgehen oder in unterschiedlichen Bedürfnissen und Zielvorstellungen begründet sein. Eine weitere Ursache kann aus scheinbar unlösbaren Aufgaben hervortreten, wegen derer Teilnehmer persönlich frustriert sind.</p>
<p>Selbstverständlich kann auch das Kommunikationsverhalten Einzelner die Ursache von Konflikten sein. Persönliche Angriffe, wie Schuldzuweisungen, oder auch Vielredner können die Stimmung kippen lassen.</p>
<p>Konflikte sind erkennbar, wenn Einzelne mangelndes Engagement zeigen oder sich eine Ungeduld und Heftigkeit im gegenseitigen Austausch zeigt. Ein abwertender Tonfall oder Zweifel am Sinn der Veranstaltung deuten auf unterschwelliges Konfliktpotential hin, wie die vermehrte Verwendung sogenannter Killerphrasen.</p>
<h4>Konflikte müssen geklärt werden</h4>
<p>Ein einziges Ereignis kann das Fass zum Überlaufen bringen und eskalieren. Dann sind schlagartig Emotionen im Spiel und die Argumentation verlagert sich ins Recht haben, persönliche Schuldzuweisungen und einer Gewinner-Verlierer-Denkweise. Die Sache gerät in den Hintergrund. In einer solchen Situation verhärten sich die Standpunkte, die Differenzen erhalten eine hohe Wichtigkeit und die Wahrheit einzelner Aussagen wird nebensächlich.</p>
<p>Emotionen verursachen eine falsche Wahrnehmung und sollten auf jeden Fall thematisiert werden. Sie zu ignorieren oder abzustreiten hilft keineswegs. Jede Position hat ihren Grund. Daher sollte dafür gesorgt werden, für Verständnis der jeweiligen Seiten zu sorgen.</p>
<h4>Moderation von Konflikten</h4>
<p>Auch wenn die Mediation ein zu großes Feld für kleine Konflikte in Meetings darstellt, können wir uns dennoch an deren Ablauf orientieren. Die Mediation verfolgt das Ziel einer Wahrnehmungsveränderung der Konfliktparteien, um darauf aufbauend eine Einigung erzielen zu können.</p>
<p>Dafür muss der Moderator zuerst die Rahmenbedingen mit allen Konfliktparteien klären und in die Problem-Analyse eintauchen. Dabei beschreiben die Parteien jeweils das Problem, die Entstehung, Ursachen und eigenen Interessen. Während dieses Teils sprechen die Parteien jeweils nur mit dem Moderator, anstatt direkt mit der anderen Partei &#8211; also über Bande.</p>
<p>Die darauffolgende Konfliktanalyse zielt darauf ab, die Bedingungen des Konflikts herauszustellen. Die Anliegen der Parteien und Gründe für die Eskalation werden besprochen. Dabei wird das Ziel verfolgt, Verständnis für die jeweiligen Positionen aufzubauen. Dazu werden die Gründe für das Verhalten transparent und nachvollziehbar dargestellt. Der Moderator wiederholt die Standpunkte in seinen eigenen Worten, um die schärfe aus den Formulierungen zu nehmen und auf die Sachebene zu führen.</p>
<p>Nun sollte ein Perspektivwechsel dazu geführt haben, dass die Parteien den jeweils anderen Standpunkt verstehen. Der Moderator hat nun die Aufgabe, Gemeinsamkeiten aufzuzeigen und diese nach möglichen Lösungsoptionen abzuklopfen.</p>
<p>Diese Annäherung wird so lange fortgeführt, bis eine Einigung für die gemeinsame Lösung festgehalten werden kann.</p>



<h2>Diese Moderationsmethoden helfen dir dabei</h2>
<p>Wer Moderationsmethoden liest, denkt wahrscheinlich sofort an ausgefeilte Vorgehensweisen und Visualisierungen. Ja genau, diese gibt es auch. Sie können durchaus den Prozess anschaulicher gestalten.</p>
<p>Doch geht es für mich neben diesen Methoden vielmehr um die Präsenz des Moderators innerhalb seiner Rolle während der Moderation eines Meetings. Daher möchte ich unbedingt vorab noch einmal auf bestimmte Fragetechniken und dem aktiven Zuhören eingehen.</p>
<h3>Aktives Zuhören</h3>
<p>Aktives Zuhören hast du sicherlich schon einmal gehört. Dies ist ein Thema, welches viele zwar kennen, aber längst nicht so gut können wie sie glauben. Aktives Zuhören bedeutet nicht nur zu warten bis der Gesprächspartner eine Redepause macht, um dann mit Ratschlägen und eigenen Erfahrungen loszulegen.</p>
<p>&nbsp;Aktives Zuhören bedeutet, den Gesprächspartner wirklich verstehen zu wollen. Es geht weit darüber hinaus ohne Unterbrechung zuzuhören und ab und zu &#8222;ja&#8220;, &#8222;aha&#8220; und &#8222;interessant&#8220; zu sagen.</p>
<p>Es ist nicht Teil der Moderation, eigene Ratschläge oder Meinungen mit der Gruppe zu teilen. Der Moderator verfolgt mit Hilfe des aktiven Zuhörens das Ziel, jeden Redebeitrag wirklich verstehen zu wollen.</p>
<p>Mit dem unten stehenden Link kannst du tiefer in das große Feld des aktiven und einfühlenden Zuhörens einsteigen. An dieser Stelle möchte ich nur kurz den Rahmen abstecken. Der Moderator sollte jedem Redner die volle Aufmerksamkeit schenken und Verständnisfragen stellen. Er sollte das ausschließliche Ziel verfolgen, die Beiträge der Teilnehmer intellektuell und emotional verstehen zu wollen.</p>
<p>Dabei hilft es, das Gesagte zu paraphrasieren, also in eigenen Worten zu wiederholen. So kann das Verständnis abgeglichen und ggf. ergänzt werden. Die große Kunst ist es, auch auf Emotionen einzugehen, sofern diese beobachtet werden. Wenn jemanden das Thema und die Diskussion nahe geht, dann darf dies auch angesprochen werden. Das schafft Vertrauen und öffnet Türen.</p>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background wp-block-paragraph" style="font-size:16px">Weitere Tipps zum <strong>aktiven und einfühlsamen Zuhören</strong> kannst du hier finden: <a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/reden-ist-silber-einfuehlendes-zuhoeren-ist-gold/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Reden ist Silber, einfühlendes Zuhören ist Gold!</strong></a></p>



<h3>Fragetechniken</h3>
<p>Früher einmal habe ich mich intensiv mit Fragetechniken auseinandergesetzt. Ich habe gedacht, dass ich mit ausgeklügelten Fragen bessere Gespräche führen kann.</p>
<p>Heute möchte ich diesem Thema etwas die Wichtigkeit nehmen. Es ist unglaublich wichtig gute Fragen zu stellen, das möchte ich nicht in Abrede stellen. Doch wer aktiv zuhört und ein ehrliches Interesse am Standpunkt seines Gegenübers hat, wird automatisch gute Fragen stellen. Fragen sind unglaublich wichtig, bestimmte Fragetechniken meiner Meinung nicht.</p>
<p>Wer fragt, führt das Gespräch. Und genau darum geht es bei der Moderation. Der Moderator ist dafür da, alle Gesprächspartner einzubeziehen und das Wissen aller Teilnehmer offenzulegen. Der Moderator kann mit Fragen den Verlauf des Meetings beeinflussen und Inhalte weiter konkretisieren, stets konstruktiv und einfach.</p>
<p>Daher möchte ich nur kurz auf einzelne Arten von Fragen eingehen. Viel wichtiger ist es überhaupt zu fragen. Wer eine Vorstellung vom Verlauf eines Meetings hat, wird automatisch passende Fragen stellen. Diese Fragen sind als Art Werkzeugkasten zu verstehen, die gezielt eingesetzt werden können.</p>
<ul>
<li><strong>hypothetische Fragen:</strong> Angenommen . . . Was würde das bedeuten?</li>
<li><strong>konkretisierende Fragen:</strong> Was meinen Sie genau?</li>
<li><strong>geschlossene Fragen:</strong> Wollen wir beschließen, dass . . . ?</li>
<li><strong>analytische Fragen:</strong> Woher? Weshalb? Wieso?</li>
<li><strong>lösungsorientierte Fragen:</strong> Wie wollen wir weiter vorgehen?</li>
<li><strong>Alternativfragen:</strong> Ist Vorschlag a oder b besser geeignet?</li>
</ul>
<p>Ebenso können Fragen an den Moderator von ihm weitergereicht werden. Was meinen die anderen? Sollen wir Ihrer Meinung so fortfahren?</p>
<h3>Moderationsmethoden für verschiedene Anlässe</h3>
<p>Kommen wir nun zu ein paar konkreten Methoden, mit denen du den Prozess gestalten kannst. Ich zähle sie allerdings nur kurz auf. Kennenlern-Spiele, Themenspeicher, Blitzlicht und Brainstorming gehören ebenfalls dazu, sollten jedoch jedem geläufig sein.</p>
<p><strong>Hypothesen</strong></p>
<p>Der Fallgeber schildert hierbei den anderen ein Problem aus seinem Arbeitsalltag. Der Rest bildet anschließend Hypothesen, diskutiert Einfälle und Gedanken. Der Fallgeber hört dabei ausschließlich zu und darf sich nicht an der Diskussion beteiligen. Anschließend kommt er zu Wort und kann das Gesagte kommentieren und selbst Lösungsschritte aufzeigen.</p>
<p>Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist es, das ungefilterte Hypothesen den Fallgeber herausfordern und an seinem Konstrukt der Wirklichkeit rütteln. Der Moderator muss dabei die Gruppe zunächst vom Lösungsfokus fernhalten, bis genügend Hypothesen aufgestellt wurden. Dafür werden von ihm hartnäckig Fragen zur Problemanalyse gestellt.</p>
<p><strong>Erwartungsabfrage</strong></p>
<p>Die Teilnehmer sollen aufgefordert werden, ihre Vorbehalte, Ängste und Erwartungen mitzuteilen. Hier soll folgendes passieren / nicht passieren . . .</p>
<p><strong>Kartenabfrage</strong></p>
<p>Die Kartenabfrage hat das Ziel, Themen, Fragen, Lösungsansätze oder Ideen zu sammeln. Dabei wird eine Frage gestellt und jeder TN schreibt seine Antworten auf einzelne Karteikarten. Eine klassische Form des Brainstormings.</p>
<p><strong>Mehr-Punkt-Abfrage</strong></p>
<p>Hierbei können Abstimmungen und Entscheidungen herbeigeführt werden. Bestehende Antworten können mit Hilfe von Punkten gewichtet werden. Dabei ist es bei wenigen Antwortmöglichkeiten so, dass jeder TN nur einen Punkt zur Verfügung hat oder bei vielen Antworten mehrere Punkte vergeben darf.</p>
<p><strong>Zwei-Felder-Tafel</strong></p>
<p>Sie dient dazu, Alternativen oder Gegensätze innerhalb einer Gruppe zu bearbeiten. Je Alternative werden sämtliche Gedanken gesammelt und später sortiert und gegenübergestellt.</p>
<p><strong>Maßnahmenplan</strong></p>
<p>Wurden viele Maßnahmen erarbeitet, bietet sich ein Maßnahmenplan an. In diesem werden anhand laufender Nummern zu jeder Maßnahme auch die Fragen &#8222;Was? Wozu? Wer? Wann?&#8220; beantwortet.</p>



<h2>Diese 5 Moderationsfallen lauern bei der Moderation auf dich</h2>
<p>Nun möchte ich dich noch auf ein paar Stolpersteine innerhalb des Moderationsprozesses aufmerksam machen.</p>
<p><strong>Strukturfalle</strong></p>
<p>Es kann schwierig werden, eine effektive Diskussion zu führen, wenn es keine klare Struktur gibt. Dazu gehört eine Agenda und die dazugehörigen Ziele. Darüberhinaus kann es Teilnehmern helfen, zu wissen was sie wozu beitragen sollen.</p>
<p><strong>Anwaltsfalle</strong></p>
<p>Wenn der Moderator aus den eigenen Reihen kommt, besteht die Gefahr, dass er sich im Laufe der Diskussion auf eine Seite schlägt. Er wird Fürsprecher einer Seite und bringt sich aktiv mit ein. Sollte dieser Rollenwechsel notwendig sein, muss er dies kommunizieren.</p>
<p><strong>Schweigefalle</strong></p>
<p>Ein Übermaß an Intervention kann die Denkprozesse der Teilnehmer unterbrechen. Auch wenn es wichtig ist, die Diskussion in Gang zu halten, sollten die Teilnehmer genügend Freiraum erhalten, um die eigenen Gedanken zu sortieren. Manchmal reicht es aus, das Schweigen auszuhalten. Manchmal kann die Erweiterung der Frage oder eine Zusammenfassung den notwendigen Impuls setzen. Wer das Schweigen immer nutzt um zum nächsten Punkt zu springen, wird manche Meinungen nicht hören und Teilnehmer abhängen.</p>
<p><strong>Ping-Pong-Falle</strong></p>
<p>Zu einer guten Moderation gehört es, Beiträge zu kommentieren und zusammenzufassen. Doch sollte dies nicht als Zwang bei jedem Beitrag verstanden werden. Fragen können ebenso weitergereicht oder sachlich gespiegelt werden. Sofern die Redebeiträge der Teilnehmer zielorientiert sind, kann eine Diskussion auch mal laufen gelassen werden.</p>
<p><strong>Falle der Überlänge</strong></p>
<p>Dauern Meetings länger als vereinbart, kann das die Aufmerksamkeit enorm verringern. Teilnehmer geraten in Gewissenskonflikte, sofern sie Folgemeetings haben oder werden zunehmend unproduktiv. Eine Überlastung durch zu große Diskussionsblöcke kann ebenfalls dazu beitragen, dass Teilnehmer demotiviert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Fazit über die Wichtigkeit der Moderation</h2>
<p>Ich hoffe du hast dir jetzt einen Überblick darüber verschaffen können, wie wichtig eine gute Moderation für den Erfolg eines Meetings ist. Darüber hinaus möchte ich zumindest erreichen, dass du nicht, wie ich früher, unvorbereitet und ohne Struktur ein Meeting moderierst.</p>
<p>Eine gute Moderation ist eine Fähigkeit, die viel Erfahrung bedarf. Fang also klein an und nehme nach und nach weitere Dinge in deinen Werkzeugkasten mit auf. Für mich war die Erkenntnis am wichtigsten, dass ich als Moderator nicht an der Diskussion teilnehmen sollte. Allein dadurch habe ich automatisch eine andere Perspektive eingenommen und mich zielorientierter verhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne: Bleib niemals wie du heute bist!</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="240" height="66" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/02/Unterschrift-neu-e1645277377866.png?resize=240%2C66&#038;ssl=1" alt="Unterschrift" class="wp-image-346"/></figure>



<p><span style="font-size: 18pt; color: #a80808;">+ + + + + Achtung + + + + +</span></p>
<p><strong><span style="font-size: 18pt; color: #3464b2;">Möchtest nur mehr zum Thema Moderation und Meetings erfahren?</span></strong></p>
<p><span style="font-size: 14pt;"><strong>Dann schau dir die folgenden Beiträge an!</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%">
<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/12/Meetings.jpg?resize=640%2C480&#038;ssl=1" alt="Eine Person präsentiert etwas vor anderen Personen." class="wp-image-1766" srcset="https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/12/Meetings.jpg 640w, https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/12/Meetings-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 640px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Meetings</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:75%">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/meetings-sind-toll/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meetings sind toll &#8211; bei guter Durchführung!</a></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was kennzeichnet Meetings?</li>



<li>Was ist die Besonderheit bei Online-Meetings?</li>



<li>Wie können Meetings effizienter gestaltet werden?</li>
</ul>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%">
<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="854" height="455" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/Auswahl-Tuer.jpg?resize=854%2C455&#038;ssl=1" alt="Titelbild" class="wp-image-599" srcset="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/Auswahl-Tuer.jpg?w=854&amp;ssl=1 854w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/Auswahl-Tuer.jpg?resize=300%2C160&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/Auswahl-Tuer.jpg?resize=768%2C409&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/Auswahl-Tuer.jpg?resize=113%2C60&amp;ssl=1 113w" sizes="(max-width: 854px) 100vw, 854px" /><figcaption class="wp-element-caption">schwere Entscheidungen</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:75%">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/entscheidungen-1/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Darum fallen dir manche Entscheidungen so schwer (1/2)</a></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was ist eine Entscheidung?</li>



<li>8 Gründe für schwere Entscheidungen</li>



<li>unbewusste Entscheidungsfehler</li>
</ul>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%">
<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="854" height="319" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/Abzweigung.jpg?resize=854%2C319&#038;ssl=1" alt="Titelbild" class="wp-image-606" srcset="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/Abzweigung.jpg?w=854&amp;ssl=1 854w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/Abzweigung.jpg?resize=300%2C112&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/Abzweigung.jpg?resize=768%2C287&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/Abzweigung.jpg?resize=161%2C60&amp;ssl=1 161w" sizes="(max-width: 854px) 100vw, 854px" /><figcaption class="wp-element-caption">bestmögliche Entscheidungen</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:75%">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/entscheidungen-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">So schaffst du es, die für dich bestmögliche Entscheidung zu treffen (2/2)</a></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ziele definieren und Wissen beschaffen</li>



<li>Entscheidungsmatrix aufbauen</li>



<li>Entscheidung treffen</li>



<li>10 hilfreiche Methoden</li>
</ul>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="720" height="480" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/zuhoeren.jpg?resize=720%2C480&#038;ssl=1" alt="Titelbild" class="wp-image-591" srcset="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/zuhoeren.jpg?w=720&amp;ssl=1 720w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/zuhoeren.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/zuhoeren.jpg?resize=90%2C60&amp;ssl=1 90w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /><figcaption class="wp-element-caption">einfühlendes Zuhören</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:75%">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/reden-ist-silber-einfuehlendes-zuhoeren-ist-gold/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Reden ist Silber, einfühlendes Zuhören ist Gold!</a></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ratschläge führen selten zum Ziel</li>



<li>einfühlendes Zuhören erzeugt Vertrauen</li>



<li>Eigenschaften von einfühlendem Zuhören</li>



<li>Umgang mit Problemen anderer</li>
</ul>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%">
<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="853" height="480" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/06/Warten-Bushaltestelle.jpg?resize=853%2C480&#038;ssl=1" alt="Titelbild" class="wp-image-579" srcset="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/06/Warten-Bushaltestelle.jpg?w=853&amp;ssl=1 853w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/06/Warten-Bushaltestelle.jpg?resize=300%2C169&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/06/Warten-Bushaltestelle.jpg?resize=768%2C432&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/06/Warten-Bushaltestelle.jpg?resize=107%2C60&amp;ssl=1 107w" sizes="(max-width: 853px) 100vw, 853px" /><figcaption class="wp-element-caption">Erwartungshaltung</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:75%">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/erwartungshaltung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erwartungshaltung &#8211; Warum sie uns das Leben immer wieder schwer macht und wie du mit ihr umgehen kannst!</a></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Entstehung von Konflikten</li>



<li>Was ist die Erwartungshaltung?</li>



<li>Warum kommt es zu Konflikten?</li>



<li>Wie kannst du damit umgehen?</li>
</ul>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://growthvibe.de/2023/selbstmanagement/gute-moderation/">Erfolgreiche Meetings durch gute Moderation</a> erschien zuerst auf <a href="https://growthvibe.de">growthvibe.de</a>.</p>
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		<title>Das steckt hinter den 7-Jahreszyklen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kevin Bruns]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2023 11:51:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensziele]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreflexion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 12</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Jeder Zyklus hat eine Bedeutung, stellt Forderungen und ist ein abgeschlossenes Programm, welches mit allen anderen in Zusammenhang steht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://growthvibe.de/2023/selbstmanagement/7-jahreszyklen/">Das steckt hinter den 7-Jahreszyklen</a> erschien zuerst auf <a href="https://growthvibe.de">growthvibe.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 12</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Wandlung ist notwendig wie die Erneuerung der Blätter im Frühling.</p>
<cite>Vincent van Gogh</cite></blockquote>



<h2>Prolog: Die Besonderheit der 7</h2>
<h3>Die 7 ist allgegenwärtig!</h3>
<p>Wenn du einmal genau darüber nachdenkst, schwingt mit der Zahl 7 etwas außergewöhnliches mit. In unserem Lebensrhythmus spielt sie eine ebenso wichtige Rolle, wie in Geschichten, Sprichwörtern, der Biologie oder Geografie.</p>
<p>Gott erschuf die Welt in 7 Tagen, weshalb unsere Woche aus 7 Tagen besteht. Es gibt die 7 Weltwunder, die 7 Weltmeere. Ebenso kennst du die 7 Geißlein, die 7 Zwerge oder die 7 Streiche von Max und Moritz.</p>
<p>Wir Menschen schweben im 7. Himmel und scheitern am verflixten 7. Jahr. So sagt der Volksmund auch, dass sich unsere Haut in 7 Jahren einmal komplett erneuert hat. Allzugern sprechen wir vom 7. Sinn. Doch auch unsere Zähne bekommen wir nach 7 Monaten, verlieren unsere Milchzähne nach 7 Jahren. Ebenso beginnt die Geschlechtsreife mit 14 (2&#215;7) und endet mit 49 (7&#215;7).</p>
<h3>Steckt etwa doch mehr dahinter?</h3>
<p>Die Autorin Penny McLean beschreibt in Ihrem Buch &#8222;Alles neu in 7 Jahren&#8220;, diese komplette der Theorie der Lebenszyklen. Sie selbst untermauert den Inhalt mit viel Esoterik und Spiritualität. Ich selbst lasse diesen Teil in meiner Ausführung komplett außen vor.</p>
<p>Ich habe dieses Konstrukt zunächst als esoterischen Humbug abgestempelt. Doch je häufiger ich etwas darüber gehört habe, hat es mich neugieriger gemacht. Ich habe erste Parallelen zu meinem Leben entdeckt. Das Buch von Penny McLean habe ich auch nur gelesen, um anschließend zu sagen, dass es auf mich nicht zutrifft.</p>
<p>Da ich diesen Beitrag schreibe, kannst du dir denken, dass ich doch ein paar nützliche Dinge entdecken konnte und es nicht mehr als völlig gegenstandslosen Quatsch betiteln würde.</p>
<p>Dennoch ist es wie mit vielen anderen Dingen auch. Wir erfahren von neunen Theorien und versuchen das mit unserem Weltbild zu vereinen. Natürlich sehe ich gewisse Gemeinsamkeiten, auch die Zyklen kann ich nachvollziehen. Ob es sich dabei um ein allgegenwärtiges Gesetz handelt oder in jedem Leben eher zufällig Parallelen zu entdecken sind, überlasse ich jedem selbst. Ich finde immer, dass es besser ist über etwas nachzudenken, als gar nichts davon zu wissen.</p>
<p>Also steigen wir ein!</p>



<h2>Das steckt hinter den 7-Jahreszyklen</h2>
<p>Also scheint die Zahl 7 auch unseren eigenen Lebensrhythmus zu beeinflussen. In der Theorie der 7-Jahreszyklen wurde das Leben vieler Menschen von außen betrachtet. Bei dieser Biographiearbeit sind sehr ähnliche Entwicklungsschritte innerhalb dieser Zyklen hervorgetreten. Es haben sich nicht nur innere und äußere Wandlungen herausgestellt, auch Zusammenhänge und Bedeutung zwischen Schicksalsschlägen und anderen Ereignissen.</p>
<p>Zunächst sprechen wir über den Aufbau dieser Zyklen, bevor wir die Eigenarten vom Groben ins Feine betrachten.</p>
<p>Erst danach erläutere ich dir jeden einzelnen 7-Jahreszyklus. Abschließend gebe ich dir mit, wie du dir dieses Wissen nützlich machen kannst, wobei ich dir einige Parallelen aus meinem Leben an die Hand gebe.</p>
<p>Ein 7-Jahreszyklus wird Septennium genannt, der Plural lautet Septennien.</p>
<h3>Der Aufbau der 7-Jahreszyklen</h3>
<p>Zunächst einmal wird das Leben in Phasen von jeweils 7 Jahren eingeteilt. Jeder einzelne Abschnitt hat eine bestimmte Bedeutung für das Leben eines Menschen und stellt besondere Forderungen. Jeder Zyklus ist für sich ein abgeschlossenes Programm, welches mit allen anderen vorhergehenden und nachfolgenden Programmen in vollkommenen Zusammenhang besteht.</p>
<p>Wir gehen von 12 Septennien aus, was den Jahren 1 bis 84 entspricht. Das letzte Septennium wird dabei bis zum Lebensende fortgeführt. In der ersten Lebenshälfte vollziehen wir unsere eigene Entwicklung. Diese Lebenshälfte wird als Zeit des Nehmens bezeichnet, da wir diverse Einflüsse von außen aufnehmen und hauptsächlich von anderen Menschen lernen. In der zweiten Lebenshälfte geht es vielmehr um die Weitergabe von Weisheit, weshalb diese Hälfte die Zeit des Gebens ist.</p>
<p>Die 12 Lebenszyklen werden mit den Jahreszeiten gleichgesetzt. Die ersten 3 Septennien (0-21 Jahre) sind der Frühling, in welchem wir unser körperliches Wachstum vollziehen. Anschließend (21 &#8211; 42 Jahre) kommt die Zeit der geistigen Entwicklung, der Sommer. Im Herbst des Lebens (42 &#8211; 63 Jahre) beginnt die Erntezeit, in welcher wir das bisher aufgebaute Leben vervollkommnen und eine geistige Tiefe entwickeln. Im Winter des Lebens (63 &#8211; 84 Jahr und folgende) entwickeln wir Klarheit über die Rückschau unseres Lebens und bereiten uns auf das Loslassen vor.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="738" height="685" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2023/01/7-Jahreszyklen.jpg?resize=738%2C685&#038;ssl=1" alt="12 Teile eines Kreisdiagramms, wobei jeder Teil einen 7-Jahreszyklus darstellt. Jeweils 3 Zyklen bilden eine Jahreszeit des Lebens." class="wp-image-1839" srcset="https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2023/01/7-Jahreszyklen.jpg 738w, https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2023/01/7-Jahreszyklen-480x446.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 738px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Aufteilung der 12 7-Jahreszyklen</figcaption></figure>



<h3>Die Eigenarten der 7-Jahreszyklen</h3>
<p>In den ersten drei Jahren eines jeden Zyklus werden neue Dinge und Veränderungen in Angriff genommen oder die Karriere angestoßen. Im Zenit dieser Zeit, also den Jahren 3 bis 5, werden diese Veränderungen umgesetzt und fertiggestellt. Die letzten beiden Jahre dienen der Reflektion und Erholung.</p>
<p>Ebenso stehen die geraden Septennien für seelisch-geistiges Wachstum, in welchen es auch mal bergab gehen kann. Hier kommt es vermehrt zu Lebens- und Sinnkrisen. Die ungeraden Septennien sind die fetten Jahre, in welchen hauptsächlich der Aufbau und die großen Entwicklungssprünge stattfinden.</p>
<p>Die Lebenszyklen sind als Richtschnur anzusehen. Die Entwicklung kann sich auch mal verzögern oder früher abgeschlossen sein. Wichtig ist jedoch, dass die gestellten Lebensaufgaben innerhalb der jeweiligen Phase abgeschlossen werden sollten, um unbeschwert in die nächste Phase überzugehen.</p>
<p>Es gibt in jedem Septennium gewisse Aufgaben an die Entwicklung eines Menschen, die es zu meistern gilt. Erst wenn diese Aufgaben erledigt sind, kann der Schritt in das neue Septennium stattfinden. Das kann mal etwas verzögert sein. Werden manche Aufgaben gar nicht erledigt, wirkt sich das meist zu einem späteren Zeitpunkt negativ aus.</p>



<h2>Das sind die 12 Lebenszyklen</h2>
<h3>Der Frühling: Die leibliche Entwicklung und Wachstum</h3>
<h4>0 &#8211; 7: Der Weg zum Ich</h4>
<p>Neugeborene sind zur Befriedigung der eigenen Bedürfnisse komplett von der Umwelt abhängig. Es werden Alarmzeichen eingesetzt, um Nähe und Aufmerksamkeit der Mutter zu spüren &#8211; die Bestätigung der eigenen Existenz.</p>
<p>Durch Wahrnehmung und Bestätigung entsteht das Urvertrauen, welches der Grundstein für die spätere Entwicklung und Selbstverwirklichung ist. Die Entwicklung von Talent, Charakter, Persönlichkeit, Schicksal entsteht durch elterliche Gene und Vorgänge in der Entwicklung, welche stumpf kopiert werden und sich im Laufe des Lebens nur schwer korrigieren lassen.</p>
<p>Das Kind bemerkt im 3. Lebensjahr plötzlich, dass es ein Ich hat, ein eigenständiges Wesen ist und kein Bestandteil der Umwelt. Wodurch das Trotzalter beginnt und erste Erinnerungen abgespeichert werden.&nbsp;Die Reaktionen und Erziehung der Außenwelt sind besonders wichtig, da sie die Grundlage für Moral, Vertrauen und Ethik bilden. Die Handlungen der Kinder sind ein Spiegel bisheriger Erfahrungen.</p>
<p>Bis Mitte des ersten Jahrsiebts bilden sich das Sinnes- und zentrale Nervensystem aus.</p>
<h4>7 &#8211; 14:&nbsp;Die Ablösung zwischen dem Ich und Du</h4>
<p>Nun ist das Kind stärker in sich gekehrt und träumerisch. Aber auch aggressiv und mit seinen Gefühlen überfordert. Das Kind entwickelt mitte des 10. Lebensjahres die Fähigkeit, sich gefühlsmäßig mit Ereignissen zu identifizieren und deren Auswirkungen auf sich selbst einzuschätzen (Rubikon). Kinder entwickeln einen Wissensdrang, wollen selbst etwas gestalten und aufbauen. Die Pubertät beginnt. Den Lebensabschnitt prägen starke körperliche Veränderungen bis um das 14. Lebensjahr das Kind geschlechtsreif ist. Demütigungen in dieser Zeit, wenn auch aus Spaß, bleiben ein Leben lang bestehen.&nbsp;</p>
<p>Mit dem Beginn der Schulzeit dreht sich die Welt schlagartig. Es tritt in Form des Lehrers eine wirkliche Autoritätsperson auf, wessen Anweisungen befolgt und akzeptiert werden müssen. Diese Autorität lehrt nicht nur Lehrstoff, sondern auch das eigene Wertebild und Weltanschauung.&nbsp;</p>
<p>Sie suchen Vorbilder und wollen zu jemanden aufblicken: eigene Gruppen, Bands, Mannschaften oder Einzelpersonen &#8211; ein bestimmtes Du. Wählen auch andere Kinder dieselbe Person aus, entwickelt sich eine Zugehörigkeit. Ebenso verhält es sich mit dem Musik- und Kleidungsstil. Niemand will sich dadurch von anderen differenzieren.</p>
<p>Hier beginnt das Ende der Kindheit, eine Charakterprüfung zum Test der Widerstandsfähigkeit. Dem bisher körperlichen Aufbau des Körpers folgt nun der Aufbau der Seele.</p>
<h4>14 &#8211; 21:&nbsp;Die Neugier nach dem Rest der Welt</h4>
<p>Die Knochen, Sehnen und Muskeln reifen weiter. Das Ende der Kindheit bedeutet den Start eines Prozesses. Körper, Geist und Seele begeben sich auf die Suche nach Zugehörigkeit und dem eigenen Weg. Dabei wird jedem mit Widerstand entgegen getreten, der dem Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit im Wege steht. Es wird viel ausprobiert, ohne Rücksicht auf mögliche Fehler. Ebenso steht die Liebe im Mittelpunkt: In Menschen, Ideen und Visionen.&nbsp;</p>
<p>Dabei rufen die treibende Innenwelt und verlockende Außenwelt gleich laut nach Aufmerksamkeit. Es werden Impulse sichtbar, die mit Eintreten der Volljährigkeit den Höhepunkt erreichen, um zu dem zu werden, der sie sein sollten. Das kann das Bekenntnis zu einem Talent, Werdegang oder zur Weltreise sein.</p>
<p>Für einen angemessenen Reifegrad braucht es viel Beschäftigung. Untätigkeit würde den jungen Menschen stets den Weg des geringsten Widerstandes suchen lassen. Dies wird sich im weiteren Leben nach Innen richten und Süchte begünstigen, wie Spielsucht, Drogenkonsum, Alkoholismus, Fettleibigkeit, Fanatismus, auch Sportsucht oder Magersucht.</p>
<p>Wurden dem Kind nicht ausreichend Organisation, Konsequenz, Liebe und rituale vorgelebt, kommen nun erste Fehlentwicklungen zum Tragen, welche eine Anfälligkeit für Gangs, Sekten oder Uniformen erkennen lässt, in der solche Ersatzfamilien Geborgenheit und Halt versprechen. Ebenso sind Erfahrungen mit anderen Menschen und die Übernahme von Verantwortung wichtig, um die Ausbreitung des eigenen Machtbereiches einen geordneten Rahmen zu bieten.</p>



<h3>Der Sommer: Die geistige Entwicklung und der Zenit des Daseins</h3>
<h4>21 &#8211; 28:&nbsp;Die Suche nach dem eigenen Ich</h4>
<p>Berufswahl und Beziehungen stehen jetzt im Vordergrund. Wir lernen, unsere Sehnsüchte und Wünsche Realität werden zu lassen – aus der Suche wird ein Finden.&nbsp;Mit 21 werden sie wirklich erwachsen. Der Körper ist ausgereift und leitungsfähig, der Kopf zieht nun nach.</p>
<p>Menschen in diesem Alter beeinflussen ihren eigenen Werdegang und ebenso auch den anderer, wodurch die Verantwortung für das eigenen Tun und Handeln deutlich wird.&nbsp;Am sozialen Leben ausgerichtet erkennen Menschen ihre Talente und Stärken und die Bedingungen, unter denen sie effektiv sind. Dann steigen sie in den Beruf ein und richten sich auf ihre Karriere aus. Es ist oft eine Phase höchster Produktivität und oft der Beginn der Familiengründung.&nbsp;Jetzt zeigt sich, wie gut die Vorbereitung auf das Leben war.</p>
<p>Die Identitätsfindung gelingt nur, wenn die notwendigen geistigen Kräfte und Fähigkeit entwickelt wurden. Ansonsten drohen Stressanfälligkeit und Unausgeglichenheit. Wer sich nicht mit geistigen Dingen erfüllen kann, wie Literatur oder die Natur, erlebt in Beziehungen eine bittere Enttäuschung, wenn die Bezugspunkte nur die Arbeit und Beziehung sind.&nbsp;</p>
<p>Die Bewahrung der Haltung, Verarbeitung von Schmerz und Zuversicht entstehen durch die geistige Entwicklung. Junge Erwachsene lernen die eigenen Gedanken, Einflüsse und Handlungen zu kontrollieren.&nbsp;Die Charakterzüge zur Darstellung der eigenen Persönlichkeit werden bestimmt. Dies zieht bedeutungsvolle Wegbegleiter an. Das Vorankommen darf der Gier nicht zum Opfer fallen, da sich ansonsten starke Triebhandlungen oder Süchte entwickeln.</p>
<h4>28 &#8211; 35:&nbsp;Die eigene Welt wird geformt</h4>
<p>Es geschehen wichtige Charakterentwicklungen, wie Toleranz zum kennenlernen der eigenen Schmerzgrenzen. Ebenso die Liebesfähigkeit und Mitgefühl, für den Weg von &#8222;Sturm und Drang&#8220; zu Hingabe und Güte. Vor allem entsteht eine ausgereifte Kritikfähigkeit, da die Annahme von Kritik wichtig zur Angleichung der Realität ist.</p>
<p>Krankheiten, Unfälle, Scheidung, Umzüge oder andere Veränderungen stoßen meist einen Reifeprozess der Besinnung an. Es entsteht eine größere Gefühlsqualität und Selbsterkenntnis. Diesen Weg erleichtern Hilfsmittel wie Meditation oder autogenem Training, um das eigene Denken / Fühlen neutral zu beobachten.</p>
<p>Es gilt, das Leben in die Hand zu nehmen. Der Blick zurück hilft für das Verständnis. Doch nur der Entschluss zur Handlung hilft, mit dem leben zu können was da ist.&nbsp;<span style="background: white;">So kann der Mensch seine Individualität entfalten und sichtbar sein. Zugleich reift das Bewusstsein weiter aus. Dabei sind die Dreißiger eine Phase enormer Leistungsbereitschaft.</span></p>
<p>Zum Ende dieses Jahrsiebts ist der Zenit der körperlichen Kräfte und Abbau der Leistungsfähigkeit erreicht.</p>
<h4>35 &#8211; 42:&nbsp;Die Reflexion im Zenit</h4>
<p>Hier wird eine Art Kassensturz gemacht. Führen die bisherigen Ergebnisse zur Erfüllung? War es das?&nbsp;Es ist eine Phase, in der noch einmal neue Wege eingeschlagen werden, um der Berufung zu folgen. Wer den Weg scheut, wird zunehmend mit Resignation und Sinnlosigkeit konfrontiert.</p>
<p>Menschen lernen, gelassener mit Gefühlen zu leben und sie zu kontrollieren. So wird psychische Reife erreicht.</p>
<p>Dieses Septennium ist gezeichnet von Krisen, Veränderungen, Entrümpelungen, Wendungen. Die Lust am Spaß weicht dem Bedürfnis nach Alleinsein, um zu sich selbst zu finden. Wissbegierde, Routinen und Zugehörigkeit verringern Krankheiten beim Älterwerden.</p>



<h3>Der Herbst: Die geistige Vertiefung und Erntezeit</h3>
<h4>42 &#8211; 49:&nbsp;Die Abgrenzung zu anderem zum Ich als Vorbild</h4>
<p>Die Erntezeit im Herbst wird eingeläutet, somit ist die Phase des Nehmens beendet.&nbsp;Menschen reifen aufgrund der Qualitäten und Erfahrungen zu Lehrern für Jüngere heran, sofern sie ihren eigenen Weg gefunden und das Ziel vor Augen haben. Erfolg und Selbstvertrauen verstärken sich gegenseitig, sodass sie Beförderungen, Bestätigungen, Ehrungen und Zielerreichungen erleben.</p>
<p>Auch die Körperkräfte verlagern sich ins Geistige und lassen nach. Die biologischen Auf- und Abbaukräfte lassen nach. Es kann zu Stoffwechselstörungen, Gewichtzunahme und physiologischen Einschränkungen (sehen, hören) kommen. Dafür werden seelische Abläufe und Zusammenhänge besser wahrgenommen.</p>
<p>Die typische Midlife Crisis beginnt mit 42.&nbsp;Darin wird bewusst, dass die erste Lebenshälfte unwiderruflich vorbei ist. In der psychischen Verunsicherung läuft das Leben auf eine tiefe Sinnkrise zu. Diese endet häufig in einer Umorientierung.&nbsp;Berufe werden aufgegeben, um mit vollem ungeahnten Enthusiasmus und Mut, in einer neuen Berufung diese Wahrnehmung anderen zu vermitteln.</p>
<h4>49 &#8211; 56:&nbsp;Die eigenen Schatten mit Weitblick überstehen</h4>
<p>In diesem Zyklus werden die eigene Standhaftigkeit, Klärung des Wertes von Beziehungen, materiellen oder Emotionalen Fragestellungen.&nbsp;Formulierungen werden bedachter gewählt, da andere Menschen wichtiger werden als man selbst.</p>
<p>Es muss ein neuer, verlangsamter Rhythmus im Leben gefunden werden, der dem physischen Abbau entspricht. Die Sinnesorgane lassen nach und so findet eine stärkere innere Einkehr statt.</p>
<p>Die Wechseljahre und andere Einschränkungen stoßen eine Wissbegierde nach diversen Heilformen an, welche wiederum zur Minderung von Leid anderer eingesetzt werden. Menschen lernen noch einmal neue Dinge, füllen Wissenslücken auf und folgen der Selbstverwirklichung und Inspiration.</p>
<h4>56 &#8211; 63:&nbsp;Mit Leichtigkeit zum Ich</h4>
<p>Die Kräfte werden zunehmend auf innere Vorgänge fokussiert, statt sich für die Karriere oder andere aufzuopfern. Der Mensch zehrt von seinen Erfahrungen, und überwindet meist das eigene Ego. Tiefe Sehnsüchte und Wunschvorstellungen führen dazu, nicht erreichte Ziele erneut anzupacken. Hierbei gilt Vorsicht, denn nicht alles kann in guter Qualität durchgeführt werden.</p>
<p>Ebenso beginnt die Phase des Verzeihens und Loslassens, um eine Beziehung zum eigenen Lebensweg aufzubauen. Nicht verarbeitete Überlastungen und Traumata können mit ehrlicher Erinnerungsarbeit aufgelöst werden.</p>



<h3>Der Winter: Eine tiefe Verinnerlichung und Klarheit</h3>
<h4>63 &#8211; 70:&nbsp;Die Erneuerung der Heimat</h4>
<p>Der Beginn der Rente ist ein weiterer tiefer Umbruch. Man verliert jäh eine Aufgabe, einen bisherigen Sinn im Leben und nicht zuletzt institutionelle Anerkennung. Darauf sollte man vorbereitet sein, um die Chance des Neubeginns zu nutzen und nicht in Langeweile und Depression zu sinken.&nbsp;Diese Menschen sind die perfekten Betreuer von Kindern, da sie die nötige Reife, Zeit und Erfahrung mitbringen. Sie dienen auch als Vorbilder für Jugendliche, sofern sie intellektuell und charismatisch etwas zu bieten haben.</p>
<p>Die gewonnene Freiheit der Rente führt dazu, aus Spaß neue Dinge auszuprobieren. Sie kann auch Abenteuerlust auslösen wie Kreuzfahrten, Weltreisen oder Auswandern. Manchmal sind diese Aktionen auch unüberlegt und führen zu Frust.</p>
<p>Besitz belastet &#8211; daher ist dies die Zeit auszumisten, aufzuräumen und zu renovieren.&nbsp;Es werden auch belastende Erinnerungen und negative Prägungen aufgelöst und erzeugen ein tiefes Gefühl von Glück und Zufriedenheit.</p>
<h4>70 &#8211; 77:&nbsp;Die 2. Chance mit Hilfe der Rückschau</h4>
<p>Es kann ein langer Lebenswinter sein. Daher gilt es genau zu prüfen, welche Chancen angenommen oder verworfen werden. Die Alten sind diejenigen, die die Probleme der ganz jungen verstehen und lösen können.</p>
<p>In der Rückschau werden die Fragen &#8222;Welche Rolle gebe ich mir&#8220; und &#8222;wie bewerte ich mein Tun&#8220; beantwortet, um die eigene Sinnhaftigkeit des Lebens abzuleiten.</p>
<h4>77 &#8211; 84ff:&nbsp;Die Weisheit und Gleichgültigkeit der Zeit</h4>
<p>Das Kurzzeitgedächtnis lässt uns im Stich, führt allerdings dazu, dass viele Erinnerungen zu tage kommen.</p>
<p>Die Erkenntnis eines guten Leben bringt Ruhe, Gelassenheit und Zufriedenheit, die Zeit wird immer unbedeutender. Das Ziel ist Versöhnung und Nachsicht mit sich selbst und anderen, um schließlich in Demut und Dankbarkeit zurückblicken zu können.</p>



<h2>So arbeitest du mit den 7-Jahreszyklen</h2>
<p>Jetzt denkst du dir sicherlich &#8222;Interessant, aber was habe ich nun davon?&#8220;. Das habe ich mich auch zunächst gefragt. Ein paar Parallelen habe ich allerdings unbewusst erkannt. Du vielleicht auch?</p>
<p>Penny McLean gibt den Tipp, sein Leben in der Rückbetrachtung einmal in eine Liste einzutragen. Nachdem wir diese Liste einmal erstellt haben, kann die Analyse und Vorschau vorgenommen werden.</p>
<h3>Erstelle deinen Rückblick</h3>
<p>Als erstes kannst du dir am besten eine Excel-Tabelle erstellen. Dort trägst du die Zahl 1 (Lebensjahr) ein und daneben dein Geburtsjahr. Nun ziehst du beides bis nach unten zum 84. Lebensjahr, egal wie alt du momentan bist.</p>
<p>Um es noch etwas ansprechender zu gestalten, habe ich Linien nach jedem 7. Jahr gezogen, immer 3 Septennien zu Frühling / Sommer, etc zusammengefasst und auch abwechselnd die geraden (Wachstum / Krisen) und ungeraden (Aufbau / gute Jahre) Septennien farblich markiert.</p>
<p>Nun kannst du einmal dein Leben betrachten. Was ist in den einzelnen Jahren vorgefallen? Welche wichtigen Lebensereignisse haben stattgefunden? In welchem Jahr hat sich etwas in deinem Leben oder Umfeld verändert?</p>
<p>Schulwechsel, Jobwechsel, Umzüge, Abschlüsse, Krankheiten, Todesfälle, die erste Freundin, Trennungen, usw. Alles kann wichtig sein.</p>
<p>Alles was dir einfällt, trägst du in einer weiteren Spalte neben die entsprechende Jahreszahl.</p>
<h3>Rückschlüsse ziehen</h3>
<p>Nun ist die Vorarbeit geschafft. Werden dir schon ein paar Muster bewusst?</p>
<p>Nun kannst du dir jedes einzelne erlebte Septennium anschauen.&nbsp;</p>
<ol>
<li>Die Ereignisse wurden bewusst von dir notiert. Was bedeuten Sie für dich? Waren es Ereignisse der Neuorientierung? Haben sie deine bisherigen Anstrengungen bestätigt und belohnt?</li>
<li>Was war in 1-2 Jahren vor dem jeweiligen Endergebnis?&nbsp;</li>
<li>In welchen Zyklen gab es vermehrt positive oder negative Ereignisse? Was haben sie ausgelöst?</li>
<li>Wiederholen sich manche Ereignisse oder Situationen?</li>
<li>Kannst du alle 7 Jahre große Lebensphasen oder -veränderungen erkennen?</li>
<li>Sind im Zenit (Jahr 3 und 4) Höhepunkte in deiner Entwicklung zu erkennen?</li>
</ol>
<p>Während du darüber nachgedacht hast, sind die wahrscheinlich noch weitere relevante Ereignisse eingefallen. Gerade für die ersten 2 Zyklen kann es helfen, deine Eltern zu befragen, was ihnen dazu einfällt.</p>
<p>Passt deine Entwicklung einigermaßen in das Konzept der 7-Jahreszyklen? Erkennst du die Beschreibung der einzelnen Septennien wieder?</p>
<p>Mich persönlich hat es auch ein wenig beruhigt. Zu verstehen, dass manche Ereignisse und Krisen irgendwie unvermeidbar waren. Zu sehen, dass gerade sie es waren, die meine Entwicklung der Folgejahre stark geprägt haben.</p>
<h3>Der Blick nach vorn</h3>
<p>Spannend ist dabei auch der Blick in die Zukunft. In welchem Septennium befindest du dich aktuell. Welche Aufgaben stehen dir gerade bevor? Vielleicht spürst du bereits die ein oder andere notwendige Entwicklung, verschließt dich gerade allerdings noch.</p>
<p>Mit diesem Plan und den jeweiligen Erläuterungen kannst du dein Leben proaktiv gestalten. Gibt es aus den durchschrittenen Zyklen noch unerledigte Aufgaben oder Entwicklungen? Dann wird es Zeit sich diesen Themen zu widmen, bevor du etwas Neues beginnst.&nbsp;</p>
<p>Ebenso kannst du deinen künftigen Lebensplan proaktiv gestalten. Proaktiv? Ja, ganz genau!</p>
<p>Was steht dir in den nächsten Jahren bevor? Welche Herausforderungen warten im nächsten Septennium auf dich? Indem du dir jetzt schon Gedanken dazu machst, kannst du vorbereitet in diese Phase eintreten. Die Wechseljahre oder Midlife Crisis kommen ganz bestimmt, ebenso der Renteneintritt. Bereite dich auf solche Ereignisse gedanklich vor und überlege dir, wie du damit umgehen wirst.</p>
<p>Je nachdem, in welchem Jahr des Septenniums du gerade steckst, kann es ratsam sein, keine großen Veränderungen anzugehen oder noch 2 Jahre zu warten.&nbsp;</p>



<h2>Mein Rückblick</h2>
<p>Ich möchte an dieser Stelle ein paar meiner Erkenntnisse mit dir teilen.</p>
<p>Die ersten drei Septennien laufen wohl bei jedem ungefähr gleich. Geburt, Einschulung mit 7, Abitur mit 20. Für mich wurde es erst danach spannend. Das vierte Septennium ist gerade und somit geprägt von Krisen und geistigem Wachstum.</p>
<p>Bei mir haben die Trennung meiner Eltern, der Tod meines Vaters ebenso große Krisen dargestellt, wie die Trennung von meiner ersten richtigen Freundin. Durch all diese Ereignisse habe ich zunehmend Verantwortung für mich selbst übernommen. Ich habe auch enorm an Selbstvertrauen gewonnen, sodass ich nach der Ausbildung ein Studium begonnen habe und gedacht habe, dass ich alles schaffen kann.</p>
<p>Aktuell befinde ich mich im 6. Septennium. Wieder gerade. Du ahnst es. Burnout, starke berufliche Unzufriedenheit. Auch Corona fällt hier rein. Durch all diese Dinge habe ich meine Lebensausrichtung auf den Kopf gestellt. Stark an mir selbst gearbeitet und für mich herausgefunden, was mich ausmacht und was ich im Leben erreichen möchte. Meine letzten 3 Jahre haben so viele Erkenntnisse hervorgebracht. Niemals wäre ich darauf gestoßen, hätte es nicht die Krisen gegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p>Du erkennst, dass es gewisse Anknüpfungspunkte mit dem Konstrukt der 7-Jahreszyklen gibt. Ich würde es für mich nicht als lebensverändernd bezeichnen, habe dennoch Spaß daran gefunden, mir mein Leben auf diese Weise anzusehen. Es war auch irgendwie beruhigend zu merken, dass das eigene Leben doch nicht so individuell verläuft, wie wir immer denken.</p>
<p>Was hat es dir gebracht? Findest du dich hier vielleicht gar nicht wieder? Schreib es mir doch gerne!</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne: Bleib niemals wie du heute bist!</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="240" height="66" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/02/Unterschrift-neu-e1645277377866.png?resize=240%2C66&#038;ssl=1" alt="Unterschrift" class="wp-image-346"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p><span style="font-size: 18pt; color: #a80808;">+ + + + + Achtung + + + + +</span></p>
<p><strong><span style="font-size: 18pt; color: #3464b2;">In den folgenden Beiträgen erfährst du, wie du noch mehr über dich erfahren und den Sinn des Lebens erarbeiten kannst.</span></strong></p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<figure class="wp-block-image size-full is-resized is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="720" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2024/01/Selbstfindung.jpg?resize=1080%2C720&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2780" style="width:199px;height:auto" srcset="https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2024/01/Selbstfindung.jpg 1620w, https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2024/01/Selbstfindung-1280x853.jpg 1280w, https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2024/01/Selbstfindung-980x653.jpg 980w, https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2024/01/Selbstfindung-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1620px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Selbstfindung</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:75%">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://growthvibe.de/2024/selbstmanagement/selbstfindung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Selbstfindung 2.0 &#8211; Der Weg zum erfüllten Leben</a></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was ist der Sinn des Lebens?</li>



<li>Selbstfindung Phase 1: Sich selbst zuhören</li>



<li>Selbstfindung Phase 2: Der Blick zurück</li>



<li>Selbstfindung Phase 3: Der Blick in den Spiegel</li>



<li>Selbstfindung Phase 4: Das Puzzle zusammensetzen</li>



<li>Selbstfindung Phase 5: Der Blick nach vorne</li>
</ul>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<figure class="wp-block-image size-full is-resized is-style-default"><a href="https://growthvibe.de/2023/selbstmanagement/personlichkeit-entdecken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="782" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2023/12/Persoenlichkeit.png?resize=1080%2C782&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2442" style="width:199px;height:auto" srcset="https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2023/12/Persoenlichkeit.png 1491w, https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2023/12/Persoenlichkeit-1280x927.png 1280w, https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2023/12/Persoenlichkeit-980x710.png 980w, https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2023/12/Persoenlichkeit-480x348.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1491px, 100vw" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Persönlichkeit</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:75%">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://growthvibe.de/2023/selbstmanagement/personlichkeit-entdecken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wie du deine Persönlichkeit entdeckst und daran arbeiten kannst</a></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wozu mit der eigenen Persönlichkeit beschäftigen?</li>



<li>Welche Arten von Persönlichkeitsmodellen gibt es?</li>



<li>Wie kannst du mit den Modellen arbeiten?</li>



<li>Welche Modelle und Tests kannst du durchführen?</li>
</ul>
</div>
</div>



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<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/das-lebensrad/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="854" height="427" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/12/Change.jpg?resize=854%2C427&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1772" srcset="https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/12/Change.jpg 854w, https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/12/Change-480x240.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 854px, 100vw" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Lebensrad</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:75%">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/das-lebensrad/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das Lebensrad &#8211; Der Blick vor uns zurück</a></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was ist das Lebensrad?</li>



<li>Wie sieht das Lebensrad aus?</li>



<li>Wie arbeitest du mit dem Lebensrad?</li>



<li>Welche Bereiche gibt es im Lebensrad?</li>
</ul>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%">
<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><a href="https://growthvibe.de/2024/selbstmanagement/lebenskrisen-bewaltigen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="720" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2024/01/Krise-bewaeltigen.jpg?resize=1080%2C720&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2504" srcset="https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2024/01/Krise-bewaeltigen.jpg 1620w, https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2024/01/Krise-bewaeltigen-1280x853.jpg 1280w, https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2024/01/Krise-bewaeltigen-980x653.jpg 980w, https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2024/01/Krise-bewaeltigen-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1620px, 100vw" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Krisen bewältigen</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:75%">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://growthvibe.de/2024/selbstmanagement/lebenskrisen-bewaltigen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Krisen bewältigen: Die Not als Chance</a></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was sind Lebenskrisen?</li>



<li>Selbstwirksamkeit als Lösungsweg</li>



<li>Selbstreflexion</li>



<li>Ressourcen aus der Vergangenheit</li>



<li>Den Blick in die Zukunft richten</li>
</ul>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p><strong><span style="font-size: 18pt; color: #3464b2;">Möchtest du mehr zum Thema der Jahreszyklen erfahren?</span></strong></p>
<p><span style="font-size: 14pt;"><strong>Dann schau dir die folgende Buchempfehlungen an!</strong></span></p>
<p> </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:30%">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized is-style-default"><a href="https://www.amazon.de/Alles-neu-Jahren-Geheimnis-Lebensrhythmen/dp/3426876841/ref=sr_1_2?crid=24ANJKBRM5TG9&amp;keywords=penny+mclean+alles+neu&amp;qid=1674991944&amp;sprefix=%2Caps%2C115&amp;sr=8-2" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="329" height="500" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2023/01/McLean.jpg?resize=329%2C500&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1848" style="width:134px;height:203px" srcset="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2023/01/McLean.jpg?w=329&amp;ssl=1 329w, https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2023/01/McLean.jpg?resize=197%2C300&amp;ssl=1 197w" sizes="(max-width: 329px) 100vw, 329px" /></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:70%">
<p><a href="https://growthvibe.de/2023/buecher/mclean-alles-neu-in-7-jahren/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Penny McLean &#8211; Alles neu in 7 Jahren</strong></a></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="200" height="46" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/4-Sterne-e1659773754704.png?resize=200%2C46&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-651"/></figure>
</div>
</div>
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		<title>Das Lebensrad &#8211; der Blick vor und zurück</title>
		<link>https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/das-lebensrad/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Kevin Bruns]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2022 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensziele]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreflexion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 6</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Die Stärke Ihrer Gedanken und die Reflexion Ihrer Handlungen sind die Unterschrift, die Sie in dieser Welt hinterlassen. Woody Allen Was ist das Lebensrad? Prolog: Braucht es das Lebensrad wirklich? Ich habe schon einige Dinge ausprobiert, um mich zum Jahresbeginn für das kommende Jahr zu positionieren. Wie kann ich das vergangene Jahr bewerten? Wie finde [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 6</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Die Stärke Ihrer Gedanken und die Reflexion Ihrer Handlungen sind die Unterschrift, die Sie in dieser Welt hinterlassen.</p>
<cite>Woody Allen</cite></blockquote>



<h2>Was ist das Lebensrad?</h2>
<h3>Prolog: Braucht es das Lebensrad wirklich?</h3>
<p>Ich habe schon einige Dinge ausprobiert, um mich zum Jahresbeginn für das kommende Jahr zu positionieren.</p>
<p>Wie kann ich das vergangene Jahr bewerten?</p>
<p>Wie finde ich heraus, womit ich mich im kommenden Jahr befassen sollte?</p>
<p>Wir Menschen haben häufig viele Ideen was &#8222;man machen könnte oder sollte&#8220;. Vor allem zum Jahreswechsel haben die guten Vorsätze Hochkonjunktur. Wenn ich an die überfüllten Fitnessstudios denke, die vielen sich quälenden Läufer zu Beginn des Jahres. Die wenigsten bleiben dabei.</p>
<p>Wie du in die Umsetzung kommst und warum manche Ziele nicht funktionieren, habe ich dir in meinem <a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/darum-scheitern-ziele/" target="_blank" rel="noopener">Artikel über Ziele</a> bereits nähergebracht. Darum soll es hier nicht gehen.</p>
<p>Mit dem Lebensrad möchte ich dir eine Möglichkeit zeigen, mit welcher du strukturiert deine wichtigen Lebensbereiche bewerten und diejenigen näher betrachten kannst, in denen du dich verändern möchtest.</p>
<h3>Wie sieht das Lebensrad aus?</h3>
<p>Das Lebensrad besteht aus 8 Bereichen und beinhaltet 10 größer werdende Kreise.&nbsp;</p>
<p>Jeder Bereich steht für einen deiner Lebensbereiche, welcher mit Hilfe der Kreise von 1 &#8211; 10 bewertet werden kann.&nbsp;</p>
<p>So kannst du auf einem Blick sehen, welche Lebensbereiche momentan gut und welche noch ausbaufähig sind. Wie bei einem normalen Rad, sollten alle Lebensbereiche auf einem ähnlich hohen Niveau sein. Es bringt natürlich mehr, den Lebensbereich mit 4 Punkten auf eine 6 zu heben, anstatt zu versuchen woanders von einer 8 auf eine 9 zu kommen.</p>
<p>Das Schöne daran ist, dass du damit eine hervorragende Vergleichbarkeit schaffst.</p>
<p>Selbstverständlich sind die Lebensbereiche austauschbar. Ich habe hier die für mich wichtigen Lebensbereiche ausgewählt.</p>
<p>Ich habe auch schon Varianten mit Geist, Persönlichkeit oder Zeitverwendung gesehen. Für andere ist die Aufteilung von Familie + Partnerschaft und dem sozialen Umfeld wichtig.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1014" height="696" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/12/Lebensrad.jpg?resize=1014%2C696&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1770" srcset="https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/12/Lebensrad.jpg 1014w, https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/12/Lebensrad-980x673.jpg 980w, https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/12/Lebensrad-480x329.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1014px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Lebensrad</figcaption></figure>



<h2>Wie arbeitest du mit dem Lebensrad?</h2>
<p>Wie häufig du es anwendest, ist natürlich dir überlassen. Ich persönlich fülle es 1x zum Jahreswechsel aus. Dann kann ich ideal das vergangene Jahr gedanklich abschließen und Pläne für das neue Jahr schmieden.</p>
<p>Ich habe mir für jeden Lebensbereich ein paar Fragen ausgedacht, um ein besseres Gefühl zur Bewertung bekommen. Die Fragen sind meine eigene Interpretation und nicht zwingend erforderlich.</p>
<p>Je Bereich schaue ich mir das vergangene Jahr und überlege mir, was gut oder schlecht war, beantworte die Fragen und bewerte diesen. Im selben Zuge beantworte ich die Fragen, welche mir selbst einen klareren Blick auf die Zukunft bringen sollen. Die Fragen zielen darauf ab, was du machen kannst, um diesen Lebensbereich in Zukunft besser bewerten zu können.</p>
<p>Am Ende picke ich mir 3 Lebensbereiche aus, die ich unbedingt verändern möchte und arbeite diese weiter aus. Idealerweise sind dies die 3 Bereiche, welche du am schlechtesten bewertet hast. Vielleicht gibt es auch Bereiche, die du momentan bewusst zurückgestellt hast, um andere Ziele zu verfolgen.</p>
<p>Hier überlege ich mir Gewohnheiten, die ich in Zukunft umsetzen möchte und wie ich diese in mein Leben integrieren kann.&nbsp;</p>
<p>Gibt es erforderliche Entscheidungen?</p>
<p>Muss etwas anderes dafür zurückstecken?</p>
<p>Ist die Umsetzung realistisch?</p>
<p>Wie gesagt, kann dir zur Umsetzung der oben genannte Artikel über Ziele weiterhelfen.</p>



<h2>Welche Bereiche gibt es im Lebensrad?</h2>
<p>Dies sind die für mich relevanten Lebensbereiche. Zu jedem Bereich habe ich dir eine kurze Beschreibung, sowie meine Fragen zur aktuellen Bewertung und dem Blick in die Zukunft angehängt.</p>
<h3>Gesundheit + Physis</h3>
<p>Hierzu zählt alles rundum deiner Gesundheit. Dazu gehören die Ernährung, das Schlafverhalten, die sportlichen Aktivitäten und die allgemeine Vitalität.</p>
<p>Da ich ein kleiner Daten-Freak bin, erfasse ich hier auch zusätzlich meine Daten der Garmin-Uhr (Schritte, Lauf-/Rad-/Schwimm-Aktivitäten + deren gesamte Dauer, Fitnesseinheiten) und des Oura-Rings (Schlafstunden und Durchschnitt).</p>
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 14.0pt;"><span style="font-weight: bold;">Abgelaufenes Jahr</span></p>
</td>
<td style="width: 50%;">
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 14.0pt;"><span style="font-weight: bold;">Kommendes Jahr</span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">
<p>Wie geht es mir jetzt?</p>
<p>Wie ging es mir zum Jahresbeginn?</p>
<p>Habe ich ausreichend auf mich geachtet?</p>
<p>Welche Besonderheiten habe ich gemacht?</p>
</td>
<td style="width: 50%;">
<p>Wie soll es mir zum Jahresende gehen?</p>
<p>Was möchte ich verbessern oder ändern?</p>
<p>Welche neuen Dinge möchte ich ausprobieren?</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Beruf + Karriere</h3>
<p>Zu Beruf und Karriere gehören neue Aufgaben und Beförderungen ebenso, wie die Learnings aus dem Jahr.</p>
<p>Auch hier sammle ich ein paar Daten: Überstunden, Fahrtzeiten, Gehaltsentwicklung</p>
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse; height: 51px;">
<tbody>
<tr style="height: 33px;">
<td style="width: 50%; height: 33px;">
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 14.0pt;"><span style="font-weight: bold;">Abgelaufenes Jahr</span></p>
</td>
<td style="width: 50%; height: 33px;">
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 14.0pt;"><span style="font-weight: bold;">Kommendes Jahr</span></p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 50%; height: 18px;">
<p>Was habe ich Neues erlernt?</p>
<p>Was habe ich erreicht?</p>
<p>Wie habe ich mich entwickelt?</p>
</td>
<td style="width: 50%; height: 18px;">
<p>Was möchte ich verbessern?</p>
<p>Was möchte ich Neues machen?</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Beziehungen + Soziales</h3>
<p>Darunter fällt alles, was mit Familie, Partnerschaft, Freundeskreis und dem allgemeinen Netzwerk zu tun hat.</p>
<p>Ich überlege, hier ein paar <a href="http://www.linkedin.com/in/kevin-bruns-growthvibe" target="_blank" rel="noopener">LinkedIn</a>-Daten einzubetten, wie Kontakte, Follower, Beiträge und Impressionen.</p>
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse; height: 51px;">
<tbody>
<tr style="height: 33px;">
<td style="width: 50%; height: 33px;">
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 14.0pt;"><span style="font-weight: bold;">Abgelaufenes Jahr</span></p>
</td>
<td style="width: 50%; height: 33px;">
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 14.0pt;"><span style="font-weight: bold;">Kommendes Jahr</span></p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 50%; height: 18px;">
<p>Wie steht es um die Familie?</p>
<p>Wie steht es um die Partnerschaft?</p>
<p>Wie steht es um die engen Freundschaften?</p>
<p>Wie steht es um das Netzwerk?</p>
</td>
<td style="width: 50%; height: 18px;">Was möchte ich in jedem Bereich verbessern?</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Finanzen</h3>
<p>Bei den Finanzen geht es weniger um den Verdienst, sondern mehr um das was ich mit dem Geld anstelle.</p>
<p>Hierfür bewerte ich alles, was dazu gehört.</p>
<p>Meine Entwicklung der Anlageklassen: Aktien, ETF&#8217;s, P2P-Kredite, Kryptowährungen und Festgeld</p>
<p>Meine Jahresperformance, Dividenden und Zinsen</p>
<p>Die gesamte Entwicklung meines angelegten Kapitals, die Zuwächse und der momentane Gewinn.</p>
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 14.0pt;"><span style="font-weight: bold;">Abgelaufenes Jahr</span></p>
</td>
<td style="width: 50%;">
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 14.0pt;"><span style="font-weight: bold;">Kommendes Jahr</span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">Wie hat sich das Jahr in den oben aufgeführten Kategorien entwickelt?</td>
<td style="width: 50%;">
<p>Welche Ziele möchte ich erreichen?</p>
<p>Was möchte ich verändern?</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Selbstmanagement</h3>
<p>Was wäre ein Blog über Selbstmanagement, wenn der Autor nicht das Selbstmanagement als sehr wichtigen Lebensbereich bewerten würde?</p>
<p>Hier bewerte ich alles, was ich mit meiner Zeit angestellt habe und wie ich sie genutzt habe.</p>
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 14.0pt;"><span style="font-weight: bold;">Abgelaufenes Jahr</span></p>
</td>
<td style="width: 50%;">
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 14.0pt;"><span style="font-weight: bold;">Kommendes Jahr</span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">
<p>Was habe ich verbessert?</p>
<p>Welche Gewohnheiten habe ich neu umgesetzt?</p>
<p>Wie war das Verhältnis von Arbeit, Hobby und Freizeit?</p>
</td>
<td style="width: 50%;">Was möchte ich wo verbessern?</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Emotionen</h3>
<p>Da ich mich als eher emotionsneutralen Menschen bezeichnen würde, möchte ich hier ein besonderes Augenmerk drauf legen.&nbsp;</p>
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse; height: 51px;">
<tbody>
<tr style="height: 33px;">
<td style="width: 50%; height: 33px;">
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 14.0pt;"><span style="font-weight: bold;">Abgelaufenes Jahr</span></p>
</td>
<td style="width: 50%; height: 33px;">
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 14.0pt;"><span style="font-weight: bold;">Kommendes Jahr</span></p>
</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 50%; height: 18px;">
<p>Was war die dominante positive Emotion des Jahres? Warum?</p>
<p>Was war die dominante negative Emotion des Jahres? Warum?</p>
</td>
<td style="width: 50%; height: 18px;">
<p>Wie soll es mir am Ende des Jahres gehen?</p>
<p>Was möchte ich verbessern oder ändern?</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Intellekt</h3>
<p>Für ein wissbegierigen Menschen wie ich es bin, möchte ich auch meine neuen Erkenntnisse fokussieren.</p>
<p>Dazu gehört alles, was ich im Laufe des Jahres neu gelernt habe oder womit ich mich befasst habe.</p>
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 14.0pt;"><span style="font-weight: bold;">Abgelaufenes Jahr</span></p>
</td>
<td style="width: 50%;">
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 14.0pt;"><span style="font-weight: bold;">Kommendes Jahr</span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">
<p>Wie habe ich mich allgemein entwickelt?</p>
<p>Was habe ich gelernt?</p>
<p>Wie viele Bücher habe ich gelesen?</p>
<p>Mit welchen Themen habe ich mich befasst?</p>
</td>
<td style="width: 50%;">
<p>Welche Bücher möchte ich lesen?</p>
<p>Mit welchen Themen möchte ich mich näher beschäftigen?</p>
<p>Was möchte ich Neues lernen?</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Erfahrungen</h3>
<p>Am Ende geht es auch immer um die besonderen Erfahrungen.</p>
<p>Dazu gehören alle größeren Erfahrungen, Reisen und Veranstaltungen.</p>
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 14.0pt;"><span style="font-weight: bold;">Abgelaufenes Jahr</span></p>
</td>
<td style="width: 50%;">
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 14.0pt;"><span style="font-weight: bold;">Kommendes Jahr</span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">
<p>Welche Reisen habe ich gemacht?</p>
<p>Welche besonderen Erfahrungen habe ich erlebt?</p>
<p>Was habe ich Neues gewagt oder erlebt?</p>
</td>
<td style="width: 50%;">
<p>Was möchte ich zum ersten Mal machen?</p>
<p>Wohin möchte ich reisen?</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>weitere Fragen zur Selbstreflexion</h3>
<p>Ein paar Fragen konnte ich im Lebensrad nicht unterbringen, finde sie dennoch wichtig, um das Ganze abzurunden.</p>
<table style="width: 100%; border-collapse: collapse;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 50%;">
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 14.0pt;"><span style="font-weight: bold;">Abgelaufenes Jahr</span></p>
</td>
<td style="width: 50%;">
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 14.0pt;"><span style="font-weight: bold;">Kommendes Jahr</span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50%;">
<p>Was waren die 3 größten Erfolge?</p>
<p>Was waren die 3 schönsten Erlebnisse / glücklichsten Momente?</p>
<p>Welche Fehler habe ich gemacht? Was ist mir Negatives passiert? Was habe ich daraus gelernt?</p>
<p>Welche Gelegenheiten habe ich verpasst?</p>
<p>Welche Ziele habe ich erreicht? Was habe ich nicht erreicht?</p>
<p>Was hat mich zuviel Zeit gekostet?</p>
<p>Womit habe ich die meiste Zeit verbracht?</p>
</td>
<td style="width: 50%;">
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was möchte ich in 1 Jahr erreicht haben?</p>
<p>Was möchte ich in 3 Jahren erreicht haben?</p>
<p>Was möchte ich in 5 Jahren erreicht haben?</p>
<p>Welche neuen Routinen möchte ich aufbauen?</p>
<p>Mit welchen Themen möchte ich mich befassen?</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Weitere Hilfsmittel</h3>
<p>Interessiert dich das Thema und das Lebensrad zum Jahreswechsel reicht dir nicht aus?</p>
<p>Dann habe ich hier noch 2 coole Möglichkeiten für dich!</p>
<h4>Die Zukunftsmail</h4>
<p>Ein Teil des Lebensrades ist es, dir zu überlegen wo du dich in Zukunft positiv verändern möchtest.</p>
<p>Wir normalen Menschen verlieren dann meist im Alltag etwas den Fokus. Wie wäre es denn, wenn du deinem Zukunfts-Ich ein paar Dinge sagen kannst?</p>
<p>Der Dienst <a href="https://zukunftsmail.de/" target="_blank" rel="noopener">Zukunftsmail</a> ermöglicht dir das. Du kannst dort eine Mail versenden und in 6 oder 12 Monaten bekommst du genau diese Mail zugestellt. Ich bin letztes Jahr darauf gestoßen und finde diese Möglichkeit wirklich spannend.</p>
<p>Was möchtest du dir in 6 Monaten sagen? Was in 12 Monaten?</p>
<p>Erinnere dich selbst an deine Ziele. Gratuliere dir selbst, was du bereits geschafft hast. Oder stelle dir selbst ein paar neue&nbsp; Aufgaben.</p>
<p>Mir hat es bereits geholfen, mir überhaupt Gedanken über diese Mail zu machen. Probiere es aus.</p>
<h4>Journalling + Dankbarkeitstagebuch</h4>
<p>Wie du vielleicht mitbekommen hast, spreche ich auf meinem Blog auch über monatliche <a href="https://growthvibe.de/challenges/" target="_blank" rel="noopener">Challenges</a>, mit denen ich versuche mir neue Routinen anzueignen. In diesem Dezember habe ich mir das <a href="https://growthvibe.de/2022/challenges/12-2022-dankbarkeits-journalling/" target="_blank" rel="noopener">Dankbarkeits-Journalling</a> vorgenommen.</p>
<p>Indem du dir morgens überlegst, was heute schönes passieren wird oder auf was du dich freust, wirst du direkt besser in den Tag starten. Glaubst du nicht? Also mir geht es besser, wenn ich morgens über positive Dinge nachdenke, als wenn ich an die ganzen ToDo&#8217;s für die Arbeit denke.</p>
<p>Abends notierst du dir, was heute schönes passiert ist. Dann fällt es dir leichter, mit einem Grinsen einzuschlafen.</p>
<p>Hier kannst du dir das Buch zulegen. Die Rezension liefere ich im Januar nach, wenn ich es ausreichend getestet habe.</p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%">
<a href="https://www.amazon.de/Das-6-Minuten-Tagebuch-ver%C3%A4ndert-Praxis-Notizbuch/dp/3981845005?keywords=6%2Bminuten%2Btagebuch%2B2023&amp;qid=1671269374&amp;sprefix=6%2Bminuten%2B%2Caps%2C96&amp;sr=8-4&amp;th=1&amp;linkCode=li2&amp;tag=growthvibe08-21&amp;linkId=978dfc8fbebd3958d0d3c9ffe0b70ffc&amp;language=de_DE&amp;ref_=as_li_ss_il" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" border="0" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3981845005&amp;Format=_SL160_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=growthvibe08-21&amp;language=de_DE"></a><img loading="lazy" decoding="async" src="https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=growthvibe08-21&amp;language=de_DE&amp;l=li2&amp;o=3&amp;a=3981845005" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;">
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:75%">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Spenst</strong>, Dominik: 6-Minuten Tagebuch</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Rezension folgt)</p>
</div>
</div>



<h2>Zusammenfassung: 7 Schritte zur Umsetzung</h2>
<p>Das Lebensrad ist ein tolles Hilfsmittel, um sein Leben in verschiedenen Bereichen zu bewerten und Verbesserungen auszuarbeiten. Wenn du es regelmäßig anwendest, kannst du Verbesserungen und Verschlechterungen visualisieren.</p>
<ol>
<li>Wähle die für dich relevanten Lebensbereiche aus</li>
<li>Überlege dir, mit Hilfe der Fragen, wie du jeden Lebensbereich bewertest</li>
<li>Überlege dir, inwiefern du dich in diesem Lebensbereich verändern möchtest</li>
<li>Wähle 3 Lebensbereiche aus, in denen du dich verbessern möchtest</li>
<li>Arbeite je Lebensbereich Ziele und Handlungsschritte aus</li>
<li>Prüfe die Ziele auf ihre Realisierbarkeit</li>
<li>Setze sie um</li>
</ol>
<p>Viel Spaß beim Ausfüllen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color wp-block-paragraph">Ich arbeite aktuell an einem <strong>eBook</strong>, wo ich dir diese und viele weitere Vorlagen zur Verfügung stelle.</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color wp-block-paragraph">Wenn du als Erste(r) davon erfahren möchtest, melde dich gerne zu meinen <strong><a href="https://growthvibe.de/newsletter/">Newsletter</a> </strong>an!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne: Bleib niemals wie du heute bist!</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="240" height="66" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/02/Unterschrift-neu-e1645277377866.png?resize=240%2C66&#038;ssl=1" alt="Unterschrift" class="wp-image-346"/></figure>
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		<title>Meetings sind toll &#8211; bei guter Durchführung!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kevin Bruns]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 17:26:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 10</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Zu viele Besprechungen sind ein deutliches Zeichen für eine schlechte Organisation. Cyril Northcote Parkinson Prolog: Warum tun wir uns das an??? Wir alle kennen sie. Kleine und größere extern eingeforderte Zeiteinheiten, die sich in unserem Kalender breit machen. Auch wenn sie oftmals zum falschen Zeitpunkt stattfinden, so glauben wir, dass sie uns Sicherheit im Arbeitsalltag [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 10</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Zu viele Besprechungen sind ein deutliches Zeichen für eine schlechte Organisation.</p>
<cite>Cyril Northcote Parkinson</cite></blockquote>



<h2>Prolog: Warum tun wir uns das an???</h2>
<p>Wir alle kennen sie. Kleine und größere extern eingeforderte Zeiteinheiten, die sich in unserem Kalender breit machen.</p>
<p>Auch wenn sie oftmals zum falschen Zeitpunkt stattfinden, so glauben wir, dass sie uns Sicherheit im Arbeitsalltag geben und daher irgendwie notwendig sind.</p>
<p>Dennoch haben wir oftmals das Gefühl, dass sie weder zielführend, noch ansprechend gestaltet werden.</p>
<p>Genau! Wir sprechen heute über Meetings.</p>
<p>Waren sie früher noch häufiger in Präsenz, hat sich der Trend, durch Corona, Home Office und neuen Arbeitsmodellen, zu Online-Meetings weiter durchgesetzt.</p>
<p>Wir schauen uns an, warum wir weder mit, noch ohne Meetings, unseren Arbeitsalltag bestreiten können. Bevor wir zu den Tipps für bessere Meetings kommen, möchte ich noch einmal das Bild schärfen, was überhaupt ein Meeting kennzeichnet und wo die Unterschiede zwischen Präsenz-Meetings und Online-Meetings liegen.</p>



<h2>Warum sind Meetings Fluch und Segen zugleich?</h2>
<p>Wenn Arbeitnehmer angeben, am Arbeitsplatz effektiver zu sein, als in Meetings und jeweils mehr als 50 % behaupten, dass Meetings langweilig sind und keine klaren Ergebnisse hervorbringen, ist es notwendig einen genauen Blick darauf zu werfen.</p>
<p>Warum sitzen wir in so vielen Meetings, wenn wir doch lieber woanders wären?</p>
<p>Ich möchte Meetings einmal mit dem Kochen des Mittagessens vergleichen. Wir müssen jeden Mittag etwas essen. Um etwas essen zu können, müssen wir es kochen. Gerade weil es so alltäglich ist, geben wir uns weniger Mühe mit der Zubereitung. Wir schneiden das Gemüse nicht ordentlich und kochen keine besonders ausgefeilten Rezepte. Schließlich essen wir, während der Fernseher läuft oder wir weiterarbeiten. Anders sieht es am Wochenende oder zu besonderen Anlässen aus.</p>
<p>Ähnlich ist es mit Meetings. Wir bereiten uns nicht vor, verwenden nicht viel Energie für eine angemessene Planung und fokussieren uns nicht bei der Durchführung. Dann essen wir halt nur Nudeln mit einer fertigen Tomatensauce, anstatt einer tollen Nudelpfanne mit Kräutern.</p>
<p>Meetings sind notwendig, um mit mehreren Personen ein Thema zu bearbeiten oder Meinungen zu diskutieren. Teamarbeit findet meist in Meetings statt.</p>
<p>Gerade diese Häufigkeit von Meetings führt dazu, dass sie immer weniger als Erlebnis gestaltet werden, sondern mehr zum Einheitsbrei verkommen. Langeweile, Zeitverschwendung oder Ergebnislosigkeit sind nur ein paar der Begriffe, die mit Meetings assoziiert werden.</p>



<h2>Was kennzeichnet Meetings?</h2>
<p>Schauen wir uns zunächst einmal an, was der Grundgedanke von Meetings ist und welche Eigenschaften ein Meeting hat. Denn Meetings sind nicht gleich Meetings. Es gibt nicht nur den Unterschied zwischen Online und Präsenz. Darüber hinaus gibt es verschiedene Arten von Meetings, für die es teilweise unterschiedliche Rollen oder Vorgehensweisen gibt.</p>
<h3>Diese Meetingformen solltest du kennen</h3>
<p>Die Meetingformen lassen sich am besten anhand der Ziele ableiten. Daher ist es eine Voraussetzung, das Ziel eines Meetings zu klären, bevor der Termin versendet wird. Denn das Ziel entscheidet über den notwendigen Teilnehmerkreis, die Meetingform und Dauer des Meetings.</p>
<p>Bei den ersten fünf Meetingformen sprechen wir von Arbeitsmeetings, welche das Ziel haben Ergebnisse zu produzieren, in Form von Diskussionsergebnissen, Entscheidungen oder zur Weitergabe von Informationen.</p>
<p>Darüber hinaus gibt es die sogenannten Regelmeetings, welche täglich, wöchentlich, monatlich oder noch seltener stattfinden.</p>
<p>Ebenso gibt es die 1:1 Meetings, die den &#8222;kurzen&#8220; Austausch verfolgen, welche ich hier nicht weiter beschreiben möchte.</p>
<h4>Entscheidungs-Meeting</h4>
<p>Bei sogenannten Entscheidungs- oder Strategie-Meetings besteht das Ziel darin, anhand vorliegender Informationen eine Entscheidung zu treffen. Diese Meetings sind meist recht kurz gehalten.</p>
<p>In der Regel werden zu Beginn mehrere Alternativen vorgestellt und gegeneinander abgewogen. Am Ende trifft eine Person oder der gesamte Teilnehmerkreis eine Entscheidung. Die Entscheidung kann entweder eine Auswahlmöglichkeit sein, eine Genehmigung einer Vorgehensweise beinhalten oder eine Rangfolge mehrerer Alternativen hervorbringen.</p>
<h4>Ideen-Meeting</h4>
<p>Zu Beginn von Projekten oder zur Sammlung von Lösungsideen zu einem bestimmten Problem, finden sogenannte Ideen-Meetings statt. Die bekannteste Form ist das Brainstorming.</p>
<p>Ein solches Meeting startet mit der Benennung des Arbeitsauftrages oder der Problemstellung. Anschließend dürfen alle Teilnehmer ungehemmt die eigenen Gedanken und Ideen äußern, ohne dass diese bewertet oder diskutiert werden. Hier kommt es vor allem auf die Quantität an.</p>
<h4>Workshop</h4>
<p>Workshops dienen der Bearbeitung eines Thema innerhalb eines Teams. Ein Team kann dabei auch aus internen und externen Mitarbeitern bestehen. Workshops können eine Stunde dauern oder sich über mehrere Tage erstrecken.</p>
<p>In Workshops gibt es meistens eine oder mehrere Personen, die einleitend ein Thema vorstellt oder präsentiert. Anschließend geht es darum, die restlichen Teilnehmer abzuholen und gemeinsam im Team das Thema zu bearbeiten. Dabei werden viele Fragen gestellt, Erfahrungen und Kenntnisse ausgetauscht, sowie Lösungen erarbeitet.</p>
<h4>Informations-Meeting</h4>
<p>Ein Informations-Meeting hat den Zweck, dem Teilnehmerkreis Informationen mitzuteilen. Dabei kann es sich um Neuigkeiten ebenso handeln, wie um Ergebnisse, Wissen oder Schulungsinhalte.</p>
<p>Bei diesen Meetings kommuniziert eine oder mehrere Personen etwas an andere Teilnehmer. Diese Teilnehmer nehmen die Rolle der Zuhörer ein, es sei denn sie stellen Rückfragen zum Gesagten.</p>
<h4>Abstimmungs-Meeting</h4>
<p>Immer, wenn Teilnehmer sich gegenseitig aufschlauen, sprechen wir von Abstimmungs-Meetings. Hierunter fallen alle Meetings, in denen Meinungen und Standpunkte zu einem Thema eingeholt werden. Ebenso zählen hierzu die klassischen täglichen oder wöchentlichen Status-Meetings, in welchen jeder Teilnehmer den Arbeitsstand kommuniziert.</p>
<h4>Tägliche Synchronisation</h4>
<p>Diese tägliche Abstimmung, welche meist nicht länger als 15 Minuten dauert, kennen wir als Stand-Up, Daily oder Check-In. Jeder Teilnehmer kommuniziert kurz, was er am Vortag bearbeitet hat, was heute ansteht und welche Hindernisse er sieht.</p>
<h4>Wöchentliche operative Meetings</h4>
<p>Diese Regelmeetings verfolgen das Ziel, einem Team Informationen und Updates weiterzugeben oder einen Raum für interne operative Klärungspunkte zu geben. Sie dienen der Transparenz hinsichtlich des gemeinsamen Vorgehens.</p>
<h4>Monatliche Steuerung</h4>
<p>Die monatlichen Steuerungsmeetings adressieren meist einen größeren Teilnehmerkreis, um Verantwortlichkeiten, Rollen und Prozesse zu klären. Sie geben Aufschluss über das Wie.</p>
<h4>Strategiemeetings</h4>
<p>Zur Klärung strategischer Fragestellungen werden Meetings einberufen, die 1 &#8211; 2 Tage dauern können. Sie finden maximal in einem vierteljährigen Rhythmus statt, eher halbjährig.</p>
<p>Hier werden Themen erörtert, die die Entwicklung und Ausrichtung eines Unternehmens(-bereiches) betreffen. Ebenso werden KPI&#8217;s bewertet und ggf. Maßnahmen initiiert.</p>
<h3>Diese Rollen sollten berücksichtigt werden</h3>
<p>In Meetings können verschiedene Rollen notwendig sein. Idealerweise sind die Rollen jedem Teilnehmer spätestens zu Beginn des Meetings bekannt.</p>
<h4>Organisator</h4>
<p>Der Organisator ist diejenige Person, die sich um alles kümmert, was in der Zeit vor dem Meeting abspielt.</p>
<p>Dazu zählen nicht nur die Erstellung des Termins und Einladung der Teilnehmer. Diese Person sorgt idealerweise dafür, dass die Teilnehmer rechtzeitig alle notwendigen Informationen erhalten, beantwortet Fragen und erarbeitet gemeinsam mit dem Moderator die Agenda des Meetings.</p>
<p>Was genau &#8222;notwendige Informationen&#8220; sind, erfährst du im letzten Punkt des Beitrages.</p>
<h4>Moderator</h4>
<p>Der Moderator ist idealerweise eine neutrale dritte Person, die den Teilnehmerkreis durch das Meeting führt.&nbsp;Sie sollte weder Partei ergreifen, noch die Beiträge der Teilnehmer bewerten.</p>
<p>Die Kernaufgabe des Moderators ist es, anhand einer vorab festgelegten Vorgehensweise, das Meeting inhaltlich und methodisch so zu gestalten, dass das Ziel erreicht wird. Der Moderator ist in erster Linie dafür da, Fragen zu stellen und Diskussionen anzustoßen, sowie alle Teilnehmer einzubeziehen und Redeanteile Einzelner ggf. einzugrenzen. Dabei ist auf einen wertschätzenden Umgang aller Teilnehmer zu achten.</p>
<h4>Protokollant</h4>
<p>Das Schreiben eines Protokolls ist meist eine sehr unbeliebte Tätigkeit und wird oftmals sogar komplett vernachlässigt. Protokolle haben den Sinn, Vereinbarungen, Ergebnisse und Aufgaben eines Meetings festzuhalten.</p>
<p>Ein weiterer Mehrwert eines Protokollanten ist es, nach jedem Agendapunkt oder am Ende des Meetings eine abschließende Zusammenfassung zu geben. So können alle Teilnehmer noch Unklarheiten oder Verständnisprobleme beseitigen.</p>
<p>Vor allem in länger laufenden Projekten ist es unglaublich wichtig, Meetings zu protokollieren. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass in jedem Projekt irgendwann ein Punkt kommt, an dem Inhalte aus vergangenen Meetings zu Diskussionen und Konflikten führen. Protokolle sorgen für beidseitige Sicherheit und Verbindlichkeit.</p>
<h4>Entscheider</h4>
<p>Sofern es sich um ein Entscheidungs-Meeting handelt, sollten auch die notwendigen Entscheider teilnehmen. Es kann schnell zu Frust führen, wenn das Meetingziel nicht erreicht werden kann, weil die Entscheidungskompetenz bei einer Person außerhalb des Teilnehmerkreises liegt. Dann ist ein Folgetermin notwendig, in welchem erneut die Alternativen und Lösungsoption vorgetragen werden müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>



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<p><span style="font-size: 18pt;"><strong><span style="color: #3464b2;">Die besten Tipps und aktuellsten Infos bekommst du nur im Growth-Letter!&nbsp;</span></strong></span></p>
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</div>
</div>



<h2>Was ist die Besonderheit bei Online-Meetings?</h2>
<p>Online-Meetings werden als stressiger und anstrengender empfunden. Wir schauen uns jetzt einmal näher die Gründe dafür an, indem wir Online- und Präsenz-Meetings vergleichen. Anschließend bekommst du die volle Ladung Meeting-Tipps.</p>
<h3>Online vs. Präsenz</h3>
<p>Präsenz-Meetings waren immer eine gewisse Hürde, da jeder Teilnehmer den Weg zum Meetingraum antreten musste. Dadurch hatten Meetings einen offizielleren Charakter. Online-Meetings sind schnell erstellt und niemand muss sich bewegen &#8211; perfekt, oder?</p>
<p>Ich persönlich bin auf der einen Seite froh, dass es mittlerweile akzeptiert ist, Meetings online durchzuführen. Vor ein paar Jahren war das nur zusätzlich zu den klassischen Präsenz-Zeiten möglich. Auf der anderen Seiten habe ich schleichend immer mehr die Hoheit über meinen Kalender verloren. Jeder Kunde wusste, dass ich sowieso zu Hause bin, also habe ich ja auch immer Zeit für Meetings.&nbsp;</p>
<p>Dir geht es auch so? Schau doch einmal in meine Artikelserie zum <a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/methoden-alpen-vs-gtd-1/" target="_blank" rel="noopener">Zeitmanagement</a>. Hier gebe ich dir viele Strategien mit, wie du da wieder raus kommst.</p>
<p>Die Hohe Taktung der Online-Meetings ist der Grund, warum wir den Arbeitsalltag heute als stressiger empfinden. Die Meetings stehen nahtlos nacheinander im Kalender. Der frühere Weg zum nächsten Meetingraum fehlt uns, um kurz durchzuschnaufen. Anstatt ein paar Schritte, benötigen wir nur noch wenige Klicks bis zum nächsten Meeting. Dass wir dazu&nbsp; häufig von Kunde zu Kunde wechseln, kommt erschwerend hinzu.</p>
<p>Bei Online-Meetings können wir uns meist nur noch auf die Stimme unseres Gegenübers verlassen. Mimik und Gestik sind selbst mit Kamera nur noch bedingt verwertbar. Dadurch müssen wir uns voll auf unsere Ohren konzentrieren, das strengt an.</p>
<p>Bei langen Präsenzmeetings gehörte es zum guten Ton, einen Teil der Zeit für Smalltalk zu verwenden. Auf Grund der hohen Taktung ist das Maß an Sachlichkeit stark angestiegen. Das Thema wird besprochen und weiter geht&#8217;s zum nächsten Termin. So fehlt uns der Raum für den Austausch, das Networking und die wertvollen 4-Augen-Gespräche.</p>
<p>Bei Zoom und Teams seht ihr euch ständig selbst. Erwischt ihr euch auch selbst dabei, mehr auf euch selbst zu achten als auf die anderen Teilnehmer? Wir wollen ja schließlich professionell wirken. Das strengt ebenfalls an.</p>
<p>Hinzu kommen die technischen Probleme. Wird der Redefluss durch Netzwerkprobleme, Tonabbrüche oder Verzögerungen gestört, müssen wir uns noch mehr konzentrieren.</p>
<h3>Tipps für Online-Meetings</h3>
<p>Um diesem Online-Stress entgegen zu wirken, möchte ich dir ein paar Tipps mitgeben, wie Online-Meetings etwas angenehmer gestaltet werden können. Natürlich gelten hierfür ebenso die Tipps aus dem nachfolgenden Teil des Artikels.</p>
<h4>Aufmerksamkeit steigern</h4>
<p>Dies ist der wohl wichtigste Punkt. Scheinbar haben wir online eine viel geringere Aufmerksamkeitsspanne als bei Präsenz-Meetings. Viele fühlen sich unbeobachtet und trauen sich eher, etwas nebenbei zu machen. Hierzu ist es wichtig, etwas mit der Tonalität der eigenen Stimme zu spielen oder die Monologe abzukürzen und häufige Wechsel der Redner zu provozieren.&nbsp;</p>
<p>Die folgenden beiden Tipps dienen ebenfalls der Aufmerksamkeit.</p>
<h4>Sorge für Action auf dem Bildschirm</h4>
<p>Wegen der geringen Aufmerksamkeitsspanne muss auf dem Bildschirm immer etwas passieren.&nbsp;</p>
<p>Wir alle kennen die Richtlinie, nur wenige Minuten bei einer Folie zu verweilen. Ich stelle die These auf, dass online nur maximal eine Minute je Folie verweilt werden darf. Warum?</p>
<p>Wechselt die Folie, schauen alle Teilnehmer kurz drauf und wenden sich wieder der Nebentätigkeit zu. Am eigenen Arbeitsplatz ist die nächste Seite oder Mail nur 1 Klick entfernt. Denn viele meinen heute noch, dass Multitasking die Effizienz steigert. Auch das habe ich bereits widerlegt, <a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/multitasking-fluch-oder-segen/" target="_blank" rel="noopener">hier entlang</a>.</p>
<p>Je häufiger die Folien wechseln, desto mehr Aufmerksamkeit bekommst du. Glaubst du nicht?</p>
<p>Schau dir bitte einmal das folgende Video an. Im sogenannten Lawrence-Lessig-Stil wird jede Folie maximal 15sec gezeigt.</p>
<p>Wie hoch ist deine Aufmerksamkeit während dieser Präsentation?</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Identity 2.0 Keynote" width="1080" height="810" src="https://www.youtube.com/embed/RrpajcAgR1E?feature=oembed"  allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h4>Teilnehmer aktivieren</h4>
<p>Ich hatte bereits unzählige Meetings, in denen Teilnehmer kein einziges Wort gesagt haben. Ich weiß nicht, ob einige Menschen bewusst versuchen maximal passiv durch das Meeting zu kommen. Auf jeden Fall hat sich gezeigt, dass Teilnehmer, die einmal gesprochen haben, sich aktiver beteiligen.</p>
<p>Hierfür kannst du zu Beginn jeden Teilnehmer nach der Erwartung oder Stimmung befragen. Ebenso ist es nützlich, wenn der Moderator während des Meetings Teilnehmer direkt anspricht und nach deren Meinung fragt. Dabei ist es wichtig, die Teilnehmer mit Namen anzusprechen.</p>
<h4>Verbessere deine Technik</h4>
<p>Wir haben bereits darüber gesprochen, dass schlechte Technik negative Konsequenzen haben kann. Also nutze dies zu deinem Vorteil.</p>
<p>Mit einem guten Mikrofon, schönen Lichtverhältnissen und einer guten Kamera in die du direkt hineinsiehst, wirkst du sofort präsenter. Indem du einen zweiten Bildschirm verwendest, kannst du Ablenkungen durch irgendwelche (peinlichen) Pop-Ups vermeiden.</p>
<h4>Hilfsmittel nutzen</h4>
<p>Die Chat-Funktion und Reaktionen kennen wir bereits. Überlege dir doch einmal, wie du sie stärker einbinden kannst. Wenn du beispielsweise ein Stimmungsbild oder eine geschlossene Frage (ja/nein) stellst oder eine Abstimmung vornimmst, musst du nicht jeden Teilnehmer zu Wort bitten.</p>
<p>Selbstverständlich gibt es weitere Tools, wie ein Whiteboard (MURAL) oder Mentimeter, welche du sinnvoll einbinden kannst. Versuche es einmal.</p>



<h2>Wie können Meetings effizienter gestaltet werden?</h2>
<p>Die folgenden Tipps sind für Online-Meetings ebenso relevant, wie für Präsenz-Meetings. Hier gibt es eine Behauptung, die besagt, dass viele Meetings nur die Bestätigung einer schlechten Organisation sind.</p>
<p>Dem stimme ich teilweise zu. In der Beratung mehrerer Kunden gibt es logischerweise auch häufigen Redebedarf. Dennoch glaube ich, dass Meetings nicht dafür genutzt werden sollten, um Arbeit zu erledigen.&nbsp;Sie dienen der Abstimmung, Verteilung von Informationen, sind gut für Diskussionen oder zur Entscheidungsfindung. Doch häufig werden Informationen geteilt, die auch per Mail hätten verteilt werden können oder wo mehrere Teilnehmer einer Person bei der Arbeit zusehen. Und das wäre tatsächlich ein Zeichen schlechter Organisation.</p>
<h3>Notwendigkeit des Meetings</h3>
<p>Also gilt es zunächst, die Notwendigkeit des Meetings zu hinterfragen. Heutzutage ist es schon fast ein Reflex, ein Meeting zu erstellen, sobald Informationen einer Person benötigt werden.</p>
<p>Ich kann nur dazu raten, zwingend vorab die Notwendigkeit des Meetings zu prüfen. Ebenso auch, ob deine Teilnahme an einem Meeting relevant ist.</p>
<p>Wenn Informationen verteilt werden sollen, gibt es meist zeitsparendere Wege. Welchen Weg würdest du wählen, wenn es diese Form des Austausches nicht geben würde? Für Informationen reicht häufig eine Mail, ein Anruf oder hast du es schon einmal mit einem kleinen Video versucht?</p>
<p>Wenn du wirklich den direkten Austausch benötigst, weil es ein sensibles Thema ist, Rückfragen zu erwarten sind oder du ebenfalls Informationen benötigst, steht einem Meeting nichts im Wege.</p>
<h3>Organisation des Meetings</h3>
<p>Für die Vorbereitung bedarf es ebenfalls etwas mehr, als den Termin. Für mehr Effizienz sind ein paar Entscheidungen im Vorfeld notwendig.</p>
<ol>
<li>Welche Teilnehmer sind relevant? Wer sollte was beitragen?</li>
<li>Wer muss unbedingt dabei sein? Wer ist Entscheidungsträger oder muss Inhalte vortragen?</li>
<li>Welche Teilnehmer müssen lediglich informiert werden und wären mit dem Protokoll zufrieden?</li>
<li>Was ist der Sinn / das Ziel des Meetings?</li>
<li>Welche Art (Meetingform) bietet sich dafür an?</li>
<li>Welche Agendapunkte sollen behandelt werden?</li>
<li>Wie viel Zeit beansprucht jeder Punkt?</li>
<li>Welches Ergebnis soll je Agendapunkt erzielt werden?</li>
<li>Wer übernimmt welche Rollen?</li>
<li>Was ist NICHT Bestandteil des Meetings?</li>
<li>Können Informationen vorab eingeholt / vorbereitet werden?</li>
</ol>
<p>Sind diese Fragen geklärt, kann ein Meeting weitaus effizienter ablaufen. Damit geht einher, dass eingeladene Teilnehmer genau diese Punkte nachfragen dürfen. Sofern sie sich selbst nicht als relevant betrachten, sollte eine Absage akzeptabel sein.</p>
<p>Die aus den Fragen generierten Informationen sollten frühzeitig verteilt werden, sodass sich jeder Teilnehmer auf den Termin vorbereiten kann (oder muss).&nbsp;</p>
<h3>Durchführung des Meetings</h3>
<p>Wenn das Meeting startet, kann ebenfalls viel passieren, was der Effizienz nicht zuträglich ist. Die vorliegenden Informationen sollten zeitfressende Grundsatzdiskussionen gar nicht erst aufkommen lassen.</p>
<p>Während des Meetings kommt es vor allem auf die Rolle des Moderators an.</p>
<p>Werden die vorbereiteten Agendapunkte strukturiert bearbeitet, die Redezeiten einzelner Teilnehmer begrenzt und zusätzliche Punkte schnell in dem Themenspeicher aufgenommen, sollten zeitliche Überschreitungen vermieden werden können.&nbsp;Das setzt voraus, dass die Teilnehmer pünktlich eintreffen und sich vorbereitet haben.</p>
<p>Für die Durchführung sollten, je nach Meetingform, diverse Hilfsmittel eingesetzt werden.</p>
<ul>
<li>Umfragen</li>
<li>Whiteboard</li>
<li>Kanban-Board</li>
<li>Chat</li>
<li>Quiz</li>
<li>Stimmungs- / Feedbackabfragen</li>
</ul>
<p>Je mehr sinnvoll eingesetzte Tools und Vorgehensweisen verwendet werden, umso höher die Aufmerksamkeit und besser die Ergebnisse!</p>
<h3>Nachbereitung des Meetings</h3>
<p>Wurde das Meeting durchgeführt, die Ergebnisse protokolliert und Aufgaben terminiert, wird das Protokoll im Rahmen der Nachbereitung an alle Teilnehmer und die zu informierenden Personen verteilt.</p>
<p>Unter den Teilnehmern sollte besprochen worden sein, wer für das Nachfassen der Arbeitsergebnisse zuständig ist.</p>



<h2>Fazit: Meetings sind nicht der beste Weg</h2>
<p>Wir haben uns angesehen, warum Meetings als negative Zeitverschwendung betrachtet werden. So wie sie durchgeführt werden, sind sie es meist auch. Die steigende Häufigkeit von Online-Meetings trägt zusätzlich dazu bei, dass sie Stress und Frust hervorrufen. Es sollte sich herausgestellt haben, dass das Meeting nicht immer die richtige Form der Kommunikation darstellt.</p>
<p>Doch wenn die Vorbereitung gewissenhaft durchgeführt wird, sind auf Grund der Ziele und Ergebnisse spezielle Meetingformen in Betracht zu ziehen. Diese eröffnen wiederum Gestaltungsmöglichkeiten, um die Effizienz und Aufmerksamkeit der Teilnehmer zu steigern.</p>
<p>Je seltener Meetings stattfinden, umso besser kannst du dich auf ein Meeting vorbereiten. Dies kann den Effekt haben, dass du Meetings nicht wie Nudeln mit Sauce betrachtest, sondern als Mahlzeit, für die es sich lohnt, mehr Mühe bei der Herstellung zu investieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne: Bleib niemals wie du heute bist!</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="240" height="66" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/02/Unterschrift-neu-e1645277377866.png?resize=240%2C66&#038;ssl=1" alt="Unterschrift" class="wp-image-346"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Zufriedenheit ist das wahre Lebensziel</title>
		<link>https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/zufriedenheit-ist-das-wahre-lebensziel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Kevin Bruns]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Nov 2022 08:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensziele]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreflexion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 11</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Wer nicht zufrieden ist mit dem, was er hat, der wäre auch nicht zufrieden mit dem, was er haben möchte. Berthold Auerbach Prolog: Zufriedenheit ist viel mehr als Glück Erst wenn wir zufrieden sind, können wir auch glücklich sein Im Artikel zum Thema Glück haben wir festgestellt, dass wir zwar alle nach Glück streben, dieser [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/zufriedenheit-ist-das-wahre-lebensziel/">Zufriedenheit ist das wahre Lebensziel</a> erschien zuerst auf <a href="https://growthvibe.de">growthvibe.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 11</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Wer nicht zufrieden ist mit dem, was er hat, der wäre auch nicht zufrieden mit dem, was er haben möchte.</p>
<cite>Berthold Auerbach</cite></blockquote>



<h2>Prolog: Zufriedenheit ist viel mehr als Glück</h2>
<h3>Erst wenn wir zufrieden sind, können wir auch glücklich sein</h3>
<p>Im Artikel zum Thema <a style="pointer-events: none;" href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/gluck-haben-oder-glucklich-sein/" data-wplink-edit="true">Glück</a> haben wir festgestellt, dass wir zwar alle nach Glück streben, dieser Begriff jedoch auf vielfältige Weise verwendet wird.</p>
<p>Haben wir Glück, sprechen wir von einer unerwartet positiven Augenblick, der ein Glücksgefühl in uns hervorruft. Wir können uns zwar auf diese Gelegenheiten vorbereiten, indem wir neue Dinge wagen, doch können wir diese Momente nicht provozieren, da sie zufällig auftauchen.</p>
<p>Wonach wir wirklich streben ist es glücklich zu sein. Wenn wir ein gutes Leben haben, in welchem unsere Grundbedürfnisse gedeckt sind, wir ein gutes soziales Umfeld haben und schöne Erlebnisse genießen dürfen, sprechen wir vom Glücklichsein.&nbsp;</p>
<p>Jede langfristige Entscheidung die wir treffen, wie eine Beziehung, ein Jobwechsel oder ein Umzug, haben das Ziel des Glückes. Wir halten immer Ausschau nach etwas Besserem. Erst wenn wir die Möglichkeiten zur Verbesserung unseres Lebens als realistisch erachten, werden wir aktiv.</p>
<p>Hier kommt das Wort der Zufriedenheit ins Spiel.</p>
<p>Weil wir uns ständig nach besseren Möglichkeiten umschauen, sind wir immer in Bewegung und haben das Gefühl, dass doch noch etwas mehr für uns drin ist. &#8222;Wenn ich das schönere Auto, die bessere Stelle, das Studium beendet, den/die bessere PartnerIn, die größere Wohnung, das bessere Gehalt hätte, dann wäre ich wirklich glücklich.&#8220;</p>
<p>Ebendiese Wenn-Dann-Denkweise ist zwar auf der einen Seite positiv, weil sie uns im Leben weiterbringt. Doch auf der anderen Seite ruft sie in uns immer dieses Gefühl des Mangels hervor. Wenn wir nicht auch ein Gefühl der Zufriedenheit aufbauen können, also eine innere Ausgeglichenheit und Genügsamkeit mit dem Status quo, werde wir niemals aus diesem Mangel herauskommen. Mit den Gefühlen von <a style="pointer-events: none;" href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/leid-und-unzufriedenheit/">Leid und Unzufriedenheit</a> haben wir uns ebenfalls intensiv beschäftigt.</p>
<h3>Das erwartet dich in diesem Beitrag</h3>
<p>Möchtest du das Gefühl des Glücklichseins in dein Leben holen, kommst du nicht um Zufriedenheit herum. Wir schauen uns genau an, was Zufriedenheit und Wohlbefinden sind.&nbsp; Abschließend erfährst du, wie du mehr Zufriedenheit in dein Leben holen kannst. Ob es durch mehr Geld erreichbar ist? Warte ab.</p>



<h2>Was ist Zufriedenheit?</h2>
<p>Zufriedenheit ist ein Zustand, in welchem wir innerlich ausgeglichen sind. Wir genießen das was wir besitzen oder erreicht haben und verspüren nicht diesen Mangel, noch etwas mehr von etwas zu brauchen, bis wir endlich glücklich sein können.</p>
<p>Das Konzept der Zufriedenheit entfernt sich demnach vom materiellen Besitz oder der Jagd nach einzelnen Glückmomenten. Zufriedenheit bedeutet, nicht mehr auf der Suche nach Glück zu sein, weil die Momente und Errungenschaften der Vergangenheit bereits als Erfolg betrachtet werden. Es braucht nichts weiter.</p>
<p>Das heißt natürlich nicht, dass zufriedene Menschen antriebslos im Hier und Jetzt verweilen. Zufriedenheit hat große Auswirkungen auf das Selbstvertrauen und kann ein starker Motivator sein, um aus der eigenen Kraft heraus mehr für andere Menschen tun zu wollen. Zufriedene Menschen ziehen ihr Glück aus dem Weg etwas sinnvolles zu tun. Die Handlung selbst festigt das persönliche Glück. Diese&nbsp; Personen benötigen keinen Erfolg um glücklich zu sein.</p>
<h3>Wann sind wir zufrieden?</h3>
<p><strong>Wann hast du einmal das Gefühl gehabt zufrieden zu sein?</strong></p>
<p>Hast du auch schon diese Momente verspürt, in denen du eins mit der Welt warst? Alles um dich herum hat sich gut angefühlt. Du warst frei von Sorgen und wolltest zu diesem Zeitpunkt nicht woanders sein. War es in der Natur? Ein Tag mit deinen Liebsten?</p>
<p>Hat sich dieses Gefühl auch eingestellt, wenn du dir ein neues Auto gekauft hast? Vielleicht Freude und Stolz, aber Zufriedenheit? Vermutlich nicht.</p>
<p>In solchen Momenten merken wir, dass Zufriedenheit nicht vom Erwerb materieller Güter abhängig ist. Vielmehr ist es das Gefühl, dass der bisherige Weg trotz aller Widrigkeiten und Hindernisse gut war. Alles ist gut so wie es ist.</p>
<p><span style="color: #3464b2;">&#8222;There is no road to happiness, because happiness is the road!&#8220;</span></p>
<p>Stell dir das Leben eines zufriedenen Menschen wie das Erklimmen eines Berges vor. Auch wenn das Erreichen des Gipfels (das Ziel) anstrengend und herausfordernd ist, genießt du bereits auf dem Weg dorthin die Aussicht, erfreust dich an der Natur und bist glücklich schon so weit gekommen zu sein. Das Ziel ist dazu da, dich in Bewegung zu setzen. Erreichst du den Gipfel, ist dies lediglich ein Umkehrpunkt. Das Glücksgefühl stellt sich bereits viel eher ein.&nbsp;</p>
<p>Die Erfahrungen auf dem Weg sind das eigentliche Ziel, der Prozess selbst macht uns glücklich. Vielleicht sind es die Fotos vom Gipfel, die du herumzeigst. Doch die erzählenswerten Geschichten passieren auf dem Weg. Die Erfahrungen sind es, die bleiben.</p>
<h3>Was gehört zu einem zufriedenen Leben?</h3>
<p>Die Schwerpunkte und Facetten eines zufriedenen Lebens sind individuell. Jeder Mensch hat für sich eigene Kriterien.</p>
<p><strong>Hast du denn schon einmal darüber nachgedacht, was es für dich bedeutet?</strong></p>
<p>Es gibt die Ansicht, dass ein glückliches Leben das Ergebnis aus Zufriedenheit und Wohlbefinden ist. Die für dich bewertbaren Erfahrungen und Errungenschaften deines bisherigen Lebens können Zufriedenheit auslösen, sofern du es zulässt. Neben der rückwärtsgewandten Bewertung kommt der Aspekt des Wohlbefindens hinzu, welcher den aktuellen Gefühlszustand beschreibt.&nbsp;</p>
<h3>Das PERMA-Modell &#8211; 5 Faktoren zum Wohlbefinden</h3>
<p>Zum Verständnis des Wohlbefindens möchte ich dir das PERMA-Modell vorstellen. Es setzt sich aus fünf Komponenten zusammen, die nach Ansicht von Martin Seligman, im Kontext der positiven Psychologie, zu einem Empfinden von Wohlbefinden führen.</p>
<p>Es geht dabei um das Erleben von positiven Gefühlen. Wie du diese Gefühle erzeugen kannst, ist nach wie vor deine ganz persönliche Sache.</p>
<p><strong><span style="color: #3464b2;">P </span></strong><span style="color: #3464b2;">ositive Emotions</span></p>
<p>Positive Emotionen entstehen, wenn wir schöne, lustige oder positive Erlebnisse haben.&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong><span style="color: #3464b2;">E </span></strong><span style="color: #3464b2;">ngagement</span></p>
<p>Das Gefühl der Selbstwirksamkeit kann viele positive Dinge bewirken. Wir gelangen in den sogenannten Flow-Zustand, indem wir einer fordernden Tätigkeit nachgehen und uns völlig in ihr verlieren. Wenn wir unsere Stärken einsetzen, alles andere ausblenden und fokussiert sind, können wir Großes leisten.</p>
<p><strong><span style="color: #3464b2;">R </span></strong><span style="color: #3464b2;">elationships</span></p>
<p>Hierzu zählen sämtliche soziale Interaktionen. Neben der Pflege enger Verbindungen innerhalb der Partnerschaft, der Familie und den Freunden und Kollegen, können auch gute Gespräche und neue Impulse innerhalb unseres erweiterten Netzwerkes zum Wohlbefinden beitragen.</p>
<p><strong><span style="color: #3464b2;">M </span></strong><span style="color: #3464b2;">eaning</span></p>
<p>Wir sehen einen Sinn in unseren Tätigkeiten, indem wir etwas machen, was für uns von Bedeutung ist. Das können ebenso wichtige Aufgaben im Unternehmen sein, wie auch das verfolgen unserer eigenen Werte und Interessen innerhalb der Gesellschaft.&nbsp;</p>
<p><strong><span style="color: #3464b2;">A </span></strong><span style="color: #3464b2;">chievement</span></p>
<p>Die Zielerreichung sorgt dafür, dass wir mit unseren Handlungen Erfolgserlebnisse erleben, welche und schließlich zeigen, dass wir etwas gut gemacht haben. Es ist die Bestätigung für unser Selbstvertrauen, dass wir etwas richtig gemacht haben und zu noch mehr fähig sind.</p>
<h3>Welche Faktoren beschreiben ein zufriedenes Leben?</h3>
<p>Ich habe 18 Faktoren ermittelt, die einen Einfluss auf ein gelingendes, zufriedenes Leben haben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="584" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/10/Faktoren-Zufriedenheit.png?resize=1024%2C584&#038;ssl=1" alt="18 Faktoren für Zufriedenheit" class="wp-image-1647" srcset="https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/10/Faktoren-Zufriedenheit-1024x584.png 1024w, https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/10/Faktoren-Zufriedenheit-980x559.png 980w, https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/10/Faktoren-Zufriedenheit-480x274.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Faktoren für Zufriedenheit im Leben</figcaption></figure>



<p>Zufriedenheit ist letztendlich die Summe deiner individuellen Einschätzung all dieser Komponenten. Sie bilden dein persönliches Fundament, wobei sich Schwerpunkte im Laufe des Lebens verlagern können.</p>
<p>So können zu Beginn deines Weges Wachstum, schöpferische Werte, Erfolgserlebnisse, Selbstvertrauen, positive Emotionen und Wertschätzung für dich besonders wichtig sein. Im Laufe des Lebens kann sich das Ganze in Richtung Sinnempfinden, Dankbarkeit und Mitgefühl verändern.</p>
<p>Natürlich spielen deine Bildung, finanzielle Mittel, das kulturelle Umfeld und andere Dinge ebenfalls eine Rolle, da sie Einfluss auf die oben genannten Komponenten haben. Sie sind jedoch nicht direkt ausschlaggebend für dein Empfinden von Zufriedenheit.</p>



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</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2>So wirst du Zufriedenheit im Leben erreichen</h2>
<p>Mittlerweile ist deutlich geworden, dass es bei Glück und Zufriedenheit im Leben um deine Persönliche Sichtweise auf dein Leben geht. Äußere Bedingungen können zwar kurzfristig sehr positiv oder negativ wirken, haben jedoch wenig Einfluss auf deine rückblickende Sichtweise auf dein Leben. Wenn du dein Leben als positiv einschätzt, kannst du dadurch deinen Grundpegel des Glücks anheben, welcher eine Art persönlichen Normalzustand beschreibt. Letztendlich ist der Glückspegel das Spiegelbild deiner Einschätzung der eigenen Zufriedenheit.</p>
<p>Dennoch gibt es viele Möglichkeiten, deine Zufriedenheit zu verbessern. Ob Geld langfristig zufrieden macht oder wie dein Beruf dazu beitragen kann, schauen wir uns jetzt gemeinsam an. Wir schauen auch auf die Sichtweise des Dalai Lama und listen zum Schluss diverse Möglichkeiten für den Weg zu mehr Zufriedenheit auf.</p>
<h3>Macht Geld glücklich?</h3>
<p>Es gibt unzählige Studien, die den Einfluss von Geld auf das persönliche Glücksempfinden untersucht haben.</p>
<h4>Es kommt nicht auf die Summe an</h4>
<p>Diese besagen, dass ein höheres Einkommen innerhalb gewisser Grenzen durchaus glücklicher machen kann. Nicht weil es schön ist, mehr Geld auf dem Konto zu haben, sondern weil dadurch die Grundbedürfnisse gedeckt und abgesichert werden.</p>
<p>Ebenso kommt es immer auf den Ist-Zustand an, ob 5.000 € glücklicher machen. Für einen Studenten sind 5.000 € sicherlich viel Geld. Jemand, der mitten im Leben steht und bereits gut verdient, wird sich nicht genauso sehr freuen wie der Student. Das Glückempfinden für &#8222;mehr Geld&#8220; ist also eher prozentual zu betrachten, anstatt an fixen Summen festzumachen.</p>
<p>Sobald wir mit dem Geld unsere Grundbedürfnisse decken und uns Dinge kaufen können, wann und wo immer wir das möchten, koppelt sich das Glücksempfinden von der Höhe ab.</p>
<h4>Der Vergleich macht unglücklich</h4>
<p>Geld selbst macht also nicht glücklich und das ist auch gar nicht die Aufgabe von Geld. Geld ist ein Tauschmittel. Es dient auch der Vergleichbarkeit mit anderen oder den eigenen Erwartungen.</p>
<p>Wenn es uns heute besser geht, als in der Vergangenheit, sind wir glücklicher. Dabei spielt natürlich auch das Gehalt eine Rolle. Denn davon leiten wir unseren Wert und die Wertschätzung unseres Arbeitgebers uns gegenüber ab.</p>
<p>Das führt allerdings auch dazu, dass wir die Gehaltshöhe ständig mit anderen vergleichen und versuchen daraus abzuleiten, ob wir glücklich oder unzufrieden sind. Profisportler verdienen beispielsweise, im Vergleich zu vielen anderen, sehr viel Geld. Ihnen fehlt es an nichts und sie können sich alles kaufen. Doch gibt es immer wieder unzufriedene Sportler, die sich als besser als andere einschätzen und demnach auch mehr verdienen möchten. Das Verhältnis ist also wichtiger, als die Summe selbst.</p>
<h4>Es kommt darauf an, was wir mit dem Geld anfangen</h4>
<p>Geld ist dazu da, sich Dinge zu kaufen. Geben wir es für Dinge aus, die uns zufriedener machen, kann Geld uns indirekt glücklicher machen. Der reine Konsum macht hingegen nicht glücklich. Wird das Geld allerdings in schöne Erlebnisse oder für die Freude anderer ausgegeben, kann Geld durchaus zur Zufriedenheit beitragen.</p>
<p>Ebenso kann es zur Zufriedenheit beitragen, indem wir uns davon Zeit kaufen. Wenn wir durch eine Haushaltshilfe oder dem Steuerberater Zeit gewinnen und weniger Tätigkeiten durchführen müssen, an denen wir keinen Spaß haben, trägt auch das zur Zufriedenheit bei.</p>
<h3>Schaffe dir Zufriedenheit im Beruf </h3>
<p>Ein Beruf kann sehr individuell zur Zufriedenheit beitragen. Ein Job kann den einen Menschen völlig erfüllen und einen anderen unzufrieden machen. Es kommt also auf die individuelle Betrachtung und die Persönlichkeit an.</p>
<p>Hast du einen Beruf gefunden, in welchem du ein für dich sinnvolles Ziel verfolgst und die Tätigkeiten deinen Stärken entsprechen, trägt dein Beruf enorm zur Zufriedenheit bei.</p>
<p>Ich habe bereits die <a style="pointer-events: none;" href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/verstehe-zuerst-deinen-inneren-antrieb/?preview_id=320&amp;preview_nonce=b848d205eb&amp;preview=true&amp;_thumbnail_id=321#Wer_nicht_zufrieden_ist_ist_nicht_automatisch_unzufrieden_-_Die_Zwei-Faktoren-Theorie_von_Herzberg">Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg</a> erläutert. Dort sind es die Aufstiegschancen, Möglichkeiten der Weiterbildung, Verantwortung, Wertschätzung und die Sinnhaftigkeit der Tätigkeiten, welche zur Zufriedenheit im Beruf beitragen können und dich motivieren. Die Freude an der Arbeit ist also viel wichtiger, als die Gehaltshöhe oder der Firmenwagen. </p>
<p>Das bei der Arbeit empfundene Glück ist der Antriebsmotor für Kreativität und Produktivität. Erst wenn du ein gewisses Maß an Zufriedenheit empfindest, wirst du in einen Flowzustand gelangen, der auch als erfüllender Glückszustand wahrgenommen wird. Im Flow gehst du in deiner Aufgabe völlig auf und vergisst die Zeit um dich herum. </p>
<p>Sowohl über die Berufung, als auch über den Flowzustand sprechen wir in späteren Beiträgen einmal ausführlich.</p>



<h3>Das Konzept des Dalai Lamas für mehr Zufriedenheit</h3>
<p>Die Ansicht des Dalai Lama über das Glück wird in dem unten verlinkten Buch sehr gut beschrieben. Ihm geht es bei dem Weg zum Glück mehr um die Schulung des Geistes und die Steuerung der eigenen Gedanken.</p>
<h4>Das Wissen und der Geist entscheiden über das Glück</h4>
<p>Die Grundlage bildet das Wissen über positive und negative Gedanken und Emotionen. Wer weiß, welche Emotionen und Verhaltensweisen schädlich oder förderlich sind, ist überhaupt erst einmal in der Lage an diesen Dingen zu arbeiten. Wer sich entscheidet, die zu Glück führenden Faktoren zu erlernen und die richtigen Schritte einzuleiten, hat bereits eine wichtige Entscheidung für seinen Glückspegel getroffen.</p>
<p>Es ist also notwendig, für die Schulung des Geistes (Psyche, Intellekt, Verstand, Herz, Gefühle) zunächst die Faktoren zu identifizieren, welche Glück oder Leid bei uns selbst oder dem eigenen Umfeld hervorbringen. Erst dann können die Glücksfaktoren vertieft und die Leid bringenden Faktoren eliminiert werden.</p>
<p>Neben dem Wissensaufbau über die eigenen Gefühle und Verhaltensweisen, braucht es eine Überzeugung, dass eine Verhaltensveränderung etwas positives bewirkt. Aus dieser Überzeugung entsteht schließlich eine Entschlossenheit, um Handlungen auch wirklich ernsthaft umzusetzen.</p>
<p>Ebenso bestätigt der Dalai Lama, dass Glück durch die eigene Geistesverfassung bestimmt wird, nicht durch äußere Faktoren. Erfolg und Tragödien beeinflussen uns kurzfristig, doch verblasst deren Auswirkung mit der Zeit.</p>
<p>Es gibt im Buddhismus vier Faktoren zur Erfüllung von Glück: Reichtum, weltliche Befriedigung, Spiritualität und Erleuchtung. Die Gesundheit, materielle Möglichkeiten und Freunde sind die Grundlage, sofern wir diese mit einer positiven Geisteshaltung zu schätzen wissen. Je positiver und ruhiger unser Geist durch Mitgefühl, Gelassenheit und Zuneigung ist, desto mehr können wir unser Leben genießen.</p>
<h4>3 Prämissen gegen negative Geisteszustände</h4>
<p>Der Dalai Lama beschäftigt sich auch sehr tiefgehend mit den negativen Geisteszuständen, da sie den inneren Frieden stören und die Psyche durcheinanderbringen. Um diese erkennen und bekämpfen zu können, hat der Dalai Lama 3 Prämissen aufgestellt, an denen wir uns ausrichten können.</p>
<ol>
<li>
<p>Alle verblendeten Geisteszustände, Leid verursachenden Gefühle und Gedanken sind grundsätzlich verzerrt. Es sind falsche Wahrnehmungen. Positive Emotionen haben eine solide Grundlage in unserem Geist, Verblendungen nicht. Denn die positiven Emotionen lassen sich in der Realität anhand eigener Erfahrung rechtfertigen, die negativen nicht.</p>
</li>
<li>
<p>Die positiven Geisteszustände können als Mittel gegen die negativen wirken. Je mehr man deren Faktoren stärkt und fördert, wird die Wirkung der Verblendungen geschwächt. Dazu braucht es viel Weisheit, um die wahre Natur der Realität zu verstehen.</p>
</li>
<li>
<p>Unser Geist, das stabile Bewusstsein, ist von Natur aus rein und frei von Verblendungen.</p>
</li>
</ol>
<p>Ängste und Sorgen lösen im Gehirn biochemische Reaktionen aus, ähnlich wie eine Stressreaktion. Halten sie an oder eskalieren sogar noch, ohne dass es eine reale Bedrohung gibt, können sie katastrophale Auswirkungen haben.</p>
<p>Um dem daraus resultierenden Leid und den physischen und psychischen Krankheiten entgegenzuwirken, können zunächst die klassischen stressreduzierenden Maßnahmen vorgenommen werden. Dazu zählen Bewegung, eine gesunde Ernährung und der Umgang mit einem positiven sozialen Umfeld. Der Dalai Lama fügt noch das Erlernen von Mitgefühl (emotionale Intelligenz) hinzu und das kritische Hinterfragen der angstauslösenden Gedanken.</p>
<p>Auch wenn die beiden es völlig unterschiedlich beschreiben, so kann man in den unten verlinkten Bücher (Die Regeln des Glück vom Dalai Lama und Search Inside Yourself von Chade-Meng Tan) viele Parallelen erkennen.</p>



<h3>20 Faktoren für mehr Zufriedenheit</h3>
<p>Viele der Faktoren wurden bereits genannt. Daher zähle ich sie lediglich auf, ohne näher auf sie einzugehen. Die Reihenfolge ist willkürlich und hat keinerlei Bedeutung. Alle Punkte haben grundsätzlich denselben Wert.</p>
<ul>
<li>Das soziale Umfeld, bestehend aus der Familie, den engen Freundschaften und auch lose Bekanntschaften fördern</li>
<li>Erlebnisse mit anderen schaffen: erzählen, lachen, diskutieren, zuhören</li>
<li>Die Gesundheit pflegen, wozu vor allem auch die Freiheit von Krankheiten zählt</li>
<li>Umgang mit positiven und negativen Gedanken / Emotionen erlernen</li>
<li>Zufriedenheit fokussieren und auch an schlechten Dingen etwas Positives sehen, ohne sich zu ärgern</li>
<li>Die Bildung und das damit einhergehende Einkommen</li>
<li>Lernen und Kreativität in den Alltag einbauen</li>
<li>Sich selbst akzeptieren und lieben lernen, ohne Vergleiche mit anderen</li>
<li>Unzufriedenheit kann ein Auslöser für Veränderungen sein, dabei sollten auch Erfolge wahrgenommen werden</li>
<li>Schöne Augenblicke reflektieren und festhalten (Dankbarkeitstagebuch)</li>
<li>Das Selbstvertrauen und die empfundene Freiheit in wichtigen Lebensentscheidungen</li>
<li>Offenheit gegenüber Lösungen bei Problemen und Hindernissen</li>
<li>Konfliktmanagement verbessern, um Verständnis / Mitgefühl zu entwickeln und Konflikte auflösen zu können</li>
<li>Zeit für sich selbst nehmen (Ruhe, Erholung, Selbstreflexion)</li>
<li>Für nicht notwendige oder nicht zielführenden Tätigkeiten Nein sagen lernen</li>
<li>Sich mit Leid und Unzufriedenheit proaktiv befassen, um gerüstet zu sein, wenn negative Dinge passieren</li>
<li>So viel Zeit wie möglich in der Natur verbringen</li>
<li>Verrückte Dinge planen und erleben</li>
<li>Schöne Dinge aus der Kindheit wiederholen (essen oder erleben)</li>
<li>Tätigkeiten weglassen, die keinen Spaß machen</li>
</ul>



<h2>Fazit</h2>
<p>Jetzt haben wir sehr ausführlich beleuchtet, was Zufriedenheit wirklich ist. Ich hoffe du kannst nachvollziehen, dass es weniger auf das schneller, höher, weiter ankommt. Der Schlüssel ist, das schätzen zu lernen, was du bereits erreicht hast. Glück ist nicht mit Freude zu verwechseln. Denn Freude hört auf, sobald der Stimulus vorüber ist.</p>
<p>Dabei ist es unglaublich wichtig, sich nicht selbst wegen äußerer Einflüsse verrückt zu machen. Weder durch Vergleiche mit anderen, noch mit den eigenen Gedanken.&nbsp;</p>
<p>Es gibt immer wieder Situationen, in denen wir glauben, dass das jetzt das Schlimmste ist, was uns passieren konnte. Wir werden nie wieder glücklich sein können. Egal ob das durch einen Konflikt, eine Veränderung der Lebensumstände (Jobwechsel, Scheidung), einen Todesfall oder gar auf Grund von Social Media oder den Nachrichten ist. Ich kann dich nur dazu einladen, dann einmal vor die Tür zu gehen. Sprich mit der Verkäuferin im Supermarkt oder mit dem Nachbarn. Ganz schnell merkst du, dass trotzdem alles irgendwie OK ist. Der Lärm ist im Alltagsleben meist weniger präsent als wir selbst glauben.</p>
<p>Dieses Mal möchte ich mit einem Zitat abschließen:</p>
<p><span style="color: #0000ff;">Was braucht ein glücklicher Mensch? Nichts. Er ist bereits glücklich.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p>Wie definierst du für dich Zufriedenheit? Und was tust du für dein Glück?</p>
<p>Wenn schon Bildung und ein fachspezifisches Studium zu einer besseren Lebensweise führen. Was kann dann eine Ausbildung bewirken, die sich auf Faktoren bezieht, die zu dauerhaftem Glück führen?</p>
<p>Kommentiere es gerne!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne: Bleib niemals wie du heute bist!</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="240" height="66" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/02/Unterschrift-neu-e1645277377866.png?resize=240%2C66&#038;ssl=1" alt="Unterschrift" class="wp-image-346"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p><span style="font-size: 18pt; color: #a80808;">+ + + + + Achtung + + + + +</span></p>
<h3><span style="font-size: 18pt; color: #3464b2;">Möchtest nur mehr zum Thema Glück erfahren?</span></h3>
<p><span style="font-size: 14pt;"><strong>Dann schau dir die folgenden Beiträge und Buchempfehlungen an!</strong></span></p>
<p> </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%">
<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/gluck-haben-oder-glucklich-sein/"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="853" height="480" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/10/Konzert-Konfetti.jpg?resize=853%2C480&#038;ssl=1" alt="Glück" class="wp-image-1605" srcset="https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/10/Konzert-Konfetti.jpg 853w, https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/10/Konzert-Konfetti-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 853px, 100vw" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Glück haben vs. Glücklich sein</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:75%">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/gluck-haben-oder-glucklich-sein/">Möchtest du lieber Glück haben oder glücklich sein?</a></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Woher stammt der Begriff Glück?</li>



<li>Glück / Erfolg / Zufriedenheit</li>



<li>Bedeutung von Glück</li>



<li>Glücksforschung</li>
</ul>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:25%">
<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/leid-und-unzufriedenheit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="678" height="480" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/10/Mann-traurig.jpg?resize=678%2C480&#038;ssl=1" alt="Silhouette eines Mannes" class="wp-image-1681" srcset="https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/10/Mann-traurig.jpg 678w, https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/10/Mann-traurig-480x340.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 678px, 100vw" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Unzufriedenheit + Leid</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:75%">
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/leid-und-unzufriedenheit/">Leid und Unzufriedenheit verhindern Glück!</a></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie entstehen Leid und Unzufriedenheit?</li>



<li>Falsche Belohnungen</li>



<li>Glücksangst + Versagensangst</li>



<li>in die Zukunft blicken</li>
</ul>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://growthvibe.de/2022/buecher/dalai-lama-regeln-des-glucks/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Dalai Lama</strong>: Die Regeln des Glücks</a></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized is-style-default"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/5-Sterne.png?w=1080&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-652" style="width:250px"/></figure>
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<p class="wp-block-paragraph"><a rel="noreferrer noopener" href="https://growthvibe.de/2022/buecher/tan-search-inside-yourself/" target="_blank"><strong>Tan</strong>, Chade-Meng: Search Inside Youself</a></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized is-style-default"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/5-Sterne.png?w=1080&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-652" style="width:250px"/></figure>
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<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://growthvibe.de/2022/buecher/bucay-drei-fragen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Bucay</strong>, Jorge: Drei Fragen</a></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized is-style-default"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/5-Sterne.png?w=1080&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-652" style="width:250px"/></figure>
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<p class="wp-block-paragraph"><a rel="noreferrer noopener" href="https://growthvibe.de/2022/buecher/watzlawick-anleitung-zum-ungluecklichsein/" target="_blank"><strong>Watzlawick</strong>, Paul: Anleitung zum Unglücklichsein</a></p>



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