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		<title>Hans Rosling &#8211; Factfulness</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kevin Bruns]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 09:44:18 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 2</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>1. Worum geht es? Hans Rosling, ein schwedischer Professor für internationale Gesundheit, hat sich die Aufklärung über den Zustand der Welt zur Lebensaufgabe gemacht. Mit seinem möchte er das Vorhaben weiter vorantreiben. Hat er vor den verschiedensten Gruppen Vorträge gehalten, möchte er nun mit seinem Buch die Allgemeinheit über den Zustand der Welt aufklären und in [&#8230;]</p>
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<h2>1. Worum geht es?</h2>
<p>Hans Rosling, ein schwedischer Professor für internationale Gesundheit, hat sich die Aufklärung über den Zustand der Welt zur Lebensaufgabe gemacht.</p>
<p>Mit seinem möchte er das Vorhaben weiter vorantreiben. Hat er vor den verschiedensten Gruppen Vorträge gehalten, möchte er nun mit seinem Buch die Allgemeinheit über den Zustand der Welt aufklären und in dem Zusammenhang den Menschen die Deutung entsprechender Statistiken näherbringen.</p>
<p>Es geht um die Veränderung von Armut, Gesundheit, Wohlstand und die Lebenserwartung auf unserem Planeten.</p>



<h2>2. Warum habe ich es gelesen?</h2>
<p>Auf der einen Seite wurde das Buch auf LinkedIn, in Podcasts oder in Gesprächen immer wieder genannt. Schon allein deswegen war es für mich eines der Bücher, ich unbedingt mal lesen möchte.</p>
<p>Doch natürlich bin ich selbst auch sehr an dem Wandel unserer Welt interessiert. Vor allem hat mich interessiert, wie Hans Rosling erklärt, warum gewisse Dinge so in den Medien dargestellt werden, wie sie es heute tun.</p>



<h2>3. Was habe ich mitgenommen?</h2>
<p>Tatsächlich ist das relativ dürftig. Es war wie eine Tierdoku. War mal interessant, darüber etwas zu hören, aber für mich mitnehmen konnte ich nichts.</p>



<h2>4. Wie bewerte ich es?</h2>
<p>Ich bin tatsächlich etwas enttäuscht von dem Buch. Ich möchte nicht abstreiten, dass die Themen und korrekte Interpretation der Statistiken unglaublich wichtig sind.</p>
<p>Hans Rosling vergleicht immer wieder die Ergebnisse zu seinen Fragen mit der theoretischen Beantwortung von Schimpansen. Dass wir Menschen die Fragen schlechter beantworten, als es ein Schimpanse per Zufall machen würde.</p>
<p>Leider erwähnt er das geschätzte 100 x im Buch. Er lässt dabei völlig außer Acht, dass es Menschen gibt, die solche Interpretationen von Statistiken überhaupt nicht interessiert und manche die Fragen falsch beantworten, weil sie auf Grund der Fragestellung die Fragen falsch einordnen. Er setzt das Ergebnis mit dem Wissensstand gleich. Das sehe ich persönlich etwas anders. Zumal es auch bei mir so war, dass diese klassischen Formen der Verzerrung eine ebenso große Rolle gespielt haben.</p>
<p>Es war zwar irgendwie interessant zu lesen. Zumal er auch spannende Erzählungen aus seinen Tätigkeiten für Ärzte ohne Grenzen teilt. Doch für mich persönlich hat das Ganze keine so große Relevanz. Ich muss zugeben, dass ich den Großteil nach einigen Wochen auch schon wieder vergessen habe.</p>
<p>Daher vergebe ich nur 3 Sterne für das Buch.</p>



<h2>5. Kann ich es weiterempfehlen?</h2>
<p>Ich kann die Euphorie zu diesem Buch nicht so richtig teilen. Es war zwar mal interessant, ein bisschen über die globalen Statistiken zu erfahren, mehr aber auch nicht. Es schadet zwar nicht, es mal gelesen zu haben. Ich denke aber nicht, dass man es unbedingt gelesen haben sollte.</p>



<p></p>



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<p><strong>Hans Rosling &#8211; Factfulness</strong></p>



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</div>



<p></p>



<p></p>



<p></p>
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		<title>Sven Voelpel &#8211; Entscheide selbst, wie alt du bist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kevin Bruns]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 08:27:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 2</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>1. Worum geht es? Sven Voelpel ist Professor für Betriebswirtschaft an der Universität Bremen. Doch sein Herzensthema ist das gesunde Altern. In seinem Buch spricht er nicht nur darüber, was das Alter überhaupt ist und wo es Unterschiede zwischen dem kalendarischen und biologischem Alter gibt. Er baut Studien und viele Geschichten aus dem Leben, aus Filmen [&#8230;]</p>
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<h2>1. Worum geht es?</h2>
<p>Sven Voelpel ist Professor für Betriebswirtschaft an der Universität Bremen. Doch sein Herzensthema ist das gesunde Altern.</p>
<p>In seinem Buch spricht er nicht nur darüber, was das Alter überhaupt ist und wo es Unterschiede zwischen dem kalendarischen und biologischem Alter gibt. Er baut Studien und viele Geschichten aus dem Leben, aus Filmen oder Büchern mit ein, die dem Leser ein besseres Gefühl für das Thema geben.</p>
<p>Im Kern geht es darum, was die Stellschrauben sind, wie wir Menschen gesund und vital alt werden können. Daher spricht er auch über genetische Veranlagungen und bestimmte Prozesse und Einflussfaktoren, die das Altern beeinflussen.</p>



<h2>2. Warum habe ich es gelesen?</h2>
<p>Ich beschäftige mich im Rahmen der Ernährungsberater-Ausbildung aktuell viel mit Ernährung und gesundem Altern. Daher passte das Buch sehr gut in meinen Lesestoff.</p>
<p>Gestoßen bin ich auf Sven Voelpel, als den Nachfolger dieses Buches in manchen Podcasts vorgestellt hat. Ich fand ihn als Typ Mensch interessant und habe mir daher diese beiden Bücher zugelegt.</p>



<h2>3. Was habe ich mitgenommen?</h2>
<p>Viele Erläuterungen über Stoffwechselvorgänge oder die Nachteile mancher schlechten Lebensweise waren mir natürlich bereits bekannt. Spannend fand ich die Betrachtung dieser Inhalte aus der Brille des gesunden Alterns. Vor allem die Studien und Tierversuche haben mich fasziniert.</p>
<p>Neu war für mich, zum Beispiel die ganze Theorie, warum wir Menschen überhaupt altern und was dabei im Körper passiert. Ebenso, wie wir diese Vorgänge verlangsamen können.</p>



<h2>4. Wie bewerte ich es?</h2>
<p>Das Buch hat sich sehr flüssig lesen können. Man merkt, dass Sven Voelpel sich schon sehr lange mit dem Thema beschäftigt. Er hat viele plastische Gleichnisse und Beispiele eingebaut, die sie so manch merkwürdige Lebensweise deutlich in Frage stellen.</p>
<p>Was mich allerdings im Lesefluss gestört hat, dass er die Quellenangaben mitten in den Text geschrieben hat. So liest man automatisch &#8222;vgl. [Autor] / [Buchname] / [Erscheinungsjahr]&#8220; mit. Die Quellenangabe an sich, ist natürlich für den Textinhalt völlig irrelevant. Ein kurzer Verweis mit einer hochgeschriebenen Zahl und das benennen der Quelle am Ende jedes Kapitels oder als Fußzeile hätte es auch getan. Wir sprechen immerhin von rund 150 Quellen aus 250 Seiten.</p>
<p>Meine Mitschrift aus dem Buch war dennoch recht kurz, weil viele Inhalte entweder viel zu allgemein beschrieben und damit das &#8222;Wie&#8220; nicht gut genug herauskommt. Oder, weil es sich um viele langwierige Erläuterungen handelt, warum etwas ist wie es ist. Ich schreibe mir immer nur konkrete Infos oder Handlungsempfehlungen mit. Und ebendiese empfand ich etwas unterrepräsentiert.</p>
<p>Daher bin ich insgesamt nur bei 3 Sternen. Das liegt aber eher an meinen persönlichen Ansprüchen.</p>



<h2>5. Kann ich es weiterempfehlen?</h2>
<p>Wer einen gut lesbaren Überblick über das Thema &#8222;gesund altern&#8220; haben möchte, ist mit diesem Buch gut beraten. Viele Themen werden leicht verdaulich erklärt und sehr bildlich dargestellt.</p>
<p>Ich kann das Buch daher auf jeden Fall weiterempfehlen. Wer richtig in die Tiefe abtauschen möchte, wird mit dem Buch nicht so glücklich werden.</p>



<p></p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:70%">
<p><strong>Sven Voelpel &#8211; Entscheide selbst, wie alt du bist</strong></p>



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		<title>03.2024: Verzicht auf Kaffee + Zucker + Alkohol</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kevin Bruns]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 07:41:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Challenges]]></category>
		<category><![CDATA[Challenge]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 5</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Aktuell nimmt das Thema Ernährung einen großen Raum in meinem Alltag ein. Nicht nur, dass ich durch mein vor Kurzem begonnenem Marathontrainings wieder etwas mehr auf die Ernährung achten muss. Ich mache aktuell nebenbei auch eine Ausbildung zum Ernährungsberater und werde mich anschließend noch zum Fitnesstrainer und Gesundheitscoach ausbilden lassen. Nebenbei lese ich natürlich sämtliche [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 5</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<p>Aktuell nimmt das Thema Ernährung einen großen Raum in meinem Alltag ein. Nicht nur, dass ich durch mein vor Kurzem begonnenem Marathontrainings wieder etwas mehr auf die Ernährung achten muss.</p>
<p>Ich mache aktuell nebenbei auch eine Ausbildung zum Ernährungsberater und werde mich anschließend noch zum Fitnesstrainer und Gesundheitscoach ausbilden lassen. Nebenbei lese ich natürlich sämtliche Bücher, die ich in die Finger bekomme.</p>
<p>Mein Ziel ist es, über 100 Jahre alt zu werden und dabei gesund zu altern. Also möglichst lange geistig fit und mobil bleiben. Aus diesem Grunde möchte ich das ganze Thema einmal für mich durchdringen.</p>
<p>Dazu gehört natürlich auch, dass ich ein paar Dinge ausprobiere.</p>



<h2>Wie komme ich auf die Idee?</h2>
<p>Was hat es also mit dieser Challenge auf sich?</p>
<p>Ich muss zugeben, die Fastenzeit nach dem Karneval hat mich ein wenig inspiriert. Einige in meinem Bekanntenkreis wollen bis Ostern auf Süßigkeiten, Alkohol oder sonst was verzichten.</p>
<p>Um keine Zeit zu verlieren, möchte ich auf mehrere Sachen gleichzeitig verzichten. So habe ich mir vorgenommen, für einen Monat Alkohol, Kaffee und Haushaltszucker aus meiner Ernährung zu streichen.</p>



<h2>Was erhoffe ich mir davon?</h2>
<p>Es geht mir dabei gar nicht darum, zwanghaft auf Alkohol oder Süßigkeiten zu verzichten. Ich trinke sowieso nur maximal 5x im Jahr so viel, dass ich kein Auto mehr fahren dürfte. Wirklich sehr selten trinke ich ein Glas Wein oder ein Bier.</p>
<p>Es geht mir vielmehr darum, mich mit den versteckten Zuckerquellen zu beschäftigen. Ebenso glaube ich, dass der Konsum von Kaffee vielmehr eine Routine ist, als ein notwendiges Getränk, um in den Tag starten zu können.</p>
<p>Ich möchte einfach mal genauer hinschauen und prüfen, wo ich meine Ernährung noch weiter optimieren kann.</p>



<h2>Was beinhaltet die Challenge?</h2>
<h3>Verzicht auf Alkohol</h3>
<p>Unbestritten ist Alkohol schädlich für den Körper, auch wenn zum Beispiel Wein in kleinen Mengen in mancher Literatur als gesundheitsfördernd gilt. Daher werde ich komplett auf Alkohol verzichten. Wie gesagt, ist der Alkoholkonsum sowieso nicht wirklich existent in meiner Ernährung. Aber Verzicht heißt Verzicht &#8211; auch beim Kochen.</p>
<h3>Verzicht auf Zucker</h3>
<p>Hier fehlt mir ein vernünftiger Oberbegriff, um das präzise zu beschreiben.</p>
<p>Ich meine mit dieser Kategorie, dass ich sowohl auf sämtliche Süßigkeiten verzichten möchte, auf Chips oder ähnliches, als auch auf sämtliche Nahrungsmittel, in denen viel Zucker enthalten ist &#8211; wie Gebäck oder Cola.</p>
<p>Zum Thema Zucker, noch ein kleiner Einschub.</p>
<p>Viele setzen Zucker mit Kohlenhydraten gleich. Nein, ich werde nicht auf Kohlenhydrate verzichten. Da ich mich im Marathontraining befinde, benötige ich Kohlenhydrate.</p>
<p>Es gibt in der Familie der Saccharide (Kohlenhydrate) sogenannte Einfach-, Zweifach- oder Mehrfachzucker. Einfachzucker sind in erster Linie Glukose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker). Dies sind die Hauptenergieträger im Körper und vor allem für den Sport sehr wichtig. Auf Obst, Honig oder auch Dextrose werde ich nicht verzichten.</p>
<p>Bei den Zweifachzuckern stoßen wir auf die Saccharose (Haushaltszucker) und Laktose (Milchzucker). Und eben dieser Haushaltszucker ist der, auf den ich verzichten möchte. Dieser wird häufig in Süßspeisen oder Backwaren verwendet und bietet wenig Mehrwert für den Körper.</p>
<p>Bei Mehrfachzucker sprechen wir von Nahrungsmittel mit viel Stärke oder Ballaststoffen. Auf Getreide, Hülsenfrüchte und Knollenfrüchten werde ich ebenfalls nicht verzichten.</p>
<p>Zusätzlich verzichte ich auf Chips oder andere Backwaren, die für mich ebenso schädlich wie Süßigkeiten sind.</p>
<h3>Verzicht auf Kaffee</h3>
<p>Hier scheiden sich die Geister. Einige Quellen sprechen Kaffee leistungssteigernde oder gesundheitsförderliche Fähigkeiten zu. Andere Quellen warnen vor der langen Halbwertszeit von Kaffee im Körper, welche sich negativ auf den Schlaf auswirkt.</p>
<p>Ich trinke meistens 3 Tassen Kaffee am Tag. Eine morgens beim Aufstehen, eine gegen 10 Uhr und eine nach der Mittagspause gegen 14 Uhr. Für mich sind es meist eher Rituale, als dass ich wirklichen Bedarf an Kaffee verspüre. Ich möchte also einfach mal testen, wie es läuft, wenn ich Kaffee durch Tee ersetze. Vor allem den Schlaf werde ich genau unter die Lupe nehmen.</p>



<h2>Wie kontrolliere ich den Erfolg?</h2>
<p>Ich werde hierfür nicht meine ganze Ernährung tracken oder mitschreiben. Es ist relativ klar, worauf ich verzichte. Und daran möchte ich mich konsequent halten. Jeden Verstoß werde ich auf eine Liste schreiben.</p>
<p>Es geht mir hierbei auch nicht darum, am Ende 0,0 g Haushaltszucker zu mir genommen zu haben. Ich werde möglichst alle Gerichte selbst kochen, keine Fertigprodukte nutzen und für das ein oder andere Produkt eine Alternative suchen.</p>



<h2>Welche Herausforderung sehe ich?</h2>
<p>Grundsätzlich sehe ich beim Alkohol die geringste Herausforderung. Da auch keine großen Feiern anstehen, werde ich mich auch nicht erklären müssen. Da ich sowieso sehr wenig Alkohol trinke, bin ich hier ganz entspannt.</p>
<p>Beim Kaffee bin ich einfach gespannt. Ob er mir fehlen wird oder ich diesen Entzug merke. Beim klassischen Fasten habe ich bisher auch immer auf Kaffee verzichtet, was in den 7 bis 10 Tagen problemlos ging. Dennoch ist Kaffee ein Genussmittel, welches ich auch gerne mal auf der Arbeit oder in Cafés zu mir nehme.</p>
<p>Kommen wir nun zur größten Herausforderung. Auf klassische Süßigkeiten und Gebäck zu verzichten, sollte kein Problem sein. Da ich selbst auch so gut wie nie Zucker in meinen Gerichten verwende, wird auch das funktionieren.</p>
<p>Die größte Schwierigkeit wird es sein, meinen Sport angemessen zu unterstützen. Diese Energieriegel mit Schokolade fallen nun weg. Ich werde versuchen, dies mit reiner Dextrose und selbst gemachten Energy-Balls zu kompensieren. Bei den Proteinshakes werde ich mal genauer prüfen müssen, was die Bestandteile angeht. Ungern möchte ich komplett darauf verzichten.</p>
<p>Ich werde bei einigen Nahrungsmitteln 2x hinschauen müssen. Das erfordert etwas Aufwand und Kreativität bei der Suche nach Alternativen.</p>



<p></p>



<h2>Fazit</h2>
<p>Da ich nichts tracke, was den Erfolg dieser Challenge bestätigt, werde ich zumindest wöchentlich meine Beobachtungen teilen.</p>
<h3>Fazit nach Woche 1</h3>
<p>Ich muss sagen, dass ich zu Beginn dieser Woche ganz schön energielos durch den Tag gegangen bin. Das muss nicht zwingend am Zucker oder Kaffee liegen. Ich habe es in der Vorwoche auch etwas mit dem Sport übertrieben.</p>
<p>Wirklich positiv war mein Schlaf. Meine Oura-App hat meinen Schlaf regelrecht gefeiert. Anstatt einen Wert von zwischen 75 und 80, wie es durchschnittlich bei mir der Fall ist, lag der Wert in dieser Woche bei 85 oder höher.</p>
<p>Ansonsten hatte ich viele Phasen, in denen ich Heißhunger hatte. Mit Tee, Nüssen oder Käse konnte ich dem etwas entgegenwirken. Ich gehe davon aus, dass sich das im Laufe des Monats legen wird.</p>
<h3>Fazit nach Woche 2</h3>
<p>Die Woche lief wirklich gut. Ich habe mir Energy Balls gemacht und eine große Ladung Nüsse und viel Gemüse zum Knabbern zugelegt. Komischerweise habe ich recht häufig zu den Snacks gegriffen.</p>
<p>Doch insgesamt habe ich mich wirklich gut gefühlt und sogar beim 10km-Wettkampf die beste Zeit seit 3 Jahren gelaufen. Der Schlaf war ebenfalls weiterhin gut.</p>
<h3>Fazit nach Woche 3</h3>
<p>Diese Woche war wieder irgendwie komisch. Ich habe relativ schlecht geschlafen und mich wieder etwas energielos gefühlt. Mein Sportpensum mit 4 Laufeinheiten + einmal Fitnessstudio und einem Tag Wandern war höher als in den letzten Wochen. </p>
<p>Ich war in dieser Woche auch 2 Tage im Büro. Die Autofahrt morgens um 5.30 Uhr ohne Kaffee ist mir schon schwerer gefallen. Den vielen Versuchungen, wie Kuchen, Nachtisch, Waffeln und Eis konnte ich schweren Herzens widerstehen.</p>
<p>Am Wochenende fand noch ein Halbmarathon statt, den ich komplett ohne Nahrungsaufnahme sehr gut geschafft habe. Das lässt mich vermuten, dass mein Fettstoffwechsel mittlerweile etwas aktiver ist.</p>
<h3>Fazit nach Woche 4</h3>
<p>In dieser Woche habe ich mir zunächst etwas Ruhe verordnet und wieder mehr auf die Ernährung geachtet. Also mehr und ausgewogener essen und zu besseren Uhrzeiten. Der Rest der Woche lief problemlos, sodass auch die Sporteinheiten gut funktioniert haben.</p>
<p>Der Schlaf war zwar immer noch mäßig gut, aber ich habe mich besser gefühlt.</p>
<h3>Fazit zur Challenge</h3>
<p>Ich muss sagen, dass es am Ende leichter durchzuhalten war, als ich gedacht habe. Solange ich mich selbst versorgt habe, hatte ich auch kein Bedürfnis nach Süßem und Kaffee.</p>
<p>Sonst habe ich immer vor oder nach den Sporteinheiten einen Riegel oder etwas ähnliches gegessen und bei Bedarf während langen Einheiten (länger als 90 Minuten) zu weiteren Energy-Riegeln, Gels oder Dextrose gegriffen. Das habe ich einfach ersatzlos gestrichen, was vielleicht keine gute Idee war.</p>
<p>In Gesellschaft war es schon schwerer, zu all den leckeren Dingen Nein zu sagen. Gerade in sehr sportintensiven Phasen, werde ich mich künftig nicht zurückhalten. Doch insgesamt werde ich mir weitere gesunde Alternativen zu den klassischen Snacks suchen und Zucker weiter vom Speiseplan streichen.</p>
<p>Kaffee hat mir teilweise gefehlt. Ich habe auch durch den Tee weniger Wasser zusätzlich getrunken. Beim Kaffee habe ich immer noch Wasser daneben stehen. Vielleicht war auch das ein Grund, weshalb mir ein bisschen Energie gefehlt hat.</p>
<p>Dennoch werde ich Kaffee nur noch morgens und vormittags trinken. Da Koffein lange im Körper bleibt und sich negativ auf den Schlaf auswirkt, versuche ich möglichst selten nach dem Mittag Kaffee zu trinken.</p>
<p> </p>
<p>Es war rückblickend viel einfacher, als ich gedacht habe. Ich denke, mit ein paar kleinen Stellschrauben lässt sich davon viel im Alltag übernehmen.</p>



<p></p>
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		<title>02.2024: 15 min Sport täglich</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Jan 2024 10:30:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Challenges]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 5</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Es hat mich schon immer beschäftigt: ein Fitnessstudio in den eigenen 4 Wänden. Bisher hat mich davon abgehalten, dass ich es so gut wie nie durchziehe, wenn ich zu Hause &#8222;etwas Sport&#8220; machen möchte. Egal, ob es Dehnübungen, Liegestütze oder andere Aktivitäten sind. Wenn ich Sport machen möchte, dann klappt es besser, wenn ich dafür [&#8230;]</p>
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<p>Es hat mich schon immer beschäftigt: ein Fitnessstudio in den eigenen 4 Wänden.</p>
<p>Bisher hat mich davon abgehalten, dass ich es so gut wie nie durchziehe, wenn ich zu Hause &#8222;etwas Sport&#8220; machen möchte. Egal, ob es Dehnübungen, Liegestütze oder andere Aktivitäten sind. Wenn ich Sport machen möchte, dann klappt es besser, wenn ich dafür den Ort wechsle. Also draußen laufen oder Rad fahren, ins Fitnessstudio gehe oder ähnliches.</p>
<p>Genau, da passen Wunsch und intrinsische Motivation nicht zueinander. Stimmt!</p>
<p>Dennoch hat mich der Gedanke nicht losgelassen. Meine Erklärung ist, dass mir der entsprechende Bereich dafür gefehlt hat. Vor dem Bett, im Arbeitszimmer oder vor dem TV im Wohnzimmer fühlte sich blöd an.</p>
<p>Daher habe ich nun mein Arbeitszimmer umgestellt. Auf den rund 25 Quadratmetern habe ich etwas Tetris mit meinen Schränken gespielt und siehe da, genügend Platz für ein bisschen Spielzeug. Und der Vorteil ist, dass ich den ganzen Tag darauf schaue, da ich mich sowieso die meiste Zeit im Arbeitszimmer aufhalte.</p>



<h2>Wie komme ich auf die Idee?</h2>
<p>Die Motivation des neuen Equipments möchte ich mitnehmen und sie mit dem &#8222;sozialen Druck&#8220; einer Challenge koppeln.</p>
<p>Die Challenge verfolgt ein ähnliches Prinzip wie die Challenge aus <a href="https://growthvibe.de/2022/challenges/09-2022-streak-running-liegestuetze/" target="_blank" rel="noopener">09.2022: Streak Running</a>. Kleine niedrigschwellige Einheiten, Kontinuität ist wichtiger als Qualität.</p>
<p>Da ich viel zu Hause arbeite und öfter mal zum Nachdenken durch die Wohnung laufe, ist meine Idee, dass ich dann auch eine Sportübung machen kann.</p>



<h2>Was erhoffe ich mir davon?</h2>
<p>Da mein erstes großes Ziel des Jahres der Marathon in Duisburg am 02.06. ist, verliere ich durch die vielen Laufeinheiten meinen Körper immer etwas aus den Augen. Krafteinheiten werden übersprungen oder zumindest gekürzt. Doch genau das hat mich bei den letzten Marathons von guten Zeiten abgehalten. Die Muskeln haben zugemacht, die aufrechte Körperhaltung war nicht mehr möglich.</p>
<p>Durch diese vielen kleineren Übungen möchte ich immer wieder ganz kleine Impulse setzen. Es geht mir hier auch vielmehr um das Training der roten Muskelfasern. Die weißen Muskelfasern, sind die schnellen Muskelfasern, welche bei schwerer Kraftanstrengung und explosiven Bewegungen zum Tragen kommen. Die roten Muskelfasern sind diejenigen, die bei lang anhaltenden Anstrengungen beansprucht werden und sehr ausdauernd sind.</p>
<p>Genau das ist beim Laufen der Fall. Und dafür möchte ich diese Muskelfasern explizit trainieren. Mit kleinen Einheiten und vielen Wiederholungen. Die Maximalkraft ist eher nebensächlich.</p>



<h2>Was beinhaltet die Challenge?</h2>
<p>Die Challenge ist sehr einfach. Es ist egal, was ich mache &#8211; Hauptsache, es dauert mindestens 15 Minuten. Um die Challenge besser in den Alltag integrieren zu können, müssen die 15 Minuten auch nicht an einem Stück absolviert werden. Einzelne Übungen während der Arbeit sind ebenso möglich. Ich möchte mich auch ungern mit einem Hemd auf den Boden legen.</p>
<p>Doch bevor wir uns meine Regeln anschauen, werfen wir erst einmal einen Blick auf das Equipment.</p>
<h3>Welche Hilfsmittel stehen zur Verfügung?</h3>
<p>Direkt neben meinem Stehschreibtisch hängt nun eine <strong>Klimmzugstange</strong> an der Wand. Auch, wenn mir noch etwas das Vertrauen an die Lastfähigkeit der Stange mangelt, ist sie natürlich ein Teil davon. Perspektivisch möchte ich hier auch einen Sandsack aufhängen.</p>
<p>Zusätzlich habe ich verschiedene <strong>Widerstandsbänder</strong>, mit denen ich diverse Kraftübungen durchführen kann. Wie gesagt, geht es vielmehr um hohe Wiederholungszahlen, anstatt der Maximalkraft. Dafür reichen die Bänder aus.</p>
<p>Seit etwas längerer Zeit schlummert ein <strong>TRX-Band</strong> in meinem Regal. Auch das hängt nun an der Klimmzugstange und erweitert meine Möglichkeiten für Körperübungen.</p>
<p>Natürlich habe ich auch mein Rennrad über den Winter auf dem <strong>Rollentrainer</strong> eingespannt. Ein paar Ausdauereinheiten werde ich auch hier absolvieren. Vor einem Jahr war auch dies bereits eine Challenge, in welcher ich meine <a href="https://growthvibe.de/2023/challenges/02-2023-tv-zeiten-rollentrainer/" target="_blank" rel="noopener">TV-Zeiten auf dem Rollentrainer</a> verbracht habe.</p>
<p>Dann habe ich noch ein <strong>Springseil</strong>, einen <strong>Gymnastikball</strong> und andere kleinere Gegenstände.</p>
<p>Natürlich werde ich auch weiter Laufen gehen oder ins Fitnessstudio.</p>
<h3>Was ist erlaubt? Was nicht?</h3>
<p>Es soll bei den Übungen schon eine Erhöhung der Herzfrequenz erkennbar sein. Also Dehnübungen oder die Blackroll fallen als Sporteinheiten für diese Challenge raus. In diesen 15 Minuten ist es demnach wichtig, anstrengende Übungen mit vielen Wiederholungen durchzuführen.</p>
<p>Lauf- oder Radeinheiten zählen ebenfalls dazu. Auch wenn sie eher als Ausdauereinheiten gelten, anstatt Krafteinheiten, kann ich mit intensiven Intervallen, Fahrtspielen oder Lauf-ABC dennoch diese Muskelfasern gezielt reizen.</p>
<p>Dann stellt sich die Frage, wie ich mit Muskelkater umgehe. Am Ende sollen mindestens 7 Stunden (28 * 15  Minuten) Sport, verteilt auf viele Einheiten auf der Uhr stehen. Ich würde mir das Hintertürchen offen lassen, bei sehr intensiven Krafteinheiten am Vortag (mindestens 45 min) den Folgetag überspringen zu können. Ebenso soll es möglich sein, eine Einheit am Folgetag nachzuholen, vorausgesetzt ich mache dann 45 min Sport, hole diese Einheit also doppelt nach.</p>
<p>Heißt allerdings auch, dass ich mit Lauf- oder Radeinheiten keine Sporteinheit kompensieren kann. Sie zählen zwar für sich als Sporteinheit, ich kann damit jedoch keine Einheit nachholen.</p>



<h2>Wie kontrolliere ich den Erfolg?</h2>
<p>Da ich sowieso immer meine Garmin-Uhr trage, ist das messen kein Problem. Natürlich ist der Pulsmesser am Handgelenk nur bedingt gut, weil er schnelle Peaks nicht erkennt und auch mal 10 Minuten braucht, um messbare Daten hervorzubringen. Doch ich merke ja selbst, ob die Übung anstrengend ist.</p>
<p>Die Übungszeit ist wichtig und mein Gefühl der Anstrengung.</p>



<h2>Welche Herausforderung sehe ich?</h2>
<p>Dasselbe wie immer. Ich bin gespannt, wie gut ich alles in den Alltag integrieren kann. Mal hier und da ein paar Minuten Sport sollten drin sein. Die Hürden sind maximal niedrigschwellig. </p>
<p>Für die nötige Abwechslung nutze ein Buch mit diversen 15-Minuten-Workouts, welche ich mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln durchführen möchte. </p>
<p>Besondere Aufmerksamkeit gilt natürlich den Tagen, an denen ich die meiste Zeit unterwegs bin. Entweder mache ich morgens meinen Sport (im Fitnessstudio) oder nehme einen Teil des Equipments mit. Abends habe ich meist selten Motivation für Sport.</p>



<p></p>



<h2>Fazit</h2>
<p>An dieser Stelle das Wichtigste vorab:</p>
<p>Ich habe an 26 von 28 Tagen 31 Sporteinheiten gemacht. Davon 12x Laufen, 8x Radfahren und 11 x Krafttraining. Davon war ich 4x im Fitnessstudio und 7x habe ich in meiner Fitnessecke Sport gemacht.</p>
<p>In der zweiten Woche konnte ich nicht mehr länger warten und habe mir noch einen Sandsack zugelegt.</p>
<h3>Wie lief es?</h3>
<p>Dass ich bis auf 2 Tage täglich Sport gemacht habe und auf insgesamt 31 Einheiten komme, finde ich persönlich sehr gut. Das waren rund 25 Stunden Sport in Wochen.</p>
<p>Selbstverständlich ist auch nicht alles reibungslos gelaufen. Direkt in der ersten Woche habe ich mich beim Kreuzheben verhoben und konnte mich 2 Tage nicht wirklich drehen oder schnell bewegen. Das war der erste Tag, an dem ich keinen Sport gemacht habe. Am zweiten bin ich auf das Fahrrad gestiegen.</p>
<p>Und wie bereits geahnt, habe ich an dem Tag, an welchem ich in unserer Geschäftsstelle vor Ort war, ebenfalls keine Sporteinheit unterbekommen.</p>
<h3>Wie bin ich vorgegangen?</h3>
<p>Da ich an einer Garmin-Challenge auf dem Rollentrainer teilgenommen habe und in der dritten Woche ins Marathontraining mit 4 Laufeinheiten pro Woche eingestiegen bin, haben diese mich mehr motiviert, als meine Fitnessübungen.</p>
<p>In meinem Kopf war es n Ordnung, wenn ich eine Sporteinheit am Tag auf dem Programm hatte. Die Fitnessübungen waren unbewusst nur der Lückenfüller, falls ich nicht ins Fitnessstudio gehe, Laufen oder Radfahren kann.</p>
<p>Vielleicht noch etwas zu den Übungen an sich. Ich habe mir meine Sammlungen an Trainingsplänen und Übungsbücher angeschaut und überlegt, wie ich diese mit den Fitnessbändern, dem eigenen Körpergewicht oder dem TRX-Band abbilden kann.</p>
<p>Diese habe ich mir dann auf ein paar Blätter zusammengeschrieben und bereitgelegt. Die meisten haben recht gut funktioniert, einige dafür gar nicht. Am meisten Spaß hat mir natürlich der Sandsack gemacht. Es war faszinierend, innerhalb von 30sec die Herzfrequenz auf 160 oder 180 Schlägen zu bekommen. </p>
<h3>Was nehme ich für die Zukunft mit?</h3>
<p>Insgesamt kann ich damit zufrieden sein. Dennoch hat diese Challenge für mich in Geschmäckle, wie der Schwabe sagen würde. Mein Ziel war es, mit dieser Challenge mehrere keine Übungen während der Arbeitszeit einzulegen. Das habe ich leider gar nicht gemacht. Entweder in der Mittagspause oder Abends habe ich mich an die Klimmzüge, den Sandsack und Fitnessbänder gemacht.</p>
<p>Auch, dass ich &#8222;nur&#8220; auf 7 Einheiten in meinem Arbeitszimmer gekommen bin, war nüchtern betrachtet keine große Leistung. Es ist ersichtlich, dass ich in diesem Kontext noch mehr Einheiten zwischendurch einbauen kann.</p>
<p>Für die Zukunft möchte ich also versuchen, häufiger kleine Einheiten in den Alltag zu integrieren. Auch unabhängig davon, ob ich Laufen gehe oder auf das Rad steige. Gerade dann sollte ich kleine, zusätzliche Krafteinheiten integrieren.</p>
<p>Den Klimmzügen bin ich leider auch nicht wirklich näher gekommen. Mit aller Gewalt komme ich auf 3 Klimmzüge. Hier möchte ich in Zukunft auf jeden Fall mehr schaffen. Ein Trainingsplan hierfür liegt schon bereit.</p>
<p>Das nächste Gerät wird noch ein schlankes Laufband, sodass ich während der Arbeitszeit oder Fortbildungen im HomeOffice auch mehr Bewegung integrieren kann.</p>
<p>Ich bleibe dran!</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>
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		<title>Dale Carnegie &#8211; Wie man Freunde gewinnt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kevin Bruns]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jan 2024 13:26:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 2</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>1. Worum geht es? Dale Carnegie war vor knapp 100 Jahren DER Experte, wenn es um Kommunikation ging. Seine Seminare und Workshops hat er weltweit gehalten. Das Buch &#8222;Wie man Freunde gewinnt&#8220; ist die Essenz aus vielen Jahren Erfahrung und ebenso langer Recherche. Das Buch wurde 1936 veröffentlicht und ist seitdem ein Bestseller, bis heute! Es [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image size-full is-resized is-style-default"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/5-Sterne.png?w=1080&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-652" style="width:200px"/></figure>



<h2>1. Worum geht es?</h2>
<p>Dale Carnegie war vor knapp 100 Jahren DER Experte, wenn es um Kommunikation ging. Seine Seminare und Workshops hat er weltweit gehalten. Das Buch &#8222;Wie man Freunde gewinnt&#8220; ist die Essenz aus vielen Jahren Erfahrung und ebenso langer Recherche.</p>
<p>Das Buch wurde 1936 veröffentlicht und ist seitdem ein Bestseller, bis heute! Es geht in dem Buch nicht nur darum, Beziehungen mit anderen Menschen zu pflegen, wie es der Titel vermuten lässt. Nein, er beschreibt auch, wie man sich beliebt macht, andere Menschen von sich überzeugt oder zu Veränderungen veranlassen kann. </p>



<h2>2. Warum habe ich es gelesen?</h2>
<p>Wenn ein Buch so häufig als eines der besten Bücher genannt wird, die jemand gelesen hat, dann kommt natürlich meine Neugierde hervor. Es lag relativ lange in meinem Regal. Ich hatte es als klassisches Networking-Buch abgestempelt und daher immer für mich wichtigere Themen gehabt.</p>
<p>Doch da ich mich in 2024 mit Seminaren und Kommunikation werde, war das Buch nun an der Reihe.</p>



<h2>3. Was habe ich mitgenommen?</h2>
<p>Auf der einen Seite habe ich für mich selbst vieles mitgenommen. Nicht nur diese vielen Facetten der Kommunikation, welche ich mir in OneNote aufbereitet habe, um in manchen Situationen schnell darauf zurückgreifen zu können.</p>
<p>Vielmehr habe ich auch ein paar schöne Tipps zum Schreiben eines Buches aufgesaugt. Es ist ja nicht grundlos über Jahrzehnte ein Bestseller. </p>
<p>Mir kamen viele Parallelen in den Sinn und auch Situationen, die ich selbst erlebt habe, wo diese Inhalte vieles einfacher gemacht hätten. Auch habe ich hin und wieder den Drang verspürt, das Buch weitere 10x zu kaufen und an bestimmte Menschen zu verschenken.</p>



<h2>4. Wie bewerte ich es?</h2>
<p>Dale Carnegie hat es geschafft, sehr wenig eigene Meinung und Theorie zu platzieren. Vielmehr besteht sein ganzes Buch aus vielen Geschichten und Situationen, die er für sich sprechen lässt. Carnegie fasst lediglich hin und wieder die Inhalte zusammen oder kommentiert die Geschichten. So wirkt das Buch zu keiner Zeit langweilig und es fällt extrem leicht, sich die Inhalte einzuprägen.</p>
<p>Die vielen einprägsamen Geschichten aus Carnegies Leben, Privatgeschichten und Geschichten aus der Arbeitswelt seiner Seminarteilnehmer, sowie Erzählungen damaliger Berühmtheiten gestalten das Buch sehr abwechslungsreich und bieten jedem Leser an der ein oder anderen Stelle einen großen Wiedererkennungswert.</p>
<p>Wie gesagt, ist das Buch mittlerweile knapp 85 Jahre alt. Die vielen Namen uns Geschichten sind etwas aus der Zeit gefallen. Ich denke, wenn diese Geschichten auf heutige Berühmtheiten angewandt werden würde, wäre der Wiedererkennungswert in den Geschichten noch größer. Doch dafür kann Dale Carnegie natürlich nichts.</p>
<p>Ich würde hier sogar 10 von 5 Sternen geben. Eines der Bücher, die jeder mal gelesen und vor allem verinnerlicht haben sollte. Dann ginge es in vielen Familien und Unternehmen um ein Vielfaches harmonischer zu.</p>



<h2>5. Kann ich es weiterempfehlen?</h2>
<p>JA!!!!!</p>
<p>Also wirklich, wirklich jeder Mensch, der mit anderen Menschen zu tun hat, sollte das Buch lesen. Ich kann es gar nicht anders beschreiben.</p>



<p></p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:70%">
<p><strong>Dale Carnegie &#8211; Wie man Freunde gewinnt</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized is-style-default"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/5-Sterne.png?w=1080&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-652" style="width:200px"/></figure>
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</div>



<p></p>
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		<title>Ken Mogi &#8211; Ikigai</title>
		<link>https://growthvibe.de/2024/buecher/mogi-ikigai/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Kevin Bruns]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jan 2024 13:01:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 2</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>1. Worum geht es? Der japanische Neurowissenschaftler Ken Mogi nimmt uns in die Welt des japanischen Ikigai. Er erzählt uns anhand vieler konkreter Beispiele, wie die Japaner ihren Ikigai leben. Ikigai verhilft den Menschen, ihr Leben mit Sinn und Freude zu gestalten. Dabei beruft er sich immer wieder auf die 5 zentralen Säulen des Ikigai: Klein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 2</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<figure class="wp-block-image size-full is-resized is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="200" height="48" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/3-Sterne-e1659773760382.png?resize=200%2C48&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-650" style="width:200px"/></figure>



<h2>1. Worum geht es?</h2>
<p>Der japanische Neurowissenschaftler Ken Mogi nimmt uns in die Welt des japanischen Ikigai. Er erzählt uns anhand vieler konkreter Beispiele, wie die Japaner ihren Ikigai leben. Ikigai verhilft den Menschen, ihr Leben mit Sinn und Freude zu gestalten.</p>
<p>Dabei beruft er sich immer wieder auf die 5 zentralen Säulen des Ikigai:</p>
<ol>
<li>Klein anfangen</li>
<li>Loslassen lernen</li>
<li>Harmonie und Nachhaltigkeit leben</li>
<li>Die Freude an kleinen Dingen entdecken</li>
<li>Im Hier und Jetzt sein</li>
</ol>



<h2>2. Warum habe ich es gelesen?</h2>
<p>Da ich mich viel mit Persönlichkeitsentwicklung, der Suche nach dem Sinn eines Menschen und Psychologie beschäftige, bin ich häufig auf das Konzept des Ikigai gestoßen.</p>
<p>Die tollen Bewertungen haben dazu geführt, dass ich zu diesem Buch gegriffen habe.</p>



<h2>3. Was habe ich mitgenommen?</h2>
<p>Ich habe ursprünglich gedacht, dass dieses Bild mit den 4 Kreisen (Was du liebst, Was du gut kannst, Wofür du bezahlt wirst, Was die Welt braucht) erklärt wird und wie wir uns dem nähern können.</p>
<p>Dieses Modell wurde mit keinem Satz erwähnt. Lustigerweise ziert es das Cover. Merkwürdig&#8230;</p>
<p>Vielmehr ging es darum, die Vorteile dieser Lebensweise mit all seinen Facetten zu erläutern. Mogi zeigt mit vielen Beispielen und wissenschaftlichen Erläuterungen, welche positiven Einflüsse Ikigai im Kontext der 5 Säulen hat.</p>
<p>Also was habe ich mitgenommen? Ein paar schöne Erläuterungen und Formulierungen. Ich verstehe auf jeden Fall besser, warum Ikigai für die Japaner so besonders macht und auch, was die japanische Kultur so besonders macht.</p>



<h2>4. Wie bewerte ich es?</h2>
<p>Mogi hat einen sehr schönen Schreibstil und hat tolle Beispiele ausgewählt, auf die er sich immer mal wieder bezieht. Vor allem gefällt mir, dass er auch immer etwas wissenschaftliche Theorie mit einstreut, um die positiven Effekte zu erläutern.</p>
<p>Mir hat etwas die Auseinandersetzung im Kontext der 5 Säulen gefehlt. Es wird dargestellt, als wäre das (für Japaner) der einzige Weg zum Glücklichsein, wer auf diese Weise nicht seinen Ikigai lebt, dem fehlt etwas. Das Buch hat lediglich 180 Seiten. Da hätten gerne noch ein paar Seiten in diese Richtung ergänzt werden können.</p>
<p>Ich wurde natürlich auch mit ein paar Fragen zurückgelassen.</p>
<ul>
<li>Hat das Modell gar nichts mit der ursprünglichen Lebensphilosophie zu tun?</li>
<li>Woher kommt dieses Modell dann?</li>
<li>Wie finden Japaner ihren Ikigai sonst?</li>
</ul>
<p>Leider bleiben diese Fragen im Buch unbeantwortet. Es ist interessant zu erfahren, was Ikigai ist und welche positiven Effekte es hat. Doch jeder Leser wird sich im Anschluss fragen, wie komme ich dort hin?</p>
<p>Auch wenn ich das was geschrieben wurde, mit 5 Sternen bewerten würde, ist das Buch in meinen Augen unvollständig. Daher vergebe ich nur 3 Sterne.</p>



<h2>5. Kann ich es weiterempfehlen?</h2>
<p>Wer mehr über die kulturellen Hintergründe erfahren möchte, kann sich das Buch ruhigen Gewissens schnappen. Wem es allerdings mehr um das Wie und das zugehörige Modell geht, wird in diesem Buch keine Antworten finden. Also nur eine bedingte Weiterempfehlung.</p>
<p> </p>



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<figure class="wp-block-image size-large is-resized is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="674" height="1024" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2024/01/Mogi-Ikigai.jpg?resize=674%2C1024&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2653" style="width:200px" srcset="https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2024/01/Mogi-Ikigai-674x1024.jpg 674w, https://growthvibe.de/wp-content/uploads/2024/01/Mogi-Ikigai-480x730.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 674px, 100vw" /></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:70%">
<p><strong>Ken Mogi &#8211; Ikigai</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="200" height="48" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/3-Sterne-e1659773760382.png?resize=200%2C48&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-650" style="width:200px"/></figure>
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</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://growthvibe.de/2024/buecher/mogi-ikigai/">Ken Mogi &#8211; Ikigai</a> erschien zuerst auf <a href="https://growthvibe.de">growthvibe.de</a>.</p>
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		<title>Lebenskrisen bewältigen: Die Not als Chance</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kevin Bruns]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jan 2024 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 15</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>Das&#160;Wort&#160;Krise setzt sich im Chinesischen aus 2 Schriftzeichen zusammen – das eine bedeutet&#160;Gefahr&#160;und das andere&#160;Gelegenheit. John F. Kennedy Prolog: Der ungewollte Schubser Schließe kurz deine Augen und erinnere dich. Denk zurück an die Momente, die dich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt haben. Lebenskrisen, diese entscheidenden Wendepunkte. Sie formen unser Leben und haben das Potenzial [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 15</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
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<p>Das&nbsp;Wort&nbsp;Krise setzt sich im Chinesischen aus 2 Schriftzeichen zusammen – das eine bedeutet&nbsp;Gefahr&nbsp;und das andere&nbsp;Gelegenheit.</p>
<cite>John F. Kennedy</cite></blockquote>



<h2>Prolog: Der ungewollte Schubser</h2>
<p>Schließe kurz deine Augen und erinnere dich. Denk zurück an die Momente, die dich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt haben. Lebenskrisen, diese entscheidenden Wendepunkte. Sie formen unser Leben und haben das Potenzial unserem Leben eine neue Richtung zu geben. Ob im Wirrwarr des beruflichen Alltags oder dem Trubel des Privatlebens. Trennungen, Trauer, Konflikte oder schlicht das Gefühl der Unzufriedenheit mit dem, was ist.</p>
<p>Was haben sie alle gemeinsam? Genau! Jede Krise trägt die Chance der Veränderung in sich. Sie kündigen sich im Vorfeld leise an und plötzlich ist er da, der Siedepunkt. Das große Chaos. Der absolute Tiefpunkt. Und das Schöne an diesen Tiefpunkten? Es kann nicht mehr schlechter werden, denn sonst wäre es ja nicht der Tiefpunkt. So beginnt der Tanz zwischen Stagnation, Wut und Wandel, und in diesem Rhythmus liegt oft der Schlüssel zur Selbstfindung.</p>
<h3>Geschichte vom Senfkorn</h3>
<p><span style="color: #0000ff;">In einem fernen Land lebte eine Frau, deren einziger Sohn tödlich verunglückt war. Sie wusste in ihrer Trauer keinen Rat mehr, wie sie es schaffen kann, nach vorne zu blicken.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">In ihrem Kummer ging sie zu einem heiligen Mann und fragte ihn: &#8222;Welche Gebete und Beschwörungen kennst du, um meinen Sohn wieder zum Leben zu erwecken?&#8220; Er antwortete ihr: &#8222;Bring mir ein Senfkorn aus einem Haus, das niemals Leid kennengelernt hat. Damit werden wir den Kummer aus deinem Leben vertreiben.&#8220;</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Die Frau begab sich auf die Suche nach dem Zauber-Senfkorn. Auf ihrem Weg kam sie bald an ein prächtiges Haus, klopfte an die Tür und brachte ihre Bitte vor: &#8222;Ich suche ein Haus, das niemals Leid erfahren hat. Ist dies der richtige Ort? Es wäre wichtig für mich.&#8220; Die Bewohner des Hauses antworteten ihr: &#8222;Da bist du an den falschen Ort gekommen&#8220;, und sie zählten all das Unglück auf, das sich jüngst bei ihnen ereignet hatte. Die Frau tröstete die Menschen und zog weiter.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Sie</span><span style="color: #0000ff;"> klopfte an viele Türen. Sie brach immer wieder auf und suchte aufs Neue ein Haus ohne Leid. Aber wo immer sie sich hinwandte, in Hütten und Palästen, überall begegnete ihr das Leid der Vergangenheit. </span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Die Frau dachte bei sich: &#8222;Wer kann diesen armen unglücklichen Menschen wohl besser helfen als ich, die ich selber so tief im Unglück bin?&#8220; Sie blieb und tröstete sie.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Schließlich beschäftigte sie sich nur noch mit dem Leid anderer Leute. Dabei vergaß sie die Such nach dem Zauber-Senfkorn und dem weisen Mann. Ihr war nicht bewusst, dass sie auf diese Weise tatsächlich den Schmerz und die Trauer aus ihrem Leben verbannt hatte.</span></p>
<h3>Was du hier erfahren wirst</h3>
<p>Die Geschichte zeigt, dass eine Krise niemals das Ende markiert. Selbst in aussichtslosen Momenten. Wenn sich abzeichnet, dass das Leben nie mehr dasselbe sein wird und die Aussicht auf eine Veränderung dünn erscheint. In diesem Chaos liegt die Chance. Doch wo etwas endet, kann wieder Neues entstehen.</p>
<p>Versteh mich nicht falsch – ich weiß, dass der Weg aus dem Tiefpunkt heraus wie eine schier unüberwindbare Hürde zu sein. Ist auch logisch. Wenn das Leben dich zu Boden geworfen hat, gibt es wenig Motivation wieder aufzustehen.</p>
<p>Doch genau hier möchte ich mit diesem Beitrag ansetzen. Natürlich habe auch ich einige Krisen und Rückschläge hinter mich gebracht. In den vergangenen Jahren habe ich mich intensiv mit diesem Thema beschäftigt, selbst getestet und im Gespräch mit vielen Menschen und Büchern nach Antworten gesucht.</p>
<ul>
<li>Woher holen wir die Energie, um sie zu überwinden?</li>
<li>Was braucht es zur Veränderung?</li>
<li>Woher wissen wir, wohin die Reise gehen soll?</li>
<li>Wie geht man das Thema an?</li>
<li>Welche Methoden machen Sinn?</li>
</ul>
<p>In diesem Beitrag wirst du erfahren, warum der Ausweg aus einer Krise aussichtslos wirken kann. Du wirst lernen, wie du mit Hilfe unterschiedlicher Methoden deine persönliche Suche nach dem Senfkorn gestalten kannst. Denn jede Krise ist immer eine Chance für persönliches Wachstum.</p>



<h2>Was sind Lebenskrisen?</h2>
<p>Wir haben es vorhin schon kurz angerissen. Doch lass uns tiefer eintauchen.</p>
<p>Lebenskrisen sind jene entscheidenden Phasen im Leben, in denen eine Person von intensiven emotionalen, psychologischen oder sozialen Herausforderungen herausgefordert wird. Sie werfen jemanden völlig aus der Bahn, da sie das Selbstbild, die Identität, die Lebensziele oder die zwischenmenschlichen Beziehungen betreffen. Damit einher gehen starke Gefühle der Unsicherheit und Zukunftsangst.</p>
<p>Eine Krise ist immer eine subjektive Bewertung. Eine Reaktion auf eine Situation, die von negativen Gefühlen wie Angst, seelischem Schmerz oder Trauer begleitet wird. Wir werden sehen, dass einige Krisen völlig normal sind und bestimmte Lebensphasen prädestiniert für Herausforderungen und Umbrüche sind, die wir als Krise wahrnehmen.</p>
<p>Doch eins nach dem anderen. Erkunden wir zunächst verschiedene Formen von Krisen. Natürlich können manche Situationen auch mehrere Krisen gleichzeitig auslösen. Eine Beziehungskrise beispielsweise kann eine existenzielle oder Identitätskrise führen.&nbsp;</p>
<h3>Persönliche Krisen</h3>
<p>Unter persönliche Krisen fasse ich alles zusammen, was ausschließlich mit dir selbst zu tun hat. Natürlich haben alle Krisen mit dir selbst zu tun, doch hier ist keine zweite Person involviert.</p>
<p><strong>Identitätskrise</strong></p>
<p>In diesen Situationen sind wir auf der Suche nach uns selbst.</p>
<p>Wer sind wir? Was sind unsere Werte? Wo wollen wir hin?</p>
<p>Im jungen Erwachsenenalter oder in der Midlife Crisis tauchen diese Fragen häufig auf und können so manche Person zu großen Veränderungen führen.</p>
<p><strong>Existenzielle Krise</strong></p>
<p>Diese Krise geht noch tiefer als die Identitätskrise. Wir setzen uns mit existenziellen Lebensfragen auseinander.</p>
<p>Was ist der Sinn unseres Lebens? Was ist der persönliche Beitrag zur Welt? Wie stehen wir zur eigenen Sterblichkeit?</p>
<p><strong>Gesundheitskrise</strong></p>
<p>Unfälle, ernsthafte Krankheiten und Diagnosen oder gesundheitliche Einschränkungen, können eine Gesundheitskrise auslösen.</p>
<p>Wie geht es weiter? War das alles? Wie wird mein Leben verlaufen? Will ich überhaupt noch leben?</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="font-size: 12pt;">Hier kannst du mehr über das Thema der </span></span><span style="font-size: 12pt;"><a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/mentale-gesundheit/" target="_blank" rel="noopener">mentalen Gesundheit</a> </span><span style="color: #0000ff;"><span style="font-size: 12pt;">erfahren!</span></span></p>
<p><strong>Alterskrise</strong></p>
<p>Je älter wir werden, desto intensiver wird unser Blick zurück auf die Vergangenheit. Wir ziehen Bilanz und bewerten das gelebte Leben. Sie kann auch Anstoß sein, noch ein paar Fehler der Vergangenheit wieder gut zu machen. Also Konflikte aufzulösen oder anderen Menschen Lebenszeit zu schenken. Manchmal kann der Auslöser der Renteneintritt sein oder auch erst später, wenn der Körper vieles nicht mehr zulässt.</p>
<p>Bin ich zufrieden? Was bereue ich? Was kann ich noch bewirken? An was soll man sich erinnern? Was möchte ich hinterlassen?&nbsp;</p>
<p><strong>Finanzielle Krise</strong></p>
<p>Hier fassen wir alle Herausforderungen zusammen, die mit Geld zu tun haben. Verschuldung, Geldsorgen oder der Verlust von Geld können diese Form der Krise hervorrufen.</p>
<h3>Berufliche Krisen</h3>
<p>Bei den beruflichen Krisen handelt es sich um alle Krisen, die mit der beruflichen Tätigkeit zu tun haben. Meist gehen damit persönliche Krisen einher, wie eine finanzielle Krise, Gesundheitskrise oder Identitätskrise.</p>
<p><strong>Belastungskrise</strong></p>
<p>Hierunter fallen nicht nur Burnout oder Depressionen, die den Ursprung in der beruflichen Ausübung haben. Auch starke Stresssymptome gehören dazu. Eine Belastungskrise führt in den meisten Fällen zu einer Gesundheitskrise.</p>
<p><span style="color: #0000ff; font-size: 12pt;">Für mehr Infos zu stressbedingten Belastungen, empfehle ich dir meine </span><span style="font-size: 12pt;"><a href="https://growthvibe.de/2022/selbstmanagement/stress-1/">dreiteilige Serie über Stress</a></span><span style="color: #0000ff; font-size: 12pt;">. Hier erfährst du alles über die Auslöser, Folgen und den Umgang mit Stress.</span></p>
<p><strong>Arbeitslosigkeit</strong></p>
<p>Wer seinen Job ungewollt verliert, kann schnell in eine Depression rutschen, wenn die ersten Bemühungen nicht auf fruchtbaren Boden fallen. Manchmal gehen mit dem Jobverlust auch finanzielle Krisen oder eine Identitätskrise einher.</p>
<p><strong>Sinnkrise und Unzufriedenheit</strong></p>
<p>Wem der Job einfach keinen Spaß mehr macht, wird Unzufriedenheit und Antriebslosigkeit verspüren. Ein &#8222;weiter so&#8220; scheint immer unrealistischer zu werden. Wer allerdings keine Idee hat wohin die Reise gehen soll, fällt schnell in die Sinnkrise.</p>
<p>Vor allem in der aktuellen Zeit scheint man schnell &#8222;falsch&#8220; zu sein, wenn man nicht jeden Morgen glücklich und energiegeladen seiner Arbeit nachgeht. Da kann schnell Frust und Krisenstimmung aufkommen. Der zu gering ausgeprägte Drang nach Selbstverwirklichung ist schlussendlich die häufigste Ursache.</p>
<p><strong>Insolvenz</strong></p>
<p>Eine Insolvenz hat meist noch schlimmere emotionale Konsequenzen, als die Arbeitslosigkeit. Wenn das eigene Unternehmen insolvent geht, zerplatzt ein großer Traum. Wer dazu noch Mitarbeiter beschäftigt, kann die Verantwortung ihnen gegenüber ebenfalls nicht mehr gerecht werden.</p>
<p>In Deutschland hat dies leider häufig auch gesellschaftliche Folgen. Man wird als gescheitert angesehen. Zu Unrecht, aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>Ein tiefes Loch, aus welchem der Weg hinaus oft schwer wird.</p>
<h3>Beziehungskrisen</h3>
<p>Mit Beziehungen sind nicht nur Liebesbeziehungen gemeint, zu denen ich die Partnerschaft und Ehe zähle. Wir haben auch Beziehungen zu unserer Familie oder Freunden.</p>
<p><strong>Scheidung / Trennung</strong></p>
<p>Wenn eine Ehe oder Partnerschaft zu Ende geht, bedingt dies meistens große Veränderungen im Leben. Die gescheiterte Partnerschaft zu verarbeiten, sie im eigenen Umfeld zu kommunizieren, die Gründe zu akzeptieren.</p>
<p>Wurde in einer gemeinsamen Wohnung oder Haus gelebt, führt dies unweigerlich zum Umzug von einer oder beiden Personen. Noch herausfordernder wird es, wenn bereits gemeinsame Kinder auf die Welt gekommen sind.</p>
<p>Wie geht es mit all diesen Themen weiter?</p>
<p>Eine Trennung löst häufig auch viel Energie aus. Wenn ich mich schon verändere, dann kann ich auch gleich meine Träume verfolgen und alles verändern. Neues Land. Selbstständigkeit. Du kennst diese Geschichten.</p>
<p><strong>Soziale Krise</strong></p>
<p>Konflikte mit anderen Menschen können schnell groß und schmerzhaft werden. Wenn Freundschaften auf der Kippe stehen oder der Kontakt mit Familienmitgliedern nicht mehr möglich scheint, kann dies viele Selbstzweifel, Wut und Trauer hervorrufen.</p>
<p><strong>Verlustkrise</strong></p>
<p>Eine der schlimmsten Situationen ist es, wenn ein geliebter Mensch verstirbt. Eine Verlustkrise kann schnell zu einer Depression führen. Sehr schlimm trifft es Menschen, die nach vielen Jahren den Ehepartner oder gar ein Kind verloren haben.</p>
<p>Wie soll das Leben ohne diese Person weitergehen? Ich wollte noch so viel sagen!</p>



<h2>Selbstwirksamkeit als Lösungsweg</h2>
<p>Ich habe mir viele Gedanken gemacht, warum manche Menschen in dieser Leidensphase stecken bleiben und dauerhaft sämtliche Lust am Leben verlieren. Andere Menschen hingegen richten die Krone und schreiten voller Tatendrang und Energie voran.</p>
<h3>Der Weg aus dem Tal der Tränen</h3>
<p>Hier kommt meine persönliche Meinung.</p>
<p>Zunächst einmal hängt alles davon ab, ob genügend <span style="text-decoration: underline;"><strong>Energie</strong> </span>vorhanden ist, um Handlungen anzustoßen. Bei depressiven Menschen ist dies meist nicht der Fall. Hier möchte ich unmissverständlich die Zusammenarbeit mit einem Therapeuten empfehlen, um überhaupt wieder einen Blick nach vorn werfen zu können.</p>
<p>Wer in der Vergangenheit schon Krisen bewältigt hat, verfügt über ein hohes Maß an <span style="text-decoration: underline;"><strong>Resilienz</strong> </span>(Widerstandsfähigkeit). Wer auf diese innere Stärke zurückgreifen kann, wird auch wieder aufstehen können. Im selben Kontext hilft es, wenn bewährte <span style="text-decoration: underline;"><strong>Coping-Strategien</strong></span> erlernt wurden. Hierbei handelt es sich um das <strong>Wissen</strong> und die <strong>Fähigkeiten</strong>, die im Umgang mit Krisen helfen.</p>
<p><em>Genau dieses Wissen möchte ich dir hier vermitteln.</em></p>
<p>Vielen Menschen kann es helfen, <span style="text-decoration: underline;"><strong>soziale Unterstützung</strong></span> zu haben. Die Möglichkeit, sich auszusprechen oder Ratschläge und Tipps zu erhalten, kann einen bedeutenden Unterschied machen. <strong>Therapeuten</strong> sind die größten Experten auf diesem Gebiet. Doch auch <strong>Coaches</strong> können in vielen Situationen den nötigen Anstoß geben und Klarheit schaffen. Manchmal reicht es auch schon aus, im <strong>persönlichen Umfeld</strong> Menschen zu haben, die einem beistehen. Sie können die ersten Schritte unterstützen, als Ansprechpartner dienen und Lösungsvorschläge besprechen.</p>
<p>Was auch immer für wen funktioniert – wer seine <span style="text-decoration: underline;"><strong>Selbstwirksamkeit</strong> </span>stärken kann, findet einen Weg aus der Krise. Es geht darum, wieder auf das Fahrrad aufzuspringen und nicht liegen zu bleiben. In Bewegung kommen. Kleine Schritte gehen. Positive Erfahrungen machen.</p>
<h3>Selbstreflexion ermöglicht Klarheit</h3>
<p>Und hier betreten wir das Feld der Selbstreflexion. In Momenten, in denen die Wege zahlreich und die Möglichkeiten vielfältig erscheinen, fällt die Entscheidung oft schwer.&nbsp;Wer in einer Krise steckt, hat wenig Kraft, um klare Entscheidungen zu treffen oder Dinge einfach auszuprobieren.</p>
<p>Genau aus diesem Grund wird die Selbstreflexion zu einem kraftvollen Hebel, der uns ermöglicht, gestärkt und zielgerichtet mit der Krise umzugehen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass es uns in der Regel leichter fällt, zunächst Fragen zu beantworten oder uns mit bestimmten Methoden der Vergangenheit zuzuwenden.</p>
<p>Viele Menschen verharren in Krisensituationen, da sie den Ursprung der Krise nicht klar erkennen können. Sie fühlen sich als Opfer. Die Opferhaltung ist jedoch in der Regel eine sehr passive Haltung. Solange die Frage nach dem Warum keine klare Antwort liefert, scheint auch ein Wofür in weiter Ferne zu liegen.</p>
<p>Denn in einer Krise geht es zunächst darum, den Alltag in den Griff zu bekommen. Da sind ein Vision-Board oder die Definition von SMART-Zielen wenig hilfreich. Für jemanden der nicht weiß, warum er morgen noch aufstehen soll, wird sich nicht mit Gedanken über 5-Jahresziele beschäftigen wollen und können.</p>
<h3>Selbstfindung fördert deine Selbstwirksamkeit</h3>
<p>Inmitten solcher Krisen taucht oft das Gefühl auf, machtlos zu sein, weil es andere verursacht haben. Manchmal ist das auch so. Leider können wir uns jedoch nicht von anderen aus der Krise führen lassen – nur wir selbst können diesen Weg beschreiten.</p>
<p>Der gesamte Prozess zielt darauf ab, zunächst zu akzeptieren, was ist. Egal, wie laut wir schreien, die Vergangenheit wird nicht wiederkehren. Eine Krise ist wie der Bruch von etwas Vertrautem – ein &#8222;weiter so&#8220; ist nicht länger möglich.</p>
<p>Viele Krisen kündigen sich lange im Voraus an, sei es eine Gesundheits-, Beziehungs- oder Sinnkrise.</p>
<p>Gesundheitsprobleme sind oft das Ergebnis von langfristig falschem Verhalten, das schließlich in chronischen oder schwerwiegenden Krankheiten mündet.&nbsp;</p>
<p>Beziehungskrisen sind meist die Summe aus vielen Streitigkeiten, mangelnder Wertschätzung und vor allem das Versäumnis, grundlegende Bedürfnisse wie Anerkennung, Zuneigung und Vertrauen zu erfüllen.</p>
<p>Auch Sinnkrisen tauchen nicht plötzlich auf. Es entsteht ein immer lauter werdendes Gefühl von Unzufriedenheit. Wenn wir m Widerspruch zu unseren Überzeugungen handeln, entsteht eine sogenannte kognitive Dissonanz. Diese wird irgendwann unerträglich und lässt uns antriebslos, zurückgezogen, aufbrausend, zynisch oder hilflos werden.</p>
<p>Wir harren zu lange aus und hoffen, dass sich das Problem von selbst löst. Manchmal geschieht dies auch. Doch weitaus häufiger kommen andere Kleinigkeiten hinzu, sodass sich alles summiert und wir irgendwann mit einem großen Vulkanausbruch konfrontiert werden &#8211; die Krise.</p>
<p>Und dann? Suchen wir erst einmal die Schuld bei den anderen. Solang wir nicht Schuld sind, können wir auch nichts ändern. Also leiden wir unendlich lange. Denn die Zeit wird niemals zurückgedreht werden können.</p>
<p>Daher liegt der Schlüssel die Selbstwirksamkeit. Erst mit der Akzeptanz dessen was passiert ist, können wir uns dem zuwenden, was wir selbst tun können. Durch aktives Handeln steigern wir unsere Selbstwirksamkeit, was wiederum unser Selbstvertrauen stärkt. Auf diese Weise treten wir gestärkt aus der Krise hervor.</p>
<h3>Die 3 Phasen zur Bewältigung von Krisen</h3>
<p>Stephen Covey sagt, dass niemals ein Rezept ausgestellt werden sollte, ohne dass eine ausführliche Diagnose durchgeführt worden ist. Mit den 3 Phasen möchte ich dir eine Hilfestellung für den Weg von der Diagnose bis hin zum Rezept an die Hand geben.</p>
<p>Sieh diese Hilfestellung als Angebot. Nimm dir, was zu dir passt oder suche selbst nach passenden Alternativen. Doch auf welchem Weg auch immer, ich kann dir nur empfehlen diese 3 Phasen der Reihe nach zu durchlaufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jens Corssen schreibt in seinem Buch &#8222;Der Selbstentwickler&#8220; folgendes Zitat:</p>
<p>&#8222;<em>Dauerhafter Erfolg basiert – besonders in Zeiten raschen Wandels – auf einer notwendigen Veränderung zunächst des eigenen Denkens und, als Folge davon, des selbstverantwortlichen Handelns.</em>&#8222;</p>
<p>Das gilt auch für den Umgang mit Krisen. Es ist egal, was du im Außen bewirken möchtest. Zunächst ist es wichtig, den Blick nach innen zu richten, zu reflektieren und Veränderungen in der eigenen Denkweise anzustoßen. Erst dann können Veränderungen im Außen nachhaltig und stimmig mit dir selbst umgesetzt werden.</p>



<h2>Phase 1: Selbstreflexion</h2>
<p>Mit der ersten Phase geht es zunächst darum, dir selbst Klarheit zu verschaffen.&nbsp; Bei manchen Arten von Krisen ist vielleicht klar was passiert ist. Bei einer Trennung, Unfall oder Kündigung ist der Auslöser deutlicher zu erkennen, als bei einer Sinn- oder Identitätskrise.</p>
<p>Doch nur, weil du den Auslöser kennst, heißt es noch lange nicht, dass dir bewusst ist, warum du dich in einer Krise befindest.&nbsp;Es gibt viele, die von sich behaupten selbstreflektiert zu sein. Vielleicht ist es so, vielleicht auch nicht.</p>
<p>Wer sich allerdings in einer Krise befindet, ist gut beraten sich selbst Klarheit über die Ursache und die eigenen Gedanken zu verschaffen. Denn unsere Gedanken sagen uns nicht immer das, was der Wahrheit entspricht. Sie verfolgen auch eine gewisse Schutzfunktion.</p>
<p>So kannst du den Prozess der Selbstreflexion durchlaufen und dir Klarheit verschaffen:</p>
<h3>Zur Ruhe kommen</h3>
<p>Es tut weh, den Blick auf die Krise zu richten. Eine der drei Reaktionen auf Stress und Angst ist die Flucht. Wir flüchten vor uns selbst und der Auseinandersetzung mit unseren Gedanken, indem wir uns ablenken. Das geschieht meist mit exzessiven Tätigkeiten.</p>
<ul>
<li>Alkohol</li>
<li>Arbeit</li>
<li>Geschäftigkeit</li>
<li>Sex</li>
<li>Partys</li>
<li>Sport</li>
</ul>
<p>Solange der Schmerz nicht durchlebt wird, greifen wir immer wieder auf diesen Fluchtmechanismus zurück. Keine gute Idee.</p>
<p>Meine Empfehlung ist ganz klar der Rückzug aus dem Alltag. Nimm dir ein paar Tage ganz für dich allein. Komm runter. Erhole dich. Tu was dir guttut, um zur Ruhe zu kommen.</p>
<p>Sauna, Spaziergang, Kurztrip ans Meer oder in die Natur. Hauptsache du machst etwas, bei dem du so wenig wie möglich von äußeren Einflüssen abgelenkt wirst und keinen Verpflichtungen nachgehen musst. Je nach Thema und Persönlichkeit kann das ein paar Tage oder auch mehrere Wochen dauern.</p>
<p>Oh ja. Für viele wird das hart werden. Tränen, Wut, Trauer. Alles darf hochkommen und durchlebt werden.</p>
<h3>Gedanken sortieren</h3>
<p>Sobald sich diese starken Emotionen etwas gelegt haben, kann der Weg beginnen.&nbsp;</p>
<p>Bevor du mit irgendwelchen Aktivitäten beginnst oder in Aktionismus verfällst, kann ich dich nur zu mehr Klarheit anhalten. Viel zu häufig wird dasselbe nochmal neu gemacht. Eine Beziehungen mit jemanden der ähnlich dem vorigen Partner ähnelt, einen Job der genauso ist, wie vorher &#8211; nur in einem anderen Unternehmen.</p>
<p>Das führt dazu, dass du die Krise zwar abhakst, doch wirst du dieselbe Krise später wieder erleben. Krisen sind meist ein Zeichen, dass wir einen großen Schritt in Richtung Veränderung gehen sollen. Einstein wusste schon, dass wir dieselben Ergebnisse erhalten, wenn wir dasselbe erneut machen. Und das möchtest du nicht, oder?</p>
<p>Daher möchte ich dir mit den folgenden Fragen eine Möglichkeit an die Hand geben, für dich selbst Klarheit zu erlangen. Das sind größtenteils Coaching-Fragen. Daher kann dieser Prozess selbstverständlich noch zielführender mit einem Therapeuten oder Coach durchgeführt werden. Es sind teilweise Fragen, die auf den ersten Blick etwas merkwürdig scheinen. Lass dich darauf ein und schau was passiert.</p>
<h4>Fragen zur Selbstreflexion</h4>
<p>Denke über die Fragen nach. Vielleicht lässt du sie erst einmal während eines Spazierganges wirken. Wichtig ist, dir die Antworten aufzuschreiben. Denn viel zu häufig denken wir unsere Gedanken nicht zu Ende. Das klappt schriftlich viel besser. Vor allem denken wir langsamer und fokussierter.</p>
<ul>
<li>Was genau macht dich gerade unglücklich?</li>
<li>Wie kam es deiner Meinung nach zu dieser Krise?</li>
<li>Was war dein Anteil daran?</li>
<li>Wie fühlst du dich, wenn du an die Situation denkst?</li>
<li>Was ist es genau, was die negativen Gefühle hervorruft?</li>
<li>Was genau lässt dich in dieser Situation negativ denken?</li>
<li>Welche Konsequenzen hat diese Situation auf dein Leben?
<ul>
<li>Welche Konsequenzen in 1 Stunde?</li>
<li>Welche Konsequenzen in 1 Tag?</li>
<li>Welche Konsequenzen in 1 Monat?</li>
<li>Welche Konsequenzen in 1 Jahr?</li>
<li>Welche Konsequenzen in 10 Jahren?</li>
</ul>
</li>
<li>Was würdest du jemand anderem in dieser Situation raten?</li>
<li>Was glaubst du, kannst du daraus lernen?</li>
<li>Denke an eines deiner Vorbilder, was würde dieses Vorbild zu dir sagen?</li>
<li>Wie war dein Leben, bevor die Ursache eingetreten ist? Was ist jetzt anders?</li>
<li>Wann glaubst du, ist der Zeitpunkt erreicht, nicht mehr traurig zu sein?</li>
<li>Als das Problem noch nicht bestand, was hast du anders gemacht?</li>
<li>Was möchtest du, wie das hier ausgehen soll?</li>
<li>Angenommen heute Nacht käme eine Fee und würde das Problem für dich lösen, was wäre morgen anders?</li>
<li>Wie müsstest du dich in Zukunft verhalten, damit die anderen denken, das Problem sei wieder zurückgekommen?</li>
</ul>
<h4>Rückschlüsse ziehen</h4>
<p>Du wirst gemerkt haben, dass dich einige der Fragen auf die vergangene Situation und die daraus entstandenen Gefühle haben blicken lassen. Das ist notwendig, um das ganze genauer zu betrachten und verarbeiten zu können. Die Grundlage von allem.</p>
<p>Andere Fragen sollten dich beschreiben lassen, was dir heute durch den Kopf geht und dich aus verschiedenen Blickwinkeln darauf schauen lassen. Es wurden auch ein paar Reframing-Fragen genutzt, die dich weg von der Emotion zu einer neutralen sachlichen Betrachtung veranlassen sollten.</p>
<p>Der letzten Teil besteht aus Fragen, die dich so langsam in die Zukunft blicken lassen. Um dir selbst eine Chance zu eröffnen, dass die Krise nicht das Ende des Lebens ist. Es geht weiter. Immer.</p>
<p>Durch die Beantwortung einiger der Fragen solltest du nun etwas mehr Klarheit haben.&nbsp;</p>
<p>Was hat sich für dich verändert?</p>



<h2>Phase 2: Der Blick in die Vergangenheit</h2>
<p>Als nächstes geht es darum, aus deiner Vergangenheit zu lernen, um diese Krise zu meistern. Daher blicken wir nun auf vergangene Krisen und deine Stärken.&nbsp;</p>
<p><strong>1. Hast du schon ähnliche Situationen durchgemacht?</strong></p>
<p>Schauen wir zuerst auf ähnliche Situationen. Vielleicht war das Ausmaß nicht so groß, aber vielleicht gab es Phasen, in denen du mit ähnlichen Themen umgehen musstest.&nbsp;</p>
<p>Wenn ja, dann geh einmal zurück: Was hat dir geholfen, da wieder herauszukommen?</p>
<p><strong>2. Welche anderen Krisen hast du schon durchgestanden?</strong></p>
<p>Auch aus anderen Krisen in deinem Leben kannst du hilfreiche Ressourcen mitnehmen. Wie bist du dort vorgegangen? Was hat dir damals geholfen?</p>
<p><strong>3. Was sind deine Stärken?</strong></p>
<p>Worin bist du besonders gut? Deine Stärken sind Ressourcen, auf die du jederzeit zurückgreifen kannst. Hier gibt es sicherlich etwas, auf das du aufbauen kannst.</p>



<h2>Phase 3: Der Blick nach vorne</h2>
<p>Jetzt hast du Klarheit über das Ausmaß der Situation, deine Emotionen und weißt, was dir in anderen Situationen geholfen hat. Vielleicht haben dir auch die Gedanken darüber geholfen, die Situation etwas neutraler und sachlicher zu sehen. Wahrscheinlich tat es dir auch einfach nur gut, dich aktiv damit zu befassen.</p>
<p>Nun geht es also darum, dich aus dem Tal herauszukämpfen. Schritt für Schritt. Ganz behutsam.</p>
<h3>Was brauchst du?</h3>
<p>In Krisen ist es zunächst ratsam dafür zu sorgen, dass dich die Vergangenheit nicht erneut überrumpelt und nach unten zieht. Also liegt der erste Schritt darin, Abstand zu gewinnen und sicherzustellen, dass das jetzt das Schlimmste war, was dir diesbezüglich passieren kann. Den Tiefpunkt hinter dich lassen.</p>
<p>Je nach Situation können an dieser Stelle verschiedene Dinge helfen.</p>
<p>Bei Beziehungskrisen hilft es, dir erst einmal Abstand zu verschaffen. Je weniger Kontaktpunkte du mit der Vergangenheit hast, desto besser für dich. Nicht denselben Wohnraum teilen. Nicht ständig im Social Media nachsehen was die Person gerade macht. Vermeide auch möglichst Tätigkeiten, die dich stark an die Person erinnern.</p>
<p>Bei beruflichen und einigen persönlichen Krisen helfen klare Grenzen. Alles Negative, was dich an diesen Punkt gebracht hat, versuchst du strukturiert zu eliminieren. Situationen oder Aufgaben reduzieren und dich vielleicht auch ganz aus dem alltag herausziehen.</p>
<p>In dieser ersten Phase ist es wichtig, dass du auf dich selbst achtest. Eine Krise ist ein enorm anstrengender Prozess für deinen Körper. Versuche dir viel Ruhe zu gönnen und gut zu schlafen. Versuche auch viel Zeit mit Tätigkeiten zu verbringen, die dir gut tun.</p>
<p>All das gibt dir Sicherheit, dass es nicht mehr schlimmer werden kann. Das Heft des Handelns liegt nun bei dir.</p>
<h3>Was machst du?</h3>
<p>Mit der Sicherheit im Rücken, kannst du dich jetzt auf das was vor dir liegt fokussieren.</p>
<p>Wie sollen deine nächsten 4 Wochen verlaufen, damit du nicht zurück in den negativen Sog gezogen wirst? Es geht nach wie vor darum, dich selbst zu heilen. Setze dich nicht selbst unter Druck, indem du wieder zu früh voll einsteigst. Also schlechte Dinge weglassen und ein paar positive Dinge implementieren.</p>
<p>Vor allem aber ist jetzt der Punkt, wo du anderen gegenüber kommunizierst, was du künftig nicht mehr möchtest.&nbsp;Viele Menschen sind im Herzen hilfsbereit und wollen anderen etwas Gutes tun. Wenn du ihnen ehrlich und reflektiert erklärst, was passiert ist und was es in dir ausgelöst, können sie auch Verständnis dafür aufbringen, was du künftig nicht mehr tun möchtest.</p>
<p>Baue dir so langsam wieder einen geregelten Alltag auf. Treff dich mit Freunden zum Essen, mach Sport oder gehe wieder deinem Job nach.&nbsp;</p>
<p>Es geht in dieser Zeit darum, deinen Scherbenhaufen zusammenzukehren. Die Vergangenheit klären und aufarbeiten. Regeln, was zu regeln ist. Ein Schritt nach dem anderen. Wühlt dich etwas auf, zieh dich wieder für einen Tag zurück und erhole dich.</p>
<h3>Wohin möchtest du?</h3>
<p>Wenn du das Gefühl hast, dass du wieder deinem normalen Alltag nachgehen kannst, über den Berg hinweg bist, kommt der spannende Teil dieses Prozesses.</p>
<p>Du wirst im Laufe dieses Prozesses hoffentlich zu der Erkenntnis gelangt sein, dass sich ein paar Dinge nachhaltig ändern sollten. Jetzt geht es darum, dir diese Stellschrauben bewusst zu machen.</p>
<p>Was kannst du künftig besser machen?</p>
<p>Wohin soll die Reise gehen?</p>
<p>Was brauchst du dafür?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Egal, ob es ein Jobwechsel, ein anderer Typ Partner, andere Hobbys oder ein Wechsel deiner Umgebung ist. Es gibt immer mehrere Ziele und Schritte, um dahin zu gelangen.</p>
<ol>
<li>Schreibe erst einmal alles auf, was dir dazu einfällt.</li>
<li>Jetzt sortierst du die umsetzbaren Ziele aus, die heute noch nicht umsetzbaren Dinge kommen zur Seite</li>
<li>Priorisiere die umsetzbaren Schritte. Was möchtest du als Erstes umsetzen?</li>
<li>Welche Schritte sind notwendig, um das erste Ziel zu erreichen?</li>
<li>Umsetzung!</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>Glückwunsch! Du hast dein Leben wieder in die Hand genommen.</p>
<p>Wie fühlt es sich an?</p>
<p>Du kannst sehr stolz auf dich sein. Genieße dieses Selbstvertrauen und mache etwas Schönes daraus!</p>



<h2>Fazit</h2>
<p>Krisen sind im ersten Moment immer überwältigend und reißen uns den Boden unter den Füßen weg.</p>
<p>Ich habe hier immer das Bild einer Schneekugel vor Augen. Es wird kräftig in unserem Leben gerüttelt. Daher ist es zunächst wichtig, diese ganzen Emotionen und Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen. Sobald wir wieder eine klare Sicht haben, können wir uns aktiv bemühen, die Situation zunächst kurzfristig und dann langfristig zu verbessern.</p>
<p>In vielen Gesprächen und auch aus eigener Erfahrung habe ich oft Beispiele gehört, in denen eine Krise immer der Anstoß von etwas Neuem war. Wenn wir sowieso schon etwas Neues aufbauen müssen, warum dasselbe nochmal und nicht etwas Größeres und Stärkeres.</p>
<p>Vielen hilft der Gedanke, dass das alte Leben mit dem Wissen und den Erfahrungen eines alten Ich&#8217;s entstanden ist. Heute bist du weiter. Also warum wieder die alten Muster verfolgen? Nutze die Chance!</p>
<p> </p>
<p>Was hat dir konkret geholfen?</p>
<p>Wenn du Unterstützung an einer Stelle in diesem Prozess benötigst, schreibe mir gerne für ein Coaching eine <a href="mailto:kevinbruns@growthvibe.de">Nachricht</a>.</p>
<p> </p>



<p>In diesem Sinne: Bleib niemals wie du heute bist!</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="240" height="66" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/02/Unterschrift-neu-e1645277377866.png?resize=240%2C66&#038;ssl=1" alt="Unterschrift" class="wp-image-346"/></figure>



<p></p>
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		<title>Haruki Murakami &#8211; Erste Person Singular</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kevin Bruns]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jan 2024 19:17:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> &#60; 1</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minute</span></span>1.&#160;Worum geht es? Im Buch &#8222;Erste Person Singular&#8220; spricht Haruki Murakami über sein eigenes Leben. Er hat einzelne Ereignisse aus seinem Leben ausgewählt und diese mit fiktiven Elementen angereichert. Auch wenn er bei diesen fiktiven Elementen nie genau erwähnt, dass sie nicht der Wahrheit entsprechen, so liegt es&#160; nahe, dass er mit seiner besonderen Fähigkeit [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image size-full is-resized is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="218" height="45" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/1-Sterne-e1659773798127.png?resize=218%2C45&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-648" style="width:200px"/></figure>



<h2>1.&nbsp;Worum geht es?</h2>
<p>Im Buch &#8222;Erste Person Singular&#8220; spricht Haruki Murakami über sein eigenes Leben. Er hat einzelne Ereignisse aus seinem Leben ausgewählt und diese mit fiktiven Elementen angereichert.</p>
<p>Auch wenn er bei diesen fiktiven Elementen nie genau erwähnt, dass sie nicht der Wahrheit entsprechen, so liegt es&nbsp; nahe, dass er mit seiner besonderen Fähigkeit des Geschichtenerzählens spielt.</p>



<h2>2.&nbsp;Warum habe ich es gelesen?</h2>
<p>Mich hat das Buch &#8222;Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede&#8220; total überzeugt. Sowohl das Thema, als auch sein persönlicher Blick auf alles, was damit zusammenhängt.</p>
<p>Mit der Hoffnung, mehr über den Menschen Murakami zu erfahren, habe ich mir das Buch zugelegt.</p>



<h2>3.&nbsp;Was habe ich mitgenommen?</h2>
<p>Wenn ich ehrlich bin: Nichts.</p>
<p>Die Geschichten und vor allem diese fiktiven Elemente haben nicht dazu beigetragen, dass ich weder erfahren habe, warum Murakami ist, wer er ist und auch nicht, wie er geworden ist, wer er ist.</p>



<h2>4.&nbsp;Wie bewerte ich es?</h2>
<p>In diesem Buch ist der schöne Schreibstil Murakamis zu erkennen. Auch die größere Schrift trägt dazu bei, dass die knapp 200 Seiten schnell gelesen sind.</p>
<p>Zum Glück. Denn Spaß hat mir das Lesen nicht bereitet. Vielleicht lag es an meiner &#8222;falschen Erwartungshaltung&#8220; an das Buch. Alles in allem gibt es nichts, was ich positiv bewerten könnte. Daher gibt es für dieses Buch nur einen Stern.</p>



<h2>5.&nbsp;Kann ich es weiterempfehlen?</h2>
<p>Ich persönlich habe nichts Wichtiges erfahren, nichts Neues gelernt und hatte keinen Spaß beim Lesen. Mir fällt kein Grund ein, warum ich dieses Buch weiterempfehlen sollte.</p>



<p></p>



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<figure class="wp-block-image size-large is-resized is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="689" height="1024" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2024/01/Murakami-Singular.jpg?resize=689%2C1024&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2521" style="width:200px"/></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:70%">
<p><strong>Haruki Murakami &#8211; Erste Person Singular</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="218" height="45" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/1-Sterne-e1659773798127.png?resize=218%2C45&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-648" style="width:200px"/></figure>
</div>
</div>



<p></p>
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		<title>Karin Kuschik &#8211; 50 Sätze, die das Leben leichter machen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kevin Bruns]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jan 2024 19:08:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 2</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>1.&#160;Worum geht es? Der Oberbegriff dieses Buches lautet &#8222;Abgrenzung&#8220;. Karin Kuschik blickt auf mehr als 20 Jahre Coaching-Erfahrung zurück. Ihre Passion sind Sätze, die sowohl dem Gegenüber als auch sich selbst klare Grenzen aufzeigen. Klare Grenzen, um sich selbst nicht verrückt zu machen und sich nicht von anderen verrückt machen zu lassen. Diese 50 Sätze [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 2</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<figure class="wp-block-image size-full is-resized is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="200" height="46" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/4-Sterne-e1659773754704.png?resize=200%2C46&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-651" style="width:200px"/></figure>



<h2>1.&nbsp;Worum geht es?</h2>
<p>Der Oberbegriff dieses Buches lautet &#8222;Abgrenzung&#8220;. Karin Kuschik blickt auf mehr als 20 Jahre Coaching-Erfahrung zurück. Ihre Passion sind Sätze, die sowohl dem Gegenüber als auch sich selbst klare Grenzen aufzeigen.</p>
<p>Klare Grenzen, um sich selbst nicht verrückt zu machen und sich nicht von anderen verrückt machen zu lassen.</p>
<p>Diese 50 Sätze sind angereichert mit kleinen Geschichten, Erläuterungen und Klarheit.</p>



<h2>2.&nbsp;Warum habe ich es gelesen?</h2>
<p>Sehr gerne helfe ich anderen oder stehe ihnen bei. Ich höre gerne zu und versuche Verständnis für alles und jeden aufzubringen. Doch führt das auch dazu, dass ich mich hin und wieder mit Dingen beschäftige, die mich weder interessieren noch guttun.</p>
<p>Und dann gibt es da noch diese Situationen, von denen ich weiß, dass sie mir nicht guttun. Konflikte. Ungerechtigkeit. Stress. In diesen Situationen fehlt mir das Handwerkszeug, um hier gelassener mit umzugehen und meinem Gegenüber zu vermitteln &#8222;Stop, bis hierher und nicht weiter&#8220;.</p>
<p>Daher habe ich das Buch gelesen. Es lag schon einige Zeit im Bücherregal, doch passend zum Jahreswechsel habe ich es mir nun geschnappt. Natürlich sind hier ein paar Vorsätze heraus entstanden.</p>



<h2>3.&nbsp;Was habe ich mitgenommen?</h2>
<p>Neben diesen Sätzen und Einsatzmöglichkeiten, habe ich auch ein paar sehr schöne Formulierungen oder Erklärungen mitgenommen.</p>
<p>Natürlich teile ich nicht alles, was sie schreibt. Manches wird in meinen Augen auch etwas zu einfach erzählt und manches könnte ich in meinem Kontext auch gar nicht anbringen. Allein die Auseinandersetzung bringt mich jedoch weiter, als ich es vorher war.</p>
<p>Meine Top 3 sind:</p>
<ul type="circle">
<li>Ich weiß nicht, heißt immer Nein.</li>
<li>Wer mich ärgert, bestimme immer noch ich.</li>
<li>Das Privileg gebe ich Ihnen nicht.</li>
</ul>



<h2>4.&nbsp;Wie bewerte ich es?</h2>
<p>Das Buch ist sehr kurzweilig geschrieben und war durch den guten Schreibstil und den vielen Geschichten sehr gut zu lesen. Karin Kuschik beschreibt in manchen Passagen sehr humorvoll, wie blöd wir Menschen uns hin und wieder verhalten.</p>
<p>Manchmal nimmt sie meine Widersprüche vorweg und sagt &#8222;Spielen wir mal das Worst-Case Szenario durch&#8220;, um diese falsche Vorahnung &#8222;das klappt eh nicht&#8220; direkt zu entkräften. Das hat mir sehr gut gefallen.</p>
<p>Da sich manche Gags oder Beschreibungen wiederholen, muss ich einen Punkt abziehen und komme somit auf 4 Sterne.</p>



<h2>5.&nbsp;Kann ich es weiterempfehlen?</h2>
<p>Das Buch ist jetzt nicht Lebensverändernd. Doch es ist durchaus hilfreich. Man muss kein explizites Problem haben, weshalb es unbedingt gelesen werden muss. Denn diese vielen kleinen Alltagssituationen erleben wir alle. Und daher kann es jeder zur Hand nehmen.</p>



<p></p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-6 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:30%">
<figure class="wp-block-image size-large is-resized is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="679" height="1024" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2024/01/Kuschik-50-Saetze.jpg?resize=679%2C1024&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2517" style="width:200px"/></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:70%">
<p><strong>Karin Kuschik &#8211; 50 Sätze, die das Leben leichter machen</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="200" height="46" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/4-Sterne-e1659773754704.png?resize=200%2C46&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-651" style="width:200px"/></figure>
</div>
</div>



<p></p>
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		<title>Susanne Nickel &#8211; Knack den Change Code</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kevin Bruns]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jan 2024 18:57:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 2</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>1.&#160;Worum geht es? Susanne Nickel lebt Change. Sie hat in ihrem Leben so einige Täler durchschritten und Veränderungen durchgestanden. Sie ist Rechtsanwältin, Mediatorin und nun aktiv als Beraterin, Speakerin und Coach für Veränderungen tätig. Im Kern hat sie die 5 Themen Begriffe Leidenschaft, Disziplin, Loslassen, Flexibilität und Haltung als Kern von Veränderungen ausgemacht. Mit diesen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<span class="span-reading-time rt-reading-time" style="display: block;"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer</span> <span class="rt-time"> 2</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span>
<figure class="wp-block-image size-full is-resized is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="200" height="48" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/3-Sterne-e1659773760382.png?resize=200%2C48&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-650" style="width:200px"/></figure>



<h2>1.&nbsp;Worum geht es?</h2>
<p>Susanne Nickel lebt Change. Sie hat in ihrem Leben so einige Täler durchschritten und Veränderungen durchgestanden. Sie ist Rechtsanwältin, Mediatorin und nun aktiv als Beraterin, Speakerin und Coach für Veränderungen tätig.</p>
<p>Im Kern hat sie die 5 Themen Begriffe Leidenschaft, Disziplin, Loslassen, Flexibilität und Haltung als Kern von Veränderungen ausgemacht. Mit diesen Handlungsfeldern führt sie der Reihe nach auf, wie man mit Veränderungen umgehen kann.</p>
<p>Veränderungen macht sie von der Ausgangssituation und der darauffolgenden Reaktion und dem Blick auf die Zukunft abhängig.</p>
<p>Es entstehen also 4 verschiedene Kombinationen:</p>
<ul type="disc">
<li>Minus (negative Ausgangssituation) / Minus (Zukunftssituation)</li>
<li>Minus / Plus</li>
<li>Plus / Minus</li>
<li>Plus / Plus</li>
</ul>
<p>Auf diese 4 Kombinationen baut der Rest des Buches auf, in welchem sie Geschichten, psychologische Erklärungen und Methoden zu jeder einzelnen Kombination aufführt.</p>



<h2>2.&nbsp;Warum habe ich es gelesen?</h2>
<p>Da ich im Change Management tätig bin und gierig nach Input war, bin ich auch das ein oder andere Mal in Podcasts auf Susanne Nickel gestoßen. Daher ist dann irgendwann dieses Buch in meinem Regal gelandet.</p>



<h2>3.&nbsp;Was habe ich mitgenommen?</h2>
<p>Ich fand ihren Blick auf das Thema Veränderungen sehr interessant. Sie hat mit ihren 5 Begriffen und den 4 Kombinationsmöglichkeiten auf jeden Fall ihr eigenes Konstrukt gebaut, welches sie sehr fundiert erläutern und mit Erfahrungen untermauert.</p>
<p>Da die Zielgruppe dieses Buches nicht ganz meinem Anknüpfungspunkt zum Change Management abdeckt, konnte ich außer ein paar Formulierungen und Methoden nicht so viel mitnehmen.</p>
<p>Sie schreibt das Buch aus ihrer Rolle als Coach und Beraterin heraus für Menschen, die selbst vor Herausforderungen stehen. Da ich ebenfalls als Berater tätig bin und den Fokus von IT-Projekten verfolge, passt einiges nicht so richtig für mich.</p>



<h2>4.&nbsp;Wie bewerte ich es?</h2>
<p>Sie schreibt an sich sehr gut leserlich und immer aus einer sehr verständnisvollen Haltung heraus. Die Inhalte sind gut nachvollziehbar und durch die Geschichten sehr praxisnah.</p>
<p>Sie spricht viel von Modellen und Methoden. Hier hätte ich mir ein paar Visualisierungen gewünscht, die es schneller greifbar machen. So musste ich immer wieder zurückblättern und nochmal ganze Seiten durchlesen, um das Gesagte nachvollziehen zu können.</p>
<p>Dann hat sie sich ihre 3 persönlichen Personas (Tänzerin, Rechtsanwältin, Coach) herangezogen, um manche Erläuterungen oder Gedanken aus deren Sichtweise darzustellen. Was ich am Anfang noch sehr kreativ und als gute Idee empfunden habe, hat mich im Laufe des Buches immer mehr gestört. Die Beispiele aus den Personas wiederholen sich vom Sinn her und passen stellenweise nicht so richtig zum Rest.</p>
<p>So gebe ich insgesamt 3 Sterne für das Buch.</p>



<h2>5.&nbsp;Kann ich es weiterempfehlen?</h2>
<p>Wer seinem eigenen Verhalten bei Veränderungen auf die Spur kommen möchte, wird mit diesem Buch viele gute Ansätze finden. Für den Beratungskontext von Unternehmen ist das Buch allerdings nicht das Richtige.</p>
<p>&nbsp;</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:30%">
<figure class="wp-block-image size-large is-resized is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="674" height="1024" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2024/01/Nickel-Change-Code.jpg?resize=674%2C1024&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-2514" style="width:200px"/></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:70%">
<p><strong>Susanne Nickel &#8211; Knack den Change Code</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized is-style-default"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="200" height="48" src="https://i0.wp.com/growthvibe.de/wp-content/uploads/2022/07/3-Sterne-e1659773760382.png?resize=200%2C48&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-650" style="width:200px"/></figure>
</div>
</div>



<p></p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://growthvibe.de/2024/buecher/nickel-change-code/">Susanne Nickel &#8211; Knack den Change Code</a> erschien zuerst auf <a href="https://growthvibe.de">growthvibe.de</a>.</p>
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